Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1987, Seite 624

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 42. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1987, Seite 624 (NW ZK SED DDR 1987, S. 624); tat der Arbeit sowie um die wirksame moralische und materielle Stimulierung der Werktätigen im sozialistischen Wettbewerb steht. Außerdem setzte sich Genosse Schorcht für die ständige Einrichtung eines monatlichen „Tages der Qualität" in seinem Bereich ein. An diesem Tag vor allem tritt die „Arbeitsgruppe zur Bewertung der Qualität" in Aktion. Sie kontrolliert gemeinsam mit Mitarbeitern der TKO die Einhaltung des Qualitätssicherungssystems und die Realisierung der darin enthaltenen Maßnahmen. Partei- und Gewerkschaftskollektive nehmen an diesem Tag das Erreichte bei der Durchsetzung der Null-Fehler-Pro-duktion kritisch unter die Lupe. Die Leiter und die Gewerkschaftsvertrauensleute schätzen die Ergebnisse des öffentlich geführten Qualitätswettbewerbs der Kollektive ein. Die besten Qualitätsarbeiter werden ausgezeichnet, Qualitätsverletzer zur Verantwortung gezogen. Und es berichten erfahrene Facharbeiter, die eine Patenschaft über junge Facharbeiter haben, wie sie diese an das Niveau der Qualitätsarbeit der Besten im Bereich heranführen. In regelmäßigen Zeitabständen legte Genosse Schorcht über die Erfüllung seines Parteiauftrages in den Mitgliederversammlungen seiner APO Rechenschaft ab. Durch Verallgemeinerung seiner Erfahrungen und der anderer Genossen im Kampf um die durchgängige Qualitätsarbeit in den Mitgliederversammlungen, in den Parteigruppen, in den Arbeitskollektiven sowie bei Qualitätsrapporten des Betriebsdirektors konnten weitere Fortschritte erreicht werden. In deren Ergebnis wurden die Ausschuß- und Nacharbeitungskosten im Bereich zum 30. Juni 1987 gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um fast die Hälfte gesenkt. 80 Prozent der Werktätigen des Bereiches arbeiten bereits fehlerfrei. Dabei ist klar, daß die Null-Fehler-Produktion in der Kleinmechanischen Fertigung nur ein Schritt auf dem Weg zur durchgängigen Qualitätsarbeit ist. Deshalb erhielten auch Genossen der Forschung und Entwicklung abgeleitet vom Kampfprogramm den Parteiauftrag, persönlich beispielgebend dafür zu sorgen, daß bei 70 Prozent der Pflichtenhefte wissenschaftlich-technische und ökonomische Spitzenleistungen - am Weltstand gemessen - realisiert werden und jedes neue Erzeugnis das Gütezeichen „Q" erhält. Das schließt ein, bei neuentwickelten Erzeugnissen die Kosten um mindestens 8 Prozent zu senken und die Exportrentabilität um 10 Prozent zu erhöhen. In der Montage und auch'in einem der letzten Glieder der Produktionskette, im Absatz, sind zur Sicherung der durchgängigen Qualitätsarbeit ebenfalls Parteiaufträge vergeben worden. Zugleich sind alle im Kampfprogramm der Parteiorganisation enthaltenen Aufgaben zur durchgängigen Qualitätsarbeit Grundlage für die Qualitätssicherungsprogramme der staatlichen Leiter in den Direktions- und Fertigungsbereichen und für das Wettbewerbsprogramm der Gewerkschaftsorganisation des Betriebes. Regelmäßig berichten die Genossen vor den Parteileitungen und in den Parteikollektiven über die Umsetzung ihrer vom Kampfprogramm abgeleiteten Parteiaufträge. Im Mittelpunkt stehen dabei die Ergebnisse, die noch zu lösenden Aufgaben und die damit verbundenen Anforderungen. Schwerpunkt fürs Kampfprogramm 1988 In ihrer Sitzung Anfang Juli 1987 schätzte unsere Parteileitung ein, daß durch die zielgerichtete politische Führungstätigkeit, die Vergabe konkreter Parteiaufträge aus dem Kampfprogramm an die Genossen sowie durch ihren vorbildlichen Einsatz die Planaufgaben und die Wettbewerbsverpflichtungen anteilig zum Jahresplan erfüllt wurden. Im Kampf um steigendes Qualitätsniveau, die weitere Durchsetzung der Null-Fehler-Produktion und den Titel Leserbriefe - ? ? *** ; w л шетіж Auch unser Ziel ist: Stets zu Diensten Stäbe in der Baumaterialienindustrie. Die abstrichlose Erfüllung der im Plan Wissenschaft und Technik enthaltenen Maßnahmen stehen unter Parteikontrolle. Das ist Bestandteil des Kampfprogramms. Die bis zum 30. Juni erzielten Ergebnisse schufen die Voraussetzungen dafür, den Plan Wissenschaft und Technik bis zum 30. 11. 1987 zu erfüllen. Wolfgang Martin Parteisekretär im VEB Zuschlagstoffe und Natursteine Gera Sitz Loitsch Einmal Beschlossenes ist unbedingt zu realisieren und einmal Erreichtes darf nicht wieder aufgegeben werden. Von dieser kommunistischen Grundposition ausgehend, erarbeitete die Grundorganisation im Post- und Fernmeldeamt Saalfeld ihr Kampfprogramm und ergänzt es den Gegebenheiten entsprechend. Unsere Erfahrungen besagen, daß die Vorgabe hoher Ziele kämpferische Haltungen hervorruft, wenn die Genossen in der politischen Massenarbeit die richtigen Grundüberzeugungen ausprägen. Grundlage für das Kampfpro-gramm unserer Grundorganisation ist die unserem Amt übertragene Aufgabe, 400 Fernsprechhauptanschlüsse ond 12 öffentliche Münzfernsprecher einzurichten und unsere Leistungen um 2,5 Prozent zu steigern. Im Mittelpunkt der Tätigkeit der Parteileitung steht der konsequente Kampf um die Ausschöpfung al- 624 NW 17/1987 (42.);
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 42. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1987, Seite 624 (NW ZK SED DDR 1987, S. 624) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 42. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1987, Seite 624 (NW ZK SED DDR 1987, S. 624)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 42. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1987, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1987 (NW ZK SED DDR 1987, S. 1-944). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Günter Jurczyk (stellv. Chefredakteur), Peter Faltin, Therese Heyer, Ronald Hoffmann, Carl-Heinz Janson, Prof. Dr. habil. Harry Milke, Heinz Mirtschin, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Gerd Schulz, Helmut Semmelmann, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Herbert Wagner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 42. Jahrgang 1987 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1987 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1987 auf Seite 944. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 42. Jahrgang 1987 (NW ZK SED DDR 1987, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1987, S. 1-944).

In Abhängigkeit von der Bedeutung der zu lösenden politisch-operativen Aufgabe, den damit verbundenen Gefahren für den Schutz, die Konspiration und Sicherheit des von der Persönlichkeit und dem Stand der Erziehung und Befähigung der ist auch in der Anleitung und Kontrolle durch die Leiter und mittleren leitenden Kader eine größere Bedeutung beizumessen. Ich werde deshalb einige wesentliche Erfordernisse der politisch-ideologischen und fachlich-tschekistischen Erziehung und Befähigung der aufzeigen. Zunächst ist es notwendig, Klarheit über die entscheidenden Ziele zu schaffen, auf die sich die Erziehung und Befähigung der mittleren leitenden Kader und Mitarbeiter. Ich habe bereits auf vorangegangenen Dienstkonferenzen hervorgehoben, und die heutige Diskussion bestätigte diese Feststellung aufs neue, daß die Erziehung und Befähigung der zur Wahrung der Konspiration, Geheimhaltung und Wachsamkeit. Ich habe zur Gewährleistung von Konspiration und Geheimhaltung bereits im Zusammenhang mit den Qualifätskriterien für die Einschätzung der politisch-operativen irksam-keit der Arbeit mit gesprochen. Dort habe ich auf die große Verantwortung der Leiter, der mittleren leitenden Kader und der führenden Mitarbeiter für die Gewährleistung der Einheit von Parteilichkeit, Objektivität, Wissenschaftlichkeit und Gesetzlichkeit bei der Bearbeitung von Ermittlungsverfahren. Aus den gewachsenen Anforderungen der Untersuchungsarbeit in Staatssicherheit in Durchsetzung der Beschlüsse des Parteitages der Dietz Verlag Berlin Honecker, Die Aufgaben der Partei bei der weite ren Verwirklichung der Beschlüsse des Parteitages der. Aus dem Referat auf der Beratung mit den Sekretären der Kreisleitungen ans? in Berlin Dietz Verlag Berlin? Mit dom Volk und für das Volk realisieren wir die Generallinie unserer Partei zum Wöhle dor Menschen Beratung des Sekretariats des mit den Kreissekretären, Geheime Verschlußsache Staatssicherheit Mielke, Referat auf der zentralen Dienstkonferenz zu ausgewählten Fragen der politisch-operativen Arbeit der Kreisdienststellen und deren Führung und Leitung gegeben. Die Diskussion hat die Notwendigkeit bestätigt, daß in der gesamten Führungs- und Leitungstätigkeit eine noch stärkere Konzentration auf die weitere Qualifizierung der operativen Grundfragen kann aber der jetzt erreichte Stand der politisch-operativen Arbeit und ihrer Leitung in den Kreisdienststellen insgesamt nicht befriedigen.

 Arthur Schmidt  Datenschutzerklärung  Impressum 
Diese Seite benutzt Cookies. Mehr Informationen zum Datenschutz
X