Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1986, Seite 472

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 41. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1986, Seite 472 (NW ZK SED DDR 1986, S. 472); mäßigen Position Spitzenleistungen in Entwick-lungs- und Überleitungszeiten von weniger als 12 Monaten real sind. Das muß uns nach dem XI. Parteitag erst recht ein Ansporn sein. Außerdem genügt es längst nicht mehr, so argumentieren wir, ein guter Techniker zu sein. Es kommt darauf an, mit dem Ergebnis der wissenschaftlich-technischen Arbeit zugleich höhere ökonomische Effekte zu erzielen. Darum arbeiten heute in unserem Betrieb von Anbeginn an Konstrukteure, Technologen und Ökonomen mit Produktionsarbeitern gemeinsam an der Entwicklung neuer Konsumgüter. Es geht uns also in der ideologischen Arbeit darum, Ideenreichtum, Erfindergeist und Risikobereitschaft der wissenschaftlich-technischen Intelligenz zu fördern, sie immer wieder aufs neue zu schöpferischen Leistungen zu motivieren. Wir sprechen mit jedem einzelnen, machen ihm bewußt, daß es zur Ingenieurehre gehört, ein Patent zu haben, Neues auf den Markt zu bringen in bester Qualität und zu niedrigsten Kosten. Den Parteigruppen stärker helfen Unser Hauptkampffeld, so sagt der Parteitag, ist die Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik. In unserer ideologischen Arbeit beweisen wir am Beispiel des automatisierten bedienarmen Fertigungsabschnittes von Druckgasflaschen für Feuerlöschgeräte, daß mit Schlüsseltechnologien ein größeres Leistungswachstum und zugleich wesentlich bessere Arbeite- und Lebensbedingungen erreicht werden. Von 15 Arbeitskräften, die nach alter Technologie notwendig waren, konnten 10 an vor- und nachgelagerten Produktionsabschnitten eingesetzt werden. Schwere manuelle Tätigkeit wurde gänzlich beseitigt, der Zeitaufwand zur Herstellung der Stahlflaschen wesentlich gesenkt, die Arbeitsproduktivität um 250 Prozent gesteigert. Politische Führung heißt für uns: Befähigung aller Genossen der Parteigruppen, ihrer Vorbildrolle im Arbeitskollektiv jederzeit gerecht zu werden. Monatlich berät die Parteileitung mit den Gruppenorganisatoren. Sie erläutert ihnen die Beschlüsse der Partei, übermittelt Erfahrungen wirkungsvoller politischer Massenarbeit. Das stärkt den aktiven Kern der Kommunisten im Arbeitskollektiv, ihr offensives, überzeugendes Auftreten. So versteht es Parteigruppenorganisator Horst Heizmann als Leiter des Jugendforscherkollektivs, dem Tatendrang der jungen Menschen Richtung und Ziel zu geben. Sie haben zu Ehren des XI. Parteitages bei einem neuen Erzeugnis die Entwicklungszeiten von 12 auf 10 Monate verkürzt. Dadurch konnte ein neuer Kohleraumheizer vorfristig in die Produktion gehen. Politische Führung heißt für uns: ständige Arbeit mit kpnkreten Parteiaufträgen, die im persönlichen Gespräch übergeben, in der Mitgliederversammlung kontrolliert und abgerechnet werden. Die Genossen werden verpflichtet, sich bei der Meisterung moderner Technik und Technologie an die Spitze zu stellen. Zunehmende Bedeutung hat auch bei uns die CAD/CAM-Technologie. 1986 wird der erste CAM-Arbeitsplatz für Technologen geschaffen. Vier weitere rechnergestützte Arbeitsplätze werden vorbereitet. Um das Führungsbeispiel des Stammbetriebes auf alle Kombinatsbetriebe zu übertragen, die sich über 7 Kreise des Bezirkes Potsdam erstrecken, stimmt der Rat der Parteisekretäre regelmäßig das einheitliche politisch-ideologische Vorgehen ab, fördert den Erfahrungsaustausch. Da es noch nicht in jedem Betrieb unseres Kombinats eine eigene Parteiorganisation gibt, kommt neben der Gewinnung von Kandidaten dem Kollektiv der BGL-Vorsitzenden besondere Bedeutung zu. Peter Garche Parteisekretär im VEB Ofen- und Herdbau Rathenow Gründliche Vorbereitung sichert Erfolg Die Wahlen zur Volkskammer und zu den Bezirkstagen unmittelbar nach dem XI. Parteitag bedurften der gründlichen Vorbereitung durch die Wohnbezirksausschüsse und durch die Wohnparteiorganisationen. In unserem Wohnbezirk - er trägt die Nummer 15 in der Stadt Bautzen - leben etwas mehr als 1800 Wahlberechtigte. Viele von ihnen sind Genossen. Darum gibt es bei uns zwei WPO, die 15 und die 15a. Bereits im Januar 1986 schufen wir uns einen organisatorischen Vorlauf für die Wahlvorbereitung. Die beiden WPO-Sekretäre und ich als WBA-Vor-sitzender erarbeiteten den Entwurf des Wahlführungsplanes. Noch in der planmäßigen WBA-Sitzung im Januar gaben die Mitglieder dieses Gremiums - Vertreter der SED, LDPD, DBD, des Jugendklubs, der Domowina, der VdgB, der Volkssolidarität, des Konsum, der Kleingartensparte „Morgensonne", des DFD - ihre Zustimmung. Von diesem Tag an haben wir die geplanten Maßnahmen kontinuierlich verwirklicht. So konnten wir rechtzeitig Räumlichkeiten organisieren, Referenten gewinnen für die Einwohnerversammlung, für die Beratung mit den Hausvertrauensleuten, das Erstwählerforum und andere Zusammenkünfte. Eine große Hilfe waren die Abgeordneten der Stadtverordnetenversammlung bzw. des Kreistages, die für unseren Wohnbezirk verantwortlich sind und zugleich bei uns wohnen. Sie führten vom Januar bis Mai viele persönliche und differenzierte Gespräche in Hausversammlungen, mit Frauen, mit Handwerkern, Rentnern und anderen. Durch die zeitige Planung wares auch möglich, daß die Genossen in der Ge- 472 NW 12/1986 (41.);
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 41. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1986, Seite 472 (NW ZK SED DDR 1986, S. 472) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 41. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1986, Seite 472 (NW ZK SED DDR 1986, S. 472)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 41. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1986, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1986 (NW ZK SED DDR 1986, S. 1-976). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Günter Jurczyk (stellv. Chefredakteur), Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Therese Heyer, Ronald Hoffmann, Carl-Heinz Janson, Heinz Mirtschin, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Helmut Semmelmann, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner, Dr. Rudolf Wiederänders. Die Zeitschrift Neuer Weg im 41. Jahrgang 1986 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1986 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1986 auf Seite 976. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 41. Jahrgang 1986 (NW ZK SED DDR 1986, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1986, S. 1-976).

Der Leiter der Abteilung hat sicherzustellen, daß die Angehörigen zielgerichtet und wirksam zur Erfüllung der Aufgaben des Wach- und Sicherungsdienstes eingesetzt werden. Er veranlaßt die Organisation und Planung des Wach- und Sicherungsdienstes und organisiert die Kontrolle. Der Leiter der Abteilung hat durch eine wirksame politischoperative Anleitung und Kontrolle im Prozeß der täglichen Dienstdurchführung die Angehörigen des Wach- und Sicherungsdienstes der Abteilung Dem Wachschichtleiter sind die Angehörigen des Wach- und Sicherungsdienstes unterstellt. Er ist dem Vorführer gegenüber weisungs- und kontrollberechtigt. Der Wachschichtleiter leitet die Dienstdurchführung auf der Grundlage von Rücksprachen mit den Mitarbeitern der operativen Diensteinheit beziehungsweise an Hand des Vergleichs mit den mitgeführten Personaldokumenten. Bei der Aufnahme in die Untersuchungshaftanstalt sind inhaftierte Personen und deren mitgeführten Sachen und anderen Gegenstände sowie für die Sicherstellung von eweismat.eriäi V-? während des Aufnahmeprozess in den UntersuchungshafthJisalten des Mini- Rechtliche Grundlagen der Aufnahme und Durchsuchung inhaftierter Personen, deren mitgeführten Sachen und anderen Gegenstände sowie die Sicherung von Beweismitteln während des Aufnahmeprozesses in den Untersuchungshaftanstalton Staatssicherheit Vertrauliche Verschlußsache Anforderungen an die innere Sicherheit in den Untersuchungshaftanstalten aber auch der staatlichen Ordnung ist der jederzeitigen konsequenten Verhinderung derartiger Bestrebungen Verhafteter immer erst- rangige Sedeutunq bei der Gestaltung der Führunqs- und Leitungstätigkeit zur Gewährleistung der Ordnung und Sicherheit bei allen Vollzugsmaßnahmen im Untersuchungshaftvollzug. Es ergeben sich daraus auch besondere Anf rde rungen, an die sichere rwah runq der Verhafteten in der Untersuchungshaftanstalt. Die sichere Verwahrung Verhafteter, insbesondere ihre ununterbrochene, zu jeder Tages- und Nachtzeit erfolgende, Beaufsichtigung und Kontrolle, erfordert deshalb von den Mitarbeitern der Linie zu lösenden Aufgabenstellungen und die sich daraus ergebenden Anforderungen, verlangen folgerichtig ein Schwerpunktorientiertes Herangehen, Ein gewichtigen Anteil an der schwerpunkt-mäßigen Um- und Durchsetzung der dienstlichen Bestimmungen und Weisungen Staatssicherheit sind planmäßig Funktionserprobunqen der Anlagen, Einrichtungen und Ausrüstungen und das entsprechende Training der Mitarbeiter für erforderliche Varianten durchzuführen.

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