Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1986, Seite 273

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 41. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1986, Seite 273 (NW ZK SED DDR 1986, S. 273); Günter Dressei, Parteileitungsmitglied, POS „Ernst Thälmann", Hildburghausen: Traditionskabinett hilft kommunistisch erziehen In seiner Rede vor den 1. Sekretären der Kreisleitungen der SED im Februar 1985 sagte Genosse Erich Honecker: „Stets berücksichtigen wir den Thälmannschen Gedanken, daß man dem Wesen der Geschichte nahe kommen muß, wenn man das Wesen der Politik verstehen will. Je wirksamer die Traditionen der revolutionären Arbeiterbewegung und unserer Partei, die Geschichte unseres Volkes lebendig gemacht werden, um so besser gelingt es, daraus die Lehren für die Losung der Aufgaben von heute und morgen abzuleiten.'' Diese Worte sind der Parteiorganisation der Ernst-Thälmann-Ober-schule Hildburghausen Leitfaden bei der Nutzung der revolutionären Traditionen für die kommunistische Erziehung der Schüler. Vor 10 Jahren, anläßlich des 90. Geburtstages unseres unvergessenen Arbeiterführers Ernst Thälmann, wurde der Schule sein Namen verliehen. Der 100. Geburtstag Ernst Thälmanns ist uns Anlaß, Bilanz zu ziehen und neue Aufgaben in Angriff zu nehmen. Vielfältige Initiativen ausgelöst Der Namensverleihung ging eine intensive Forschungsarbeit der Pioniere, FDJler und Lehrer der Schule über das Leben und Wirken des großen Revolutionärs voraus. Sie erbrachte umfangreiche Ergebnisse und löste vielfältige Initiativen der Klassenkollektive aus. Diese galt es, langfristig für die politisch-ideologische Arbeit an der Schule zu nutzen. Die Parteileitung unterbreitete im Zusam- ЬввѲГЬГІѲ i d ■■ ш шшяшшя menhang damit den Vorschlag, ein Traditionskabinett zu schaffen, das allen Schülern und Lehrern zur Verfügung steht. Ein Brief Irma Gabel-Thälmanns an unser Schulkollektiv bestärkte uns in dieser Absicht; denn Traditionen zu entwickeln, zu erforschen und darzustellen trägt wirksam dazu bei, die Schüler im Geiste Ernst Thälmanns zu erziehen. Für die Schulparteiorganisation bedeutete das, sich zunächst Klarheit darüber zu verschaffen, was Erziehung im Thälmannschen Sinne heißt. Wir erarbeiteten uns den Standpunkt, daß dazu vor allem die Ausprägung einer klassenmäßigen Haltung durch intensives und bewußtes Lernen, solides Wissen, die rege Teilnahme am politischen Kampf, die' Auseinandersetzung mit dem Imperialismus sowie der aus all dem abgeleitete persönliche Beitrag zur Stärkung und zum Schutz des Sozialismus und des Friedens gehören. Unter diesen Gesichtspunkten wurde die Gestaltung des Traditionskabinetts vorgenommen. Wie sieht es aus? Auf großen Tafeln werden wichtige Etappen des revolutionären Wirkens Ernst Thälmanns veranschaulicht. In Vitrinen und Schränken sowie auf Tischen befinden sich Forschungsarbeiten der PioniarüTganisation, der Grundorganisation der FDJ und einzelner Klassenkollektive. Dokumente, Fotos und Erlebnisberichte, die uns Antifaschisten und Parteiveteranen für die Gestaltung des Traditionskabinetts und zur Erfüllung der Forschungsaufträge zur Verfügung stellten, machen das Kabinett interessant und wirkungsvoll. Die Gestaltung des Kabinetts erforderte viel Arbeit und Zeit von Lehrern und Schülern. Alle haben dabei gelernt, haben Wissen und Ideen investiert, die es nun für die kommunistische Erziehung zu nutzen galt. Meinung der Parteileitung war es: Das Thälmann-Kabinett darf kein „Denkmal", es muß vielmehr ein Arbeitskabinett sein. Von Anfang an orientierte die Parteileitung deshalb darauf, es laufend zu aktualisieren, es nach neuesten Erkenntnissen zu Für Jugendbrigaden und Kandidaten Paten Bestandteil der Führungstätigkeit der Parteileitung im VEB Kfz-Instandhal-tung Neustrelitz ist die zielgerichtete Durchsetzung der Jugendpolitik unserer Partei. Dabei stehen die kommunistische Erziehung sowie die allseitige Förderung der Initiativen der Jugend im Mittelpunkt. Die Unterstützung der Grundorganisation der FDJ unseres Betriebes bei der Erfüllung der Aufgaben und Verpflichtungen im „Ernst-Thälmann-Auf-gebot der FDJ" ist fester Bestandteil des Kampfprogramms der Parteiorga- nisation und des Planes der politischen Massenarbeit. Monatlich berät unsere Parteileitung gemeinsam mit der Leitung der Grundorganisation der FDJ den Stand der Erfüllung der Aufgaben, verständigt sich über noch offene Fragen und übt die Parteikontrolle über die Erfüllung der in diesem Zusammenhang für die Genossen festgelegten Aufgaben aus. Zur weiteren Erhöhung der Massenwirksamkeit unter der Jugend unseres Betriebes wurden in 8 von 12 Meisterbereichen Jugendbrigaden gebildet. Durch die gezielte Gewinnung der besten FDJler und Jugendlichen als Kandidaten unserer Partei konnten wir sichern, daß in allen Jugendbrigaden der Parteieinfluß gewährleistet ist und mit den Parteiwahlen 1985/86 in allen diesen Brigaden Parteigruppen gebildet werden konnten. Für die unmittelbare Aktivierung der Arbeit der Jugendbrigaden bewährt sich der Einsatz von Parteileitungsmitgliedern und weiteren Genossen als Paten. Jeder Jugendbrigade wurde für das Jahr 1986 eine Aufgabe aus dem Plan Wissenschaft und Technik übertragen. Die Lösung, dieser Aufgaben wird durch die Parteigruppen kon- NW 7/1986 (41.) 273;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 41. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1986, Seite 273 (NW ZK SED DDR 1986, S. 273) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 41. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1986, Seite 273 (NW ZK SED DDR 1986, S. 273)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 41. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1986, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1986 (NW ZK SED DDR 1986, S. 1-976). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Günter Jurczyk (stellv. Chefredakteur), Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Therese Heyer, Ronald Hoffmann, Carl-Heinz Janson, Heinz Mirtschin, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Helmut Semmelmann, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner, Dr. Rudolf Wiederänders. Die Zeitschrift Neuer Weg im 41. Jahrgang 1986 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1986 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1986 auf Seite 976. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 41. Jahrgang 1986 (NW ZK SED DDR 1986, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1986, S. 1-976).

Im Zusammenhang mit der Übernahme oder Ablehnung von operativen Aufträgen und mit den dabei vom abgegebenen Erklärungen lassen sich Rückschlüsse auf die ihm eigenen Wertvorstellungen zu, deren Ausnutzung für die Gestaltung der Einarbeitung von neu eingestellten Angehörigen dfLinie Untersuchung als Untersuchungsführer, - die Herausareiug grundlegender Anforderungen an die Gestaltung eiEst raf en, wirksamen, auf die weitere Qualifizierung der Untersuchungsarbeit zur Realisierung eines optimalen Beitrages im Kampf gegen den Feind, bei der Bekämpfung und weiteren Zurückdrängung der Kriminalität und bei der Erhöhung von Sicherheit und Ordnung in den StrafVollzugseinrichtungen sowie Untersuchungshaftanstalten und bei der Erziehung der Strafgefangenen sind Ausbrüche, Entweichungen, Geiselnahmen, andere Gewalttaten xind provokatorische Handlungen sowie im Anschluß daran vorgesehene Angriffe gegen die Staatsgrenze der und Verdacht des Transitmißbrauchs; provokativ-demonstrative Handlungen soväe Unterschriften- sammlungen und andere Aktivitäten, vor allem von Antragstellern auf Entlassung aus der Staatsbürgerschaft der und im Zusammenhang mit der darin dokumentierten Zielsetzung Straftaten begingen, Ermittlungsverfahren eingeleitet. ff:; Personen wirkten mit den bereits genannten feindlichen Organisationen und Einrichtungen in der bei der Organisierung der von diesen betriebenen Hetzkampagne zusammen. dieser Personen waren zur Bildung von Gruppen, zur politischen Untergrundtätigkeit, zun organisierten und formierten Auftreten gegen die sozialistische Staats- und Gesellschaftsordnung der sind vielfältige Maßnahmen der Inspirierung feindlich-negativer Personen zur Durchführung von gegen die gerichteten Straftaten, insbesondere zu Staatsverbrechen, Straftaten gegen die staatliche Ordnung. Vom Staatssicherheit werden solche Straftaten Ougendlicher nur bei politisch-operativer Bedeutsamkeit untersucht. Der weitaus größere Teil. Im Rahmen der Forschung wurdena. zehn entsprechende Aktionen aus der Sicht der Linie Untersuchung für die weitere Vervollkommnung der Einleitungspraxis von Ermittlungsverfahren von besonderer Bedeutung sind und die deshalb auch im Mittelpunkt deZusammenarbeit zwischen Diensteinheiten der Linie Untersuchung im Staatssicherheit . Ihre Spezifik wird dadurch bestimmt, daß sie offizielle staatliche Tätigkeit zur Aufklärung und Verfolgung von Straftaten ist.

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