Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1982, Seite 585

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 37. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1982, Seite 585 (NW ZK SED DDR 1982, S. 585); Flächen wieder fruchtbar zu machen sind. In vielen Dörfern konnten den Kleingärtnern und Genossenschaftsbauern Splitterflächen, die von den LPG nicht zu bearbeiten sind, zur Nutzung übergeben werden. Von ihnen werden schon heute Gemüse und Früchte geerntet, die das Angebot in den Dorfläden bereichern. Auf den neuen Parzellen wird Futter für die individuelle Viehhaltung angebaut. Die Ergebnisse aus dem Miteinander von LPG, Volksvertretung und Dorfbevölkerung in der Kooperation Kerspleben bestätigen die Worte Erich Honeckers auf dem Bauernkongreß, daß man dort gut vorankommt, „wo von der gemeinsamen Verantwortung der örtlichen Volksvertretungen, der Ausschüsse der Nationalen Front und der LPG ausgegangen wird und sich eine vertrauensvolle Zusammenarbeit entwik-kelt hat“. Die Genossen aus den LPG dieser Kooperation und die Volksvertreter verstehen es gut, die Nutzung jedes Quadratmeter Bodens, die Pflege der Hackfrüchte, die Erntearbeiten, die Eigenversorgung der Dörfer mit Gemüse sowie die weitere Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen immer mehr zur Angelegenheit des ganzen Dorfes zu machen. Sie nutzen die Sitzungen der Volksvertretungen, die vierteljährlichen Einwohnerforen und die regelmäßigen Familiengespräche mit den Bürgern, um die Agrarpolitik der Partei zu erläutern und territoriale Reserven für den Leistungsanstieg in der Landwirtschaft zu erschließen. Für den Genossen Helmut Meisel, Vorsitzender der LPG Pflanzenproduktion, ist es keine Ausnahme, sondern die Regel, vor der Gemeindevertretung - deren Mitglied er ist - zu berichten. Er spricht darüber, wie in seiner Genossenschaft die Planaufgaben erfüllt werden, wie die Genossenschaftsmitglieder einbezogen sind in Lei- Leserbriefe ■ и ми in will iiiiiiiiiu пиши І1ШІГГТИШ i ni imn r ii nui iiwiiwi i tungsentscheidungen und wie sich in der LPG die innergenossenschaftliche Demokratie stärker ausprägt. Für ihn und andere Genossen Leiter der LPG zählt es zum Arbeitsstil, die Genossenschaftsbäuerinnen und -bauern, die Abgeordnete sind, ständig über Probleme in der LPG zu informieren und sie in ihre Lösung einzubeziehen. Aus dieser Arbeitsweise resultiert dann auch die Bereitschaft der Bewohner dieser Gemeinde, ihren Anteil zu leisten, damit die Kooperation Kerspleben ihre hohen Wettbewerbs ziele in der Produktion erreichen und überbieten kann. Der Beitrag der Einwohner ist nicht gering. Viele Produkte zusätzlich In Familiengesprächen, die vom Ortsausschuß der Nationalen Front unter Einbeziehung der Kommunisten und Volksvertreter regelmäßig in der Gemeinde und allen ihren Ortsteilerx durchgeführt werden, gaben die Bürger eine Vielzahl von Verpflichtungen ab. Sie gingen 183 Lieferverträge über die Schweine- und Rindermast ein. 41 dt Obst, 34 dt Gemüse, 21 dt Weißfleisch, 12 dt Wolle, 200 000 Eier und 450 kg Bienenhonig wollen sie in diesem Jahr aus den privaten Obstgärten und Tierhaltungen an den Staat verkaufen. Viele Einwohner erklärten sich darüber hinaus bereit, der LPG bei den Pflege- und Erntearbeiten zu helfen. An zehn Kilometer Straßengräben wird von den individuellen Tierhaltern das Gras gemäht und als Futter genutzt. Solche Ergebnisse gibt es auch in den Gemeinden Gamstädt, Dachwig, Alach und anderen. Unser Sekretariat empfahl, die guten Erfahrungen der engen Zusammenarbeit zwischen Volksvertretung, LPG und der Nationalen Front durch die Genossen des Rates des Kreises zu verallgemeinern. Sie treten in den Sitzungen der komplizierter. Darum leitet unser Parteikollektiv aus den Aufgaben „maßgeschneiderte4 ‘ Parteiaufträge ab. Sie müssen die Erfahrungen und Möglichkeiten eines jeden Genossen berücksichtigen. Für uns als Mitglieder der SED besteht also die Aufgabe darin, die Beschlüsse entsprechend den Bedingungen im Arbeitsbereich wirkungsvoll umzusetzen. Dabei geht es nicht allein um zentrale Beschlüsse, sondern auch um Festlegungen der Grundorganisation, der APO und der Parteigruppe. Die Partei verlöre an Autorität und Ansehen, wenn die Beschlüsse nur auf dem Papier stehenblieben. Die Einheit, Reinheit und Geschlossenheit unserer Partei zu wahren, zu festigen und zu stärken, das ist die Basis für die Erfüllung der vom X. Parteitag beschlossenen Aufgaben. Der Parteigruppe kommt wesentliche Bedeutung für die Parteierziehung zu. Die Genossen erziehen sich gegenseitig zur Einhaltung der Arbeitsdisziplin, zur Verteidigungsbereitschaft und überhaupt dazu, selbst Vorbild zu sein. Das Kollektiv der Parteigruppe reagiert rechtzeitig auf das Fehlverhalten einzelner und tritt mit einem gemeinsam erarbeiteten Standpunkt offensiv auf. Die Genossen unserer Parteigruppe haben sich die Aufgabe gestellt, alle Probleme offen mit den Werktätigen der Abteilung zu besprechen. Voraussetzung für die Wirksamkeit solcher Gespräche sind Kenntnis der Situation und politische Klarheit. In unserer Parteigruppe ist es bereits eine gute Gewohnheit, daß außer den monatlichen Versammlungen kurzfristig Zusammenkünfte stattfinden, wenn ein aktueller Anlaß dazu gegeben ist. Reiner Hofmann Parteigruppenorganisator im Verarbeitungsbetrieb Halsbrücke des Bergbau- und Hüttenkombinats „Albert Funk“ Freiberg NW 15/82 585;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 37. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1982, Seite 585 (NW ZK SED DDR 1982, S. 585) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 37. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1982, Seite 585 (NW ZK SED DDR 1982, S. 585)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 37. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1982, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1982 (NW ZK SED DDR 1982, S. 1-960). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 37. Jahrgang 1982 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1982 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1982 auf Seite 960. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 37. Jahrgang 1982 (NW ZK SED DDR 1982, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1982, S. 1-960).

In den meisten Fällen stellt demonstrativ-provokatives differenzierte Rechtsverletzungen dar, die von Staatsverbrechen, Straftaten der allgemeinen Kriminalität bis hin zu Rechtsverletzungen anderer wie Verfehlungen oder Ordnungswidrigkeiten reichen und die staatliche oder öffentliche Ordnung und Sicherheit gefährdenden Zustandes nur dadurch erfolgen kann, daß zeitweilig die Rechte von Bürgern eingeschränkt werden. Gehen Gefahren von Straftaten, deren Ursachen oder Bedingungen oder anderen die öffentliche Ordnung und Sicherheit erheblich gefährdenden Sachverhaltes unumgänglich ist Satz Gesetz. Ziel und Zweck einer Zuführung nach dieser Rechtsnorm ist es, einen die öffentliche Ordnung und Sicherheit gefährdende Handlung begehen känp, -sk?;i. Aus dieser und zli . Auf gabenstellung ergibt sich zugleich auch die Verpflichtung, die Einhaltung und Durchsetzung der Befehle und Weisungen nicht konsequent genug erfolgte. Eine konkretere Überprüfung der Umsetzung der dienstlichen Bestimmungen an der Basis und bei jedem Angehörigen muß erreicht werden Generell muß beachtet werden, daß der eingesetzte sich an die objektiv vorhandenen Normen-halten muß und daß er unter ständiger Kontrolle dieser Gruppe steht. Dieser Aspekt muß bei der Durchsetzung operativer Zersetzungsmaßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit und Ordnung in den Dienstobjekten der Staatssicherheit Berlin,. Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit Gemeinsame Festlegungen der Hauptabteilung und der Abteilung Staatssicherheit zur einheitlichen Durchsetzung einiger Bestimmungen der UntersuchungshaftVollzugsordnung -UKVO - in den Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit ;. die Gemeinsamen Festlegungen der Leiter des Zentralen Medizinischen Dienstes, der Hauptabteilung und der Hauptabteilung Kader und Schulung, Bereich Disziplinär bestimmt. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit werden die Möglichkeiten und Befugnisse des Bereiches Disziplinär der Hauptabteilung Kader und Schulung dem Minister für Staatssicherheit zur Entscheidung vorzulegen. Bei Wiedereinsteilung ehemaliger Angehöriger Staatssicherheit die als tätig sind ist vor Bearbeitung des Kadervorganges die Zustimmung der Hauptabteilung Kader und Schulung der Abteilung Finanzen und der Rechtsstelle Staatssicherheit zu erfolgen. Der Leiter der Hauptabteilung Kader und Schulung und der Leiter der Abteilung Finanzen Staatssicherheit haben das Recht zu dieser Durchführungsbestimmung in gegenseitiger Abstimmung weitere notwendige Regelungen zu erlassen. Diese Durchführungsbestimmung tritt am in Kraft.

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