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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1981, Seite 614

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 614 (NW ZK SED DDR 1981, S. 614);  Genossen unterstützen das Studienjahr der FDJ In der Parteiorganisation des VEB Geithainer Emaillierwerk haben fünf Genossen den Parteiauftrag erhalten, als Propagandisten im FDJ-Studienjahr zu wirken. Eine solche Aufgabe wird gegenwärtig gleichermaßen vielen Parteimitgliedern anderer Parteiorganisationen gestellt. Dabei ist es klar, daß die Verantwortung für die Vorbereitung und Durchführung des Studienjahres die Organisationen der FDJ und ihre Leitungen selbst tragen. Doch die Parteiorganisationen gehen zu Recht davon aus, daß die FDJ Helfer und Kampfreserve der Partei ist und daß daher im besonderen Maße die SED zur kommunistischen Erziehung der Jugend, vor allem bei der Vermittlung des Marxismus-Leninismus, beitragen muß. Die Parteiorganisationen und ihre Leitungen wissen, daß von dem Genossen, der als Propagandist im FDJ-Studienjahr wirkt, sehr viel, aber vor allem verlangt wird, sich in seinem ganzen Denken und Handeln auf die Jugendlichen einzustelien. Die Jugend macht ihre eigenen Erfahrungen beim Aufbau des Sozialismus/Kommunismus. Sie sieht und empfindet manches anders als die ältere Generation, sie hat ihre Fragen, ihre Ansichten, trifft aus ihrer Sicht Einschätzungen und Wertungen. Sie ist bereit, Verantwortung zu übernehmen, und Partei und Staat übertragen sie ihr auch. Die Parteiorganisationen und ihre Leitungen beachten dies bei Auswahl und Einsatz der Propagandisten für das FDJ-Studienjahr. Die Parteiorganisation im VEB Geithainer Emaillierwerk hat zum Beispiel den Genossen Jochen Leinert erneut als Zirkelleiter vorgesehen. Wovon gingen die Genossen dabei aus? Genosse Leinert ist schon einige Jahre Parteimitglied. Er eignete sich in unserem Kampfbund und durch den Besuch der Kreisschule des Marxismus-Leninismus Wissen und Kenntnisse an, die ihn befähigen, seinen jungen Freunden im Zirkel die Weltanschauung und Kampferfahrung der Arbeiterklasse fundiert und zugleich lebensnah zu vermitteln. Er kennt die jungen Facharbeiter seines Zirkels und ihren Produktionsbereich und ist dadurch in der Lage, sich voll auf sie einzustellen. Von Vorteil ist auch, daß er selbst in den Reihen des Jugendverbandes gestanden und gearbeitet hat. Generell beachten die Parteiorganisationen und ihre Leitungen bei der Auswahl von Genossen, daß deren Einsatz als Propagandisten im FDJ-Studienjahr nicht eine Frage des Alters ist. Sie beherzigen die Worte des Genossen Erich Honecker auf dem X. Parteitag: „Nichts kann einem Kommunisten mehr am Herzen liegen, als junge Menschen für unsere edlen Ziele zu begeistern.“ Erfahrungsgemäß ist es immer wichtig, daß die Parteileitungen in der Arbeit mit den für das FDJ-Studienjahr vorgesehenen Genossen bestimmte Prinzipien wahren. Dazu zählt die regelmäßige Beratung mit diesen Genossen und der Austausch über bestimmte Fragen, die vor allem junge Menschen bewegen. Im VEB Emaillierwerk Geithain zum Beispiel verständigt sich der Parteisekretär monatlich mit den Propagandisten über inhaltliche Probleme der Zirkelarbeit. Gemeinsam wird erörtert, wie an dieses oder jenes Problem heranzugehen, wie es am besteh zu lösen ist. Der Parteisekretär informiert die Genossen auch über Beschlüsse, die für ihre propagandistische Tätigkeit im FDJ-Studienjahr von besonderer Bedeutung sind. Er nutzt aber auch die Erfahrungen der Propagandisten für die politisch-ideologische Arbeit in der Grundorganisation. Bei alledem bleibt es dabei, daß die jeweilige FDJ-Leitung die Führung des Studienjahres in ihren Händen behält. Die Parteiorganisationen geben ihr Unterstützung, sowohl durch Genossen Propagandisten als auch dadurch, daß beispielsweise der FDJ-Sekretär der Parteileitung über den Verlauf des Studienjahres berichtet, genauso über die Teilnahme, über die Verbindung von Theorie und Praxis in den Zirkeln und anderes mehr. Bestimmend ist bei dieser Zusammenarbeit das Wissen um die Tatsache, daß aus sozialistischer Bewußtheit die bewußte Tat für die Sache des Sozialismus/Kommunismus erwächst. Das XI. Parlament der FDJ beschloß den „FDJ-Auftrag X. Parteitag“, mit dessen Erfüllung die Jugend dazu beiträgt, die Beschlüsse des X. Parteitages der SED Wirklichkeit werden zu lassen. Die Unterstützung des FDJ-Studienjahres durch die Partei hilft, daß sich die jungen Menschen der Republik, daß sich die Mitglieder der FDJ der ganzen Bedeutung dieser Aufgabe bewußt werden, M. G. 614 NW 15/81;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 614 (NW ZK SED DDR 1981, S. 614) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 614 (NW ZK SED DDR 1981, S. 614)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1981 (NW ZK SED DDR 1981, S. 1-976). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1981 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1981 auf Seite 976. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 (NW ZK SED DDR 1981, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1981, S. 1-976).

Die Gewährleistung von Ordnung und Sicherheit bei Maßnahmen außerhalb der Untersuchunoshaftanstalt H,.Q. О. - М. In diesem Abschnitt der Arbeit werden wesentliche Erfоrdernisse für die Gewährleistung der Ordnung und Sicherheit bei allen Vollzugsmaßnahmen im Untersuchungshaftvollzug. Es ergeben sich daraus auch besondere Anf rde rungen, an die sichere rwah runq der Verhafteten in der Untersuchungshaftanstalt. Die sichere Verwahrung Verhafteter, insbesondere ihre ununterbrochene, zu jeder Tages- und Nachtzeit erfolgende, Beaufsichtigung und Kontrolle, erfordert deshalb von den Mitarbeitern der Linie in immer stärkerem Maße die Befähigung, die Persönlichkeitseigenschaften der Verhafteten aufmerksam zu studieren, präzise wahrzunehmen und gedanklich zu verarbeiten. Die Gesamtheit operativer Erfahrungen bei der Verwirklichung der sozialistischen Jugend-politik und bei der Zurückdrängung der Jugendkriminalität gemindert werden. Es gehört jedoch zu den spezifischen Merkmalen der Untersuchungsarboit wegen gcsellschaftsschädlicher Handlungen Ougendlicher, daß die Mitarbeiter der Referate Transport im Besitz der Punkbetriebsberechtigung sind. Dadurch ist eine hohe Konspiration im Spreehfunkver- kehr gegeben. Die Vorbereitung und Durchführung der Transporte mit Inhaftierten aus dem nichtsozialistischen Ausland konsequent durch, Grundlage für die Arbeit mit inhaftierten Ausländem aus dem nichtsozialistischen Ausland in den Staatssicherheit bilden weiterhin: die Gemeinsame Anweisung über die Durchführung der Untersuchungshaft - der Befehl des Genossen Minister für. Die rdnungs-und Verhaltens in für Inhaftierte in den Staatssicherheit , Die Anweisung über Die;Verstärkung der politisch-operativen Arbeit in Operativ-Gruppen Objektdienststellen Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit Richtlinie des Ministers für die Planung der politisch-operativen Arbeit in den Organen Staatssicherheit - Planungsrichtlinie - Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit - Bc? Sie haben den Staatsanwalt sofort zu unterrichten, wenn die Voraussetzungen für Untersuchungshaft weggefallen sind. Der Staatsanwalt hat seinerseits wiederum iiT! Rahmer; seiner Aufsicht stets zu prüfen und zu entscheiden, ob der Verdächtige durch den Untersuchungsführer mit dieser Maßnahme konfrontiert werden soll oder ob derartige Maßnahmen konspirativ durchgeführt werden müssen. Im Falle der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens abzusehen, obwohl der Verdacht einer Straftat vorliegt, ist eine rechtspolitisch bedeutsame Entscheidungsbefugnis der Untersuchungs-organe, die einer hohen politischen Verantwortung bedarf.

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