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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1981, Seite 606

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 606 (NW ZK SED DDR 1981, S. 606); wie der USA-Imperialismus mit dem Getreideexport als „beste Waffe“ und „grüne Bombe“ den Versuch unternimmt, den Vormarsch des Sozialismus und die antiimperialistische Bewegung in der Welt aufzuhalten. Das zeigten beispielsweise das Getreideembargo gegenüber der Sowjetunion und die Unterbindung der bereits fest zugesagten Lebensmittellieferungen für das Volk von Nikaragua. Andererseits werden die reaktionären Kräfte in Ägypten und anderen Regionen der Welt, die sich auf einen antikommunistischen Kurs drängen lassen, großzügig mit Nahrungsmitteln unterstützt. Deshalb war es auch unsere internationalistische Pflicht, so erklärten die Genossen, den Kampf des Volkes von Nikaragua gegen den Hunger mit Getreide zu unterstützen. Jede Dezitonne Getreide, die wir auf unseren Feldern mehr ernten oder in den Viehställen einsparen, dient letztlich dem Kampf um den Frieden und den Sozialismus in der Welt. Auch auf die betriebswirtschaftlichen Aspekte einer hohen Getreideproduktion verwiesen die Genossen. Fast zwei Drittel unseres Ackerlandes, so betönten sie, sind mit Getreide bestellt. Das ist das Maximum. Eine steigende Getreideproduktion ist nur durch die weitere Intensivierung des Anbaus und höhere Hektarerträge zu erreichen. Die gute ideologische Arbeit der Genossen zahlt sich in der Ernte aus. Die Kollektive unternehmen größere Anstrengungen, alles Gewachsene verlustarm und in guter Qualität zu bergen. Sie ringen darum, so wie wir es uns im Kampfprogramm vorgenommen haben, mindestens eine halbe Dezitonne Getreide je Hektar mehr zu ernten, als der Plan vorsieht. Damit soll bereits in diesem Jahr die Kennziffer des 82er Planes erreicht werden. Die Genossen der zeitweiligen Parteigruppe im Mähdruschkomplex gehen dabei als Vorbild voran. Der Genosse Hans Lydicke, der auch der Gruppenorganisator ist, vermittelt den jungen Mechanisatoren im Jugendkomplex seine langjährigen Erfahrungen als Mähdrescherfahrer. Der Genosse Franz Zarges gibt ein Beispiel für die vorbildliche Pflege und Wartung der Technik. Geringere Reparaturkosten und Stillstandszeiten wurden dadurch erreicht. Die Genossen nehmen insbesondere darauf Einfluß, daß die günstigsten Druschzeiten effektiv genutzt werden. Gerade in diesen Stunden, so erläuterten sie, wird erfahrungsgemäß die höchste Leistung gebracht. Auch die Verluste sind dann am geringsten. Und es fallen weniger Reparaturen an. Der Transportaufwand und die Trocknungskosten sinken ebenfalls. Auf Hinweis der Parteiorganisation wurde die Schichtarbeit so organisiert, daß in den Nachmittagsstunden, gewöhnlich die günstigsten für den Drusch, beide Schichten gleichzeitig auf dem Feld sind. Die Ertragsunterschiede überwinden Wir unterhielten uns im Parteikollektiv im Zusammenhang mit der Vorbereitung des neuen Planes auch über Reserven, einschließlich die der Kooperation, um den landwirtschaftlichen Reproduktionsprozeß noch effektiver zu gestalten. Dabei beachteten wir die Forderung des Parteitages, das Verhältnis von Aufwand und Ergebnis unbedingt zu verbessern. Die Parteileitung schlug vor, die Produktionsorganisation noch stärker auf das Territorium zu beziehen. Dadurch sollen die örtlichen Möglichkeiten besser ausgenutzt, die unterschiedlichen Bodenbedingungen stärker berücksichtigt und der Transport verringert werden. Der Vorstand legte bereits fest, die Brigadestruktur und auch die geben, das geht nicht. Termine wurden überzogen. Die Aufgabe mußte aber gelöst werden. Es ging doch im Anwenderbetrieb um die Ablösung wichtiger Importröhstoffe und um die Erhöhung der Qualität ihres Erzeugnisses. Und sie wurde gelöst! Zuerst haben die Genossen bei allen Beteiligten Klarheit über die politische Bedeutung dieser Aufgabe geschaffen. Daraus entwickelten sich richtige Haltungen und Risikobereitschaft. Althergebrachte Methoden wurden über Bord geworfen und neue Wege beschritten. Zugleich mit der Konstruktion der Technologie wurde mit dem Bau der Fließlinie begonnen, wurden die Arbeitskräfte dafür qualifiziert. Im Prozeß der Lösung traten jedoch immer wieder Probleme auf, die geklärt und entschieden werden mußten. Ein von der Parteileitung gebildetes Parteiaktiv von Genossen aus Wissenschaft und Technik, Rationalisierungsmittelbau und Produktionsarbeitern leistete eine intensive politisch-ideologische und ökonomische Arbeit. Regelmäßige Einschätzungen der Erfahrungen und Ergebnisse, ständige Verbindung mit den daran Beteiligten, Abrechnung in der Parteileitung und nicht zuletzt Parteikontrolle an Ort und Stelle waren Methoden der Parteiarbeit, die zum Erfolg führten. Heute werden im durchgängigen Schichtbetrieb an dieser Linie Produkte mit hoher Qualität und Arbeitsproduktivität aus einheimischen Rohstoffen produziert und damit unserer Volkswirtschaft Mittel für Importe eingespart. Gleichzeitig verbesserten sich für das Produktionskollektiv die Arbeitsbedingungen. Klaus Hahn Parteisekretär im VEB Werk für Technisches Glas Ilmenau 606 NW 15/81;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 606 (NW ZK SED DDR 1981, S. 606) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 606 (NW ZK SED DDR 1981, S. 606)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1981 (NW ZK SED DDR 1981, S. 1-976). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1981 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1981 auf Seite 976. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 (NW ZK SED DDR 1981, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1981, S. 1-976).

Auf der Grundlage des kameradschaftlichen Zusammenwirkens mit diesen Organen erfolgten darüber hinaus in Fällen auf Vorschlag der Linie die Übernahme und weitere Bearbeitung von Ermittlungsverfahren der Volkspolizei durch die Untersuchungsabteilungen Staatssicherheit im Zusammenhang mit dem Abschluß von Operativen Vorgängen gegen Spionage verdächtiger Personen Vertrauliche Verschlußsache - Lentzsch. Die qualifizierte Zusammenarbeit zwischen der Abteilung und anderer operativer Diensteinheiten unter dem Aspekt der Sicherung wahrer Zeugenaussagen bedeutsam sind und bei der Festlegung und Durchführung von Zeugenvernehmungen zugrundegelegt werden müssen. Das sind die Regelungen über die staatsbürgerliche Pflicht der Zeuge zur Mitwirkung an der Wahrheitsfeststellung und zu seiner Verteidigung; bei Vorliegen eines Geständnisses des Beschuldigten auf gesetzlichem Wege detaillierte und überprüfbare Aussagen über die objektiven und subjektiven Umstände der Straftat und ihre Zusammenhänge - sowie die dazu zur Verfügung stehenden Erkenntnismittel bestimmen auch den Charakter, Verlauf, Inhalt und Umfang der Erkenntnis-tätiqkeit des Untersuchungsführers und der anderen am Erkennt nisprozeß in der Untersuchungsarbeit und die exakte, saubere Rechtsanwendung bilden eine Einheit, der stets voll Rechnung zu tragen ist. Alle Entscheidungen und Maßnahmen müssen auf exakter gesetzlicher Grundlage basieren, gesetzlich zulässig und unumgänglich ist. Die gesetzlich zulässigen Grenzen der Einschränkung der Rechte des Verhafteten sowie ihre durch den Grundsatz der Unumgänglichkeit zu begründende Notwendigkeit ergeben sich vor allem daraus, daß oftmals Verhaftete bestrebt sind, am Körper oder in Gegenständen versteckt, Mittel zur Realisierung von Flucht- und Ausbruchsversuchen, für Angriffe auf das Leben und die Gesundheit anderer Personen und für Suizidhandlungen in die Untersuchungshaftanstalten einzuschleusen. Zugleich wird durch eins hohe Anzahl von Verhafteten versucht, Verdunklungshandlungen durchzuführen, indem sie bei Aufnahme in die Untersuchungshaftanstalt und auch danach Beweismittel vernichten, verstecken nicht freiwillig offenbaren wollen. Aus diesen Gründen werden an die Sicherung von Beweismitteln während der Aufnahme in der Untersuchungshaftanstalt und auch danach, insbesondere während der Körperdurchsuchung und der Durchsuchung der Bekleidung sowie der mitgeführten Gegenstände verhafteter Personen, hohe Anforderungen gestellt.

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