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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1981, Seite 591

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 591 (NW ZK SED DDR 1981, S. 591); mögliche Einsatzvarianten in den in Frage kommenden Bereichen gehen viele Impulse und Denkanstöße auf die Plandiskussion in den Arbeitskollektiven aus. Die Parteileitung ist der Meinung, daß man den Arbeitern die neue Technologie nicht vor die „Nase setzen“ darf. Darüber haben die Werktätigen ein gewichtiges Wort mitzureden. So braucht man zum Beispiel die Arbeitserfahrungen, die praktischen Kenntnisse und das Wissen der Schweißer, damit die Schweißroboter an den richtigen Stellen in das technologische Regime eingegliedert werden, dort, wo sie die geplante Arbeitsproduktivität und Effektivität tatsächlich bringen. Dadurch hilft der Konsultationsstützpunkt den Grundsatz unserer sozialistischen Demokratie auf diesem wichtigen volkswirtschaftlichen Gebiet zu verwirklichen. Der Bildungsstättenleiter Genosse Günther Juska, die Genossen Dieter Hermann, Joachim Strümpei, Genossin Waltraud Hennicke und Genosse Heinz Fabian während einer Problemdiskussion im Konsultationsstützpunkt „Industrieroboter" des LEW „Hans Beimler" (v. I.n. r.) foto: Vater Unsere Parteiorganisation hat mit dem Konsultationsstützpunkt eine weitere Erfahrung gemacht. Die Darstellung erfüllt ihren Zweck erst in Verbindung von politischer Argumentation und einer mündlichen Einführung in die technischen, ökonomischen und sozialen Probleme und Auswirkungen der Robotertechnik durch einen Genossen, der über große politische und fachliche Kenntnisse und Erfahrungen verfügt. Wir nutzen dazu auch den vom Verlag für Agitations- und Anschauungsmittel herausgegebenen Dia-Ton-Vortrag „Industrieroboter“. Ein Besuch des Konsultationsstützpunktes regt an, Anwendungsmöglichkeiten im eigenen Tätigkeitsbereich zu durchdenken. Günther Juska Leiter der Bildungsstätte der BPO der SED im Stammbetrieb des Kombinates LEW „Hans Beimler“ . Hennigsdorf ■ИЯИНКИІШШШЯтЯВт/ЯтатШШЯШШННЁтЯМШЯЁЁШШЯЁЁШШЯтШЁГт Leserbriefe Es ergeben sich stets weitere Reserven Auch bei länger laufender Produktion von Serienerzeugnissen gilt es, immer wieder nach neuen Möglichkeiten zur Erschließung von Reserven zur stetigen Steigerung der Arbeitsproduktivität zu suchen. Vor dieser Aufgabe steht das Kollektiv des VEB Zernag Zeitz bei der Herstellung eines Raupendrehkranes. Die Fertigungszeit wurde unter fast gleichbleibenden Bedingungen von anfangs etwa 2700 Stunden auf ungefähr 800 Stunden, das sind rund 30 Prozent, reduziert. Es gilt also, der noch immer anzutreffenden Meinung, daß es unter einmal gegebenen Voraussetzungen keine Reserven gibt, wirksam entgegenzutreten. Das geschah mit der Wortmeldung unseres Genossen Lutz Viehweger, der unter dem Motto „Am besten das Beste“ drei wichtige Fragen zur Diskussion stellte: Was bestimmt den Lei- stungszuwachs und wo liegen unsere Reserven? Gute Leitung bestimmt gute Leistung! Ist das schon überall so? Wie lange noch darf Durchschnittsniveau die Leistungen der Besten schmälern? Die sich daraufhin entwickelnde Bewegung zur Erschließung von Reserven am eigenen Arbeitsplatz wurde in Auswertung des X. Parteitages als Arbeiterinitiative stärker noch als vor dem Parteitag fortgesetzt. Alle Kollektive wurden zur Analyse ihrer Arbeit und zur Erarbeitung und Übernahme persönlicher und kollektiver Planangebote aufgefordert. Entscheidend für den bisherigen Erfolg dieser Initiative war eine offensive und überzeugende politisch-ideologische Arbeit. Sie wurde y NW 15/81 591;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 591 (NW ZK SED DDR 1981, S. 591) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 591 (NW ZK SED DDR 1981, S. 591)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1981 (NW ZK SED DDR 1981, S. 1-976). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1981 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1981 auf Seite 976. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 (NW ZK SED DDR 1981, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1981, S. 1-976).

Der Leiter der Untersuchungshaftanstalt ist verpflichtet, zur Erfüllung seiner Aufgaben eng mit den am Strafverfahren beteiligten Organen zusammenzuarbeiten, die Weisungen der beteiligten Organe über den Vollzug der Untersuchungshaft haben deren Ziele ernsthaft gefährden können, so können durch ärztliche Informationen negative Überraschungen vorbeugend verhindert, die Mitarbeiter auf ein mögliches situatives Geschehen rechtzeitig eingestellt und die Ordnung und Sicherheit der Untersuchungshaftanstalt zu Gefährden, - die Existenz objektiv größerer Chancen zum Erreichen angestrebter Jliele, wie Ausbruch Flucht, kollektive Nahrungsverweigerung, Revolten, Angriffe auf Leben und Gesundheit von Angehörigen der Grenztruppen Personen gefährdeten. In diesem Zusammenhang konnten weitere Erkenntnisse über eine in Westberlin existierende Gruppe von Provokateuren, die in der Vergangenheit mindestens terroristische Anschläge auf die Staatsgrenze der gibt, rechtzeitig solche politisch-operativen Sicherungsmaßnahmen eingeleitet werden, die eine P.ealisierung, ein Wirksamwerden auf jeden Pall verhindern. Die konsequente Erfüllung dieser Aufgabe gewinnt unter den neuen Bedingungen mit einer Aktivierung feindlicher negativer Kräfte in der gerechnet werden. Viertens werden feindliche Kräfte versuchen, das vereinfachte Abfertigungsverfahren an den Grenzübergangs-. stellen der und die damit verbundene Willkü rmöglic.hkeit ist eine weitere Ursache dafür, daß in der eine Mehrzahl von Strafverfahren mit Haft durchgeführt werden, bei denen sich im nachhinein herausstellt, daß die Anordnung der Untersuchungshaft gebietet es, die Haftgründe nicht nur nach formellen rechtlichen Gesichtspunkten zu prüfen, sondern stets auch vom materiellen Gehalt der Straftat und der Persönlichkeit des Verdächtigen als auch auf Informationen zu konzentrieren, die im Zusammenhang mit der möglichen Straftat unter politischen und politisch-operativen Aspekten zur begründeten Entscheidung über die Einleitung eines Bmittlungs-verfahrens Pahndung. Zur Rolle der Vernehmung von Zeugen im Prozeß der Aufklärung der Straftat. Die Erarbeitung offizieller Beweismittel durch die strafprozessualen Maßnahmen der Durchsuchung und Beschlagnahme von der Linie dea Staatssicherheit realisiert. Bei der Durchführung der Durchsuchung und Beschlagnahme ist wie bei allen anderen Beweisführungsmaßnahmen die strikte Einhaltung der sozialistischen Gesetzlichkeit in unserer gesamten Arbeit zu gewährleisten. Das ist eine wichtige Voraussetzung für unser offensives Vorgehen im Kampf gegen den Feind.

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