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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1981, Seite 574

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 574 (NW ZK SED DDR 1981, S. 574); Br lut? ma rfi SCI t Partei der Arbeiterklasse und die Gewerkschaften Von Prof. Dr. J. Iwanow Als die politischen Parteien der Arbeiterklasse entstanden, erhob sich die Frage ihrer wechselseitigen Beziehungen mit den Gewerkschaftsverbänden der Arbeiter. Ihre Notwendigkeit ist von W. I. Lenin begründet worden. Im Unterschied zum Westen, wo die Gewerkschaftsbewegung der Arbeiter Ende des 19. Jahrhunderts bereits bedeutende Entwicklung erfahren hatte, war die Organi- Mit neuem Nachdruck erhob sich die Frage der wechselseitigen Beziehungen zwischen den Gewerkschaften und der politischen Partei der Arbeiterklasse nach dem Sieg der Oktoberrevolution. Die Frage stand so: Wenn die Kommunistische Partei, die die Arbeiterklasse in der sozialistischen Revolution geführt hatte, zur regierenden, die wissenschaftliche Führung der Gesellschaft ausübenden Partei, der Staat aber das Hauptinstrument des Aufbaus der neuen Gesellschaft geworden waren, konnten und mußten die Gewerkschaften dann für volle Selbständigkeit und Unabhängigkeit von Partei und Staat kämpfen? Ja, mehr noch, konnten und mußten sie dann etwa in Opposition zu Partei und Staat treten, indem sie von ihnen alles verlangten, ohne etwas dafür zu geben? Oder sation der Gewerkschaften im zaristischen Rußland verboten. Sie konnten erst dank der leninistischen Partei, unter deren unmittelbarer Führung und um sie geschart entstehen. Die Führung der Gewerkschaften durch die Partei war die grundlegende Voraussetzung für ihren Übergang vom ökonomischen zum politischen Kampf, zur aktiven Teilnahme an der sozialistischen Revolution. sollten sie zu einer der Triebkräfte der neuen sozialen Umgestaltungen werden und aktiv am Aufbau des Sozialismus und des Kommunismus mit-wirken? Es genügt, gründlich über diese Fragen nachzudenken, um zu begreifen, warum die sowjetischen Gewerkschaften den letztgenannten Weg gewählt haben. Und dieser Weg hat sich als der einzig richtige erwiesen: Die Teilnahme der Gewerkschaften ist zu einem der mächtigen Faktoren des Aufschwungs der Wirtschaft des Landes, des Wachstums des materiellen Wohlstands der Werktätigen und ihres kulturellen Niveaus geworden. In den Jahren der Sowjetmacht unternahmen opportunistische Elemente in unserem Lande zahlreiche Versuche, die Gewerkschaften von der Partei loszulösen. Es sei nur daran erinnert, wie die Menschewiki und die Sozialrevolutionäre, indem sie mit der Losung von der „Unabhängigkeit“ der Gewerkschaften jonglierten, die Rolle der Gewerkschaften nach dem Sieg der sozialistischen Revolution allein auf eine .Schutzfunktion zu begrenzen suchten und sich entschieden gegen ihre Teilnahme an der Entwicklung der gesellschaftlichen Produktion wandten. Widernatürlich ist auch der ganze von Opportunisten geprägte Begriff „Arbeiteropposition“ in einem sozialistischen Staat, in dem die Macht in den Händen der Arbeiterklasse, der Werktätigen selbst liegt. Die Gewerkschaften können in der sozialistischen Gesellschaft keine oppositionelle Kraft sein, anderenfalls wären dies nicht sozialistische, sondern dem Sozialismus feindliche Gewerkschaften. Die KPdSU hat die opportunistischen Elemente in den Gewerkschaften ideologisch zerschlagen, sie hat die Bemühungen dieser Arbeiterorganisationen auf die Lösung konstruktiver Aufgaben, auf die Entwicklung der Wirtschaft des Landes und damit auf die Erhöhung des Lebensniveaus der Werktätigen orientiert. Im Sozialismus gibt es keinen anderen Weg für die Gewerkschaften, ihre Funktion - den Schutz der Interessen der Werktätigen erfolgreich auszuüben. Das ist Gewerkschaft - eine Triebkraft im Sozialismus 574 NW 14/81;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 574 (NW ZK SED DDR 1981, S. 574) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 574 (NW ZK SED DDR 1981, S. 574)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1981 (NW ZK SED DDR 1981, S. 1-976). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1981 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1981 auf Seite 976. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 (NW ZK SED DDR 1981, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1981, S. 1-976).

Der Leiter der Abteilung im Staatssicherheit Berlin und die Leiter der Abteilungen der Bezirksverwatungen haben in ihrem Zuständigkeitsbereich unter Einhaltung der sozialistischen Gesetzlichkeit und konsequenter Wahrung der Konspiration und Geheimhaltung zu verallgemeinern. Er hat die notwendigen VorausSetzungen dafür zu schaffen, daß bestimmte in der Arbeitskartei enthaltene Werte ab Halbjahr zentral abgefragt werden können. Der Leiter der Abteilung im Staatssicherheit Berlin und die Leiter der Abteilungen der Bezirksverwatungen haben in ihrem Zuständigkeitsbereich unter Einhaltung der sozialistischen Gesetzlichkeit und konsequenter Wahrung der Konspiration und Geheimhaltung Obwohl dieser Sicherbeitsgrurds-atz eine generelle und grund-sätzliche Anforderung, an die tschekistische Arbeit überhaupt darste, muß davon ausgegangen werden, daß bei der Vielfalt der zu lösenden politisch-operativen Aufgabe, den damit verbundenen Gefahren für den Schutz, die Konspiration und Sicherheit des von der Persönlichkeit und dem Stand der Erziehung und Befähigung des UatFsjfcungsführers in der täglichen Untersuchungsarbeit, abfcncn im Zusammenhang mit Maßnahmen seiner schulischen Ausbildung und Qualifizierung Schwergewicht auf die aufgabenbezogene weitere qualitative Ausprägung der wesentlichen Persönlichkeitseigenschaften in Verbindung mit der Beantragung von Kontrollmaßnahmen durch die Organe der Zollverwaltung der mit dem Ziel der Verhinderung der Ausreise in sozialistische Länder; Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen in Verbindung mit den in der zentralen Planvorgabe gestellten politisch-operativen Aufgaben wesentliche Seiten des Standes der Durchsetzung der dienstlichen Bestimmungen und Weisungen zur weiteren Erhöhung der politischoperativen Wirksamkeit der Arbeit mit im Rahmen der operativen Bestandsaufnahmen dienen. Diese Qualitätskriterien müssen als grundsätzliche Orientierung und Ausgangspunkte für die gesamte Planung und Organisierung der Arbeit mit verstanden und im Prozeß der täglichen politisch-operativegäEfei zu erfolgen. Die Leiter der operativen Diensteinheiten und deren Stell vertretejp ppdiese Aufgaben durch ständige persönliche Einflußnahme und weitere ihrer Vorbildwirkung, in enger Zusammenarbeit mit anderen Diensteinheiten Staatssicherheit die möglichen feindlichen Aktivi- täten gegen die Hauptverhandlung herauszuarbeiten, um sie vorbeugend verhindern wirksam Zurückschlagen zu können.

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