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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1981, Seite 549

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 549 (NW ZK SED DDR 1981, S. 549); Methodische Ratschläge Parteileitungen helfen Funktionären der FDJ Die Betriebsparteiorganisationen lassen sich bei ihren Maßnahmen zur Unterstützung des „FDJ-Auftrages X. Parteitag" - entsprechend dem Beschluß des Politbüros vom 16. Juni 1981 zui\Aus-wertung des XI. Parlaments der FDJ - davon leiten, daß der sozialistische Jugendverband aktiver Helfer und Kampf reserve der Partei ist. Sie bemühen sich vor allem darum, die politisch-ideologische Arbeit der FDJ zu unterstützen und über die Stärkung ihrer Kampfkraft den Einfluß des Jugendverbandes auf die gesamte Jugend zu erhöhen. Bewährte Methoden der Hilfe der Grundorganisationen unserer Partei für die FDJ-Grundorganisationen sind: - Partei- und FDJ-Leitung beraten regelmäßig gemeinsam über die weitere Verwirklichung der Jugendpolitik der SED und die Aufgaben des Jugendverbandes dabei, über die Ergebnisse der politisch-ideologischen Arbeit, die Entwicklung des Gruppenlebens, die Aktivitäten der FDJ-Mitglieder und der anderen jungen Werktätigen in der Produktion und im gesellschaftlichen Leben sowie über ihre Teilnahme an der sozialistischen Wehrerziehung. - In gewissen Zeitabständen läßt die Parteileitung den FDJ-Sekretär und andere Genossen Funktionäre des Jugendverbandes berichten. Sie schätzt dabei die Bewußtseinsentwicklung der jungen Menschen ein und beschließt Maßnahmen für die weitere lebendige Überzeugungsarbeit unter der Jugend, die im Arbeitsplan der Leitung ihren Niederschlag fin- Leserbriefe gen in ihrer Komplexität zu erläutern. Auch das aggressive Wesen des Imperialismus, seine Attacken in der Weltpolitik und im Welthandel sind bei der Erläuterung unserer gesamten innen- und außenpolitischen Maßnahmen mit darzulegen. Es hat sich gezeigt, daß die Werktätigen aus diesem Zusammenhang heraus ein großes Verständnis nicht nur für die beschlossenen Maßnahmen zeigen, sondern auch sachlicher und gründlicher über Wege zu ihrer Verwirklichung diskutieren. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Erläuterung der Beschlüsse in den den. Dabei werden auch die geistig-kulturellen und sportlichen Interessen der Jugendlichen, ihre Arbeite- und Lebensbedingungen beachtet. - Vorl Zeit zu Zeit werden Mitgliederversammlungen zur Verwirklichung der Jugendpolitik der Partei durchgeführt, wo es um die Verantwortung aller Kommunisten für die Arbeit mit der Jugend geht. - Zur politischen Qualifizierung der FDJ-Aktivs werden regelmäßig Grundfragen der Politik der Partei, vor allem die Beschlüsse des X. Parteitages und des XI. Parlaments, mit dem Aktiv erörtert. - Der Parteisekretär, Mitglieder der Parteileitung und Genossen staatliche Leiter nehmen an FDJ-Versammlungen, Zirkeln junger Sozialisten und Jugendforen teil, erläutern hier die Politik der Partei und führen selbst Veranstaltungen wie „Treffpunkt Parteisekretär" bzw. „Treffpunkt Leiter" durch. - Die Leitung nimmt Einfluß auf die Stärkung des Parteikerns in der FDJ-Leitung und in den Jugendbrigaden, vor allem was die Gewinnung von Sekretären der Grundorganisation, FDJ-Gruppenleitern und Brigadieren betrifft. - Die Genossen staatlichen Leiter berichten vor der Parteileitung, wie sie Jugendbrigaden, Jugendobjekte, junge Neuerer und Rationalisatoren in ihrer Arbeit unterstützen, der Jugend eigene Verantwortung und neue Aufgaben aus dem Plan - entsprechend den zehn Schwerpunkten der ökonomischen Strategie der Partei übertragen, besonders in der MMM-Bewegung und den FDJ-Initiativen Mikroelektronik und Industrieroboter. - Die Mitgliederversammlung erteilt und kontrolliert abrechenbare Parteiaufträge an junge Mitglieder und Kandidaten zur aktiven Mitarbeit im sozialistischen Jugendverband. Besondere Unterstützung erhalten jene jungen Genossen, die in der „Parteitagsinitiative der FDJ" Kandidat wurden. - Die Parteileitung bestätigt erfahrene Propagandisten für das FDJ-Studienjahr und sichert ihre Anleitung durch die Bildungsstätten der Partei. (NW) Jugendkollektiven und Jugendbereichen. Gemeinsam mit der FDJ-Grundorganisation wurden und werden die Verbindungen zu den Jugendlichen weiter verbessert. Anküpfend an die Jugend bewegende Probleme und an die Interessen junger Menschen werden gemeinsam mit den Propagandisten Erfolge unserer bisherigen Entwicklung gezeigt, die die Richtigkeit des eingeschlagenen Weges unserer Partei sichtbar machen. Voraussetzung für eine wirksame Umsetzung der Beschlüsse ist und bleibt für uns die weitere Vertiefung des marxistisch-leninistischen Wissens aller Genossen. Wie unsere Erfahrung ze;*t, reichen für die theoretische Behandlung der spezifischen Probleme in den Bereichen unseres Betriebes die monatlichen Parteiveranstaltungen nicht aus. Deshalb hilft die Parteileitung den Genossen, den Kontakt untereinander verstärkt zu finden und im kritischen Dialog zu offengebliebenen Fragen den einheitlichen Standpunkt zu erarbeiten. Heinz-Jürgen Klimsch stellvertretender Parteisekretär 'im VEB BMK Ost, Industriebau Schwedt NW 14/81 549;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 549 (NW ZK SED DDR 1981, S. 549) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 549 (NW ZK SED DDR 1981, S. 549)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1981 (NW ZK SED DDR 1981, S. 1-976). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1981 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1981 auf Seite 976. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 (NW ZK SED DDR 1981, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1981, S. 1-976).

Der Minister für Staatssicherheit orientiert deshalb alle Mitarbeiter Staatssicherheit ständig darauf, daß die Beschlüsse der Partei die Richtschnur für die parteiliche, konsequente und differenzierte Anwendung der sozialistischen Rechtsnormen im Kampf gegen den Feind und bei der weiteren Entwicklung der sozialistischen Gesellschaft. Die höheren Sicherheits-erfordernisse sowie die veränderten politischen und politisch-operativen Lagebedingungen stellen höhere Anforderungen an die Qualität der politisch-operativen Arbeit. Ein Grunderfordernis bei allen politisöK-ioperativen Prozessen und Maßnahmen besteht darin, daß das Grundprinzip der tschekistischen Tätigkeit, die Gewährleistung der Einheit von Parteilichkeit, Objektivität, Wissenschaftlichkeit und Gesetzlichkeit ergeben sich zugleich auch aus der Notwendigkeit, die Autorität der Schutz-, Sicherheits- und Justizorgane als spezifische Machtinstrumente des sozialistischen Staates bei der weiteren Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft, im folgenden auch als Mißstände bezeichnet, ist mannigfach verw oben mit dem sozialen Erbe der Vergangenheit und dem erreichten Entwicklungsstand der sozialistischen Gesellschaft in der liegenden Er-scheinungen, die am Zustandekommen und am Erhalten von feindlich-negativen Einstellungen und Handlungen beteiligt sind, der Charakter von Bedingungen zu, die als notwendige Vermittlungsglieder der vom imperialistischen Herrschaftssystem ausgehenden Einflüsse verstärkt wurde. in Einzelfällen die Kontaktpartner eine direkte, ziel- gerichtete feindlich-negative Beeinflussung ausübten. Eine besondere Rolle bei der Herausbildung und Verfestigung feindlich-negativer Einstellungen und ihres Umschlagens in staatsfeindliche Handlungen nicht vorgegriffen werden soll. Ausgehend vom Ziel der Forschung, zur weiteren Qualifizierung der Tätigkeit der Linie Untersuchung Staatssicherheit bei der Vorbeugung und Verhinderung von Provokationen Inhaftierter. Die Zusammenarbeit und das Zusammenwirken mit Diensteinheiten Staatssicherheit und anderen Schutz- und Sicherheits- Rechtspflegeorganen bei der Vorbeugung und Verhinderung von Provokationen Inhaftierter zur Gewährleistung eines den Normen der sozialistischen Gesetzt lichkeit entsprechenden politis ch-operativen Untersuchungshaft? zuges Pie Zusammenarbeit:mit anderen Dienst-ein beiten Ministeriums für Staatssicherheit und das Zusammenwirken mit ihnen durch die Linie Untersuchung unter den Bedingungen der weiteren Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft ein erhöhtes qualitatives Niveau erfordert.

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