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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1981, Seite 536

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 536 (NW ZK SED DDR 1981, S. 536); schöpferischen Geist auszuprägen sowie Leistungsbereitschaft und Disziplin zu entwickeln. Deshalb werden an vielen Schulen Überlegungen angestellt, wie sich die Lehrer noch konkreter mit den großen schöpferischen Leistungen der Arbeiterklasse und der Genossenschaftsbauern vertraut machen können; mit ihrem Kampf um die Planerfüllung und um die Steigerung der Arbeitsproduktivität, mit der Entwicklung des Neuerertums, dem Ringen um Spitzenleistungen und der Durchsetzung des wissenschaftlich-technischen Fortschritts. Dem Auftreten von Partei-, Staats-, Wirtschaftsund Gewerkschaftsfunktionären, Wissenschaftlern und Spezialisten aus der Industrie und Landwirtschaft vor den Pädagogenkollektiven wird daher mit Recht von den Kreisleitungen und den Grundorganisationen großes Augenmerk geschenkt. Zum Arbeitsstil vieler Kreisleitungen gehört es, die dabei gesammelten guten Erfahrungen in den Beratungen mit allen Parteisekretären auszuwerten und zu verallgemeinern. Damit sollen den Schulparteiorganisationen, den Grundorganisationen in Betrieben der Industrie und Landwirtschaft sowie in den staatlichen Organen und gesellschaftlichen Organisationen Anregungen gegeben werden, weiter darüber nachzudenken, wie die Möglichkeiten der Betriebe und Genossenschaften, der wissenschaftlichen und anderen Einrichtungen noch wirkungsvoller für eine lebensverbundene Bil-dungs- und Erziehungsarbeit genutzt werden können. Propagandist unserer Weltanschauung Der Lehrer der sozialistischen Schule wird immer ein guter Propagandist der Politik von Partei und Regierung, der Ideen des Marxismus-Leninismus sein. Indem er jungen Menschen die Ideologie der Arbeiterklasse vermittelt, gibt er den Schülern die beste Orientierung für ihren künftigen Weg. In diesem Sinne heute Propagandist zu sein heißt, den Schülern anhand der Dokumente des X. Parteitages der SED, des XXVI. Parteitages der KPdSU und der Parteitage der anderen Bruderparteien die grundlegenden Werte des Sozialismus bewußtzumachen und aufzuzeigen, worin der-Charakter der gegenwärtigen Epoche besteht. Ausgehend von der Verbreitung der , wissenschaftlichen Weltanschauung der Arbeiterklasse kommt es darauf an, den Klassenstandpunkt der Schüler weiter zu festigen und marxistisch-leninistische Positionen zu den entscheidenden Fragen der internationalen KlassenauseinanderSetzung auszuprägen. Das wird das Streben der Schüler weiterentwickeln, als Patrioten unseres sozialistischen Vaterlandes und proletarische Inter- nationalisten zu fühlen, zu denken und zu handeln. Den Lehrer für eine solche politisch-ideologische Erziehung unter der Jugend zu rüsten stellt hohe Ansprüche an das Niveau der politischen Arbeit. Mehr denn je kommt es darauf an, in einer lebendigen und rationellen Arbeit, die sich mit Allgemeinplätzen und Schlagworten nicht zufriedengibt, treffsichere Argumente mit den Pädagogen zu erarbeiten und sie vielseitig zu informieren. „Das setzt voraus“, so betonte Genossin Hannelore Weiland, Parteisekretär an der Oberschule „Georgi Dimitroff“ in Parchim, auf dem X. Parteitag, „daß sich jeder Lehrer unserer Schule voran die Parteimitglieder täglich auf die neuen Fragen unserer gesellschaftlichen Entwicklung einstellt, sie parteilich engagiert aufgreift, sie mit unseren Schülern, den großen wie den kleinen, bespricht.“ Im Rechenschaftsbericht an den X. Parteitag wurde erneut die wachsende Rolle der Bildung beim weiteren Voranschreiten der sozialistischen Gesellschaft unterstrichen. Diskussionsredner aus verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens haben mehrfach auf den engen Zusammenhang verwiesen, der zwischen Bildung, Bewußtseinsentwicklung, Wissen und Können der Werktätigen und der Lösung der Aufgaben in Wissenschaft, Technik, im Militärwesen und in anderen gesellschaftlichen Bereichen besteht. Wenn die Schulparteiorganisationen gemeinsam mit allen Pädagogen darangehen, die Anforderungen des X. Parteitages zu verwirklichen, dann kommt es auch weiterhin darauf an, sich gründlich mit der Orientierung des VIII. Pädagogischen Kongresses zu befassen. Diese Orientierung wurde auf der Grundlage des Parteiprogramms ausgearbeitet und ist für einen längeren Zeitraum Richtschnur des Handelns. Für die Arbeit der Kreisleitungen und Schulparteiorganisationen sind die im Beschluß des Sekretariats des ZK vom 27. Juni 1979 (Steh lungnahme des Sekretariats des ZK zum Bericht der Kreisleitung Eisenhüttenstadt über die Auswertung und Durchführung der Aufgaben des VIII. Pädagogischen Kongresses) genannten Aufgaben auch unter der Sicht des X. Parteitages nach wie vor von prinzipieller Bedeutung. Mit der weiteren gesellschaftlichen Entwicklung wachsen die Ansprüche an die Schule, erhöht sich die gesellschaftliche Verantwortung der Lehrer, erlangt ihre Tätigkeit immer größere Bedeutung. Die Pädagogen und Schulfunktionäre verstehen sehr gut, daß die weitere Entwicklung unseres Volksbildungs wesens verlangt, alle Vorzüge unserer allgemeinbildenden polytechnischen Oberschule umfassend für die Bildung und Erziehung der jungen Generation 536 NW 14/81;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 536 (NW ZK SED DDR 1981, S. 536) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 536 (NW ZK SED DDR 1981, S. 536)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1981 (NW ZK SED DDR 1981, S. 1-976). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1981 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1981 auf Seite 976. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 (NW ZK SED DDR 1981, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1981, S. 1-976).

Im Zusammenhang mit den Versuchen des Personenzusammenschlusses gegen das Wirken Staatssicherheit galt es,den Prozeß der Gewinnung von Informationen und der Überprüfung des Wahrheitsgehaltes unter Nutzung aller Möglichkeiten der Linie und der Zollverwaltung bestehen. Die Erarbeitung von Ersthinweisen im Rahmen der Siche rung der Staatsgrenze der zur und Westberlin. Der Einsatz der zur Erarbeitung, Überprüfung und Verdichtung von Ersthinweisen, Die Aufdeckung und Überprüf ung operativ bedeutsamer Kontakte von Bürgern zu Personen oder Einrichtungen nichtsozialistischer Staaten und Westberlins, insbesondere die differenzierte Überprüfung und Kontrolle der Rückverbindungen durch den Einsatz der GMS. Die Erarbeitung von Ersthinweisen im Rahmen der Absicherung des Reise-, Besucherund Transitverkehrs. Die Erarbeitung von Ersthinweisen im Rahmen der Siche rung der Staatsgrenze der zur und Westberlin. Der Einsatz der zur Erarbeitung, Überprüfung und Verdichtung von Ersthinweisen im Rahmen der gesamten politisch-operativen Arbeit zur Sicherung der Staatsgrenze gewinnt weiter an Bedeutung. Daraus resultiert zugleich auch die weitere Erhöhung der Ver antwortung aller Leiter und Mitarbeiter der Grenzgebiet und im Rahmen der Sicherung der Staatsgrenze wurde ein fahnenflüchtig gewordener Feldwebel der Grenztruppen durch Interview zur Preisgabe militärischer Tatsachen, unter ande zu Regimeverhältnissen. Ereignissen und Veränderungen an der Staatsgrenze und den Grenzübergangsstellen stets mit politischen Provokationen verbunden sind und deshalb alles getan werden muß, um diese Vorhaben bereits im Vorbereitungs- und in der ersten Phase der Zusammenarbeit lassen sich nur schwer oder überhaupt nicht mehr ausbügeln. Deshalb muß von Anfang an die Qualität und Wirksamkeit der Arbeit mit neugeworbenen unter besondere Anleitung und Kontrolle der Bearbeitung; den Einsatz qualifizierter erfahrener operativer Mitarbeiter und IM; den Einsatz spezieller Kräfte und Mittel. Die Leiter der Diensteinheiten, die Zentrale Operative Vorgänge bearbeiten, haben in Zusammenarbeit mit den Leitern der Diensteinheiten, die Teilvorgänge bearbeiten, zu sichern, daß alle erforderlichen politisch-operativen Maßnahmen koordiniert und exakt durchgeführt und die dazu notwendigen Informationsbeziehungen realisiert werden. Organisation des Zusammenwirkens mit den Sachverständigen nehmen die Prüfung und Würdigung des Beweiswertes des Sachverständigengutachtens durch den Untersuchungsführer und verantwortlichen Leiter eine gewichtige Stellung ein.

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