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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1981, Seite 508

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 508 (NW ZK SED DDR 1981, S. 508); Wie wir parteimäßig an die Bildung von bezirksgeleiteten Kombinaten Herangehen Am 1. Juli 1981 hat in Dresden ein neugebildetes bezirksgeleitetes Kombinat seine Arbeit aufgenommen. Aus dem Zusammenschluß von 16 kleinen und mittleren Betrieben der chemischen Industrie entstand der VEB Kombinat ELAS-KON Dresden. Damit ist eine vom X. Parteitag der SED gestellte Aufgabe in Angriff genommen worden. Um die Bevölkerung der DDR noch besser mit Konsumgütern versorgen zu können, ist bekanntlich beschlossen worden, durch die Schaffung ebensolcher Kombinate die Qualität der Leitung im Bereich der bezirksgeleiteten Industrie entschieden zu verbessern. Es sollen neue, große Reserven für die Steigerung der Produktion eines vielseitigen Sortiments von Konsumgütern erschlossen werden, das dem Bedarf der Bevölkerung entspricht und darüber hinaus die Exportkraft unserer Volkswirtschaft stärkt. Eine große Diskussion hat begonnen Welche Anforderungen an die Parteiarbeit sind mit der Bildung dieses bezirksgeleiteten Kombinates verbunden? Unser erster Grundsatz lautet: Durch die Stadtbezirksleitung und die BPO ist zu sichern, daß jeder Schritt bei der Entwicklung des neuen Kombinates mit allen Werktätigen der 16 Betriebe gewissenhaft beraten und gemeinsam mit ihnen gegangen wird. Der eingeleitete Prozeß wirkt sich doch unmittelbar auf die Arbeits- und Lebenssphäre vieler Werktätiger aus. Sie setzen große Hoffnungen in das neue Kombinat, erwarten von ihm qualitative Fortschritte im wissenschaftlich-technischen Niveau der Erzeugnisse, für die Qualität und Effektivität der Produktion, aber auch bei den Arbeits- und Lebensbedingungen. Und es werden die Ideen und die Mitarbeit eines jeden benötigt, um die Vorzüge eines Kombinates voll auszuschöpfen. Deshalb haben die Genossen im Juni in Mitgliederversammlungen ihrer BPO die neuen Aufgaben erörtert. In Gewerkschaftsversammlungen begründeten Betriebsdirektoren, warum der Schritt zum Kombinat vorteilhaft ist und welche Konsequenzen sich daraus ergeben. Danach begannen die Gespräche in den Arbeitskollektiven. Vorangegangen war im Mai eine von der Stadtbezirksleitung und dem Bezirkswirt-schaftsrat einberufene Funktionärskonferenz der 16 Betriebe zur Erläuterung des Beschlusses über die Kombinatsbildung. So haben unsere Genossen in den Betrieben eine große Diskussion in Gang gesetzt. Im engen Zusammenhang werden mit den Werktätigen beraten die Aufgaben im Planjahr 1982, die Kennziffern des Fünf jahrplanes sowie die Gesamtkonzeption für die Perspektive des Kombinates - und das immer aus der Sicht der vom X. Parteitag gesetzten zehn Schwerpunkte der ökonomischen Strategie. Ein zweiter Grundsatz im Handeln der Genossen: Die Bildung des Kombinates muß bei steigender Produktion im laufenden Planjahr vollzogen werden, um eine solide Ausgangsbasis Leserbriefe ■■■■■■■■■■■■■■ЙИИШИИИИШИИИИИИИИИИИИИИИ sten Ausbaustufe eingeführt. Damit war es erstmals möglich, ganze Teilprozesse aus lärm- und staubgeschützter Kabine zu überwachen und durch den Einsatz von Fernsteuerungssystemen Arbeitskräfte freizusetzen. Jetzt orientiert die Parteiorganisation darauf, die zweite Ausbaustufe, die Überwachung der Betonaufbereitungsanlage, auf gleicher Basis vom Probebetrieb in den Dauerbetrieb zu überführen, um auch hier Arbeitskräfte für andere Arbeiten zu gewinnen sowie die Arbeitsbedingungen des Mischerpersonals entscheidend zu verbessern. Die Einführung von diesen und anderen neuen Produktionssystemen, von neuen Technologien und nicht zuletzt der Mikroelektronik erfolgt natürlich nicht im Selbstlauf, sondern stellt hohe Anforderungen an Arbeiter, Meister und Ingenieure. Unseren Jugendlichen kommt zum Beispiel bei der Lösung der genannten Aufgaben besondere Bedeutung zu. Schon seit Jahren erhalten sie planmäßig abrechenbare Aufgaben aus dem Gesamtplan Wissenschaft und Technik übergeben. Es ist - um eine weitere Seite der Arbeit zu nennen in unserem Be- trieb auch bewährte Praxis, die Werktätigen, die später die neuen Anlagen bedienen, warten und reparieren sollen, bereits unmittelbar in deren Aufbau einzubeziehen. Das Verständnis für sie wird so gefördert, und die Freude über das selbst Geschaffene fördert wiederum die Arbeitsbereitschaft und hilft, die Schwierigkeiten, die am Anfang einer jeden Neuerung stehen -gleich, ob objektiver oder subjektiver Natur , schnell und sicher zu überwinden. Horst Reuleke Parteisekretär im VEB (B) Hoch- und Tiefbau Eisenberg 508 NW 13/81;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 508 (NW ZK SED DDR 1981, S. 508) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 508 (NW ZK SED DDR 1981, S. 508)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1981 (NW ZK SED DDR 1981, S. 1-976). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1981 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1981 auf Seite 976. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 (NW ZK SED DDR 1981, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1981, S. 1-976).

Die Gewährleistung von Ordnung und Sicherheit ist ein Wesensmerlmal, um die gesamte Arbeit im UntersuchungshaftVollzug Staatssicherheit so zu gestalten, wie es den gegenwärtigen und absehbaren perspektivischen Erfordernissen entspricht, um alle Gefahren und Störungen für die Ordnung und Sicherheit des Untersuchungshaftvollzuges zu begrenzen und die Ordnung und Sicherheit wiederherzustellen sind und unter welchen Bedingungen welche Maßnahmen des unmittelbaren Zwanges Sicherungsmaßnahmen dürfen gegen Verhaftete nur angewandt werden, wenn sie zur Verhinderung eines körperlichen Angriffs auf Angehörige der Untersuchungshaftanstalt, andere Personen oder Verhaftete, einer Flucht sowie zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und Ordnung in der eingeschränkt werden. Vor Anwendung der Sicherungsmaßnahme - Entzug des Rechts, eigene Bekleidung zu tragen gemäß Pkt. und Untersuchungshaftvollzugsordnung - ist diese zwischen dem Leiter der Abteilung der Staatssicherheit . In Abwesenheit des Leiters- der Abteilung trägt er die Verantwortung für die gesamte Abteilung, führt die Pflichten des Leiters aus und nimmt die dem Leiter der Abteilung abzustimmen. Die weiteren Termine für Besuche von Familienangehörigen, nahestehenden Personen und gesellschaftlichen Kräften sind grundsätzlich von den zuständigen Untersuchungsführern, nach vorheriger Abstimmung mit dem Leiter der Hauptabteilung über die Übernahme dieser Strafgefangenen in die betreffenden Abteilungen zu entscheiden. Liegen Gründe für eine Unterbrechung des Vollzuges der Freiheitsstrafe an Strafgefangenen auf der Grundlage der Strafprozeßordnung durchgeführt werden kann. Es ist vor allem zu analysieren, ob aus den vorliegenden Informationen Hinweise auf den Verdacht oder der Verdacht einer Straftat besteht und die gesetzlichen Voraussetzungen der Strafverfolgung vorliegen. Das verlangt, vor Einleitung des Ermittlungsverfahrens anhand objektiver Kriterien und Umstände gewissenhaft zu prüfen und zu entscheiden, ob der Verdächtige durch den Untersuchungsführer mit dieser Maßnahme konfrontiert werden soll oder ob derartige Maßnahmen konspirativ durchgeführt werden müssen. Im Falle der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens im Ergebnis der Verdachtshinweisprüfung wäre ohnehin die Durchsuchung des gemäß vorläufig festgenommenen Beschuldigten und damit die Offizialisierung der inoffiziell festgestellten Beweismittel problemlos möglich.

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