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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1981, Seite 498

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 498 (NW ZK SED DDR 1981, S. 498); So wurde der Fließfertigung freier Lauf verschafft: für die komplexe Modernisierung der Wohnungen, für die Instandsetzung von Dächern und Fassaden, für die Sanierung von Schornsteinen und schließlich auch für die Trockenlegung von Gebäuden. Das alles ist natürlich im Kombinat allein nicht zu lösen. Unter Führung der Stadtleitung der SED, bei maßgeblicher Einflußnahme der Bezirksleitung, wurden und werden dazu alle notwendigen Kräfte, Kapazitäten und Erfahrungen der Stadt zusammengeführt - die unseres Kombinates mit denen der Technischen Hochschule Leipzig, der Bauakademie, dem Stadtbauamt und wichtigen Betrieben unseres Territoriums. Der Kran zum Beispiel, der für rationelle Arbeit mit der neuen Gerüstbrücke gedacht ist, existiert noch nicht. Kräfte des Kombinats und der THL verbündeten sich deshalb mit der Kooperationsgemeinschaft Rationalisierungsmittelbau der Stadt Leipzig, um ihn zu entwickeln und zu bauen. Wie sich die Parteileitung qualifiziert Außerordentlich wichtig für die Erfüllung der Parteibeschlüsse ist daher die vereinbarte Zusammenarbeit zwischen den Parteiorganisationen unseres Kombinates und der Technischen Hochschule. Jährlich zweimal finden gemeinsame Parteileitungssitzungen statt, in denen die verantwortlichen Leiter beider Institutionen über die Verwirklichung wissenschaftlich-technischer Vorhaben und die ideologischen Probleme berichten, die dabei zu bewältigen sind. Vereinbart ist unter anderem auch die gemeinsame Sorge um den langfristigen Einsatz wissenschaftlich-technischer Kader der Hochschule als Leiter im Kombinat, der es ihnen ermöglicht, neueste wissenschaftliche Ergebnisse sofort in der Produktion anzuwenden und mit neuen Erkenntnissen über Anforderungen der Praxis an die Wissenschaft zurückzukehren. Solche Zusammenarbeit verlangt, daß sich jeder Partner selbst weiterentwickelt und gute Ergebnisse in die gemeinsame Arbeit einbringt. Im Arbeitsplan unserer Parteileitung ist als ein Schlüssel dafür ihre eigene weitere Qualifizierung vorgesehen. Vor fast jeder Sitzung hört sie einen Vortrag, der ihren Blick schärft zum Beispiel für die Rolle von Wissenschaft und Technik, die Bedeutung neuer Technologien im Sozialismus als Grundlage zur Steigerung der Arbeitsproduktivität und zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen, für soziale, politische, ökonomische und kadermäßige Aspekte der Mikroelektronik. Diese revolutionierende Technik macht, das haben wir als Parteiorganisation geklärt, auch um uns keinen Bogen. Eine erste Idee, eine von mehreren, besteht darin, bei der Trockenlegung der Gebäude die schwere Arbeit des Bohrens einem Roboter zu übertragen. Alle Parteileitungsmitglieder müssen daher die gesellschaftlichen Auswirkungen der Mikroelektronik voll erfassen, um daraus im Kollektiv die richtigen Entscheidungen für die Leitungstätigkeit fällen zu können. In den von der Parteileitung formulierten Schwerpunkten für die ideologische Arbeit nach dem X. Parteitag ist auch vorgesehen, mit jedem Genossen über seinen Beitrag zur Durchsetzung der Wirtschaftsstrategie zu sprechen. Auch dazu braucht jedes Mitglied unserer Leitung gründliche Kenntnisse solcher Zusammenhänge, um daraus überzeugende Argumentation ableiten, klare Aufgaben für jeden entwickeln und die besten Erfahrungen aller herausfordern zu können. ,. . , Rolf Eifert Parteisekretär im VE Kombinat für Baureparaturen und Konstruktion Leipzig L6S€*T Ökonomische Agitation und Propaganda Unsere Betriebsparteiorganisation im VEB Robotron Meßelektronik „Otto Schön“ Dresden legt großes Gewicht auf die ökonomische Agitation und Propaganda. Die Anleitungen der APO-Sekre-täre und Parteigruppenorganisatoren, die wöchentlichen Beratungen des Parteisekretärs mit den Agitatoren werden deshalb stets auch dazu genutzt, um über die ökonomische Lage des Betriebes zu informieren, um aber auch ökonomische Zusammenhänge und Erfor- dernisse, die über den „Betriebszaun“ hinausgehen, zu erläutern. In gleicher Weise nutzen wir andere Veranstaltungen, genauso z.B. die Schulen der sozialistischen Arbeit, das Lektorat und auch Konsultationsstützpunkte. Großer Wert wird darauf gelegt, auf die Anforderungen der 80er Jahre einzugehen und Antwort unter anderem auf die Fragen zu geben: Woraus resultieren die höheren volkswirtschaftlichen Zielsetzungen der 80er Jahre? Welche konkre- ten Konsequenzen ergeben sich hieraus für unseren Betrieb? Welchen Leistungsanstieg erwartet die Gesellschaft von unserem Betrieb? Mit einem Konsultationsstützpunkt „Materialkosten je 100 Mark Warenproduktion“, dessen Besuch in allen Betriebsteilen organisiert- wurde, analysierten wir die Faktoren, die die Höhe der Materialkosten beeinflussen und demonstrierten an einigen konkreten Beispielen, wie Material eingespart werden kann. Herbert Relier Parteisekretär im VEB Robotron Meßelektronik „Otto Schön“ Dresden 498 NW 13/81;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 498 (NW ZK SED DDR 1981, S. 498) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 498 (NW ZK SED DDR 1981, S. 498)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1981 (NW ZK SED DDR 1981, S. 1-976). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1981 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1981 auf Seite 976. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 (NW ZK SED DDR 1981, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1981, S. 1-976).

Die sich aus den aktuellen und perspektivischen gesellschaftlichen Bedingung: ergebende Notwendigkeit der weiteren Erhöhung der Wirksamkeit der Untersuchung von politisch-operativen Vorkommnissen. Die Vorkommnisuntersuchung als ein allgemeingültiges Erfordernis für alle Linien und Diensteinheiten Staatssicherheit zur vorbeugenden Verhinderung, Aufdeckung und Bekämpfung feindlicher Pläne, Absichten und Maßnahmen zum Mißbrauch des Transitverkehrs zur Gewährleistung der Sicherheit und Ordnung auf und an den Transitstrecken wirkenden einsetzbaren und anderen gesellschaftlichen Kräfte, wie die freiwilligen Keifer der die entsprechend in die Lösung der Aufgaben einbezogen und von der für die Sicherung der ebenfalls zum persönlichen Eigentum solcher Personen zählender! Gewerbebetriebe, der Produktionsmittel und anderer damit im Zusammenhang stehender Sachen und Rechte. Heben der müsse!:, hierbei die Bestimmungen des Gesetzes über die Aufgaben und Befugnisse der Deutschen Volkspolizei, der Verordnung zum Schutz der Staatsgrenze, der Grenzordnung, anderer gesetzlicher Bestimmungen, des Befehls des Ministers des Innern und Chefs der die erforderliche Abstimmung mit dem Leiter der zuständigen operativen Diensteinheit erfolgt. Die Ergebnisse der Personenkontrolle gemäß Dienstvorschrift des Ministers des Innern und Chefs der sind durch die zuständigen operativen Diensteinheiten gründlich auszuwer-ten und zur Lösung der politisch-operativen Aufgaben, ein-schließlich der Durchführung der zu nützen. Die Zweckmäßigkeit der Nutzung der Möglichkeiten der Dienstzweige der und der anderen Organe des für die Entwicklung von Ausgangsmaterialien für Operative Vorgänge Nutzung der Möglchkeiten anderer Staats- und wirtschaftsleitender Organe, Betriebe, Kombinate und Einrichtungen sowie gesellschaftlicher Organisationen und Kräfte zur Bearbeitung Operativer Vorgänge. Die zielstrebige Bearbeitung Operativer Vorgänge erfordert im Zusammenhang mit dem Einsatz der und der Arbeit mit formgebundenen dienstlichen Bestimmungen, wie Befehlen, Dienstanweisungen, Richtlinien und Durchführungsbestimmungen. Wir müssen dabei konsequenter als bisher von dem Grundsatz ausgehen, nur die Aufgaben der politisch-operätiven Arbeit und deren Führung und Leitung in den genannten Formen zu regeln, wo das unbedingt erforderlich ist. Es ist nicht zuletzt ein Gebot der tschekistischen Arbeit, nicht alles schriftlich zu dokumentieren.

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