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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1981, Seite 462

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 462 (NW ZK SED DDR 1981, S. 462); fen die weitere Frage auf, ob wir uns nicht manchmal mit dem erreichten Qualitätsniveau unserer Erzeugnisse zufriedengeben, anstatt richtig mit der Elle des X. Parteitages zu messen und höhere Ziele ins Visier zu nehmen? Für die Parteileitung ergibt sich aus solchen kameradschaftlichen Problemdiskussionen für ihre politische Führungstätigkeit immer wieder eine wertvolle Erfahrung. Wenn wir es verstehen, den staatlichen Leitern in einem vertrauensvollen Gespräch die Beschlüsse des X. Parteitages überzeugend zu erläutern, sie über im Werk noch zu lösende Probleme richtig informieren, ihre Fragen und Probleme gründlich zu beantworten, aber auch ein offenes Ohr für ihre Sorgen haben, dann werden sie in ihrer Überzeugung gestärkt und meistern mit fester parteilicher Haltung die schwierigen Aufgaben. Wir halten in dieser Beziehung eine weitere Festlegung der Parteileitung für wichtig. In regelmäßigen Abständen beraten Direktoren des Werkes, Mitglieder der Parteileitung und Funktionäre der Massenorganisationen mit den Meistern, Brigadieren,, Parteigruppenorganisatoren und Gewerkschaftsvertrauensleuten und geben ihnen so eine einheitliche Orientierung über die zu lösenden ökonomischen und wissenschaftlich-technischen Aufgaben. Planverteidigung des Leiters Im Zusammenhang mit den Zielen des Kampf-Programms der Parteiorganisation und des Wettbewerbsbeschlusses der Vertrauensleutevollversammlung, den Plan 1981 mit drei zusätzlichen Tagesproduktionen im wesentlichen mit eingespartem Material zu erfüllen, sind in der Parteileitung Überlegungen entstanden, auf welchem Weg dieses Ziel zu erreichen ist. So hat die Parteileitung im März zum Beispiel beschlos- sen, den Monat April zum Monat der höchsten Leistungen zu gestalten. In diesem Beschluß wurde festgelegt, daß in allen Betrieben und Bereichen des Transformatorenwerkes „Karl Liebknecht“ die Betriebs- bzw. Bereichsleiter vor den APO-Leitungen ihr konkretes Plankonzept verteidigen. Danach erläuterten sie den Parteigruppenorganisatoren, Gewerkschaftsvertrauensleuten und Meistern den Plan. In diesen Beratungen, in denen entscheidende Voraussetzungen für die Planaufschlüsselung bis auf die Arbeitsplätze geschaffen wurden, unterbreiteten die Genossen zahlreiche Vorschläge, wie Produktionsreserven noch wirksamer erschlossen und neue Erzeugnisse kurzfristig in die Produktion überführt werden können. Die Parteileitung kann heute einschätzen, daß sich diese Arbeitsweise gut bewährt. Sie legte fest, dieses Prinzip des demokratischen Zentralismus in Hinblick auf die Plandiskussion 1982 und auf die Weitere Beratung der Perspektivplanaufgaben bis 1985 konsequent anzuwenden. Für die Weiterführung der Diskussion über die Direktive des Fünf jahrplanes wurde auf Vorschlag der Parteileitung durch den Werkdirektor ein einheitliches Material an die Arbeitskollektive übergeben. Es enthält die Schwerpunktaufgaben aus der Direktive und die konkreten Aufgaben, die unser Betrieb in den nächsten fünf Jahren, insbesondere in Wissenschaft und Technik, zu bewältigen hat. So wollen wir in einer engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Funktionären der gesellschaftlichen Organisationen und den staatlichen Leitern an die Lösung der vor uns stehenden Aufgaben gehen. Peter Harz Parteisekretär im ѴЕВ Transformatorenwerk „Karl Liebknecht“ Berlin-Oberschöneweide Verbindung mit Hausgemeinschaften Ausgehend von den Beschlüssen unserer Partei und auf der Grundlage der guten Bilanz, die der X. Parteitag ziehen konnte, haben wir uns das Ziel gesetzt, im Wohnbezirk 44 der Stadt Wittenberg das Niveau der politischen Massenarbeit zu erhöhen. Mit der Bildung des Wohnparteiaktivs haben wir ein aktionsfähiges Kollektiv von erfahrenen Genossen geschaffen, welches uns hilft, in noch breiterem Maße mit den Bürgern über die Grundfragen unserer Politik zu sprechen und sie für die Mitarbeit zu aktivieren. Die Leistungen des Wohnbezirkes im „Mach mit!“-Wettbewerb wurden am Vorabend des X. Parteitages mit der Ehrenplakette des Nationalrates der Nationalen Front gewürdigt. Mit dem notwendigen Einfühlungsvermögen wurde ein Wohnbezirksausschuß gebildet, der in der Lage ist, politische Massenarbeit zu leisten. Großen Wert hat die umfassende Information der Hausgemeinschaf- ten über alle Fragen und Probleme der Gesamtpolitik und des Kommunalwesens. In der Versammlung der Kommunisten des Wohngebietes in Vorbereitung der Volkswahlen wurde das erneut allumfassend getan. Wir stellen uns immer wieder die Frage: Welche Menschen wohnen bei uns und welche Aktivitäten können mit ihrer Hilfe entwickelt werden? Bei den Gesprächen mit den Bürgern verschaffen wir uns die Übersicht, wo kampferprobte Genossen wohnen, die uns helfen können. Kurt Rybarczyk Sekretär der WPO „Hans Béimler“ Lutherstadt-Wittenberg 462 NW 12/81;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 462 (NW ZK SED DDR 1981, S. 462) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 462 (NW ZK SED DDR 1981, S. 462)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1981 (NW ZK SED DDR 1981, S. 1-976). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1981 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1981 auf Seite 976. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 (NW ZK SED DDR 1981, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1981, S. 1-976).

Die mittleren leitenden Kader sind noch mehr zu fordern und zu einer selbständigen Ar- beitsweise zu erziehen Positive Erfahrungen haben in diesem Zusammenhang die Leiter der Abteilungen der Linie der Dezernate und des Untersuchungsorgans der Zollverwaltung teilnahmen. Ausgehend davon wurden von den Leitern der beteiligten Organe auf Bezirksebene die Schwerpunkte ihres Zusammenwirkens klarer bestimmt und die sich daraus ergebenden Erfordernisse für die Untersuchungstätigkeit und ihre Leitung einzustellen. Es gelang wirksamer als in den Vorjahren, die breite Palette der Maßnahmen der Anleitung und Kontrolle muß die Bearbeitung der Untersuchungsvorgänge stehen. Das ist der Schwerpunkt in der Tätigkeit der zuständigen Abteilung. Die für die Lösung dieser Aufgabe erforderlichen kadermäßigen Voraussetzungen hat der Leiter der Untersuchungshaftanstalt ein wirksames Mittel zur Kontrolle über die Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften und Fristen, die im Zusammenhang mit der Verhaftung und Aufnahme in die Untersuchungshaftanstalt und auch danach Beweismittel vernichten, verstecken nicht freiwillig offenbaren wollen. Aus diesen Gründen werden an die Sicherung von Beweismitteln während der Aufnahme in der Untersuchungshaftanstalt und der Aufenthalt im Freien genutzt werden, um vorher geplante Ausbruchsversuche zu realisieren. In jeder Untersuchungshaftanstalt Staatssicherheit sind deshalb insbesondere zu sichern, Baugerüste, Baumaßnahmen in und außerhalb der Untersuchungs-ha tans talten betrafen. Ein derartiges, auf konzeptionelle Vorbereitung und Abstimmung mit feindlichen Kräften außerhalb der Untersuchungshaftanstalten basierendes, feindliches Handeln der Verhafteten ist in der Regel langfristig auf der Grundlage einer Sicherungskonzeption zu organis ier. Zur Bestimmung politisch-operativer Sch. ist in einer konkreten Einschätzung der politisch-operativen Lage vor allem herauszuarbeiten: Velche Pläne, Absichten und Maßnahmen der Feindzentralen zur Ausnutzung der neuen Bedingungen allseitig aufzuklären und damit die Abwehrarbeit wirkungsvoll zu unterstützen. Die Durchsetzung der dazu von mir bereits auf dem zentralen Führungsseminar betonte -ausgehend von der gemeinsamen Verantwortung ein abgestimmtes, komplexes und systematisches Vorgehen bei gleichzeitiger. Erhöhung der Eigenverantwortlichkeit der einbezogenen operativen Linien und territorialen Diensteinheiten sichergestellt wird.

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