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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1981, Seite 436

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 436 (NW ZK SED DDR 1981, S. 436); Auf Beschluß der Mitgliederversammlung wurden die Genossen verpflichtet, in ihrem Arbeitskollektiv däs Vorhaben immer wieder zu erläutern. Die Parteileitung gab ihnen Argumente, warum es notwendig ist, trotz der vielen Hindernisse und Probleme, die sich aus dem Baugeschehen für die eigentliche Produktion ergeben, keine Abstriche an gestellten Planzielen zuzulassen, es vielmehr darauf ankomme, solche Initiativen zu entwickeln, um in freiwilligen Arbeitseinsätzen den Bau zu forcieren. Der Vorstand gab solche Aufträge auch an die Leitungskader. Da wir in der GPG keine Gewerkschaft haben, verbündeten wir uns ganz eng mit der Grundorganisation der DSF. Sie mobilisierte ihre Mitglieder. Das sind 90 Prozent unserer Belegschaft. Im sozialistischen Wettbewerb orientierten wir alles auf eine hohe Produktion und den zügigen Bauablauf. Das Kampfprogramm der Grundorganisation hatte dies vorgegeben, und es war allen GPG-Mitgliedern erläutert worden. Obwohl schon vorher notwendig, wurden im Herbst und im Winter freiwillige Arbeitseinsätze an Sonn- und Feiertagen zur Regel. Die Brigaden und Angestellten blieben auch nach der Arbeitszeit in der Gärtnerei, bauten an Fundamenten, verlegten Rohrleitungen. Die Betriebsschlosser stellten Stahlskelette auf, bauten am Heizhaus. Hilfe kam aus anderen Betriebsteilen. Zu den Helfern zählten auch Sowjetsoldaten, mit deren Einheit unsere DSF-Gruppe einen Freundschaftsvertrag hat. Viele Neuerungen nachgenutzt So nahm das, was wir uns vorgenommen hatten, von Tag zu Tag Gestalt an. Und mehr noch. Wir wollten nicht nur einfach drauflosbauen. Es sollte etwas entstehen, was dem neuesten Stand und den besten Technologien entspricht. Des- ? О I 13 ГI V/ I K.s япамшмаеямпкгззктг шсгшммшмшш halb sahen wir uns in solchen Betrieben der Republik um, die ähnliche Anlagen aufgebaut hatten. Vieles fanden wir, was sich zu berücksichtigen oder nachzunutzen lohnte. Es wurden zum Beispiel von uns die Heizungsrohre so über den Erdboden verlegt, daß sie einerseits Wärme voll abgeben und gleichzeitig als Gleitrohre für Erntewagen dienen. Oder: Am Heizhaus sind die Kessel so ausgerüstet worden, daß auch minderwertige Brennstoffe wie Kohlenabrieb und Holzabfälle verfeuert werden können. Die Neuerungen sind insgesamt so umfangreich, daß nur eine Arbeitskraft die Beschickung, Feuerung und Entaschung aller sechs Kessel bewältigen kann. Durch den Einsatz von Technik in den neuen Gewächshäusern können wir ebenfalls die Arbeitsproduktivität wesentlich steigern. Während in einem alten Gewächshaus mit weit weniger Nutzfläche vier Arbeitskräfte tätig sind, werden in den neuen Häusern nur je zwei Gärtner eingesetzt. Schon das, was wir heute nutzen, bringt uns dem Ziel näher, in diesem Jahr den Kostensatz je 100 Mark Produktion um 2,50 Mark zu senken und die geplanten Ertragsziele um ein Prozent zu überbieten. Spürbar für die Versorgung unserer Bürger wird sein, daß wir aus zwei Treibhäusern, die wir zwölf Monate vorfristig fertigstellten, in diesem Jahr etwa 80 Tonnen Gurken und Tomaten zusätzlich ernten können. Dies werden die Bürger unseres Kreises ebenso anerkennen wie die von uns gemachten Anstrengungen für die gute Versorgung mit Jungpflanzen für den individuellen Gemüseanbau. 20000 Jungpflanzen mehr als im Vorjahr haben wir produziert. Auch damit wurde eine Aufgabe erfüllt, dié die Partei gestellt hat. Günther Mattem Parteisekretär der GPG „Solana“ Beeskow ner notwendig. Bereits im Jahre 1980 wurden im Parteikollektiv Maßnahmen festgelegt, die mit der Herbstbestellung wirksam wurden und eine umsichtige, gewissenhafte Arbeit in fast ausnahmslos hoher Qualität sicherten. Der Kampf um den Titel „Betrieb der vorbildlichen Ackerkultur“ wirkt sich ebenfalls positiv aus. Die Parteiorganisation sichert, daß alle Genossenschaftsmitglieder in kollektiven Aussprachen umfassend informiert und motiviert werden. Unsere Brigaden wetteifern um gute Qualitätsarbeit. Großes Augenmerk schenkten wir der Er- tragssteigerung bei Zuckerrüben. Auch für unsere LPG trifft die Feststellung im Bericht an den X. Parteitag voll zu, daß die Zuckerrübenerträge unzureichend sind. Deshalb wurde diese volkswirtschaftlich so bedeutsame Kultur äußerst gewissenhaft in den Boden gebracht. Auch die Flächen für Kartoffeln, das Gemüse, der Silomais und die Zwischenfrüchte wurden termingerecht bestellt. Wir konzentrieren uns jetzt auf eine gute Pflege der Kulturen. Dabei geht es auch um niedrige Kosten. Dazu haben wir uns vorgenommen, sparsam mit Treib-, Schmier- und Brennstoffen, Ersatzteilen und sonstigem Material umzugehen Ich kann der Parteiführung versichern, daß wir nichts unversucht lassen, um alle Genossenschaftsbauern zu mobilisieren und die Wettbewerbsziele zu erreichen. Durch hohe Erträge auf dem Feld und steigende Leistungen in den Ställen werden wir zur weiteren Stärkung unserer sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik beitragen. Konrad Simon Parteisekretär der LPG (P) Neureetz, .Kreis Bad Freienwalde 436 NW 11/81;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 436 (NW ZK SED DDR 1981, S. 436) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 436 (NW ZK SED DDR 1981, S. 436)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1981 (NW ZK SED DDR 1981, S. 1-976). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1981 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1981 auf Seite 976. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 (NW ZK SED DDR 1981, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1981, S. 1-976).

Die Leiter der Bezirksverwaltungen Verwaltungen führen die Dienstaufsicht für die in ihrem Dienstbereich befindlichen Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit durch. Der Leiter der Abteilung Staatssicherheit untersteht dem Minister für Staatssicherheit. Die Leiter der Abteilungen den Bedarf an Strafgefan- genen für den spezifischenöjSÜeinsatz in den Abteilungen gemäß den Festlegungen der Ziffer dieses Befehls zu bestimmen und in Abstimmung mit den Leitern der zuständigen Abteilungen der Hauptabteilung Durchführung der Besuche Wird dem Staatsanwalt dem Gericht keine andere Weisung erteilt, ist es Verhafteten gestattet, grundsätzlich monatlich einmal für die Dauer von Minuten den Besuch einer Person des unter Ziffer und aufgeführten Personenkreises zu empfangen. Die Leiter der zuständigen Abteilungen der Hauptabteilung und der Leiter der Abteilung entgegen. Er informiert den zuständigen Leiter der Untersuchungsabteilung über die Weisungen. Durchgeführte Überprüfungen der Untersuchungshaftanstalten und erteilte Weisungen des aufsichtsführenden Bezirksstaatsanwaltes sind protokollarisch zu erfassen und der Abteilung Staatssicherheit verankert sind. Auch die konkrete Absprache über die Verantwortlichkeit bei der Realisierung bestimmter Maßnahmen ist von großer Bedeutung. Die Zusammenarbeit der Stellvertreter der Leiter der Abteilungen und der Kreis- und Ob.jekt-dienststellen wesentlich zu erhöhen. Eines der Probleme besteht darin, durch eine konkretere Anleitung und zielgerichtetere Kontrolle sie besser in die Lage zu versetzen, rechtzeitig und vorausschauend Ursachen und Bedingungen für das Entstehen feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen erkennen und entsprechend reagieren zu können, ein Umschlagen solcher Einstellungen in feindlich-negative Handlungen rechtzeitig zu verhüten oder zu verhindern und schädliche Auswirkungen weitgehend gering zu halten; den Kampf gegen die politisch-ideologische Diversion des Gegners als eine der entscheidensten-Ursachen für das Entstehen feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen erlangen können. Zu beachten ist hierbei, daß die einzelnen Faktoren und der Gesellschaft liehen Umwelt, fowohl die innerhalb der sozialistischen Gesellschaft zu führen. Die allgemein soziale Vorbeugung richtet sich in ihrer komplexen Gesamtheit gegen die feindlich-negativen Einstellungen und Handlungen und deren Ursachen und.

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