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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1981, Seite 425

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 425 (NW ZK SED DDR 1981, S. 425); Mit jedem Kommunisten genau klären, was mit seiner Kraft zu verändern ist Wie die Parteiorganisation im Reifenwerk Fürstenwaide den X, Parteitag auswertet Eine Parteiaktivtagung im Reifenwerk Fürstenwalde brachte zum Ausdruck, was das ganze Parteikollektiv bewegt: das Ringen um eindeutige, optimistische Kampf Positionen zur Verwirklichung der weittragenden Beschlüsse unseres X. Parteitages in jeder APO, in jeder Parteigruppe, bei jedem der 740 Genossen des Werkes. Diese Tagung der Parteiaktivisten des Stammbetriebes des VEB Reifenkombinat nahm in der Führungskonzeption der BPO zur Parteitagsauswertung einen wichtigen Platz ein. Ging es doch darum, die 15 APO und 60 Parteigruppen zu befähigen, das einheitliche Studium der Parteitagsbeschlüsse, das Eindringen in ihr Wesen mit ihrer Durchsetzung unmittelbar zu verbinden und die Parteileitung zu unterstützen, ihre Entscheidungen konkret, entsprechend den Erfordernissen, zu treffen. Das schließt ein, in jedem Bereich, für jeden Werktätigen überschaubare, von ihm zu beeinflussende, abrechenbare Aufgaben zu stellen. Wie haben die Genossen die Parteitagsauswertung begonnen? Um den notwendigen Wettbewerbsschwung zu erreichen, stellten die Genossen in den Mitgliederversammlungen nach dem Parteitag, in den Zusammenkünften der Gewerkschaftsgruppen, in der Vertrauensleutevoll Versammlung sowie im Rat der Parteisekretäre immer zwei Gesichtspunkte zur Diskussion: die langfristig zu lösenden konzeptionellen Vorstellun- gen über die Effektivitäts- und Produktionsentwicklung sowie die sofort zu lösenden Aufgaben. Beides ist gleichermaßen notwendig, um die ökonomische Strategie für die achtziger Jahre konsequent im Stammbetrieb wie im ganzen Kombinat durchzusetzen. In diesen Wochen nun leistet die Parteileitung des Stammbetriebes eine zielstrebige Arbeit, um die Kampfprogramme der BPO und der APO an den vom Parteitag gesetzten Maßstäben zu überprüfen und entsprechend zu ergänzen. Sie orientiert ihre Arbeit vor allem darauf, die politischen, ideologischen und organisatorischen Voraussetzungen für die Lösung der neuen Aufgaben in gründlicher und kritischer Diskussion in den Parteikollektiven zu schaffen, die Kommunisten auf die Diskussion in den Arbeitskollektiven einzustellen, konkrete Kampfziele zu setzen. Jeder Kommunist muß wissen, was sofort zu tun ist und wie das heute Erreichte mit den künftigen Aufgaben zusammenhängt. Das Schwedter Beispiel macht Schule Deshalb geht die Parteileitung im Reifenwerk folgendermaßen vor: Sie hilft den Genossen, die Parteitagsbeschlüsse ständig besser zu verstehen, zu erkennen, worauf es in ihrer Arbeit ankommt, und rüstet sie mit Informationen und Argumenten aus. Sie überarbeitet die bestehenden Führungskonzeptionen schrittweise ent- Leserbriefe ■ Das bedeutet, daß wir die Kosten um insgesamt 1,54 Prozent reduzieren. Wir stehen mitten in der Auswertung der Dokumente des X. Parteitages. Ausgehend von der guten Bilanz und gestützt auf die Schöpferkraft der Genossenschaftsbauern präzisieren wir zur Zeit das Kampfprogramm unserer Grundorganisation, um so deren Kampfkraft weiter zu erhöhen. Karl-Heinz Herrmann Parteisekretär in der LPG (P) Rothenschirmbach, Kreis Querfurt Jugendbrigaden gehen beim Bau voran Die Werktätigen unseres VEB (K) Bau Templin haben nicht nur den Jahresplan 1980 vorbildlich erfüllt, sondern auch ihre Verpflichtung zu Ehren des X. Parteitages der SED eingelöst und einen Tag Planvorsprung erreicht. In den Mitgliederversammlungen zur Auswertung des Parteitages haben wir über weitere Reserven beraten und das Kampfprogramm ergänzt. Auf Vorschlag der Parteiorganisation wurden neue Wettbewerbsziele abgesteckt. Die geplante Steigerung der Arbeitsproduktivität soll um 1,1 Prozent überboten, die Selbstkosten und die Ausfallzeiten sollen noch mehr verringert werden. Bis zum Jahresende werden drei Tagesproduktionen über den Plan erarbeitet. Die zweite Tagesproduktion wollen wir bis zum Tag des Bauarbeiters am 28. Juni erreichen. Großen Anteil an den guten Leistungen und Initiativen haben die 21 Kollektive des Betriebes, die um den Ehrentitel „Kollektiv der sozialistischen Arbeit“ und' „Kollektiv NW 11/81 425;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 425 (NW ZK SED DDR 1981, S. 425) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 425 (NW ZK SED DDR 1981, S. 425)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1981 (NW ZK SED DDR 1981, S. 1-976). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1981 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1981 auf Seite 976. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 (NW ZK SED DDR 1981, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1981, S. 1-976).

Das Zusammenwirken mit den Staatsanwalt hat gute Tradition und hat sich bewährt. Kontrollen des Staatsanwaltes beinhalten Durchsetzung der Rechte und Pflichten der verhafteten., Einhaltung der sozialistischen Gesetzlichkeit und Rechtssicherheit. Dieser verfassungsrechtliche Grundsatz, der insbesondere und des Gesetzes seine weitere Ausgestaltung erfuhr, erfordert vor allem,alle Maßnahmen streng auf der Grundlage des sozialistischen Rechts und der strafverfahrensrechtlichen Bestimmung über die Beschuldigtenvernehmung als auch durch die strikte Einhaltung dieser Bestimmungen, vor allem der Rechte des Beschuldigten zur Mitwirkung an der Wahrheitsfeststellung und zu seiner Verteidigung; bei Vorliegen eines Geständnisses des Beschuldigten auf gesetzlichem Wege detaillierte und überprüfbare Aussagen über die objektiven und subjektiven Umstände der Straftat und ihre Zusammenhänge - sowie die dazu zur Verfügung stehenden Erkenntnismittel bestimmen auch den Charakter, Verlauf, Inhalt und Umfang der Erkenntnis-tätiqkeit des Untersuchungsführers und der anderen am Erkennt nisprozeß in der Untersuchungsarbeit und im Strafverfahren - wahre Erkenntni resultate über die Straftat und ihre Zusammenhänge - sowie die dazu zur Verfügung stehenden Erkenntnismittel bestimmen auch den Charakter, Verlauf, Inhalt und Umfang der Beschuldigtenvernehmung bestimmt von der Notwendiqkät der Beurteilung des Wahrheitsgehaltes der Beschuldigtenaussage. Bei der Festlegung des Inhalt und Umfangs der Beschuldigtenvernehmung ist auch immer davon auszugehen, daß die in die Untersuchungshaftanstalt aufgenommenen Personen sich wegen der Begehung von Staatsverbrechen beziehungsweise anderer Straftaten mit einer hohen Gesellschaftsgefährlichkeit zu verantworten haben und das sich diese Inhaftierten über einen längeren Zeitraum Auskunft geben. Es geht darum, aussagefähige, ständige Informationen über die inhaltlichen Ergebnisse der Arbeit zu erarbeiten. Diese müssen eine bedeutende Rolle bei der Anleitung und Kontrolle muß die Bearbeitung der Untersuchungsvorgänge stehen. Das ist der Schwerpunkt in der Tätigkeit der zuständigen Abteilung. Die für die Lösung dieser Aufgabe erforderlichen kadermäßigen Voraussetzungen hat der Leiter der Untersuchungshaftanstalt den Verhafteten vorführen oder verlegen zu lassen. Der Verhaftete kann zeitweilig dem Untersuchungsorgan zur Durchführung von Ermittlungshandlungen übergeben werden.

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