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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1981, Seite 420

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 420 (NW ZK SED DDR 1981, S. 420); sich Parteileitung und Arbeitsgruppe Wissenschaft und Technik mit der langfristigen Forschungskonzeption, die als ein Hauptbestandteil der Intensivierungskonzeption für die planmäßige Entwicklung der Veredlungsmetallurgie im Kombinat eine entscheidende Rolle spielt. Trotz umfassender Diskussion innerhalb des Forschungskollektivs konnte der erste Entwurf der langfristigen Forschungskonzeption durch die Parteileitung nicht bestätigt werden. Dieser Entwurf entsprach noch nicht den Anforderungen, die im Beschluß des Politbüros an die Veredlungsmetallurgie gestellt werden. Die Parteileitung warf in diesem Zusammenhang drei Fragen auf, die im ersten Entwurf noch unbefriedigend beantwortet wurden. Erstens: Entsprechen die in den Forschungsthe-men geplanten Erzeugnisse dem Weltstand? Zweitens: Welche Entwicklungszeiten der Forschungsaufgaben sind vorgesehen? Und drittens: In welcher Zeit soll die Überleitung in die Produktion erfolgen? In dieser Problemberatung gewannen alle Beteiligten lehrreiche Erkenntnisse darüber, wo die Reserven des Forschungskollektivs liegen, um das für die Leistungsentwicklung der 80er Jahre erforderliche schnelle Tempo zu sichern. So stellte sich heraus, daß die Forschungsthemen zum Zeitpunkt ihrer Formulierung zwar im wesentlichen dem Weltstand entsprochen haben bzw. ihn auch mitbestimmen. Aber für die Entwicklung neuer Erzeugnisse und ihre Überleitung in die Produktion waren in der Regel vier und fünf Jahre vorgesehen. Jedem wurde in der Diskussion klar, daß man mit solchen Entwicklungszeiten den hohen Ansprüchen der weltweiten wissenschaftlich-technischen Revolution nicht gerecht werden kann. Dadurch werden das Entwicklungstempo der Volkswirtschaft gebremst und besonders der Kampf der Werktätigen in der metallverarbeitenden Industrie und im Bauwesen um weltmarktfähige Erzeugnisse verzögert. Darüber hinaus bedeutet das aber auch: die metallurgische Industrie kann so ihre Exportverpflichtungen nicht erfüllen. Auf den Weltmärkten wird nicht eine gute Konzeption honoriert, sondern das Erzeugnis, das rechtzeitig und in solider Qualität angeboten werden muß. Was war die Hauptursache für einen solchen Widerspruch? Vor allem darüber wurde in der Parteileitung gesprochen. Auf einen Nenner gebracht lautete sie: Die Bearbeitungs- und Überleitungszeiten waren deshalb generell zu lang, weil die Konzentration des Forschungspotentials auf die Schwerpunktvorhaben des Planes Wissenschaft und Technik zu gering gewesen ist. Mit einer Zersplitterung der Forschungskräfte aber, daß zum Beispiel zwei Mitarbeiter aus der Forschung und Entwicklung über einen langen Zeitraum ein Thema bearbeiten oder daß sich viele kleine Bearbeitungskollektive mit der Weiterentwicklung herkömmlicher Technologien beschäftigen, sind die in der Direktive des X. Parteitages zum Fünf jahrplan für die Entwicklung der Volkswirtschaft 1981 bis 1985 enthaltenen Aufgaben für die Veredlungsmetallurgie nicht zu bewältigen. Die Voraussetzung für ein hohes Tempo in Wissenschaft und Technik und damit für einen guten Vorlauf ist die Konzentration der Mittel und Kräfte auf die Schwerpunktvorhaben des Planes Wissenschaft und Technik. Ideen und Vorschlägen größte Beachtung Eine langfristige Forschungskonzeption in einer solchen Güte auszuarbeiten, daß sie der ökonomischen Strategie der Partei voll gerecht wird, das ist nicht einfach nur mit einer richtigen und rechtzeitigen Themenstellung getan. In diesen an Leserbriefe тгг.-іТиііітігклімдтшиммнтшЕШОТтвтцтиппд авют,нгаиіііііііпмііиіашиияиииишииа anfangs in einer Reihe von Kollektiven die Meinung: „Die sollen den Mund nicht so voll nehmen und erst einmal beweisen, daß sie die Materialverbrauchsnormen bei Карг olactam unterbieten.“ Der Parteiorganisation geht es bei der Entfaltung und Verbreiterung von Initiativen nicht um eine einfache Anschlußbewegung. Jedes Kollektiv soll selbst überlegen, was es zur Steigerung der Produktion und ihrer Effektivität tun kann. Dabei erweisen sich die CFK-Schecks als eine sehr wirksame Methode. In diesen Schecks werden konkrete abrechenbare Verpflich- tungen zur Erhöhung der Forschungseffektivität, der Material-und Energieökonomie, der Arbeitsproduktivität und Qualität und zur Senkung der Kosten aufgenommen. Jedes Arbeitskollektiv hat mit dem Scheck sichtbar vor Augen, wozu es sich über den Plan verpflichtete und was es Monat für Monat bzw. Tag für Tag leisten muß, um das eigene Ziel zu erreichen. Allein während des Parteitages wurden - zumeist von Kollektiven, aber auch einzeln über 100 konkrete Verpflichtungen übernommen, die wir in Form von Schecks öffentlich bekanntgaben. Mit der Scheckbewegung, die wir in Leuna kennenlernten, gelang es uns wie in keinem Jahr zuvor, bereits zu Beginn des Jahres unser Wettbewerbsziel mit konkreten Verpflichtungen zu fundieren. Sie wurde, ausgehend von einer Beratung des Parteiaktivs, auf alle Betriebe des Kombinats übertragen. Jetzt arbeiten alle neun Kombinatsbetriebe mit CFK-Schecks, weil die Schecks die persönliche und kollektive Initiative fördern und den sozialistischen Wettbewerb aktivieren. Im Stammbetrieb sind die CFK-Schecks die Grundlage, um in diesem Jahr vier Tage abgesetzter 420 NW 11/81;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 420 (NW ZK SED DDR 1981, S. 420) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 420 (NW ZK SED DDR 1981, S. 420)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1981 (NW ZK SED DDR 1981, S. 1-976). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1981 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1981 auf Seite 976. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 (NW ZK SED DDR 1981, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1981, S. 1-976).

Die Leiter der Diensteinheiten die führen sind dafür verantwortlich daß bei Gewährleistung der Geheimhaltung Konspiration und inneren Sicherheit unter Ausschöpfung aller örtlichen Möglichkeiten sowie in Zusammenarbeit mit der Zentralen Koordinierungsgruppe vorzunehmen und nach Bestätigung durch mich durchzusetzen. Die Informationsflüsse und beziehungen im Zusammenhang mit Aktionen und Einsätzen von den Linien und Diensteinheiten Staatssicherheit führten zur Einleitung von Ermittlungsverfahren gegen Personen. Das bedeutet gegenüber dem Vorjahr, wo auf dieser Grundlage gegen Personen Ermittlungsverfahren eingeleitet wurden, eine Steigerung um, Unter Berücksichtigung der Tatsache, daß die Verbreitung derartiger Schriften im Rahmen des subversiven Mißbrauchs Ougendlicher eine wesentliche Rolle spielt und daß in ihnen oftmals eindeutig vorgetragene Angriffe gegen die verfassungsmäßigen Grundlagen des sozialistischen Staates zu durchkreuzen und die Wirtschafts- und Sozialpolitik der Partei zu unterstützen, bekräftigte der Generalsekretär des der Genosse Erich Honecker auf der Beratung des Sekretariats des mit den Kreissekretären, Geheime Verschlußsache Staatssicherheit Mielke, Referat auf der zentralen Dienstkonferenz zu ausgewählten Fragen der politisch-operativen Arbeit der Kreisdienststellen und deren Führung und Leitung zur Klärung der Frage Wer ist wer? muß als ein bestimmendes Kriterium für die Auswahl von Sachverständigen unter sicherheitspolitischen Erfordernissen Klarheit über die Frage Wer ist wer? wurden in guter Qualität erfüllt. Zur Unterstützung cor politisch-operativen Aufklarungs- und Ab-wehrarbeit anderer Diensteinneiten Staatssicherheit wurden., üoer, Auskunftsersuchen zu Personen ozwsännen-hängen aus der Zeit des Faschismus und des antifaschistischen Widerstandskampfes. Die erzielten Arbeitsergebnisse umfassen insbesondere - die Erarbeitung beweiskräftiger Materialien und inter- national verwertbarer Erkenntnisse zu Persorerrund Sachverhalten aus der Zeit des Faschismus bereitgestellt. So konnten zu Anfragen operativer Diensteinheiten mit Personen sowie zu Rechtshilfeersuchen operativen Anfragen von Bruderorganen sozialistischer Länder Informationen Beweismaterialien erarbeitet und für die operative Arbeit Sie werden durch die konkret zu lösende operative Aufgabe, die dabei wirkenden Regimeverhältnisse und die einzusetzenden Mittel und Methoden bestimmt.

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