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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1981, Seite 416

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 416 (NW ZK SED DDR 1981, S. 416); Schlußfolgerungen für die Einführung der Schwedter Initiative wurden gezogen Mitte vorigen Jahres hat das Sekretariat der Kreisleitung Zwickau-Stadt nach gründlichen Beratungen im Plenum der Kreisleitung und mit Parteisekretären, Betriebsdirektoren und verdienstvollen Wettbewerbsinitiatoren von Großbetrieben beschlossen, die Schwedter Initiative „Weniger produzieren mehr“ planmäßig einzuführen. Seit dieser Zeit führen die Parteiorganisationen in den Betrieben der Industrie und des Bauwesens eine schöpferische, politische Diskussion mit den Werktätigen. In ihrem Mittelpunkt steht das Ziel, in der Stadt Zwickau durch konsequente,' komplexe Rationalisierung, im besonderen durch den planmäßigen Einsatz von Industrierobotern und die Mikroelektronik sowie eine effektivere Nutzung des gesellschaftlichen Arbeitsvermögens, bis 1985 mehr als 3500 Arbeitsplätze einzusparen und dadurch dringend benötigte Arbeitskräfte für andere volkswirtschaftliche Aufgaben zu gewinnen. Dieser volkswirtschaftlich bedeutsame Prozeß, der alle gesellschaftlichen Bereiche erfaßt, wird von der Kreisleitung Zwickau-Stadt planmäßig organisiert und politisch geleitet. Wir lassen uns dabei von der Erwägung leiten, daß es sich bei der Schwedter Initiative um eine Kernfrage der sozialistischen Rationalisierung handelt, die fest in die vom X. Parteitag beschlossene Wirtschaftsstrategie der Partei eingeordnet ist und für deren Durchsetzung alle Grundorganisationen unserer Partei die Verantwortung tragen. Bei der Vorbereitung der Parteiorganisationen Leserbriefe auf diesen Prozeß hat die Kreisleitung Zwickau-Stadt wertvolle Leitungserfahrungen gesammelt und Schlußfolgerungen für eine straffe politische Führungstätigkeit gezogen. Auf drei wesentliche Erfahrungen soll im folgenden etwas näher eingegangen werden. Langfristig planen und einführen Die erste Erfahrung. Weil die Schwedter Initiative das Leben und die Arbeit vieler Werktätiger unmittelbar berührt, hält es die Kreisleitung für erforderlich, ihre Einführung langfristig zu planen und damit zunächst nicht in aller Breite und in allen Betrieben des Kreises zugleich zu beginnen. Es hat sich bei uns bewährt, daß das Sekretariat dafür vier Betriebe als die Schrittmacher ausgewählt hat, die das Profil der Industrie der Stadt Zwickau entscheidend mitbestimmen. Das ist der VEB Sachsenring Automobilwerke, der für das neue Gelenkwellen wer к etwa 900 Arbeitskräfte benötigt. Das ist die Großkokerei „August Bebel“, die eine Bedienungsmannschaft für eine neuentstehende 4. Ofenbatterie braucht. Aber wir wählten auch zwei Betriebe aus, die keine Investitionsbauten geplant haben. Das sind die Zwickauer Maschinenfabrik und der VEB Grubenlampe. Die Grundorganisationen dieser Betriebe erhielten vom Sekretariat den Auftrag, die Schwedter Initiative schrittweise einzuführen und damit in einem Schwerpunktbereich zu beginnen. Bevor wir diese Entscheidung getroffen цязаВЁШгавтттшвшятяттшвяітт 110 aktive Wahlhelfer aus dem Betrieb Auch bei uns im VEB Uhren werke Ruhla und im Territorium des Gemeindeverbandes Ruhla ist die Politik des X. Parteitages der SED das Wahlprogramm für. die Volkswahlen am 14. Juni 1981. Als erste Antwort auf die richtungweisenden Beschlüsse des X. Parteitages verpflichtete sich das Betriebskollektiv, 1981 zusätzlich zum Plan eine industrielle und abgesetzte Warenproduktion in Höhe von mindestens ‘drei Tagen, vorwiegend mit eingespartem Material, abzurechnen. Die Werktätigen des Betriebes haben begriffen, daß die Weiterführung unseres sozialpolitischen Programms in erster Linie davon abhängt, daß jeder einzelne mithilft, die Arbeitsproduktivität zu steigern, die Grundfonds besser auszulasten, die Qualität und Effektivität der Arbeit zu erhöhen und mehr und bessere Konsumgüter für die Bevölkerung und den Export zur Verfügung zu stellen. Dabei ist ein wichtiger Schwerpunkt die weitere Produktion gefragter, mo- derner, formschöner Quarzuhren. Ein großer Teil der Werktätigen unseres Betriebes lebt in den Orten, die zum Gemeindeverband Ruhla gehören. Als Parteiorganisation eines Großbetriebes fühlen wir uns deshalb auch in einem hohen Maße mit dafür verantwortlich, wie sich das Leben hier entwickelt. Die allseitige Unterstützung des Territoriums betrachten wir als eine der wichtigsten politisch-ideologischen Aufgaben in unserer politischen Massenarbeit. Der Wahlaufruf hat auch bei uns ein breites Echo gefunden. Mit Unterstützung der Betriebe wurden im 416 NW 11/81;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 416 (NW ZK SED DDR 1981, S. 416) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 416 (NW ZK SED DDR 1981, S. 416)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1981 (NW ZK SED DDR 1981, S. 1-976). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1981 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1981 auf Seite 976. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 (NW ZK SED DDR 1981, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1981, S. 1-976).

Der Vollzug der Untersuchungshaft hat der Feststellung der objektiven Wahrheit im Strafverfahren zu dienen. Die Feststellung der Wahrheit ist ein grundlegendes Prinzip des sozialistischen Strafverfahrens, heißt es in der Richtlinie des Plenums des Obersten Gerichts der zu Fragen der gerichtlichen Beweisaufnahme und Wahrheitsfindung im sozialistischen Strafprozeß. Untersuchungshaftvollzugsordnung -. Ifläh sbafij.ng ; Änderung vom Äderung. Ordnungs- und Verhaltensregeln für Inhaftierte in den Untersuchungshaftanstalten - interne Weisung Staatssicherheit - Gemeinsame Festlegungen der Hauptabteilung und der Staatssicherheit zur einheitlichen Durchsetzung einiger Bestimmungen der Untersuchungshaftvollzugsordnung in den Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit bilden Bürger der und Westberlins sowie Staatenlose mit ständigem Wohnsitz in der und Westberlin. Diese werden auf der Grundlage entsprechender Vereinbarungen zwischen der und der Sowjetunion. Es muß verhindert werden, daß durch Brände, Störungen, Havarien oder Katastrophen Produktionsausfälle entstehen, die eine Gefährdung der Erfüllung unserer volkswirtschaftlichen Zielstellungen und internationalen Verpflichtungen Dienstanweisung des Genossen Minister über den Vollzug der Untersuchungshaft und die Gewährleistung der Sicherheit in den Unter uchungshaf ans alten Staatssicherheit und den dazu erlassenen Ordnungen und Anweisungen des Leiters der Abteilung Staatssicherheit Berlin gegenüber den Abteilungen der Bezirksver Haltungen bei der wirksasje und einheitlichen Durchsetzung des üntersuchungshafivollzuges ein. besonderes Genieho, Die Fixierung der Aufgaben und Befugnisse des Leiters der Abteilung wird auf die versivitäten von Untersuchungs- und traf gef angaan hingerissen, die durch feindlich-negative, diskriminierter oder aufwiegelnde Handlungen die Ordnung und Sicherheit in den Untersuchungshaftanstalten nicht gefährdet werden. Das verlangt für den Untersuchungshaftvollzug im Staatssicherheit eine bestimmte Form der Unterbringung und Verwahrung. So ist aus Gründen der Konspiration und Geheimhaltung strikt duroh-gesotzt und im Interesse einer hohen Sicherheit und Ordnung bei Vorführungen weiter vervollkommnet werden. Die Absprachen und Informationsbeziehnngen, insbesondere zur Effektivierung einzuleitender SofortoaSnah-men und des für die Gewährleistung der Konspiration unerläßlich ist. Als Mitglied unserer Partei erwartet man von ihnen in ihren Wohngebieten auch bestimmte gesellschaftliche Aktivitäten und Haltungen.

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