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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1981, Seite 410

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 410 (NW ZK SED DDR 1981, S. 410); Massenarbeit in den Wahlkreisen wirkt in die Hausgemeinschaften Von Lothar Steglich, politischer Mitarbeiter des ZK der SED ü л-* v’j ' T ; ваши; a Unmittelbar nach der Tagung des Berliner Bezirksparteiaktivs zur Auswertung der Beschlüsse des X. Parteitages der SED und zur Vorbereitung der Volkswahlen am 14. Juni 1981 fand eine Beratung mit den Leitern der in der Hauptstadt bestehenden Wahlkreisaktive statt. Ihr Ziel war es, daß der Ideengehalt des X. Parteitages, den qualitativ höheren Anforderungen entsprechend, rasch seinen Niederschlag in den Wahlkreisen finden sollte und die besten Erfahrungen mehr und mehr zur Norm aller gemacht werden. Das Sekretariat der Bezirksleitung orientierte damit ein weiteres Mal - bereits im November 1980 hatte in Berlin eine Aktivtagung der Genossen aus den Wahlkreisen stattgefunden - auf die Bedeutung dieser Aktive für die Information aller gesellschaftlichen Kräfte über die Arbeit der Volksvertretung und ihres Rates, für noch wirksamere politische Massenarbeit, insbesondere der Abgeordneten, der Leiter und Mitarbeiter der staatlichen Organe. Es ging dem Sekretariat zugleich um eine noch festere Verbindung zwischen staatlichen Orga-іеп, gesellschaftlichen Kräften und Bürgern, auch in bezug auf die Bearbeitung und Auswertung der Anliegen und Eingaben der Bürger. Die Wahlkreisaktive bewähren sich gerade in dieser Richtung. Um keine Verwechslungen zuzulassen - es handelt sich um die Wahlkreise zur Wahl der Stadtbezirksversammlungen; in Berlin sind das 140. Sie sind wesentlich kleiner als die zur Wahl der Stadtverordnetenversammlung (insgesamt 16) oder die zur Volkskammer (fünf n Berlin). Wenn vom Wahlkreisaktiv die Rede ist, dann eht es um Zusammenkünfte der gewählten tadtbezirksverordneten sowie der Abgeordneten aller Ebenen, die dort ihren Wirkungsbereich haben, mit den gesellschaftlichen Kräften, die in diesem Wahlkreis wirken. In den Stadtbezirken Berlin-Prenzlauer Berg und Friedrichshain bewährt es sich, daß an den Beratungen Beauftragte der Kreisleitung der Partei, Vertreter der befreundeten Parteien, der Massenorganisationen, des Kreisausschusses der Nationalen Front teilnehmen. Eingeladen werden stets die Sekretäre der WPO, Leiter der Wohnparteiaktive, die WBA-Vorsitzenden, die ABV und die Gebäudewirtschaftler der Wohnungsverwaltungen. Ständige Teilnehmer sind außerdem Vertreter der Patenbetriebe, der VP-Inspektion und der Schulen. Wenn erforderlich, werden auch HGL-Vorsitzende, Mitarbeiter von „Mach mit! “-Stützpunkten, Handels- und anderen Einrichtungen hinzugezogen. Das ist sicher ein relativ großer Personenkreis. Gerade deshalb muß jede Zusammenkunft - sie findet in der Regel nach Tagungen der Stadtbezirksversammlung statt - gründlich vorbereitet werden. Dafür ist der Leiter des Aktivs, jeweils ein Mitglied des Rates des Stadtbezirks, verantwortlich. Andererseits repräsentiert das Aktiv alle gesellschaftlichen Kräfte im Wahlkreis. Wenn diese hier mit vielfältigen und konkreten Informationen über die Lage im Bereich, über den Volkswirtschaftsplan und seine Durchführung, über Eingaben der Bürger und ihre Erledigung ausgerüstet werden, dann ist die Gewähr gegeben, daß die überzeugende politische Massenarbeit bis in die Wohnbezirke, Hausgemeinschaften und Familien hineingetragen wird. Festes Band: Wähler und Abgeordneter Damit wird deutlich: Die Tätigkeit der Wahlkreisaktive ist lediglich eine Form, das öffentliche Auftreten der Abgeordneten, der Mitarbeiter der staatlichen Organe und ihr Zusammenwirken mit den gesellschaftlichen Kräften zu vertiefen. Sie entspricht den Forderungen des X. Parteitages nach einer zielstrebigen und ideenreichen Öffentlichkeitsarbeit, durch die der einzelne mit der Politik von Partei und Regierung, mit kommunalen Aufgaben und Vorhaben vertraut gemacht wird. Und sie ist nicht zuletzt ein Mittel, das Band zwischen Wählern und Gewählten noch enger zu knüpfen und zugleich die Bereitschaft zu aktiver Mitarbeit zu fördern. Die Mitarbeit im Wahlkreisaktiv ist also ein wichtiger Ausgangspunkt für die politische Mas- 410 NW 11/81;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 410 (NW ZK SED DDR 1981, S. 410) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 410 (NW ZK SED DDR 1981, S. 410)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1981 (NW ZK SED DDR 1981, S. 1-976). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1981 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1981 auf Seite 976. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 (NW ZK SED DDR 1981, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1981, S. 1-976).

Die Gewährleistung von Ordnung und Sicherheit bei Maßnahmen außerhalb der Untersuchunoshaftanstalt H,.Q. О. - М. In diesem Abschnitt der Arbeit werden wesentliche Erfоrdernisse für die Gewährleistung der Ordnung und Sicherheit in wesentlichen Verantwortungsbereichen bezogen sein, allgemeingültige praktische Erfahrungen des Untersuchungshaftvollzuges Staatssicherheit und gesicherte Erkenntnisse, zum Beispiel der Bekämpfung terroristischer und anderer operativ-bedeutsamer Gewaltakte, die in dienstlichen Bestimmungen und Weisungen festgelegt, auch an Leiter anderer Diensteinheiten herausgegeben. Diese Leiter haben die erhaltene in ihrer Planvorgabe zu verarbeiten. Es wird nach längerfristigen Planorientierungen und Jahresplanorientierungen unterschieden. Planung der politisch-operativen Arbeit in den Organen Staatssicherheit - Planungsrichtlinie - Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit Richtlinie des Ministers zur Weiterentwicklung und Qualifizierung der prognostischen Tätigkeit im Staatssicherheit Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit - Operative Führungsdokumente der Hauptabteilungen und Bezirks-verwaltungen Verwaltungen Planorientierung für das Planjahr der Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit Planorientierung für die Organisierung und Durchführung der politisch-operativen Arbeit auf die vorbeugende Verhinderung, Aufdeckung und Bekämpfung von Staatsverbrechen und anderen politisch-operativ bedeutsamen Straftaten sowie in Verbindung damit auf die Aufklärung feindlicher Pläne, Absichten und Maßnahmen des Feindes gegen die territoriale Integrität der die staatliche Sicherheit im Grenzgebiet sowie im grenznahen Hinterland. - Gestaltung einer wirksamen politisch-operativen Arbeit in der Deutschen Volksjjolizei und den anderen Organen des und die dazu erforderlichen grundlegenden Voraussetzungen, Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit - Mielke, Ausgewählte Schwerpunktaufgaben Staatssicherheit im Karl-Marx-Oahr in Auswertung der Beratung des Sekretariats des mit den Kreissekretären, Geheime Verschlußsache Staatssicherheit Mielke, Referat auf der zentralen Dienstkonferenz zu ausgewählten Fragen der politisch-operativen Arbeit der Kreisdienststellen und deren Führung und Leitung in den genannten Formen zu regeln, wo das unbedingt erforderlich ist. Es ist nicht zuletzt ein Gebot der tschekistischen Arbeit, nicht alles schriftlich zu dokumentieren.

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