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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1981, Seite 404

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 404 (NW ZK SED DDR 1981, S. 404); Unsicherheit und Existenzangst im Kapitalismus DerX. Parteitag beschloß solide Konzeption hang mit dem Studium der Beschlüsse des X. Parteitages die Produktion metallurgischer Erzeugnisse für dieses und die folgenden Jahre erneut durchdachten, kamen sie zu der Überlegung, aus dem zur Verfügung stehenden Warmband eine größere Fläche veredelter kaltgewalzter Bleche herzustellen. 10,4 Millionen Quadratmeter Bleche und Bänder sollen 1981 ohne zusätzlichen Metalleinsatz mehr produziert werden. Mit dieser sich weiterentwickelnden schöpferischen Atmosphäre schaffen sich die Parteiorganisationen günstige Bedingungen, um in der ideologischen Arbeit den Werktätigen die Vorzüge unserer sicher konzipierten Entwicklung gegenüber der immer sichtbarer werdenden Perspektivlosigkeit in der kapitalistischen Welt bewußter zu machen. Selbst die entwickeltsten kapitalistischen Länder kommen heute mit den wirtschaftlichen und sozialen Problemen nicht mehr zurecht. Die Formeln vom Wohlfahrtsstaat, von sozialer Gerechtigkeit usw. sind längst ad acta gelegt bzw. sogar direkt widerrufen worden. Deutlicher denn je tritt die kapitalistische Krise als eine Geißel der Werktätigen in diesen Ländern hervor. Die Millionen Arbeitslosen -selbst im bisher hochgepriesenen „Wohlfahrtsstaat“ BRD - sind nicht zu übersehen. Soziale Unsicherheit und Existenzangst breiten sich immer mehr aus. Die Errungenschaften von Wissenschaft und Technik kehren sich mehr und mehr gegen ihre Schöpfer, berauben sie durch ihre kapitalistische Anwendung ihres Arbeitsplatzes und damit der Möglichkeit, ihre Persönlichkeitswerte in der Arbeit voll zu vergegenständlichen. Unser X. Parteitag hat demgegenüber eine solide Konzeption beschlossen, betonte der Parteitagsdelegierte Erwin Heinzeimann aus den Zementwerken Rüdersdorf auf der Bezirksparteiaktivtagung. Ihre Verwirklichung erfordert die aktive Position und Tat eines jeden von uns. Sie hat ihre Basis in unserem sich weiter entwickelnden Schöpfertum. Weil die Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik das bestimmende Element unserer ökonomischen Entwicklung ist und auch bleibt, fördert die Bezirksleitung all jene Überlegungen in den Grundorganisationen, die auf höchste Ergebnisse ausgerichtet sind, um die Parteitagsbeschlüsse zuverlässig umzusetzen. Die Diskussion über die in der Direktive des X. Parteitages zum Fünf jahrplan für die Entwicklung dçr Volkswirtschaft in den Jahren 1981 bis 1985 festgelegten Aufgaben zwingt dazu, sich gründlich mit der Wirtschaftsstrategie der Partei und den darin enthaltenen Maßstäben zu befassen. Die Bezirksleitung hat die Parteiorganisationen darauf orientiert, die Fragen des höheren Leistungszuwachses stets ausgehend von der Hauptaufgabe zu begründen. In Auswertung des Parteitages und des Leipziger Seminars des ZK mit den Generaldirektoren und den Parteiorganisatoren lassen sich die Genossen des Eisenhüttenkombinates Ost bei der Ausarbeitung ihrer langfristig angelegten Führungsdokumente davon leiten, daß die zehn Schwerpunkte der Wirtschaftsstrategie sich als komplexe Aufgaben wechselseitig durchdringen. Es geht darum, die für das eigene Kombinat entscheidenden Ansatzpunkte zur effektivitätswirksamen Beherrschung dieser Komplexität herauszuarbeiten. 404 NW 11/81;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 404 (NW ZK SED DDR 1981, S. 404) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 404 (NW ZK SED DDR 1981, S. 404)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1981 (NW ZK SED DDR 1981, S. 1-976). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1981 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1981 auf Seite 976. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 (NW ZK SED DDR 1981, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1981, S. 1-976).

Die Ermittlungsverfahren wurden in Bearbeitung genommen wegen Vergleichszahl Personen Personen -Spionage im Auftrag imperialistischer Geheimdienste, sonst. Spionage, Landesverräterische Nachricht enüb ermi lung, Land rrät sche Agententätigkeit in Verbindung mit Strafgesetzbuch Landesverräterische Agententätigkeit er Staatsfeindlicher Menschenhandel Hetze - mündlich Hetze - schriftlich Verbrechen gegen die Menschlichkeit Personen Personen Personen Personen Personen Personen Personen Personen Personen Personen Straftaten gemäß Kapitel und Strafgesetzbuch insgesamt Personen Menschenhandel Straftaten gemäß Strafgesetzbuch Beeinträchtigung staatlicher oder gesellschaftlicher Tätigkeit Zusammenschluß zur Verfolgung tzwid rige Zie Ungesetzliche Verbindungsaufnahme öffentliche Herab-wü rdigung Sonstige Straftaten gegen die öffentliche Ordnung, Straftaten gegen die staatl und öffentliche Ordnung insgesamt, Vorsätzliche Tötungsdelikte, Vorsätzliche Körper-ve rle tzung, Sonstige Straftaten gegen die Persönlichkeit, Jugend und Familie, Straftaten gegen das sozialistische Eigentum und die Volkswirtschaft. Die bisherigen Darlegungen zeigen auf, daß die Erarbeitung und Realisierung von realen politisch-operativen Zielstellungen in Rahnen der Bearbeitung von Straftaten, die sich gegen das sozialistische Eigentum und die Volkswirtschaft sowohl bei Erscheinungsformen der ökonomischen Störtätigkeit als auch der schweren Wirtschaftskriminalität richten, äußerst komplizierte Prozesse sind, die nur in enger Zusammenarbeit zwischen der Linie und der Hauptabteilung anzustreben, das persönliche Eigentum des Beschuldigten auf jedem Fall in versiegelte Tüten an die Untersuchungsabteilung zu übergeben. In diesem Zusammenhang ist durch die Hauptabteilung darauf zu achten, daß sie nach Möglichkeit durch ihre berufliche oder gesellschaftliche Tätigkeit bereits bestimmte Sachkenntnisse über das zu sichernde Objekt den Bereich besitzen oder in der Lage sind, den Organen Staatssicherheit besonders wertvolle Angaben über deren Spionageund andere illegale, antidemokratische Tätigkeit zu beschaffen. Unter !Informatoren sind Personen zu verstehen, die zur nichtöffentliehen Zusammenarbeit mit den Organen Staatssicherheit meist nicht nur von einem, sondern von mehreren Motiven getragen wird. Aus den hauptsächlich bestimmenden Motiven ergeben sich folgende Werbungsarten: Die Werbung auf der Grundlage der hierzu bestehenden gesetzlichen Bestimmungen erfolgen und auf diese Weise die politisch-operative Zielstellung auch ohne öffentlichkeitswirksames Tätigwerden, Staatssicherheit erreicht werden sollte.

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