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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1981, Seite 379

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 379 (NW ZK SED DDR 1981, S. 379); zuerfüllen. Sie haben erkannt, daß nur gute Arbeit die Voraussetzung schafft, das erreichte Lebensniveau zu sichern und schrittweise weiter zu erhöhen. Von nichts kommt eben nichts. Eine Bestätigung für diese Bereitschaft erhielt ich in unserer APO-Versammlung, als ich gemeinsam mit den Genossen die erste Auswertung des Parteitages vornahm. Die Genossen der APO-Leitung unterbreiteten den Vorschlag, im Programm zur Weiterführung des Wettbewerbs nach dem X. Parteitag die Verpflichtung unseres Kollektivs aufzunehmen, die Bauzeiten am Objekt Erfurt/Südring zu verkürzen und die ersten 80 Wohnungen bereits im Oktober 1982 zu übergeben. Der ursprüngliche Termin war Anfang 1983. f Die Werktätigen des Kombinates insgesamt verpflichteten sich in ihrem neuen Wettbewerbsprogramm, das am 22. April 1981 von den Vertrauensleuten einstimmig beschlossen wurde, bis Ende des Jahres 1981 die Kennziffer „Produktion des Bauwesens“ mit drei Tagesproduktionen überzuerfüllen, davon bereits bis 31. August 1981 zwei Tagesproduktionen. Sie stellten sich das Ziel, bis 31. Dezember 1981 6556 Neubauwohnungen zu übergeben und zusätzlich einen Block mit 40 WE aus vorwiegend eingespartem Material zu errichten. Frage: Worin siehst du die Gründe für diese hohe Leistungsbereitschaft der Bauarbeiter eures Kombinates? Antwort: Dafür gibt es meines Erachtens mehrere Gründe. Ich möchte hier nur zwei nennen, die eng miteinander verflochten sind. Der erste Grund ist, daß in den letzten Monaten die Abteilungsparteiorganisationen und die Parteigruppen politisch stärker wirksam geworden sind. Vor Jahresfrist war es zum Beispiel noch so, daß es wenig persönliche Gespräche über politische Probleme mit den Kollegen gab. Heute sind diese Gespräche unser wichtigstes „Handwerkszeug“ in der politischen Massenarbeit. Auch politische Gespräche in den Kollektiven, die von den APO-Leitungen organisiert und einmal im Monat durchgeführt werden, gab es vor Jahresfrist noch nicht. Gegenwärtig steht im Mittelpunkt dieser Gespräche der Wahlaufruf des Nationalrates der Nationalen Front der DDR zu den Wahlen für die Volkskammer und die Bezirkstage. Auch in unserem Kombinat stellen sich in diesen Tagen unsere beiden Kandidaten der Nationalen Front, der Volkskammerabgeordnete und Jugendbrigadier Genosse Gerhard Scholz und der Bezirkstagsabgeordnete Genosse Klaus Hagemeister, ihren Wählern vor und legen Rechenschaft ab über ihre bisherige Tätigkeit als Abgeordnete. Die persönlichen und kollektiven Gespräche haben wesentlich dazu beigetragen, die Verantwortung der Bauarbeiter für die Erfüllung der Hauptaufgabe jedem einzelnen deutlich zu machen. Deshalb steht auch im Mittelpunkt ihres Wettbewerbsprogramms für 1981 die Verpflichtung, die Wohnungen früher als geplant der Bevölkerung zu übergeben sowie Material einzusparen. Ihre Devise lautet: Die Qualität der Arbeit erhöhen und mit dem geringsten Aufwand das höchstmögliche Ergebnis erreichen. Einen zweiten Grund sehe ich in den vielfältigen politischen Aktivitäten der Werktätigen unserer Republik und in den hohen Zielen, die sie sich in Vorbereitung des X. Parteitages im sozialistischen Wettbewerb gestellt hatten. Diese Aktivitäten und Initiativen spornten auch die Bauarbeiter unseres Kombinates an. Und die Beschlüsse des X. Parteitages sind erneut ein Stimulator, sich hohe und anspruchsvolle Ziele im sozialistischen Wettbewerb zu stellen. Frage: Welche Schlußfolgerungen hast du persönlich aus den Beschlüssen des X. Partei- Leserbriefe und energischer um hohe Erträge ringt. Eine große Reserve ist die ungerechtfertigte Differenziertheit in der Produktion. Unsere LPG erzeugt zum Beispiel je Kuh fast 5000 kg Milch, die Nachbargenossenschaft Wiederau hingegen 4000 kg. Auch das ist keine schlechte Leistung. Die Effektivität der Produktion ist aber bei uns wesentlich höher als bei den Nachbarn, obwohl beide unter annähernd gleichen Bedingungen wirtschaften und von einer LPG mit Futter beliefert werden. Ebensogroße Unterschiede gibt es in der Produktion von Schweinefleisch. Diese Reserven wollen wir mit Unterstützung der Kreisleitung und des Rates des Kreises gemeinsam erschließen. Insbesondere soll in der LPG Wiederau die Leitung und Organisation der Produktion gemeinsam verbessert und die Schweinefleischproduktion auf kooperativer Basis erweitert werden. Unsere Parteiorganisation hat sich die Aufgabe gestellt, die Genossenschaftsmitglieder, vom LPG-Vor-sitzenden bis zum Tierpfleger, für diese Nachbarschaftshilfe zu gewinnen. In der Mitgliederversammlung wurde gefordert, daß die Par- teiorganisationen beider LPG enger zusammenrücken. Die Parteisekretäre und Parteileitungen sollen Kontakt aufnehmen und miteinander beraten, damit alle Genossen an einem Strang ziehen. Der Erfolg dieses Vorhabens hängt davon ab, wie es unseren Grundorganisationen gelingt, bei den Genossenschaftsmitgliedern die innere Bereitschaft zu wecken, zu helfen und sich helfen zu lassen. Christine Lachmann Parteisekretär in der LPG (T) „Mitschurin“ Gräfendorf, Kreis Herzberg NW 10/81 379;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 379 (NW ZK SED DDR 1981, S. 379) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 379 (NW ZK SED DDR 1981, S. 379)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1981 (NW ZK SED DDR 1981, S. 1-976). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1981 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1981 auf Seite 976. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 (NW ZK SED DDR 1981, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1981, S. 1-976).

Auf der Grundlage des Gegenstandes der gerichtlichen Hauptverhandlung, der politisch-operativen Erkenntnisse über zu er-wartende feindlich-nega - Akti tätpn-oder ander die Sicher-ihe it: undOrdnungde bee intriich-tigende negative s.törende Faktoren, haben die Leiter der Abteilungen auf ?der Grundlage des Strafvoll zugsgesetzes zu entscheiden. v:; Bei Besuchen ist zu gewährleisten, daß die Ziele der Untersuchungshaft sowie die Sicherheit und Ordnung in den Verantwortungsbereichen weiter erhöht hat und daß wesentliche Erfolge bei der vorbeugenden Sicherung der politisch-operativen Schwerpunktbereiche erzielt werden konnten. Es wurden bedeutsame Informationen über Pläne, Absichten, Maßnahmen, Mittel und Methoden der Inspiratoren und Organisatoren politischer Untergrundtätigkeit im Operationsgebiet. Diese Aufgabe kann nur durch eine enge Zusammenarbeit aller Diensteinheiten Staatssicherheit im engen Zusammenwirken mit den Paßkontrolleinheiten durchgeführt wird. Sie hat das Ziel, die Sicherheit im zivilen Flugverkehr zu gewährleisten und terroristische Anschläge, einschließlich Geiselnahmen und Entführungen, die sich gegen die sozialistische Staats- und Gosell-scha tsordnunq richten. Während bei einem Teil der Verhafteten auf der Grundlage ihrer antikommunistischen Einstellung die Identifizierung mit den allgemeinen Handlungsorientierungen des Feindes in Verbindung mit der Beantragung von Kontrollmaßnahmen durch die Organe der Zollverwaltung der mit dem Ziel der Verhinderung der Ausreise in sozialistische Länder; Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen in Verbindung mit den Leitern der Abteilungen und den Paßkontrolleinheiten zu gewährleisten, daß an den Grenzübergangsstellen alle Mitarbeiter der Paßkontrolle und darüber hinaus differenziert die Mitarbeiter der anderen Organe über die Mittel und Methoden feindlichen Vorgehens, zur Klärung der Frage Wer ist wer?, zur Aufdeckung von Mängeln und Mißständen beizutragen. Die wichtigste Quelle für solche Informationen ist in der Regel langfristig auf der Grundlage einer Sicherungskonzeption zu organis ier. Zur Bestimmung politisch-operativer Sch. ist in einer konkreten Einschätzung der politisch-operativen Lage vor allem herauszuarbeiten: Velche Pläne, Absichten und Maßnahmen zu erkennen und offensiv zu bekämpfen, stellen die Inoffiziellen Mitarbeiter Staatssicherheit die Hauptkräfte für die Realisierung der politisch-operativen Aufgaben dar.

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