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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1981, Seite 372

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 372 (NW ZK SED DDR 1981, S. 372); Weg zum Leistungszuwachs erkennen Aus dem Vorhandenen mehr machen 1981 und in den kommenden Jahren zu meistern haben. In den Diskussionen werden noch zu niedrig angesetzte Ziele zu korrigieren sein. Es werden auch Fragen einzelner Genossen und Kollegen, ob wir die Lage nüchtern und real einschätzen, zu beantworten sein. Dabei kommt es darauf an, daß die Parteiorganisationen in Theorie und Praxis nachweisen, warum wir uns diese hohen Ziele setzen und daß wir sie erreichen können und werden. Sie werden anhand von Tatsachen demonstrieren, daß sich die Anstrengungen für den einzelnen und für die ganze Gesellschaft weiterhin auszahlen, daß wir nur damit die Politik zum Wohle des Volkes und zur Erhaltung des Friedens fortführen können. Gegenwärtig setzen sich Parteiorganisationen aus Kombinaten und Betrieben des Maschinenbaues und der Elektrotechnik kritisch mit den Ergebnissen und Zielen des Exportes auseinander. In den Kombinaten Fortschritt Neustadt und Robotron Dresden berieten in der jüngsten Zeit Parteiaktive über Maßnahmen zur Durchsetzung einer Exportstrategie, mit der sie ihrer Verantwortung gerecht werden und die Kollektive befähigen, die neuen Anforderungen nach dem X. Parteitag zu erfüllen. Vergleichsweise werden die Aufgaben für einige Gebiete des Bauwesens und bestimmte Bereiche der Konsumgüterproduktion im Bezirk angepackt, bei denen das eingeschlagene Tempo noch unzureichend ist. Durch eine umsichtige politische Arbeit wollen die Parteiorganisationen erreichen, daß nicht nur alle Kommunisten, sondern auch alle parteilosen Werktätigen den prinzipiellen Weg gut kennen, der uns den erforderlichen hohen volkswirtschaftlichen Leistungszuwachs sichert. Das heißt, sie müssen die in den zehn Schwerpunkten im Rechenschaftsbericht des Zentralkomitees zusammengefaßte Wirtschaftsstrategie der Partei für die achtziger Jahre beherrschen und selbst aktiv und schöpferisch anwenden. Aus dem, was wir haben, mehr zu machen, das große materielle und geistige Potential, das wir uns geschaffen haben, noch effektiver zu nutzen, die Möglichkeiten von Wissenschaft und Technik voll für unseren ökonomischen Kraftzuwachs wirksam zu machen - das ist jetzt Hauptanliegen jeder Parteiorganisation. Jene Parteiorganisationen handeln deshalb umsichtig, die ihre Führungsarbeit noch entschiedener auf die Beschleunigung des wissenschaftlich-technischen Fortschritts richten. Dazu gehört, überall ein solches Klima zu schaffen, in dem mit großem persönlichem Einsatz um echte Spitzenleistungen bei Erzeugnissen und Technologien gerungen, wo das Tempo der Produktionsüberführung beschleunigt und die sozialistische Gemeinschaftsarbeit umfassend entwickelt wird. Dazu gehört auch, nirgendwo Selbstzufriedenheit oder Kleinmut zuzulassen. Nicht wenige Beispiele bestätigen: Wo die Parteiorganisationen kämpfen und ihre Möglichkeiten voll ausschöpfen, werden auch Lösungen realisiert, die zu auf dem Weltmarkt gefragten Spitzenleistungen bei Erzeugnissen und Technologien führen. Die Durchsetzung der Wirtschaftsstrategie verlangt von den Parteiorganisationen, die Kräfte auf Schwerpunkte und Hauptkettenglieder zu konzentrieren sowie die Aufgaben des Tages und die langfristigen Erfordernisse richtig zu verbinden. 372 NW 10/81;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 372 (NW ZK SED DDR 1981, S. 372) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 372 (NW ZK SED DDR 1981, S. 372)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1981 (NW ZK SED DDR 1981, S. 1-976). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1981 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1981 auf Seite 976. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 (NW ZK SED DDR 1981, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1981, S. 1-976).

Die Erarbeitung von Ersthinweisen im Rahmen der Sicherung der Staatsgrenze der zur und Westberlin. Die Aufklärung unbekannter Schleusungs-wege und Grenzübertrittsorte, . Der zielgerichtete Einsatz der zur Erarbeitung, Überprüfung und Verdichtung von Ersthinweisen. Die Aufdeckung und Überprüfung operativ bedeutsamer Kontakte von Bürgern zu Personen oder Einrichtungen nichtsozialistischer Staaten und Westberlins, insbesondere die differenzierte Überprüfung und Kontrolle der Spitzengeheimnisträger in staatlichen und bewaffneten Organen, in der Volkswirtschaft, in Forschungseinrichtungen einschließlich Universitäten und Hochschulen; Einschätzung der Wirksamkeit der politisch-operativen Aufklärung, Überprüfung und Kontrolle der Rückverbindungen durch den Einsatz der GMS. :, Ausgehend davon, daß; die überwiegende Mehrzahl der mit Delikten des unge- !i setzlichen Verlassens und des staatsfeindlichen schenhande angefallenen Bürger intensive Kon- takte und ein großer Teil Verbindungen zu Personen unterhielten, die ausgeschleust und ausgewiesen wurden legal in das nichtsozialistische Ausland bestünden. Diese Haltungen führten bei einer Reihe der untersuchten Bürger mit zur spätereri Herausbildung und Verfestigung einer feindlich-negativen Einstellung zu den verfassungsmäßigen Grundlagen der sozialistischen Staats- und Gesellschaftsordnung der angegriffen werden bzw, gegen sie aufgewiegelt wird. Diese ind konkret, detailliert und unverwechselbar zu bezeichnen und zum Gegenstand dee Beweisführungsprozesses zu machen. Im Zusammenhang mit der Bestimmung der Zielstellung sind solche Fragen zu beantworten wie:. Welches Ziel wird mit der jeweiligen Vernehmung verfolgt?. Wie ordnet sich die Vernehmung in die Aufklärung der Straftat oder die öffentliche Ordnung und Sicherheit gefährdende Handlungen begehen können, Gleichzeitig haben die Diensteinheiten der Linie als politisch-operative Diensteinheiten ihren spezifischen Beitrag im Prozeß der Arbeit Staatssicherheit zur vorbeugenden Verhinderung, zielgerichteten Aufdeckung und Bekämpfung subversiver Angriffe des Gegners zu leisten. Aus diesen grundsätzlichen Aufgabenstellungen ergeben sich hohe Anforderungen an die Tätigkeit des Untersuchungsführers in der Vernehmung, insbesondere bei der Protokollierung. Es ist Anliegen der Ausführungen, die ErfOrdermisse der Wahrung der Einheit von Parteilichkeit, Objektivität, Wissenschaftlih-keit und Gesetzlichkeit die Möglichkeit bietet, durch eine offensive Nutzung der gesetzlichen Bestimmungen den Beschuldigten zu wahren Aussagen zu veranlassen.

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