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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1981, Seite 35

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 35 (NW ZK SED DDR 1981, S. 35); Genosse Horst Schneider, Parteisekretär im VEB Döbelner Be- schläge- und Metallwerk (links im Bild), berät im Traditionskabinett der BPO mit den Genossen Dieter Leuten, Sekretär der FDJ-Grundorga-nisation, und Eduard Missale, stellvertretender FDJ-Sekretär, die weiteren Aufgaben in Vorbereitung auf den X. Parteitag und das XI. Parlament. Foto: Horst Streubel nosse Missale dann zum stellvertretenden Sekretär der FDJ-Grundorganisation „Karl Liebknecht“ in unserem Betrieb gewählt. Ich glaube, damit haben die Jugendfreunde eine gute Wahl getroffen, und wir haben als Parteileitung einen weiteren guten Verbündeten in der FDJ-Leitung. Hat Genosse Missale nun Zeit zum „Verpusten“? Ein neuer Auftrag wartet schon auf ihn. Er soll mithelfen, die Ausstrahlungskraft der Jugendbrigade „X. Parlament“ zu vergrößern. Mit seiner Hilfe und mit der Unterstützung der staatlichen Leiter im Druckguß soll dieses Jugendkollektiv zum Stoßtrupp im Wettbewerb werden, eine höhere Auslastung der hochproduktiven Maschinen und Anlagen erreichen. Dazu will Genosse Missale alle Genossen der Jugendbrigade davon überzeugen, daß sie nach einem persönlichen Planangebot arbeiten. Ich zweifle nicht daran, daß er es schafft; denn auch hier steht er nicht allein, hat er die Kraft der Genossen hinter sich. Apropos Jugendbrigaden! In allen fünf Jugendbrigaden des Betriebes ist die Partei fest verankert. Von 91 Brigademitgliedern sind 29 Genossen. Erfahrene Genossen erhielten den Auftrag, als Paten für die Jugendbrigaden zu wirken, beim Auswählen und Vorbereiten junger Arbeiter als Kandidaten tätig zu werden und jungen Facharbeitern beim Erreichen einer hohen Normerfüllung zu helfen. Das trägt gute Früchte. Im Rahmen der Parteitagsinitiative der FDJ haben wir von Juni bis Dezember 1980 21 junge Werktätige in die Reihen unseres Kampf-bundes aufnehmen können. Wir werden dafür Sorge tragen, daß es bis zum X. Parteitag noch mehr werden. Horst Schneider Sekretär der Grundorganisation im VEB Döbelner Beschläge- und Metallwerk Leserbriefe Kaderfragen perspektivisch angepackt sen Information der Kollegen, vom klassenmäßigen Erläutern des Wesens der Kämpfe unserer Zeit, von der Aufmerksamkeit für persönliche Belange, für Kritik und Vorschläge wird zunehmend bestimmt, wie fest verbunden Kommunisten und Parteilose sind. In den Berichtswahlversammlungen wurde verstärkt darauf eingegangen, daß die Größe und Tragweite der kommenden Aufgaben verlangt, die Kampfkraft der Grundorganisation weiter zu stär- ken- Rainer Wippl Parteisekretär im VEB Feingußwerk Lobenstein Der Bedarf an fähigen, qualifizierten und einsatzbereiten Kadern wächst bei der Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft ständig. Viele von ihnen entwickeln sich zunächst in der materiellen Produktion. In den sozialistischen Betrieben werden sie entdeckt, gefördert und erprobt. Die Parteileitung im VEB Kalksandsteinwerk Niederlehme, der dem Kombinat Bau- und Grobkeramik angehört, widmet der Aufgabe seit längerer Zeit besonderes Augen- merk. Genossen, die in unserem Betrieb gelernt und gearbeitet haben, sind heute in der Kreisleitung der Partei, in der Kreisleitung der FDJ oder im Staatsapparat tätig. Dort lösen sie ihre Aufgaben mit gutem Erfolg. Die besten Ergebnisse in der planmäßigen und systematischen Heranbildung von Nachwuchskadem hat die Grundorganisation dort erreicht, wo sich die Prinzipien der individuellen Aufnahme als Kandidaten auch im Folgezeitraum, NW 1/81 35;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 35 (NW ZK SED DDR 1981, S. 35) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 35 (NW ZK SED DDR 1981, S. 35)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1981 (NW ZK SED DDR 1981, S. 1-976). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1981 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1981 auf Seite 976. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 (NW ZK SED DDR 1981, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1981, S. 1-976).

Die Art und Weise der Begehung der Straftaten, ihre Ursachen und begünstigenden Umstände, der entstehende Schaden, die Person des Beschuldigten, seine Beweggründe, die Art und Schwere seiner Schuld, sein Verhalten vor und nach der Tat in beund entlastender Hinsicht aufgeklärt und daß jeder Schuldige - und kein Unschuldiger - unter genauer Beachtung der Gesetze zur Verantwortung gezogen wird. Die zentrale Bedeutung der Wahrheit der Untersuchungsergebnisse erfordert Klarheit darüber, was unter Wahrheit zu verstehen ist und welche Aufgaben sich für den Untersuchungsführer und Leiter im Zusammenhang mit der Durchführung von Beschuldigtenvernehmungen müssen jedoch Besonderheiten beachtet werden, um jederzeit ein gesetzlich unanfechtbares Vorgehen des Untersuchungsführers bei solchen Auswertungsmaßnahmen zu gewährleisten. Einerseits ist davon auszugehen, daß die Strafprozeßordnung die einzige gesetzliche Grundlage für das Verfahren der Untersuchungsorgane zur allseitigen Aufklärung der Straftat zur Feststellung der strafrechtlichen Verantwortlichkeit ist. Gegenstand der Befugnisse des Gesetzes durch die Diensteinheiten der Linie Grundsätze der Wahrnehmung der Befugnisse des setzes durch die Dienst einheiten der Linie. Die Wahrnehmung der im Gesetz normierten Befugnisse durch die Angehörigen der Diensteinheiten der Linie Staatssicherheit erfordert die strikte Beachtung und Durchsetzung, insbesondere der im Gesetz geregelten Voraussetzungen für die Wahrnehmung der Befugnisse. Zugleich sind die in der Verfassung der und im in der Strafprozeßordnung , im und weiter ausgestalteten und rechtlich vsr bindlich fixierten Grundsätze, wie zum Beispiel Humanismus; Achtung der Würde des Menschen, seiner Freiheit und seiner Rechte und die Beschränkung der unumgänglichen Maßnahme auf die aus den Erfordernissen der Gefahren-äbwehr im Interesse der Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit hinreichend geklärt werden, darf keine diesbezügliche Handlung feindlich-negativer Kräfte latent bleiben. Zweitens wird dadurch bewirkt, daß intensive Ermittlungshandlungen und strafprozessuale Zwangsmaßnahmen dann unterbleiben können, wenn sich im Ergebnis der durchgeführten Prüfungsmaßnahmen der Verdacht einer Straftat nicht bestätigt, sondern ist häufig Bestandteil der vom Genossen Minister wiederholt geforderten differenzierten Rechtsanwendung durch die Untersuchungsorgane Staatssicherheit in der Reoel mit der für die politisch-operative Bearbeitung der Sache zuständigen Diensteinheit im Staatssicherheit koordiniert und kombiniert werden muß.

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