Innen

Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1981, Seite 340

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 340 (NW ZK SED DDR 1981, S. 340); wirkt Manfred Löchel als Propagandist im FDJ-Studienjahr der Jugendbrigade „Hermann Duncker“. Diese junge Truppe von Drehern gehört darum auch nicht zufällig zu den ersten, vor denen Manfred Löchel mit dem Schatz seiner Parteitagserfahrungen auftritt, Fakten, Tips und Hinweise zum gründlichen Studium der umfangreichen Materialien vermittelt - wobei ihm die zehn Punkte der Wirtschaftsstrategie besonders am Herzen liegen -, Begegnungen am Rande der Beratungen schildert, persönliche Eindrücke wiedergibt. Die Kollegen kommen direkt von den Maschinen, eine anstrengende Schicht hat in ihren Gesichtern, auf den blauen Kitteln und ölverschmierten Händen Spuren hinterlassen. Sie sorgten mit ihren Leistungen mit für das Reisegepäck ihres Delegierten - einen Tag zusätzlicher Warenproduktion -, und ihr Brigadevertreter war dabei, als noch während des Parteitages die Vertrauensleutevoll Versammlung das neue hohe Wettbewerbsziel beschloß, eine zusätzliche industrielle und abgesetzte 'Warenproduktion von vier Arbeitstagen bis Jahresende zu erwirtschaften. Eine echte Kampfaufgabe, wie sie alle wissen. Da müssen alle Reserven auf den Tisch. Der Parteitag setzt dafür nicht nur den Maßstab. In vielen Diskussionsbeiträgen hat sich Manfred Löchel angekreuzt, wie die Besten höhere Ziele angehen und dabei schon die Elle der Parteitagsbeschlüsse anlegen, beispielsweise im Buchungsmaschinenwerk Karl-Marx-Stadt. Das hat ihn beeindruckt, das will er sich noch einmal genauer ansehen, und darauf macht er auch die Kollegen aufmerksam. Natürlich sind die Berichte der Genossen Honek-ker und Stoph sowie der Wortlaut der Direktive zum Fünf jahrplan das Wichtigste beim Studium der Parteitagsdokumente, aber gerade auch in Leserbriefe den 50 Diskussionsbeiträgen aus allen Bereichen der Gesellschaft steckt ein goldener Fonds von Erfahrungen. Damit sollte mehr gewuchert werden, meint Genosse Löchel, da gibt es manch Interessantes und Wichtiges zu lernen, zu vergleichen und nachzunutzen. Dabei geht er auch auf eine Erkenntnis ein, die sich als Ergebnis der großen Volksaussprache vor dem Parteitag auch wie ein roter Faden durch viele Diskussionsbeiträge auf dem höchsten Forum der Partei zog, daß nämlich das schon Erreichte noch lange nicht immer und überall auch das wirklich Erreichbare ist, womit wiederum das Nutzen und Ausschöpfen aller verfügbaren Reserven, das Höhersetzen der Meßlatte allerorten angesprochen ist. Roboter machen Reservensuche leichter Als wenig später während einer Gesprächsrunde in der Jugendbrigade „Lenin“ von einem Kollegen in diesem Zusammenhang an ihn, den unermüdlichen Reservensucher, die etwas unwirsche Frage gestellt wird, wie denn aus mancher der „ollen Klamotten“ von Drehmaschinen nun noch mehr herauszuholen sei, verweist Genosse Löchel auf die ersten sechs im Probelauf befindlichen Industrieroboter. Gekoppelt mit einem Hochregallager und sechs Drehmaschinen, sind sie Teil eines komplexen Transport- und Beschickungssystems zum Bearbeiten von Kupplungen und Stirnrädern, zu denen sich bald noch CNC-gesteuerte Werkzeugmaschinen dazugesellen werden. Sicher, zu den Industrierobotern der dritten Generation und Fertigungszellen, von denen er auf dem Parteitag zum ersten Mal etwas hörte (Genosse Rudolf Winter, Generaldirektor des VE В Werkzeugmaschinenkom-' binat „Fritz Heckert‘i sprach davon), ist noch ein weiter Weg, aber der Anfang ist gemacht. Taktik der Partei zu verstehen, in das Wesen der Beschlüsse der Partei einzudringen, sie allen Werktätigen zu erläutern und die Kollektive für die Realisierung der Aufgaben zu mobilisieren. Das Studium der Parteitagsbeschlüsse wird mit persönlichen Schlußfolgerungen zur Vergrößerung des Leistungszuwachses verbunden. Den Anforderungen der 80er Jahre gerecht zu werden setzt voraus, daß es die Parteileitung versteht, bei jeder Aufgabe die Einheit von politisch-ideologischer, ökonomischer und organisatorischer Tätigkeit aufs neue herzustellen. Unsere Er- fahrungen besagen: Je tiefgründiger wir diesen untrennbaren Zusammenhang schon bei der Konzipierung der Aufgaben im Kampfprogramm der Grundorganisation klären, um so erfolgreicher ist die Führungstätigkeit. Mit dem Kampfprogramm sichern wir, daß solche betrieblichen Dokumente wie das Wettbewerbsprogramm, das Intensivierungsprogramm und die Wissenschaftskonzeption auf höchste Leistungen orientieren. Die Kampfprogramme unserer dreizehn APO sind auf spezifische bereichsbezogene Aufgaben gerichtet. Die Vorgabe klarer Ziele allein reicht für die Entfaltung einer breiten Masseninitiative in den Partei-und Arbeitskollektiven nicht aus. Die Werktätigen müssen durch politisch-ideologische Arbeit zu hohen Leistungen angeregt werden, und die staatlichen Leiter müssen dazu die sachlichen Voraussetzungen schaffen. Dieser Prozeß verläuft oft nicht konfliktlos. So nimmt die Parteileitung gegenwärtig verstärkt darauf Einfluß, die Qualität der Fördergurte zu verbessern. Es geht darum, Ordnung und Disziplin zum Anliegen aller zu machen. Dazu diente auch eine Qualitätskon- 340 NW 9/81;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 340 (NW ZK SED DDR 1981, S. 340) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 340 (NW ZK SED DDR 1981, S. 340)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1981 (NW ZK SED DDR 1981, S. 1-976). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1981 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1981 auf Seite 976. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 (NW ZK SED DDR 1981, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1981, S. 1-976).

Die Leiter der operativen Diensteinheiten tragen die Verantwortung dafür, daß es dabei nicht zu Überspitzungen und ungerechtfertigten Forderungen an die kommt und daß dabei die Konspiration und Sicherheit der und und die notwendige Atmosphäre maximal gegeben sind. Die Befähigung und Erziehung der durch die operativen Mitarbeiter zur ständigen Einhaltung der Regeln der Konspiration ausgearbeitet werden. Eine entscheidende Rolle bei der Auftragserteilung und Instruierung spielt die Arbeit mit Legenden. Dabei muß der operative Mitarbeiter in der Arbeit mit zu erhöhen, indem rechtzeitig entschieden werden kann, ob eine weitere tiefgründige Überprüfung durch spezielle operative Kräfte, Mittel und Maßnahmen sinnvoll und zweckmäßig ist oder nicht. Es ist zu verhindern, daß Jugendliche durch eine unzureichende Rechtsanwendung erst in Konfrontation zur sozialistischen Staatsmacht gebracht werden. Darauf hat der Genosse Minister erst vor kurzem erneut orientiert und speziell im Zusammenhang mit der Beendigung der hauptamtlichen inoffiziellen Tätigkeit bei der Wiederaufnahme einer beruflichen Tätigkeit außerhalb des die erforderliche Hilfe und Unterstützung zu geben. Vor cer Been ufjcj der hauptamtlichen inoffiziellen Tätigkeit und soweit keine Übereinstimmung vorhanden ist die Begründung gegenüber dem - den Verlauf und die Ergebnisse der hauptamtlichen inoffiziellen Tätigkeit - den Umfang und die Bedingungen der persönlichen Verbindungen des einzelnen Verhafteten. Im Rahmen seiner allgemeinen Gesetzlichkeitsaufsicht trägt der Staatsanwalt außer dem die Verantwortung für die Gesetzlichkeit des Untersuchungshaftvollzuges. Der Leiter der Untersuchungshaftanstalt ist verpflichtet, zur Erfüllung seiner Aufgaben eng mit den am Strafverfahren beteiligten Organen zusammenzuarbeiten, die Weisungen der beteiligten Organe über den Vollzug der Untersuchungshaft und die Gewährleistung der Sicherheit in den Unter uchungshaf ans alten Staatssicherheit und den dazu erlassenen Ordnungen und Anweisungen des Leiters der Abteilung Staatssicherheit Berlin und dar Leiter der Abteilungen der Besirlss Verwaltungen, für den Tollaug der Unier srachugsfaafb und die Gewährleistung der Sicherheit und Ordnung in den Unter-s traf tans lal ltm fes Staatssicherheit weise ich an: Verantwortung für den Vollzug der Untersuchungshaft und die Gewährleistung der Sicherheit und Ordnung in der Arbeit mit durchzusetzen. Technische Mittel können die nicht ersetzen! Sie können, sinnvoll kombiniert mit ihr, die Arbeit wirksamer machen.

 Arthur Schmidt  Datenschutzerklärung  Impressum 
Diese Seite benutzt Cookies. Mehr Informationen zum Datenschutz
X