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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1981, Seite 333

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 333 (NW ZK SED DDR 1981, S. 333); Warum wir im Kampfprogramm der BPO einige Aufgaben neu formuliert haben Die Kommunisten in den APO des Braunkohlenwerkes „Erich Weinert“ in Deuben beraten in diesen Tagen, welche zusätzlichen Aufgaben sie in die zu überarbeitenden Kampfprogramme aufnehmen wollen. Die Beschlüsse des X. Parteitages stellen den Bergarbeitern des Braunkohlenwerkes anspruchsvolle Aufgaben. Der Ausbau einer starken Energie- und Rohstoffbasis bildet die Grundlage für die weitere stabile Entwicklung unserer Volkswirtschaft. Für die Rohbraunkohle werden sich in den nächsten Jahren nicht nur die traditionellen Einsatzgebiete beträchtlich erweitern. Sie wird stärker als Rohstoffbasis der chemischen Industrie, vorrangig der Karbochemie, ausgebaut. Neue Einsatzgebiete der Rohbraunkohle in der Industrie und der ständig steigende Bedarf stellen große Anforderungen an die Kumpel in den Tagebauen, Brikettfabriken und Kraftwerken des Deubener Braunkohlenwerkes. Die Vertrauensleute des BKW „Erich Weinert“ beschlossen während des Parteitages neue Ziele im sozialistischen Wettbewerb. Sie antworteten damit auf den Aufruf der Zeiss-Werker und verpflichteten sich, den Plan mit 4,4 Tagesproduktionen zu überbieten. Der Weg zu diesem Ziel ist konkret abgesteckt. Die 8000 Bergarbeiter im Braunkohlenwerk „Erich Weinert“ sind bereit, durch einen höheren Leistungszuwachs die auf dem X. Parteitag beschlossene Energiepolitik zu unterstützen. Sie sehen es als ihren Klassenauftrag an, unter allen Witterungsbedingungen die volle und bedarfs- gerechte Versorgung der Bevölkerung und der Volkswirtschaft mit Brenn- und Rohstoffen sowie Elektroenergie zu sichern. Die neuen Ziele im sozialistischen Wettbewerb machen es notwendig, die Intensivierung und Rationalisierung der Produktion durch neue Erkenntnisse des wissenschaftlich-technischen Fortschritts, insbesondere der Mikroelektronik und Robotertechnik, zu beschleunigen, um die Produktivität und Effektivität der Arbeit zu erhöhen. Von der höheren Produktivität in den Tagebauen hängt es ab, wieviel Rohbraunkohle täglich gefördert wird, die dann in den Brikettfabriken, Kraftwerken und anderen Bereichen veredelt werden kann. Die politische Verantwortung der Leiter Das überarbeitete und in der Leitung beschlos-sene Kampfprogramm orientiert alle Kommunisten in der Betriebsparteiorganisation auf die Schwerpunkte in der Produktion, Technologie, Forschung und Entwicklung, die für den angestrebten Produktionszuwachs ausschlaggebend sind. Es umfaßt die Aufgaben der Parteiorganisation in der politischen Arbeit mit allen Bergarbeitern, um die vorhandenen Reserven zu erschließen. Eine der wichtigsten Aufgaben der Kommunisten in allen Bereichen ist, die Leiter - vom Direktor bis zum Meister und Brigadier ideologisch so zu befähigen, daß sie die aus den Beschlüssen des X. Parteitages für ihr Werk er- Leserbriefe konkrete Festlegungen. Jedes Mitglied der Parteileitung wurde beauftragt, ein Arbeitskollektiv zu betreuen, dort wichtige Beschlüsse zu erläutern, den Genossen zu helfen, das politische Gespräch mit den Werktätigen zu führen, ihre Fragen zu beantworten und ihre schöpferische Mitarbeit zu organisieren. Die Erörterung der wichtigsten Fragen der Produktion und des gesellschaftlichen Lebens in den Kollektiven bietet die Gewähr, daß unser Betrieb seine Verpflichtung erfüllt und 1981 die industrielle Warenproduktion um mindestens ein Prozent überbietet. Am Beginn des neuen Fünf jahrplanes schätzt die Betriebsleitung mit Unterstützung der Parteileitung ein, wie jeder einzelne Wirtschaftskader bis zum Brigadier seine verantwortungsvolle Funktion erfüllt. Jeder soll wissen, was die Partei von ihm als sozialistischem Leiter erwartet, wie seine Leitungstätigkeit eingeschätzt wird, wo seine Reserven liegen und was er an seiner Arbeit verbessern muß. Leistungsvergleiche zwischen den Arbeitskollektiven, die öffentliche Abrechnung der Verpflichtungen und die Auswertung des sozialistischen Wettbewerbes helfen uns, wei- tere Reserven zu erschließen. Wir werden die kommenden Wochen und Monate nutzen, um die Beschlüsse des X. Parteitages der SED gründlich zu studieren und den Werktätigen zu erläutern. Jeder Forstarbeiter soll auf die aktuellen internationalen Fragen Antwort erhalten und erfahren, was von seiner eigenen Leistung für die weitere Verbesserung des Lebensniveaus, für die Stärkung des Sozialismus und für die Sicherung des Friedens abhängt. Konrad Wetzel Parteisekretär im Staatlichen Forstwirtschaftsbetrieb Waren NW 9/81 333;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 333 (NW ZK SED DDR 1981, S. 333) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 333 (NW ZK SED DDR 1981, S. 333)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1981 (NW ZK SED DDR 1981, S. 1-976). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1981 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1981 auf Seite 976. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 (NW ZK SED DDR 1981, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1981, S. 1-976).

Die Leiter der Bezirksverwaltungen Verwaltungen führen die Dienstaufsicht für die in ihrem Dienstbereich befindlichen Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit durch. Der Leiter der Abteilung Staatssicherheit untersteht dem Minister für Staatssicherheit. Die Leiter der Abteilungen der Bezirksverwaltungen Verwaltungen unterstehen den Leitern der Bezirksverwal-tungen Verwaltungen für Staatssicherheit. Die Leiter der Abteilungen Staatssicherheit sind im Sinne der Gemeinsamen Anweisung über den Vollzug der Untersuchungshaft und die Gewährleistung der Sicherheit in den Unter uchungshaf ans alten Staatssicherheit und den dazu erlassenen Ordnungen und Anweisungen des Leiters der Abteilung Information des Leiters der Abteilung vom chungsa t: Die aus den politisch-operativen LageBedingungen und Aufgabenstellungen Staatssicherheit resultierenden höheren Anforderungen an die Durchsetzung des Untersuch.ungsh.aftvollzuges und deren Verwirklichung in den Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit , Vertrauliche Verschlußsache Dis imperialistischen Geheimdienste der Gegenwart. Vertrauliche Verschlußsache . Die Qualifizierung der politisch-operativen Arbeit Staatssicherheit zur vorbeugenden Verhinderung und Bekämpfung der gegen die Staats- und Gesellschaftsordnung der gerichteten politischen Untergrundtätigkeit Forschungsergebnisse, Vertrauliche Verschlußsache Möglichkeiten und Voraussetzungen der konsequenten und differenzierten Anwendung und offensiven Durchsetzung des sozialistischen Strafrechts sowie spezifische Aufgaben der Linie Untersuchung im Prozeß der Vorbeugung und Bekämpfung von Versuchen des Gegners zur Inspirierung und Organisierung politischer Untergrund-tätigkeit in der Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit Anlage zur Durehführungsbestimmung zur Dienstanweisung zur operativen Meldetätigkeit über die Bewegung, den Aufenthalt und die Handlungen der Angehörigen der drei westlichen in der BdL Anweisung des Leiters der Abteilung oder seines Stellvertreters. In Abwesenheit derselben ist der Wachschichtleiter für die Durchführung der Einlieferung und ordnungsgemäßen Aufnahme verantwortlich. Er meldet dem Leiter der Abteilung der Staatssicherheit . In Abwesenheit des Leiters- der Abteilung trägt er die Verantwortung für die gesamte Abteilung, führt die Pflichten des Leiters aus und nimmt die dem Leiter der Abteilung in mündlicher oder schriftlicher Form zu vereinbaren. Den Leitern der zuständigen Diensteinheiten der Linie sind die vorgesehenen Termine unverzüglich mitzuteilen.

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