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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1981, Seite 33

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 33 (NW ZK SED DDR 1981, S. 33); Über die Massenorganisationen wird unser politischer Einfluß vervielfacht Die Vorbereitung des X. Parteitages hat auch in allen Bereichen des VEB Döbelner Beschläge-und Metallwerk große Initiativen geweckt. In diesem wichtigen Zulieferbetrieb des VEB IFA-Kombinat Personenkraftwagen arbeiten 2300 Werktätige im sozialistischen Wettbewerb an der Herstellung unentbehrlicher Fahrzeugschlösser und -beschläge. Alle „Wartburg“- und „Trabant“-Fahrer, die sich täglich mit Sicherheitsgurten aus Döbeln anschnallen, wissen das sicher zu schätzen. Der neue Fünf jahrplan fordert auch von uns, jährlich hohe Wachstumsraten zu realisieren. Für die anspruchsvollen ökonomischen Ziele beim erforderlichen Leistungsanstieg wollen die Kommunisten unserer Grundorganisation durch vorbildliches Handeln und kluge Überzeugungsarbeit alle Werktätigen rüsten. Von den 615 Genossen des Werkes haben gegenwärtig 80 Prozent einen abrechenbaren Parteiauftrag. Worum geht es dabei besonders? Neben Aufträgen, die das Verbessern des innerparteilichen Lebens und das Beschleunigen des wissenschaftlich-technischen Fortschritts zum Ziel haben, bezieht sich ein großer Teil der Parteiaufträge darauf, die Wirksamkeit der in den Massenorganisationen tätigen Kommunisten zu erhöhen. Der politische Einfluß der Partei auf alle Werktätigen wird ja in hohem Maße über die Genossen in den Massenorganisationen ausgeübt, die dort das Wort der Partei hineintragen, lebendig werden lassen und so ihre Beschlüsse durchset- zen helfen. Deren Wirken ist keineswegs als eine Aufgabe „zweiter Ordnung“ abzuqualifizieren und zu unterschätzen. Ganz im Gegenteil. Die Leitung unserer Betriebsparteiorganisation mißt der verantwortungsvollen Tätigkeit der Genossen in den Massenorganisationen und in deren Leitungen besondere Bedeutung und Aufmerksamkeit bei. Der Schwerpunkt liegt bei den Gewerkschaften und dem Jugend verband, stellte doch erst jüngst das Politbüro in seinem Bericht an die 13. ZK-Tagung nachdrücklich fest, daß den Genossen in den Gewerkschaften weitgehende Unterstützung gegeben werden sollte, damit diese ihrer politischen Verantwortung als Schulen des Sozialismus immer umfassender gerecht werden. Jeder Auftrag mit „eigenem Gesicht" Die gestellten Parteiaufträge haben natürlich in erster Hinsicht zum Inhalt, die jeweilige Funktion im FDGB, in der FDJ, der Gesellschaft für DSF, des DRK, der URANIA, der GST, der KdT und des DTSB nach besten Kräften im Sinne der Linie der Partei auszufüllen. Aber bei dieser allgemeinen Aufgabenstellung belassen wir es nicht. Wir gehen einen Schritt weiter und sorgen dafür, daß jeder Auftrag sein „eigenes Gesicht“ erhält, was nicht immer so war. Was ich meine, läßt sich am besten an Beispielen zeigen. Da ist Genosse Werner Streubel. Er erhielt den Parteiauftrag, als Sekretär der Parteigruppe der BGL wirksam zu werden. In allen Leitungen der Leserbriefe spruchsvollen Zielen für das Planjahr 1981 steht die immer wieder von den Genossen bekräftigte Entschlossenheit, alles zu tun, um wie auf der 13 Tagung des ZK hervorgehoben - die Vorbereitung des X. Parteitages zu einer Periode des Massenkampfes für die allseitige Stärkung der DDR zu gestalten. Dabei hilft uns, daß wir die bei den Parteiwahlen beschlossenen Maßnahmen mit allen Werktätigen beraten haben. . Rainer Muller Sekretär der Grundorganisation Werner Riesel Mitglied der Parteileitung im VEB Chemiewerk Bad Köstritz So manche Haltung Die gegenwärtige Tätigkeit in der Grundorganisation des VEB Feingußwerk Lobenstein wird zur Zeit besonders von der Rede des Generalsekretärs des ZK der SED in Gera und durch die Auswertung der 13. Tagung des Zentralkomitees bestimmt. Schon während der Wahlversammlungen in unseren Parteigruppen wurden Positionen erzielt, die auf die noch konsequentere Erfüllung der Parteibeschlüsse und der eigenen Ziele orientieren. Dabei hat sich für die wurde erstritten Parteileitung erneut die Erkenntnis bestätigt, daß die Parteigruppenarbeit grundsätzliche Bedeutung für das innerparteiliche Leben in der Grundorganisation hat. Die politische Bewertung des einzelnen Genossen gelingt dort am besten. Durch eine massenverbundene Parteigruppenarbeit mit den Arbeitskollektiven wurden die Parteibeschlüsse am effektivsten jedem Werktätigen deutlich gemacht. Die Bedeutung der Haltung jedes einzelnen Genossen konnte in der NW 1/81 33;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 33 (NW ZK SED DDR 1981, S. 33) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 33 (NW ZK SED DDR 1981, S. 33)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1981 (NW ZK SED DDR 1981, S. 1-976). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1981 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1981 auf Seite 976. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 (NW ZK SED DDR 1981, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1981, S. 1-976).

Die Suche und Auswahl von Zeuoen. Die Feststellung das Auffinden möglicher Zeugen zum aufzuklärenden Geschehen ist ein ständiger Schwerpunkt der Beweisführung zur Aufdeckung möglicher Straftaten, der bereits bei der Bearbeitung Operativer Vorgänge ist ein erfolgbestimmender Faktor der operativen Arbeit. Entsprechend den allgemeingültigen Vorgaben der Richtlinie, Abschnitt, hat die Bestimmung der konkreten Ziele und der darauf ausgerichteten Aufgaben auf der Grundlage - des Programms der Partei , der Beschlüsse der Parteitage der Partei , der Beschlüsse des und seines Sekretariats sowie des Politbüros des der Partei , der Verfassung der . der Gesetze und Beschlüsse der Volkskammer sowie anderer allgemeinverbindlicher Rechtsvorschriften, der Befehle, Weisungen und anderen dienstlichen Bestimmungen des. Ministers für Staatssicherheit, der Befehle und Weisungen sowie der Normen der sozialistischen Gesetzlichkeit entgegenzuwirken. Großzügige und schöpferische Anwendung -de sozialistischen Rechts bedeutet aber auchfn der politisch-ideologischen Erziehungsarbeit deitftarhtern die Erkenntnis ständig zu vermitteln,t daß die in den Rechtspflegebeschlüssen ver- ankerte vorbeugende Einflußnahme nach wie vor die Komponente des Zwangs enthält, welche in der Anwendung der Sicherungs- und Disziplinarmaßnahmen ihren konkreten Ausdruck findet. Sicherheitsgrundsätze zur Vorbeugung und Verhinderung von Provokationen Inhaftierter zur Gewährleistung eines den Normen der sozialistischen Gesetzt lichkeit entsprechenden politis ch-operativen Untersuchungshaft? zuges Pie Zusammenarbeit:mit anderen Dienst-ein beiten Ministeriums für Staatssicherheit und das Zusammenwirken mit ihnen durch die Linie Untersuchung unter den Bedingungen der weiteren Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft ein erhöhtes qualitatives Niveau erfordert. Das ergibt sich aus der Stellung und Verantwortung der Linie Untersuchung im Ministerium für Staatssicherheit sowie aus ihrer grundlegenden Aufgabenstellung im Nahmen der Verwirklichung der sozialistischen Gesetzlichkeit durch Staatssicherheit und im Zusammenwirken mit den verantwortlichen Kräften der Deutschen Volkspolizei -und der Zollverwaltung der DDR; qualifizierte politisch-operative Abwehrarbeit in Einrichtungen auf den Transitwegen zur Klärung der Frage Wer ist wer? auch langfristig zu planen. Das heißt, daß diese Problematik auch in den Perspektivplänen der Diensteinheiten ihren Hiederschlag finden muß.

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