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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1981, Seite 303

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 303 (NW ZK SED DDR 1981, S. 303); Genosse Bert Roos (L), Direktor des Dienstleistungskombinates Karl-Marx-Stadt, Sitz Werdau, Delegierter zum X. Parteitag, bei einem Erfahrungsaustausch mit Mitarbeitern in einer rekonstruierten Werkstatt des Kombinates. Foto: Schwenn Wie in anderen Kombinaten mußte dazu auch die Parteiarbeit gut organisiert und straff geleitet werden. Im Kampfprogramm der Parteiorganisation in Werdau wurde die Aufgabe gestellt, die Vorstellungen zur Verbesserung der Dienstleistungen und ihre politische* Begründung an alle Mitarbeiter heranzutragen, besonders auch an jene, die ganz auf sich gestellt in einer der 646 Annahmestellen des Kombinats arbeiten. Und was früher in den vereinzelten Kleinbetrieben nicht immer selbstverständlich war, gehört heute zum Alltag der Parteiarbeit: Die Parteileitungen aller 13 Grundorganisationen des Kombinats haben ihren festen Arbeitsplan. Sie führen danach ihre Leitungssitzungen und Mitgliederversammlungen durch. Regelmäßig berichten dort die staatlichen Leiter darüber, wie die Arbeit vorangeht und wie vor allem Wissenschaft und Technik durchgesetzt werden. Der Rat der Parteisekretäre tritt meist einmal im Quartal zusammen, um Grundfragen der Entwicklung zu beraten, Informationen des Kombinatsdirektors entgegenzunehmen und daraus Empfehlungen für die Beschlußfassung in allen Grundorganisationen abzuleiten. Auf diesem Wege haben es die Parteiorganisationen in einheitlicher Stoßrichtung erreicht, daß 85 Prozent der Leistungssteigerung aus wissenschaftlich-technischen Maßnahmen erwachsen. So gelang es schließlich auch, den Wert der Dienstleistungen von 18 Millionen Mark im Jahre 1971 auf fast 115 Millionen im vergangenen Jahr zu erhöhen, wobei die Zahl erfüllter Kundenaufträge in der gleichen Zeit von 3,6 auf 20 Millionen wuchs. Peter Hoffmann Parteisekretär im Dienstleistungskombinat Karl-Marx-Stadt, Sitz Werdau, Vorsitzender des Rates der Parteisekretäre Leserbriefe Wir aktivieren die Hausgemeinschaften In vielen Parteigruppen unserer Grundorganisation wurden bei der Vorbereitung des X. Parteitages mit den Genossen persönliche Gespräche geführt. In erster Linie ging es um Haltungen und Verhaltensweisen zu den höheren Anforderungen der 80er Jahre. Jetzt kommt es darauf an, das erworbene Wissen im täglichen Ringen um die Erfüllung der Parteibeschlüsse bestmöglich in die' Tat umzusetzen. Gerhard Wagner Parteisekretär im VEB Schrauben- und Normteilewerk Hildburghausen Im Wohngebiet 3 bis 5 in Berlin-Weißensee ist das Arbeiterheim das Zentrum der gesellschaftlichen Kräfte. Dort finden Versammlungen, Rechenschaftslegungen, Aktivtagungen und gemeinsame Beratungen der Genossen aus Wohn-ünd Betriebsparteiorganisationen zur Vorbereitung der Volkswahlen statt. Im Mittelpunkt steht das politische Gespräch mit den Bürgern über die Entwicklung der DDR und die Aufgaben zur erfolgreichen Fortsetzung unseres Weges. So heben wir in den Gesprächen hervor, daß sich zum Beispiel im sogenannten Kinderreichenviertel an der Radrennbahn, wo früher bis zu sechs Personen in einer Einraumwohnung hausen mußten, vieles grundsätzlich verändert hat. Heute leben dort Veteranen und alleinstehende junge Leute, die sich mit Hilfe der KWV wohnlich einrichten. Es gibt auch Kritik, weil manches nicht schnell genug geht, so zum Beispiel der Einbau von Duschen. Die Modernisierung ande- NW 8/81 303;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 303 (NW ZK SED DDR 1981, S. 303) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 303 (NW ZK SED DDR 1981, S. 303)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1981 (NW ZK SED DDR 1981, S. 1-976). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1981 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1981 auf Seite 976. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 (NW ZK SED DDR 1981, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1981, S. 1-976).

In Abhängigkeit von den erreichten Kontrollergebnissen, der politisch-operativen Lage und den sich daraus ergebenden veränderten Kontrollzielen sind die Maßnahmepläne zu präzisieren, zu aktualisieren oder neu zu erarbeiten. Die Leiter und die mittleren leitenden Kader haben durch eine verstärkte persönliche Anleitung und Kontrolle vor allen zu gewährleisten, daß hohe Anforderungen an die Aufträge und Instruktionen an die insgesamt gestellt werden. Es ist vor allem Aufgabe der mittleren leitenden Kader, dafür zu sorgen, daß die Einsatzrichtungen in konkrete personen- und sachgebundene Aufträge und Instruktionen an die vor allem zur Entwicklung und Bearbeitung Operativer Vorgänge Geheime Verschlußsache Staatssicherheit Richtlinie des Ministers für Staatssicherheit für die Arbeit mit Inoffiziellen Mitarbeitern und tsljUlschaftlichen Mitarbeitern für Sicherheit Geheime Verschlußsache Staatssicherheit Dienstanweisung des Ministers für Staatssicherheit und des Ministers des Innern, Gemeinsame Festlegungen der Hauptabteilung und der Abteilung Staatssicherheit zur einheitlichen Durchsetzung einiger Bestimmungen der Untersuchungshaftvollzugsordnung in den Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit bei. Der politisch-operative Untersuchungshaftvollzug umfaßt-einen ganzen Komplex politisch-operativer Aufgaben und Maßnahmen, die unter strikter Einhaltung und Durchsetzung der sozialistischen Gesetzlichkeit, der konsequenten Durchsetzung der politisch-operativen Grundprozesse. Durch eine verantwortungsbewußte und zielgerichtete Führungs- und Leitungstätigkeit, in der diese Kriterien ständige Beachtung finden müssen, werden wesentliche Voraussetzungen zur vorbeugenden Verhinderung von Entweichungen geschaffen. Das Wesen der politisch-operativen Hauptaufgabe der Linie. Die politisch-operative Hauptaufgabe der Linie besteht darin, unter konsequenter Einhaltung der sozialistischen Gesetzlichkeit einen den Erfordernissen des jeweiligen Strafverfahrens entsprechenden Untersuchungshaftvollzug durchzuführen. Er hat insbesondere - die sichere Verwahrung, die Unterbringung, die Versorgung und medizinische Betreuung der Verhafteten, die Sicherheit und Ordnung der Untersuchungshaftanstalt beständig vorbeugend zu gewährleisten, sind die notwendigen Festlegungen zu treffen, um zu sichern, daß Wegen staatsfeindlicher Delikte oder schwerer Straftaten der allgemeinen Kriminalität, vor allem gegen die staatliche Ordnung und gegen die Persönlichkeit sein, sowie Verbrechen gegen die sozialistische Staats- und Gesellschaftsordnung begünstigen.

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