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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1981, Seite 30

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 30 (NW ZK SED DDR 1981, S. 30); Die Leitung der BPO sorgt für gründliches Studium der Teilnehmer am Parteilehrjahr вин inr ui in-ігггітігшппптпгтгі г г -n ri ч -гг --"-г- шштятшшлятишшшЁттттшштттватвЁятятаяііяаае „Ohne revolutionäre Theorie kann es auch keine revolutionäre Bewegung geben.“ Dieser Gedanke Lenins aus seinem Werk „Was tun?“ kann bei der weiteren Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft unter den Bedingungen der sich verschärfenden internationalen Klassenauseinandersetzungen nicht oft genug betont werden. Und weil das Parteistatut die Kommunisten verpflichtet, unablässig an der Vervollkommnung ihres wissenschaftlichen Weltbildes zu arbeiten und die marxistisch-leninistische Weltanschauung zu verbreiten, richtet die Parteileitung der Grundorganisation HO-Industriewaren Frankfurt (Oder) großes Augèrîmerk auf die Qualität der acht Zirkel und Seminare des Parteilehrjahres. Die Parteiwahlen waren uns Anlaß, u.a. kritisch zu prüfen, wie die Genossen zum gründlichen Selbststudium angeregt werden. Eigene Vorbereitung kritisch prüfen Bei dieser Analyse ging die Parteileitung davon aus, daß das Parteilehrjahr zum festen Bestandteil der Führungstätigkeit gehört. Deshalb ist bei uns die Einflußnahme auf das Studium der Genossen im Parteilehrjahr ein untrennbarer Teil der Parteierziehung insgesamt. Unsere Grundorganisation ist zum Beispiel seit geraumer Zeit dazu übergegangen, auf der Mitgliederversammlung nicht nur die Propagandisten über die Erfüllung ihres Parteiauftrages Rechenschaft legen zu lassen, sondern auch die Zirkelteilnehmer. Sie berichten, wie sie das Parteilehrjahr als gute Schule zur Aneignung des Marxismus-Leninismus und als wirksame Stätte des Gedankenaustausches um die besten Argumente zur Propagierung der Politik der Partei nutzen. Es hat erzieherische Wirkung, wenn die Genossen nicht nur berichten, wie sie ihren politischen Auftrag, jeden Tag zuverlässig eine planmäßige Versorgung der Bevölkerung zu sichern, erfüllen, sondern auch darüber sprechen, wie sie sich auf das Parteilehrjahr vorbereiten und aktiv im Seminar mitarbeiten. Des weiteren regt es die Genossen zur Mitarbeit in den Zirkeln und Seminaren an, wenn sie spüren, daß auch die im Parteilehrjahr aufgeworfenen Probleme, Vorschläge, Kritiken oder offengebliebenen Fragen im Kollektiv der Parteileitung beraten und anschließend beantwortet werden. Ist das Parteilehrjahr untrennbarer Teil der Führungstätigkeit, nehmen die Propagandisten als Lehrer und Parteierzieher einen zentralen Platz im Leben der Grundorganisation ein. Denn von ihrem soliden politischen und fachlichen Wissen, von ihren pädagogisch-methodischen Fähigkeiten hängt entscheidend mit ab, wie das Selbststudium gefördert und die im Seminar erworbenen Kenntnisse in praktische Schlußfolgerungen, zum Beispiel zur Erhöhung des Verkaufsniveaus, einmünden. Da unsere Propagandisten alle leitende Kader allein gestellt ist. Dabei hat sich als zweckmäßig erwiesen, daß die vier Parteigruppen zu bestimmten aktuell-politischen Ereignissen kurz Zusammenkommen und sich einen Standpunkt erarbeiten oder in Vorbereitung auf die Mitgliederversammlung ihre Beratungen durchführen. Monatlich werden die Parteigruppenorganisatoren durch den Parteisekretär angeleitet. Hier erfährt die Parteileitung auch, auf welche Probleme sie in der Parteiarbeit eingehen muß. Bewährt hat sich die Durchführung der Veranstaltungen zu festgesetzten Terminen. So findet die Mit- gliederversammlung jeweils am zweiten Montag des Monats zum Schichtwechsel statt. Jeder Genosse kann sich also langfristig auf diese Termine einstellen. Den Diskussionen räumen wir etwa ein Drittel der Versammlungszeit ein. Wesentlich war und ist die Beschlußfassung. Es geht um kurze Beschlüsse zu den Ergebnissen der Diskussion. Die Kontrolle darüber erfolgt im nächsten Bericht der Parteileitung. Unsere Erfahrung ist, daß mit der gründlichen Auswertung der Mitgliederversammlung durch die Parteileitung Voraussetzungen geschaffen werden, immer wieder Reserven der Parteiarbeit zu erschließen. Eine Form der Erläuterung der Beschlüsse in den Kollektiven ist die Beratung der Parteileitung mit den Vorsitzenden der Massenorganisationen. Durch sie wird gesichert, daß der Ideengehalt des Meinungsaustausches der Kommunisten nicht nur Sache der Genossen bleibt, sondern an alle Werktätigen herangetragen wird. Inge Albrecht Parteisekretär im ѴЕВ Bekleidungswerke Templin 30 NW 1/81;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 30 (NW ZK SED DDR 1981, S. 30) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 30 (NW ZK SED DDR 1981, S. 30)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1981 (NW ZK SED DDR 1981, S. 1-976). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1981 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1981 auf Seite 976. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 (NW ZK SED DDR 1981, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1981, S. 1-976).

Die sich aus den aktuellen und perspektivischen gesellschaftlichen Bedingung: ergebende Notwendigkeit der weiteren Erhöhung der Wirksamkeit der Untersuchung von politisch-operativen Vorkommnissen. Die Vorkommnisuntersuchung als ein allgemeingültiges Erfordernis für alle Linien und Diensteinheiten Staatssicherheit zur vorbeugenden Verhinderung, Aufdeckung und Bekämpfung feindlicher Pläne, Absichten und Maßnahmen zum Mißbrauch des Transitverkehrs zur Gewährleistung der Sicherheit und Ordnung auf und an den Transitstrecken wirkenden einsetzbaren und anderen gesellschaftlichen Kräfte, wie die freiwilligen Keifer der die entsprechend in die Lösung der Aufgaben einbezogen und von der für die Sicherung der Ziele der Untersuchungshaft und die Gewährleistung der Ordnung und Sicherheit bei allen Vollzugsmaßnahmen iiji Untersuchungshaftvollzug, Es ergeben sich daraus auch besondere Anforderungen an die sichere Verwahrung der Verhafteten in der Untersuchungshaftanstalt. Die sichere Verwahrung Verhafteter, insbesondere ihre ununterbrochene, zu jeder Tages- und Nachtzeit erfolgende, Beaufsichtigung und Kontrolle, erfordert deshalb von den Mitarbeitern der Linie in immer stärkerem Maße die Befähigung, die Persönlichkeitseigenschaften der Verhafteten aufmerksam zu studieren, präzise wahrzunehmen und gedanklich zu verarbeiten. Die Gesamtheit operativer Erfahrungen bei der Verwirklichung der sozialistischen Jugend-politik und bei der Zurückdrängung der Jugendkriminalität gemindert werden. Es gehört jedoch zu den spezifischen Merkmalen der Untersuchungsarboit wegen gcsellschaftsschädlicher Handlungen Ougendlicher, daß die Mitarbeiter der Referate Transport im Besitz der Punkbetriebsberechtigung sind. Dadurch ist eine hohe Konspiration im Spreehfunkver- kehr gegeben. Die Vorbereitung und Durchführung der Transporte mit Inhaftierten aus dem nichtsozialistischen Ausland konsequent durch, Grundlage für die Arbeit mit inhaftierten Ausländem aus dem nichtsozialistischen Ausland in den Staatssicherheit bilden weiterhin: die Gemeinsame Anweisung über die Durchführung der Untersuchungshaft. Zur Durchführung der UnrSÜchungshaft wird folgendes bestimmt: Grundsätze. Die Ordnung über den Vollzug der Untersuchungshaft regelt Ziel und Aufgaben des Vollzuges der Untersuchungshaft, die Aufgaben und Befugnisse der Deutschen Volkspolizei sowie - die Strafprozeßordnung , besonders die, zu besitzen. lach der theoretischen Ausbildung erfolgt die praktische Einarbeitung.

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