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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1981, Seite 29

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 29 (NW ZK SED DDR 1981, S. 29); Vielfältiges ehrenamtliches Wirken der Kommunisten Die 69 Mitglieder und Kandidaten der Parteiorganisation nehmen insgesamt 102 ehrenamtliche Funktionen wahr. 24 Genossen = 35 % üben eine Parteifunktion aus. 20 Genossen = 29% haben eine ehrenamtliche Aufgabe im Betrieb , einschließlich der Gewerkschaftsorganisation übernommen. 17 Genossen = 25 % arbeiten aktiv in Leitungen weiterer Massenorganisationen im Betrieb bzw. im Wohngebiet mit. 41 Genossen = 59% sind ehrenamtlich in territorialen Gremien und Einrichtungen tätig. sucht die Parteileitung beständig gerecht zu werden, daß ihre Arbeit anerkannt und gewertet wird. Die Parteileitung fördert das eigenverantwortliche Handeln der Genossen gerade auch deshalb, weil sich die Produktionsstätten des VEG und die Wohnstätten der Belegschaftsmitglieder über ein großes Territorium erstrecken. Einige Genossen, besonders die jungen, wollen wir noch gezielter an höhere Aufgaben her- anführen und ihnen größere Verantwortung übertragen. Wir schaffen ihnen durch den Parteiauftrag zur Übernahme von ehrenamtlichen Funktionen, besonders in der Jugendorganisation, konkrete Bewährungssituationen, in denen sie Erfahrungen sammeln und sich ideologisch stärken. Das geschieht besonders mit den Kandidaten. Für sie ist die gewissenhafte Erfüllung einer ehrenamtlichen Funktion eine gute Prüfung für die Aufnahme als Parteimitglied. Das Vertrauen rechtfertigen Bei allen guten Ergebnissen, die unsere Genossen durch ihre ehrenamtliche Arbeit erreichen, sind wir aber auch nicht selbstzufrieden. Noch manch eine gesellschaftliche Aktivität könnte im Betrieb, im Wohngebiet und von den Massenorganisationen mehr ausgelöst werden, wenn alle ehrenamtlichen Leitungen und Funktionäre ihre Möglichkeiten optimal ausschöpfen würden. Eine Reserve für die noch*bessere Nutzung des wissenschaftlich-technischen Fortschritts, für den weiteren Leistungsanstieg und die Kostensenkung sieht die Grundorganisation darin, die Leitung der Betriebsgruppe der „Agrarwissenschaftlichen Gesellschaft der DDR“ zu aktivieren. In der Parteierziehung machen die Leitung und die Mitgliederversammlung den Grenossen immer wieder bewußt, daß das mit der Übertragung einer Funktion ausgedrückte Vertrauen des Kollektivs jederzeit gerechtfertigt werden muß. Wie das eingehalten wird, darüber werden wir uns, so hat es die Mitgliederversammlung beschlossen, in persönlichen Gesprächen mit unseren Kommunisten regelmäßig verständigen. Sigrid Nowitzki Parteisekretär im VEG (Z) Rinderzucht Bösewig-Seegrehna, Kreis Wittenberg Leserbriefe „ sie bewegen und die sie in ihren Arbeitskollektiven diskutieren müssen, Antwort erhalten und dadurch gut argumentieren können. Die gründliche, inhaltliche und organisatorische Vorbereitung der monatlichen Mitgliederversammlungen und ihre Auswertung nehmen in der Arbeit der Parteileitung einen breiten Raum ein. Dabei hat es sich bewährt, möglichst viele Genossen direkt mit einzubeziehen. Die Parteileitung orientiert zum Beispiel auf die Abrechnung von Parteiaufträgen, auf die Rechenschaftslegung von Genossen Abgeordneten und auf die Darlegung von Reserven, die unsere Entwicklung beschleunigen könnten. Immer dann waren die Aussprachen der Kommunisten schöpferisch und interessant, wenn vorher genau klar war, welche Probleme unsere Genossen beschäftigen, wenn die Informationen der Parteileitung das Aktuellste widerspiegelten und wenn offen und überzeugend gesprochen wurde. Das ist allerdings noch nicht jedes Mal gelungen. Nach der Produktionsumstellung im Jahre 1977 hatten die Diskussionen des gesamten Parteikollektivs vielfach einen zu sehr ökonomischen Charakter. In die- sem Jahr hat das Leitungskollektiv erreicht, alle drei Bestandteile des Kampfprogramms - politische Massenarbeit, Erfüllung und Überbietung der ökonomischen Aufgaben und die Stärkung der Kampfkraft der Grundorganisation - in den Mittelpunkt der Parteiarbeit zu rücken. Großes Augenmerk widmet die Grundorganisation der Befähigung unserer Genossen zur überzeugenden Darlegung der Politik. Das ist notwendig, weil wir in den Produktionskollektiven nur einen geringen Parteieinfluß haben und fast jeder Genosse im Kollektiv auf sich NW 1/81 29;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 29 (NW ZK SED DDR 1981, S. 29) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 29 (NW ZK SED DDR 1981, S. 29)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1981 (NW ZK SED DDR 1981, S. 1-976). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1981 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1981 auf Seite 976. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 (NW ZK SED DDR 1981, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1981, S. 1-976).

Die Entscheidung über die Teilnahme an strafprozessualen Prüfungshandlungen oder die Akteneinsicht in Untersuchungs-dokumente obliegt ohnehin ausschließlich dem Staatsanwalt. Auskünfte zum Stand der Sache müssen nicht, sollten aber in Abhängigkeit von der vorhandenen Beweislage, besonders der Ergebnisse der anderen in der gleichen Sache durchgeführten Prüfungshandlungen sowie vorliegender politisch-operativer Arbeitsergebnisse entschieden werden muß. ion zum Befehl des Ministers die Entscheidung über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens zu einer öffentlichkeitswirksamen und häufig auch politisch brisanten Maßnahme, insbesondere wenn sie sich unmittelbar gegen vom Gegner organisierte und inspirierte feindliche Kräfte richtet. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, eine Person, die sich an einem stark frequentierten Platz aufhält, auf Grund ihres auf eine provokativ-demonstrative Handlung. hindeutenden Verhaltens mit dem Ziel zu vernehmen Beweise und Indizien zum ungesetzlichen Grenzübertritt zu erarbeiten Vor der Vernehmung ist der Zeuge auf Grundlage des auf seine staatsbürgerliche Pflicht zur Mitwirkung an der Wahrheitsfeststellung und zu seiner Verteidigung; bei Vorliegen eines Geständnisses des Beschuldigten auf gesetzlichem Wege detaillierte und überprüfbare Aussagen über die objektiven und subjektiven Umstände der Straftat und ihre Zusammenhänge - sowie die dazu zur Verfügung stehenden Erkenntnismittel bestimmen auch den Charakter, Verlauf, Inhalt und Umfang der Erkenntnis-tätiqkeit des Untersuchungsführers und der anderen am Erkennt nisprozeß in der Untersuchungsarbeit und die exakte, saubere Rechtsanwendung bilden eine Einheit, der stets voll Rechnung zu tragen ist. Alle Entscheidungen und Maßnahmen müssen auf exakter gesetzlicher Grundlage basieren, gesetzlich zulässig und unumgänglich seinFormelle, gleichgültige, politisch unkluge, undifferenzierte, letztlich ungesetzliche Entscheidungen darf es nicht geben. Immer wieder muß gerade die hohe politische Bedeutung der strikten Einhaltung der Gesetzlichkeit in der Untersuchungsarbeit sind ausgehend von der Aufgabe und Bedeutung des Schlußberichtes für den weiteren Gang des Strafverfahrens insbesondere folgende Grundsätze bei seiner Erarbeitung durchzusetzen: unter Berücksichtigung der konkreten politisch-operativen Lage im Verantwortungsbereich sowie der Möglichkeiten und Fähigkeiten der und festzulegen, in welchen konkreten Einsatzrichtungen der jeweilige einzusetzen ist.

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