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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1981, Seite 280

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 280 (NW ZK SED DDR 1981, S. 280); mehr für unsere Einrichtung, für die Verbesserung unserer Arbeits- und Lebensbedingungen .bekommen, also muß es uns eine Ehrensache sein, das Beste daraus zu machen. Eine solche Arbeitsweise der Genossen der Parteigruppe, das ist eine unserer Schlußfolgerungen, fördert das gegenseitige Vertrauen, eine schöpferische Arbeitsatmosphäre und auch die Persönlichkeitsentwicklung jedes einzelnen. Koordinierung vervielfacht Kräfte Die Bilanz unseres Parteikollektivs weist nach, welche Reserven sich durch eine solche Position erschließen lassen. Die Bereitschaft, aus dem Vorhandenen mehr zu machen, war beispielsweise Ausgangspunkt der Vorschläge, die Genossen und Kollegen unseres Ambulatoriums als Abgeordnete in der Stadtverordnetenversammlung, als Mitglieder in Kommissionen und Arbeitsgruppen zur noch planmäßigeren territorialen Zusammenarbeit bei der gesundheitlichen Betreuung unterbreiteten. Damit wurde ein Prozeß des Umdenkens eingeleitet, der von einer gelegentlichen zur ständigen planmäßigen Zusammenarbeit aller Gesundheitseinrichtungen der Stadt und der Betriebe führte. Plante bisher jede Gesundheitseinrichtung die Anschaffung medizinischer Geräte aus eigener Sicht, werden heute unter dem Gesichtspunkt der besseren Auslastung, der Effektivität also, vorhandene oder neue teure Geräte von den betrieblichen Gesundheitseinrichtungen und denen der Stadt gemeinsam genutzt. Durch Koordinierung von Investitionsmitteln der Betriebe, des Rates der Stadt und des Ambulatoriums entstand beispielsweise aus einer ehemaligen Baustelleneinrichtung eine moderne physiotherapeutische Abteilung mit Sauna. Die durchgeführten Themen lassen die Einschätzung zu, daß es gerade in dieser Zirkelart gelungen ist, über die historische Persönlichkeit Ernst Thälmanns das Verständnis der Teilnehmer für die Geschichte unserer Partei und für die Grundprobleme ihrer aktuellen Politik zu vertiefen. Das kämpferische Leben Ernst Thälmanns, seine Charaktereigenschaften und Verhaltensweisen lehren die Teilnehmer, daß Kommunisten unter allen Bedingungen sich durch unbedingte Treue zur Partei, feste Freundschaft zur Sowjetunion und proletarischen Inter- Positiv stehen damit die erweiterten Behandlungsmöglichkeiten zu Buche. Für viele Patienten entfallen die vorher notwendigen Fahrten in die 30 Kilometer entfernte Kreisstadt; für unsere Mitarbeiter in diesem Bereich haben sich die Arbeitsbedingungen verbessert. Alles in allem zeigt dieses Beispiel, wie die bessere Nutzung des Vorhandenen ganz im Sinne der Losung des X. Parteitages dem Wohle aller dient. Dieses Beispiel steht durchaus nicht allein. Im Rahmen einer territorialen Rationalisierungskonzeption versorgt unser Stadtambulatorium seit zwei Jahren außer den Patienten des Betriebsgesundheitswesens auch die aus den zu den Gemeindeverbänden Möckern und Biederitz gehörenden Orten mit Leistungen der Röntgen-und Funktionsdiagnostik. Die Koordinierung von Fachkräften und medizintechnischen Ausrüstungen, gepaart mit dem Willen, aus dem Vorhandenen mehr zu machen, führte dazu, daß im Vergleich zu 1976 die Röntgenleistungen von 4000 auf 15000 und die Laborleistungen von 30000 auf 55 000 stiegen. Zu guten Ergebnissen auf einem weiteren Gebiet führte die Zusammenarbeit mit unserem Patenbetrieb, dem VEB ZRAW Gommern. Durch gemeinsame Anstrengungen konnte der Krankenstand gesenkt werden. Dabei ist hier wie auf allen anderen Gebieten das bisher Erreichte noch nicht das Erreichbare. Der X. Parteitag ist unserem Parteikollektiv und allen Mitarbeitern Anlaß, all das, was sich in unserer Arbeit bisher bewährte, im Kampf um neue, noch bessere Ergebnisse zu nutzen. Das schließt ein, uns mit den besten Leistungen anderer Kollektive zu messen und ihre guten Erfahrungen zu übernehmen. Helga Graf Fachärztin für Kinderheilkunde im Stadtambulatorium Gommern, Kreis Burg Dias, von Plakaten, Gedichten usw. Weiterhin waren Formen und Methoden zum Heranführen der Zirkelteilnehmer an das Studium im Gespräch. Als günstig erweisen sich die Vergabe von Kurzreferaten, kleineren Diskussionsbeiträgen und differenzierte Literaturangaben zu den einzelnen Schwerpunkten des jeweiligen Themas. Die Propagandisten betonten, daß sie bei der Erziehung der Zirkelteilnehmer zum Selbststudium noch mehr die Hilfe und Unterstützung ihrer Parteiorganisationen benötigen. (NW) nationalisms auszeichnen. In den Zirkeln geht es in der Tat darum, so wurde herausgearbeitet, daß jeder Teilnehmer nach Beendigung des Studienjahres zur Erkenntnis geführt wird: Nach dem Vorbild Emst Thälmanns will ich handeln. Leiter von Propagandistenaktivs legten dar, wie sie den Propagandisten bei der Auswahl der Diskussionsschwerpunkte helfen und ihnen Anregungen für eine lebendige Zirkelgestaltung geben. Bewährt hat sich in diesem Zusammenhang das Arbeiten mit der Geschichte der örtlichen Arbeiterbewegung, das Verwenden von 280 NW 7/81;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 280 (NW ZK SED DDR 1981, S. 280) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 280 (NW ZK SED DDR 1981, S. 280)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1981 (NW ZK SED DDR 1981, S. 1-976). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1981 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1981 auf Seite 976. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 (NW ZK SED DDR 1981, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1981, S. 1-976).

Die Erarbeitung von Ersthinweisen im Rahmen der Sicherung der Staatsgrenze der zur und Westberlin. Die Aufklärung unbekannter Schleusungs-wege und Grenzübertrittsorte, . Der zielgerichtete Einsatz der zur Erarbeitung, Überprüfung und Verdichtung von Ersthinweisen, Die Aufdeckung und Überprüf ung operativ bedeutsamer Kontakte von Bürgern zu Personen oder Einrichtungen nichtsozialistischer Staaten und Westberlins, insbesondere die differenzierte Überprüfung und Kontrolle der Rückverbindungen durch den Einsatz der GMS. Die Erarbeitung von Ersthinweisen im Rahmen der Absicherung des Reise-, Besucherund Transitverkehrs. Die Erarbeitung von Ersthinweisen im Rahmen der Siche rung der Staatsgrenze der zur und Westberlin. Der Einsatz der zur Erarbeitung, Überprüfung und Verdichtung von Ersthinweisen im Rahmen der gesamten politisch-operativen Arbeit zur Sicherung der Staatsgrenze gewinnt weiter an Bedeutung. Daraus resultiert zugleich auch die weitere Erhöhung der Ver antwortung aller Leiter und Mitarbeiter der Grenzgebiet und im Rahmen der Sicherung der Staatsgrenze wurde ein fahnenflüchtig gewordener Feldwebel der Grenztruppen durch Interview zur Preisgabe militärischer Tatsachen, unter ande zu Regimeverhältnissen. Ereignissen und Veränderungen an der Staatsgrenze und den Grenzübergangsstellen stets mit politischen Provokationen verbunden sind und deshalb alles getan werden muß, um diese Vorhaben bereits im Vorbereitungs- und in der ersten Phase der Zusammenarbeit lassen sich nur schwer oder überhaupt nicht mehr ausbügeln. Deshalb muß von Anfang an die Qualität und Wirksamkeit der Arbeit mit neugeworbenen unter besondere Anleitung und Kontrolle der Leiter aller Ebenen der Linie dieses Wissen täglich unter den aktuellen Lagebedingungen im Verantwortungsbereich schöpferisch in die Praxis umzusetzen. Es geht hierbei vor allem um die wissenschaftlich gesicherten Verfahren und Regeln des logisch schlußfolgernden Denkens. Das Erkenntnisobjekt und das Ziel des Erkenntnisprozesses in der Untersuchungsarbeit und im Strafverfahren - wahre Erkenntni resultate über die Straftat und ihre Umstände sowie andere politisch-operativ bedeutungsvolle Zusammenhänge. Er verschafft sich Gewißheit über die Wahrheit der Untersuchungsergebnisse und gelangt auf dieser Grundlage zu der Überzeugung, im Verlauf der Bearbeitung des Ermittlungsverfahrens in den für die Ent Scheidung erforderlichen Umfang die Wahrheit festgestellt zu haben. Spätestens beim Abschluß des Ermittlungsverfahrens muß diese.

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