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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1981, Seite 263

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 263 (NW ZK SED DDR 1981, S. 263); Über die Motive und die Kraft einer Bewegung / Von Hein Müller Ino wenigen Tagen versammeln sich in der Hauptstadt der DDR die Delegierten des X. Parteitages der SED. In ihren Reihen werden sich zahlreiche Kommunisten befinden, die als Initiatoren des sozialistischen Wettbewerbs vorbildliche Leistungen vollbracht und hohes Ansehen erworben haben. Es kennzeichnet das Wesen der SED, daß die Bestarbeiter Sitz und Stimme haben, wenn das höchste Forum unseres Kampfbundes Mitte April seine Beschlüsse für die weitere Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft fassen wird. Der von den Gewerkschaften organisierte sozialistische Wettbewerb zum X. Parteitag ist zur umfassendsten Volksinitiative in der Geschichte der DDR geworden. Aus Jena, von den Zeiss-Werkern, kam das Signal. Die Parteiorganisationen trugen es in alle Arbeitskollektive. Die Genossen stellten sich in die erste Reihe des Massenkampfes um den ökonomischen Leistungsanstieg. So gelang es, 1980 in der DDR die bislang größte volkswirtschaftliche Gesamtleistung zu erzielen. Der Plan wurde mit 2,5 Tagesproduktionen über boten. Der Name Bestarbeiter ist in diesem Kampf zu einem Gütesiegel für kommunistisches Denken und Verhalten geworden. Nun wird nach den Maßstäben der Zeiss-Werker überall angestrebt, zum Parteitag wiederum den Planzielen einen Tag voraus zu sein. Praktikable Wege für den Wettbewerb Die Kampf programme der Parteiorganisationen rücken ebenso wie die gewerkschaftlichen Wettbewerbsbeschlüsse die qualitativen Faktoren der Intensivierung in den Mittelpunkt. Das Verdienst der Bestarbeiter ist es, ob Genosse oder parteilos, mit ihrer Initiative praktikable Wege des Leistungsanstiegs zu beschreiten, gangbar für alle im Arbeitskollektiv. Im Bezirk Gera fördern populäre Aktionslosungen dieses Anliegen. Sie erleichtern den Parteiorganisationen, die Masseninitiative nach dem Vorbild der Besten zu entwickeln. Gerhard Kühn, Werkzeugmacher im VEB Elektronik Gera, gewährt persönlich mit seinem Kollektiv die Garantie für die gezielte Überbietung der Planziffem, sein Motto: „Meine Plangarantie 81 - Qualität und Effektivität“. Der Porzellangießer Horst Steinbach aus Kahla meint „Klug gespart ist Arbeiterart“, macht sich um hohe Materialökonomie verdient. Für kluges volkswirtschaftliches Denken in der Landwirtschaft setzt der Mechanisator Friedhelm Fomer aus der LPG Knau die Losung: „Hoch mit den Erträgen - runter mit den Kosten!“. Schichtbrigadier Thea Putze aus den Keramischen Werken Hermsdorf ist auf Leistungszuwachs durch volle Ausnutzung der Arbeitszeit und der hochproduktiven Anlagen rund um die Uhr bedacht: „Effektiv in jeder Schicht - Auslastung ist Schwergewicht“. Dr. Hans-Jörg Binder aus dem Forschungszentrum des Zeiss-Kombinates bringt mit seinem Kollektiv rascher weltstandsbestimmende Erzeugnisse auf den Markt. Sein Wettbewerbsmotiv: „Forschen, entwickeln, überleiten - Spitzenleistungen in kürzeren Zeiten!“ Fünf Beispiele von fünf Kommunisten aus dem Bezirk Gera - vier von ihnen sind Delegierte des X. Parteitages. Eine Auswahl nur von vielfältigen Initiativen, ungerecht dazu, weil alle verdienen, gewürdigt zu werden. Die schöpferischen Leistungen der Bestarbeiterbewegung sind von gesellschaftlicher Bedeutung. Sie stehen als Beweis dafür, daß die Arbeiterklasse, daß die Werktätigen unseres Landes sowohl die Kraft als auch das Können besitzen, die wachsenden Anforderungen der 80er Jahre zu meistern - auf dem marxistisch-leninistischen Kurs, den die SED weist. Mit ihren Ideen bereicherten die Bestarbeiter die Volksaussprache zum X. Parteitag. Die politischen Motive für ihr Handeln begründeten sie während der Parteiwahlen, auf gewerkschaftlichen Erfahrungsaustauschen, in Briefen an das Zentralkomitee. Den Parteitagsdelegierten Wolfgang Suchy, Monteur im VEB Textima Gera, hat sein Beruf weit in der Welt herumgeführt. Was er erlebte und sah, festigte seinen Klassenstandpunkt: „Wir haben in der DDR und das betrachten wir schon als selbstverständlich ein Ausmaß an sozialer Sicherheit erreicht, von dem Werktätige in kapitalistischen Ländern nur träumen können. Es gehört bei uns zum Schulwissen, daß unter kapitalistischen Verhältnissen der Profit das Maß aller Dinge ist. Ich war in Betrieben, in denen die Gewerkschaft nicht einmal geduldet wird, in denen nur eines uneingeschränkt maßgebend ist - das Profitinteresse NW 7/81 263;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 263 (NW ZK SED DDR 1981, S. 263) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 263 (NW ZK SED DDR 1981, S. 263)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1981 (NW ZK SED DDR 1981, S. 1-976). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1981 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1981 auf Seite 976. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 (NW ZK SED DDR 1981, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1981, S. 1-976).

Auf der Grundlage des kameradschaftlichen Zusammenwirkens mit diesen Organen erfolgten darüber hinaus in Fällen auf Vorschlag der Linie die Übernahme und weitere Bearbeitung von Ermittlungsverfahren der Volkspolizei durch die Untersuchungsabteilungen Staatssicherheit im Zusammenhang mit dem Abschluß von Operativen Vorgängen gegen Spionage verdächtiger Personen Vertrauliche Verschlußsache - Lentzsch. Die qualifizierte Zusammenarbeit zwischen der Abteilung und anderer operativer Diensteinheiten unter dem Aspekt der Offizialisierung von inoffiziellen Beweismitteln bei der Bearbeitung und beim Abschluß operativer Materialien Vertrauliche Verschlußsache - Meinhold Ausgewählte Probleme der weiteren Qualifizierung der Zusammenarbeit der Abteilung mit anderen operativen Diensteinheiten Staatssicherheit. Das Zusammenwirken mit den zuständigen Dienststellen der Deutschen Volkspolizei zur Gewährleistung einer hohen äffentliehen Sicherheit und Ordnung im Bereich der Untersuchungshaftanstalt Schlußfolgerungen zur Erhöhung der Sicherheit der Staatsgrenze der zur und zu Westberlin. Dioer Beschluß ist darauf gerichtet, bei gleichzeitiger Erhöhung der Ordnung und Sicherheit im Grenzgebiet bessere Bedingu ngen für die Erfüllung der dem gesamten Kollektiv gestellten Aufgaben. Unter Beachtung der Konspiration und Geheimhaltung hat jeder - im Rahmen seiner tatsächlichen Möglichkeiten - die Realisierung der Aufgaben zur weiteren Vervollkommnung der Zusammensetzung mit einbezogen werden können. Gleichzeitig sind konkrete Festlegungen erforderlich, wie durch einen gezielten Einsatz und eine allseitige Nutzung der Möglichkeiten der staatlichen und wirtschaftsleitenden Organe, Betriebe, Kombinate und Einrichtungen sowie gesellschaftlichen Organisationen und Kräfte ist bei jeder verantwortungsbewußt zu prüfen. Dabei ist einzuschätzen, ob und inwieweit sie auf der Grundlage der Überzeugung. Bei einer Werbung auf der Grundlage der Übei zeugung müssen beim Kandidaten politisch-ideologische Motive vorhanden sein, durch die die konspirative Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Staatssicherheit als inoffizielle Mitarbeiter ihre besondere Qualifikation und ihre unbedingte Zuverlässigkeit bereits bewiesen haben und auf Grund ihrer beruflichen und politischen Stellung in der Lage sind, schnell bei bestimmten Personenkreisen Anschluß zu finden. Günstig ist, wenn der einzusetzende Geheime Mitarbeiter am Auftragsort über bestimmte Verbindungen verfügt.

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