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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1981, Seite 237

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 237 (NW ZK SED DDR 1981, S. 237); Große Aufmerksamkeit widmete der Parteitag der Arbeit mit den Kadern. Fidel Castro unterstrich im Rechenschaftsbericht, daß die Kaderpolitik untrennbar verbunden ist mit der Verwirklichung der führenden Rolle der Partei in Politik, Wirtschaft und auf anderen Gebieten. Viel wurde in den vergangenen Jahren zur Erhöhung des politischen und allgemeinen Bildungsniveaus der Mitglieder der KPK getan. 81324 Parteimitglièder besuchten Spezialkurse für Marxismus-Leninismus an Bezirksparteischulen und in Zentren für politisch-ideologische Weiterbildung. Heute besitzen drei Viertel der Parteikader Mittelschulabschluß, 1975 waren es lediglich 16 Prozent. Ausgerüstet mit den Dokumenten des II. Parteitages gehen die Kommunisten Kubas mit Zuversicht daran, die materiell-technische Basis des Sozialismus weiter auszubauen. Die „Richtlinien der ökonomischen und sozialen Entwicklung in den Jahren 1981 bis 1985“ stellen anspruchsvolle Aufgaben. Hauptziel der wirtschaftlichen Entwicklung im 2. Fünf jahrplan ist die weitere Industrialisierung des Landes und die schrittweise Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Werktätigen. Im einzelnen wird die Aufgabe gestellt, den Anteil der Industrie am gesellschaftlichen Gesamtprodukt auf etwa 50 Prozent im Jahre 1985 zu vergrößern, das gesellschaftliche Gesamtprodukt um fünf Prozent und die Arbeitsproduktivität um 3,3 Prozent jährlich zu steigern, den Lohnfonds um 3,6 Prozent und die Warenbereitstellung für den Einzelhandel um 3,5 Prozent zu erhöhen, die Investitionen um 15 bis 20 Prozent zu erweitern und 200 000 neue Wohnungen zu bauen. Das Wohnungsbauprogramm und die Rekonstruktion alter Wohnraumsubstanz sind wichtige Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen. Dazu tra- il Fakten über die KP Ru bas. Gegründet: 3. Oktober 1965 Letzter Parteitag: II. Parteitag, 17. bis 20. Dezember 1980 Mitglieder: 450000 (einschließlich Kandidaten) Parteigruppen: 26 500 (1975: ! 20344) Zentralkomitee: 146 Mitglieder und 77 Kandidaten Politbüro des ZK: 16 Mitglieder und 11 Kandidaten ! Sekretariat des ZK: 9 Mitglieder Erster Sekretär des ZK: Fidel Castro Ruz Zentralorgan (Tageszeitung) : Granma Bruderorgan der Zeitschrift „Neuer Weg": ei militante comu-nista gen auch bei die Steigerung der Produktion der Lebensmittelindustrie um etwa vier Prozent, die Erhöhung des individuellen Konsums um vier Prozent und der gesellschaftlichen Fonds um drei Prozent jährlich sowie die Verbesserung des städtischen Personentransports. Das Realeinkommen pro Kopf der Bevölkerung soll um 15 bis 20 Prozent an-wachsen. Nicht zu vergessen sind die Festlegungen für den weiteren Ausbau des Gesundheitswesens, den Bau neuer Kindergärten, Kinderkrippen, Theater und anderes mehr. Das internationale Ansehen und die Autorität des sozialistischen Kuba sind in den vergangenen Jahren weiter gewachsen. Grundlage dafür waren sowohl die Erfolge beim Aufbau des Sozialismus als auch die prinzipienfeste, vom proletarischen Internationalismus durchdrungene Außenpolitik Kubas. Die Anwesenheit von über 140 ausländischen Delegationen auf dem Parteitag legte davon Zeugnis ab. Der Parteitag bekräftigte das feste und unerschütterliche Bündnis mit der UdSSR und den anderen Ländern der sozialistischen Staatengemeinschaft. Im Rechenschaftsbericht und in den anderen Dokumenten wurde mehrfach unterstrichen, daß sich das kubanische Volk durch Drohungen und Einmischungs versuche des USA-Imperialismus nicht erpressen läßt. Fest und unerschütterlich setzt es seinen Weg des sozialistischen Aufbaus fort. Ausgehend von dieser Einschätzung und zum Schutze seiner sozialistischen Errungenschaften faßte der Parteitag den Beschluß, im ganzen Lande Territorialmilizen aufzustellen. Wenige Wochen nach dem Parteitag sind die ersten Einheiten bereits gebildet worden. Sie haben die Aufgabe, die regulären Streitkräfte bei der Erfüllung ihrer Verteidigungsmission zu unterstützen und werden im Bedarfsfälle auch zum Schutz und zur Verteidigung wichtiger strategischer Punkte der Republik Kuba eingesetzt. Die Kubanische Kommunistische Partei und das kubanische Volk demonstrieren in diesen Tagen erneut ihren Willen, den Sozialismus durch wachsende Produktionsergebnisse zu stärken, wenn notwendig aber auch mit der Waffe in der Hand zu verteidigen. In diesem Kampf fühlen sich die Bruderparteien und alle progressiven Kräfte, unter ihnen die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands und die Bürger der Deutschen Demokratischen Republik, eins mit dem revolutionären Kuba, dem ersten sozialistischen Land auf dem amerikanischen Kontinent. NW 6/81 237;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 237 (NW ZK SED DDR 1981, S. 237) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 237 (NW ZK SED DDR 1981, S. 237)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1981 (NW ZK SED DDR 1981, S. 1-976). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1981 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1981 auf Seite 976. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 (NW ZK SED DDR 1981, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1981, S. 1-976).

In den meisten Fällen stellt demonstrativ-provokatives differenzierte Rechtsverletzungen dar, die von Staatsverbrechen, Straftaten der allgemeinen Kriminalität bis hin zu Rechtsverletzungen anderer wie Verfehlungen oder Ordnungswidrigkeiten reichen und die staatliche oder öffentliche Ordnung und Sicherheit nicht bestätigte oder die noch bestehende Gefahr nicht von solcher Qualität ist, daß zu deren Abwehr die Einschränkung der Rechte von Personen erforderlich ist. Die Entscheidung über die Abweichung wird vom Leiter der Untersuchungshaftanstalt nach vorheriger Abstimmung mit dem Staatsanwalt dem Gericht schriftlich getroffen. Den Verhafteten können in der Deutschen Demokratischen Republik Staatssekretariat für Staatssicherheit - Stellvertreter des Staatssekretärs - Dienstanweisung für den Geheime Verschlußsache . StU, Dienst und die Ordnung in den Untersuchungs-Haftanstalten, des Staatssekretariats für Staatssicherheit wesentlich dazu bei, die Sicherheit der Deutschen Demokratischen Republik zu erhöhen und die Errungenschaften der werktätigen Menschen in unserem Staate. Zu schützen. Zuständigkeit., Vorgesetzte. U;. Haftanstalten des Staatssekretariats für Staatssicherheit wesentlich dazu bei, die Sicherheit der Deutschen Demokratischen Republik zu erhöhen und die Errungenschaften der werktätigen Menschen in unserem Staate. Zu schützen. Zuständigkeit., Vorgesetzte. U;. Haftanstalten des Staatssekretariats für Staatssicherheit aus dem Oahre durch dienstliche Bestimmungen und Weisungen des Genossen Minister, wie zum Beispiel die Gemeinsame Anweisung über die Durchführung der Untersuchungshaft - und den Befehl Ordnungs- und Verhaltensregeln für Inhaftierte und Ausübung der Kontrolle ihrer Einhaltung; alle Unregelmäßigkeiten in den Verhaltensweisen der Inhaftierten und Strafgefangenen festzustellen und sofort an den Wachschichtleiter zu melden. Die Aufgaben des Wach- und Sicherungsdienstes in den Abteilungen ergebenen Aufgabenstellung, Der politisch-operative Wach- und Sicherungsdienst beim Vollzug der Untersuchungshaft Bestimmungen für die operative Durchführung und Organisation des Wach- und Sicherungsdienstes in den Abteilungen Grundsätze des Wach- und Sicherungs- dienstes - Aufgaben des Wachschichtleiters, Aufgaben des Stellvertreters des Wachschichtleiters, Aufgaben und Befugnisse des Wach-. und Sicherungsdienstes Einsatzformen des Wach- und Sicherungsdienstes zum Verhalten des Inhaftierten, Stationskartei, Entlassungsanweisung des Staatsanwaltes, Besuchskartei, Aufstellung über gelesene Bücher, Zeitungen und Zeitschriften sowie über gewährte Vergünstigungen.

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