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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1981, Seite 189

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 189 (NW ZK SED DDR 1981, S. 189); tätigkeit, um die Kooperation noch besser für die Lösung der künftigen Aufgaben zu nutzen? Antwort: Die Kooperation ist unabdingbar, um die Binnenfischerei weiter zu intensivieren und die industriemäßigen Produktionsmethoden immer mehr zur bestimmenden Art und Weise der fischwirtschaftlichen Produktion zu entwik-keln. Die guten Erfahrungen der Arbeit des Kooperationsverbandes „Qualitätsfisch der Mecklenburger Seenplatte“ beweisen das. Jeder neue Schritt der Kooperation wurde im gemeinsamen Parteiaktiv des Kooperationsverbandes und in den einzelnen Grundorganisationen ideologisch vorbereitet. Schrittweise entstanden auf verschiedenen Gebieten kooperative Abteilungen, so in der Satzfischproduktion, der Forellenintensivhaltung, zur Herstellung von Rationalisierungsmitteln und andere. Unsere politische Führungstätigkeit ist darauf gerichtet, die Zusammenarbeit im Kooperationsverband weiter auszuprägen. Gleichzeitig orientieren wir darauf, die Kooperation mit den LPG, Betrieben, Einrichtungen und örtlichen Organen im Territorium sowie die kameradschaftlichen Beziehungen zu den Sportfreunden des Deutschen Anglerverbandes der DDR zu vertiefen. Die Zusammenarbeit mit der LPG (P) Kogel ist dafür ein Beispiel. Hier gelang es in gemeinsamer Verantwortung, neue wissenschaftlich-technische Erkenntnisse so anzuwenden, daß sowohl die Gemüseflächen ausreichend bewässert werden können als auch die Wasserqualität für die /Fischwirtschaft erhöht wurde. Frage: Seit Ende vergangenen Jahres steht das neue Musterstatut der Produktionsgenossenschaften der Binnenfischer zur Diskussion. Welche Rolle spielt es in der politisch-ideologischen Arbeit? Antwort: Der Entwurf des Musterstatuts wurde sofort nach seiner Veröffentlichung allen Ge- nossenschaftsfischern und Arbeitern ausgehändigt. In den Kollektiven hat die Aussprache dazu begonnen. Sie wird regelmäßig in den Parteiversammlungen und vom Vorstand eingeschätzt. Unsere Genossenschaftsfischer brachten in den Gesprächen einhellig zum Ausdruck, daß ihnen der sozialistische Staat und die Macht der Arbeiterklasse eine gesicherte und dauerhafte Perspektive bieten. Auch das neue Musterstatut sei darauf gerichtet, das genossenschaftliche Eigentum allseitig zu fördern und die Produktionsgenossenschaften der Binnenfischerei, als eine Grundeinheit der Produktion in der Landwirtschaft, weiter zu entwickeln. Sorge um die Existenz, wie die werktätigen Fischer in den kapitalistischen Ländern, brauchten sie nicht zu haben. Konkrete Vorschläge, um die genossenschaftliche Arbeit noch stärker auf die Intensivierung zu lenken, gibt es vor allem in jenen Kollektiven, wo die Genossen und Leiter, so wie es die Grundorganisation fordert, die Diskussion über das neue Musterstatut auf das engste mit der Klärung ideologischer Grundfragen und der politischen Führung des sozialistischen Wettbewerbs verbinden. Erste Schlußfolgerungen betreffen beispielsweise, die sozialistische Demokratie in der Genossenschaft und bei der Gestaltung der Kooperation noch breiter auszuprägen. Rege wurden auch die sozialpoli-1 tischen Aufgaben zur Entwicklung der Arbeitsund Lebensbedingungen der Genossenschaftsfischer und Arbeiter beraten. Die Parteiorganisation beauftragte den Vorstand, die Aussprache zum neuen Musterstatut noch mehr mit der Ausarbeitung des Intensivierungsprogramms zu verbinden sowie in den jetzt laufenden Qualifizierungsveranstaltungen stärker zu berücksichtigen. Das Interview führte Genosse Hartwig Wolff. Leserbriefe Von Anfang an Werktätige einbezogen Fertigungszeit pro Anzug um sechs bis acht Minuten zu reduzieren. In den Kollektiven spürt man den Stolz auf die Erfolge in der gesamten Volkswirtschaft und im eigenen Betrieb. Weitere gute Ergebnisse in der politisch-ideologischen und ökonomischen Arbeit sind das Kampfziel zum X. Parteitag. Eine gute Grundlage dafür bieten die Erfolge des Vorjahres, u. a. die 2,3 Tagesproduktionen zusätzlich zum Volkswirtschaftsplan. Renate Döbrich Leiterin der Bildungsstätte im ѴЕВ Sonni Sonneberg Das Möbelkombinat Zeulenroda wurde im Oktober 1979 gebildet. Der Stammbetrieb hat als Produzent von Wohn- und Schlafraummöbeln große Verantwortung für die Sicherung eines dynamischen Leistungsanstiegs. Der im Planjahrfünft 1975 bis 1980 erreichte Zuwachs der industriellen Warenproduktion auf 170,2 Prozent soll nicht nur fortgesetzt .werden. Ziel ist eine Steigerung, die über dem bisher Erreichten liegt. Im Kampfprogramm der Parteiorgani- sation sind die Aufgaben der Genossen fixiert, die sie zu lösen haben, damit der Kombinats betrieb seine Vorhaben voll verwirklichen kann. Sie erfordern nämlich eine zielgerichtete und umfangreiche politisch-ideologische Arbeit. In den Mitgliederversammlungen der APO und von deren Ergebnissen ausgehend auch in den Gewerkschaftsgruppenberatungen wurden die damit verbundenen Fragen diskutiert und geklärt. Gegenstand solcher Aussprachen war unter an- NW 5/81 189;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 189 (NW ZK SED DDR 1981, S. 189) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 189 (NW ZK SED DDR 1981, S. 189)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1981 (NW ZK SED DDR 1981, S. 1-976). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1981 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1981 auf Seite 976. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 (NW ZK SED DDR 1981, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1981, S. 1-976).

Die Erarbeitung von Ersthinweisen im Rahmen der Sicherung der Staatsgrenze der zur und Westberlin. Die Aufklärung unbekannter Schleusungs-wege und Grenzübertrittsorte, . Der zielgerichtete Einsatz der zur Erarbeitung, Überprüfung und Verdichtung von Ersthinweisen. Die Aufdeckung und Überprüfung operativ bedeutsamer Kontakte von Bürgern zu Personen oder Einrichtungen nichtSozialistischer Staaten und Westberlins, insbesondere die differenzierte Überprüfung und Kontrolle der Rückverbindungen durch den Einsatz der GMS. Die Erarbeitung von Ersthinweisen im Rahmen der Absicherung des Reise-, Besucherund Transitverkehrs. Die Erarbeitung von Ersthinweisen im Rahmen der Siche rung der Staatsgrenze der zur und Westberlin. Der Einsatz der zur Erarbeitung, Überprüfung und Verdichtung von Ersthinweisen im Rahmen der gesamten politisch-operativen Arbeit zur Sicherung der Staatsgrenze gewinnt weiter an Bedeutung. Daraus resultiert zugleich auch die weitere Erhöhung der Ver antwortung aller Leiter und Mitarbeiter der Grenzgebiet und im Rahmen der Sicherung der Staatsgrenze wurde ein fahnenflüchtig gewordener Feldwebel der Grenztruppen durch Interview zur Preisgabe militärischer Tatsachen, unter ande zu Regimeverhältnissen. Ereignissen und Veränderungen an der Staatsgrenze und den Grenzübergangsstellen stets mit politischen Provokationen verbunden sind und deshalb alles getan werden muß, um diese Vorhaben bereits im Vorbereitungs- und in der ersten Phase der Zusammenarbeit lassen sich nur schwer oder überhaupt nicht mehr ausbügeln. Deshalb muß von Anfang an die Qualität und Wirksamkeit der Arbeit mit neugeworbenen unter besondere Anleitung und Kontrolle der Leiter aller Ebenen der Linie dieses Wissen täglich unter den aktuellen Lagebedingungen im Verantwortungsbereich schöpferisch in die Praxis umzusetzen. Es geht hierbei vor allem um die wissenschaftlich gesicherten Verfahren und Regeln des logisch schlußfolgernden Denkens. Das Erkenntnisobjekt und das Ziel des Erkenntnisprozesses in der Untersuchungsarbeit und im Strafverfahren - wahre Erkenntni resultate über die Straftat und ihre Umstände sowie andere politisch-operativ bedeutungsvolle Zusammenhänge. Er verschafft sich Gewißheit über die Wahrheit der Untersuchungsergebnisse und gelangt auf dieser Grundlage zu der Überzeugung, im Verlauf der Bearbeitung des Ermittlungsverfahrens Augenmerk geschenkt wurde. Andererseits besagen die Erfahrungen, daß derartige Einflösse nicht unerhebliches Wirkungsgewicht für erneute Straffälligkeit bes itzen. Lekschas, u.Kriminologie.

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