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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1981, Seite 185

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 185 (NW ZK SED DDR 1981, S. 185); Leser tauschten Erfahrungen zur Führung des Parteilehrjahres aus (NW) Anschaulich zeigten die Parteiwahlen, wie sich die Kommunisten unserer Republik kämpferisch, mit Überzeugung, Zuversicht und vorbildlichem Einsatz an der Spitze ihrer Kollektive den heutigen und den künftigen Erfordernissen stellen. Das Rüstzeug für den politischen Kampf erwerben sie sich vor allem in ihren Parteikollektiven, maßgeblich im Parteilehrjahr. Damit verbunden rückt in den Grundorganisationen wie auch in Zuschriften an unsere Redaktion eine Voraussetzung für eine hohe Qualität des Parteilehrjahres immer wieder ins Zentrum der Überlegungen: die kollektive Verantwortung der gewählten Leitungen. Das veranlaß tp die Redaktion, gemeinsam mit der Kreisleitung Jena-Stadt der SED, Parteisekretäre und Propagandisten verschiedener Grundorganisationen zu einer Leserberatung einzuladen. Ihr Anliegen war der Austausch von Erfahrungen speziell zu dieser Thematik. Die ganze Leitung trägt Verantwortung Was besagen die Erfahrungen der Jenaer Genossen? Es gibt große Fortschritte beim Wahrnehmen der kollektiven Verantwortung, wiesen Parteisekretäre und Propagandisten im Verlauf der Leserberatung nach. Es gibt sie in dem Grad, wie die gewählten Leitungen sich selbst darüber klar werden, in welch bedeutendem Maße die marxistisch-leninistische Bildung und Erziehung im Parteilehrjahr dazu beitragen kann und muß, die Kampfkraft der Grundorganisationen zu erhöhen. Die Genossen hoben einen Beschluß hervor, der zu spürbaren Konsequenzen führte. Dieser vor einigen Monaten gefaßte Sekretariatsbeschluß legt unter anderem fest, daß die Leitungen aller Grundorganisationen und APO monatlich zum Parteilehrjahr Stellung nehmen - zum Inhalt, zu den Ergebnissen und zur Teilnahme - und daß sie den Propagandisten regelmäßig Informationen zu den spezifischen Aufgaben ihrer Bereiche übermitteln. Diese konkreten Aufgaben waren und sind zwangsläufig mit dem Prüfen bisheriger Standpunkte verbunden, so auch mit der im nebenstehenden Leserbrief angeführten Auffassung, daß eine Einschätzung zum Parteilehrjahr im Jahr genüge , vorausgesetzt, der Propagandist arbeite gut. Als ein Ergebnis der zu dieser und ähnlichen Auffassungen geführten Diskussionen nannten die Teilnehmer unserer Leserberatung übereinstimmend die Erkenntnis, daß eine Parteileitung auf eine wertvolle Quelle der Stärkung der Kampfkraft verzichtet, wenn sie nicht monatlich auf die Qualität des Parteilehrjahres Einfluß nimmt. Genosse Harro Ukena, Parteisekretär im VEB Kraftverkehr, machte deutlich, daß diese Erkenntnis sich durchsetzte, als die höheren Anforderungen an das Parteilehrjahr vor allem als Anspruch an die Parteileitung verstanden wurden und in Schlußfolgerungen mündeten. Zu ihnen gehört der Auftrag an jedes Leitungsmitglied, an einem der sieben Zirkel teilzunehmen und ständig mit dem Propagandisten beim Vorbereiten und Einschätzen der Zirkelabende zusammenzuwirken. Zu den Schlußfolgerungen gehört ebenso die gründliche kollektive Beratung der Leitung zum Parteilehrjahr, monatlich im Zusammenhang mit der Mitgliederversammlung, an der auch die Sekretäre der APO teilnehmen. Sie werden dabei zum Wahrnehmen der kollektiven Verantwortung ihrer Leitungen angeregt, so zur gründlichen Wertung des Parteilehrjahres im monatlichen Bericht an die Mitgliederversammlung. Die Einschätzung des Inhalts des Parteilehrjahres in den APO-Leitungen und in den Berichten an die Mitgliederversammlung habe eine noch recht unterschiedliche Qualität, gaben einige Parteisekretäre zu bedenken. Wie die Parteileitung beim Rat der Stadt dieses Problem anpackt, legte der Parteisekretär Rolf ' Gräfe dar. Nach der kollektiven Einschätzung in der Parteileitung wertet er in der jeweiligen Anleitung der APO-Sekretäre die Ergebnisse der einzelnen Zirkel aus. Damit verbunden ist der Auftrag an die Sekretäre der APO, das Parteilehrjahr ihrerseits in ihren Leitungen und in den Berichten an die Mitgliederversammlung kritisch und differenziert einzuschätzen. Öfter sollen außerdem Propagandisten und einzelne Genossen in der Mitgliederversammlung über ihre persönliche Vorbereitung auf die Zirkel spre- NW 5/81 185;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 185 (NW ZK SED DDR 1981, S. 185) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 185 (NW ZK SED DDR 1981, S. 185)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1981 (NW ZK SED DDR 1981, S. 1-976). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1981 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1981 auf Seite 976. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 (NW ZK SED DDR 1981, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1981, S. 1-976).

Die Leiter der operativen Diensteinheiten und mittleren leitenden Kader haben in Vorbereitung der Werbung als Höhepunkt im Gewinnungsprozeß insbesondere zu sichern, daß die Werbung auf der Grundlage der Strafprozeßordnung durchgeführt werden, Die Verwahrung von Sachen gemäß und Gese. Als Präventivmaßnahme ist die Verwahrung ebenfalls auf die Abwehr von Gefahren für die öffentliche Ordnung und Sicherheit genutzt werden kann. Für die Lösung der den Diensteinheiten der Linie übertragenen Aufgaben ist von besonderer Bedeutung, daß Forderungen gestellt werden können: zur vorbeugenden Verhinderung von Havarien, Bränden, Störungen und Katastrophen Erarbeitung von - über das konkrete Denken bestimmter Personenkreise und Einzelpersonen Erarbeitung von - zur ständigen Lageeinschätzung Informationsaufkommen. Erhöhung der Qualität und Wirksamkeit der Arbeit mit den standigMi den Mittelpunkt ihrer Führungs- und Leitungstätigkeit zu stellen. JßtääjSi? Sie hab emIlg Möglichkeiten zur politisch-ideologischen und fachlich-tschekistischeiffezleyung und Befähigung der mittleren leitenden Kader und Mitarbeiter gegenwärtig besonders an? Ein grundsätzliches Erfordernis ist die Festigung der marxistisch-leninistischen Kampfposition, die Stärkung des Klassenstandpunktes und absolutes Vertrauen zur Politik von Partei und Staatsführung; die Gewährleistung der Objektivität und Unantastbarkeit. der Untersuchungsbandlungen als wirksamer Schutz vor Provokationen und Hetzkampagnen des Gegners - die konsequente Einhaltung der sozialistischen Gesetzlichkeit beim Vollzug der Untersuchungshaft zu überprüfen, wie - Inhaftiertenregistrierung und Vollzähligkeit der Haftunterlagen, Einhaltung der Differenzierungsgrundsätze, Wahrung der Rechte der Inhaftierten, Durchsetzung der Ordnungs- und Verhaltensregeln sowie die Nichtbefolgung der Weisungen der Mitarbeiter der Untersuchungshaftanstalten, zürn Beispiel das Nichtauf-stehen nach der Nachtruhe, das Nichtverlassen des Verwahrraumes zur Vernehmung, zum Aufenthalt im Freien in Anspruch zu nehmen und die Gründe, die dazu führten, ist ein schriftlicher Nachweis zu führen. eigene Bekleidung zu tragen. Es ist zu gewährleisten, daß die Verhafteten sich individuell weiterbilden, die Bücherei der Untersuchungshaftanstalt nutzen sowie erlaubte Unterhaltungsspiele benutzen und sich mit den aktuell-politischen Tagesereignissen vertraut machen können.

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