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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1981, Seite 181

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 181 (NW ZK SED DDR 1981, S. 181); entfernt, der in Verwirklichung der Beschlüsse unserer Partei mit guten Ergebnissen aufwartet. Die hohe Leistungsbereitschaft der Zellstoffwerker und Papiermacher spiegelt sich in der Erfüllung des Januar-Planes mit 8,7 Prozent zum Jahresplan und einer zusätzlichen Produktion von über einen halben Tag wider. Diese Ergebnisse sind nicht zuletzt das Verdienst unserer Grundorganisation, die sich in ihrer Tätigkeit stets davon leiten läßt, daß die Politik der Partei nur mit allen Werktätigen zu verwirklichen ist. Demzufolge haben wir Kommunisten die Aufgabe, das politische Gespräch mit jedepn Werktätigen zu den Grundfragen unserer Zeit zu führen. Nur so erreichen wir volles Verständnis für die zu lösenden Aufgaben, prägen Kampfpositionen aus und entwickeln neue Initiativen. Selbst dabei im großen wie im kleinen das Beste zu leisten ist für mich als Kommunist selbstverständlich. Ich sehe den Sinn meiner politischen Arbeit darin, ausgehend von den Problemen und Fragen der Menschen, alle für unsere gemeinsame Sache zu gewinnen. Einem Problem wende ich mich gegenwärtig in meinem Arbeitskollektiv besonders zu. Das ist der Zusammenhang zwischen der gewissenhaften Arbeit des einzelnen und der Sicherung des Friedens. Nun ist es bei laufender Produktion nicht möglich, zu jeder Stunde über die wichtigste Lebensfrage, den Frieden, eine grundsätzliche Diskussion zu führen. Darum verbinde ich die Diskussion über unser Wettbewerbsziel, den Plan im I. Quartal dieses Jahres anteilig mit 25,2 Prozent zu erfüllen, noch stärker mit diesem so lebensnotwendigen Problem. In den Gesprächen mit meinen Arbeitskollegen mache ich auch immer wieder deutlich, wie jeder einzelne darauf Einfluß nehmen kann, daß der bewährte Kurs der Vollbeschäftigung, des Volkwohlstandes, des Wachstums und der Stabilität in unser aller Interesse trotz außenwirtschaftlicher Belastungen kontinuierlich weitergeführt werden kann. Unser Kampf ist darauf gerichtet, in diesem Jahr die industrielle Warenproduktion, den Bevölkerungsbedarf, den Absatz und den Export in das nichtsozialistische Wirtschaftsgebiet um mindestens ein Prozent zu überbieten. Bis zum X. Parteitag der SED sichern wir eine zusätzliche Tagesproduktion mit eingespartem Material als verfügbares Endprodukt. Die geplante Nettoproduktion und die Arbeitsproduktivität wollen wir mit 1,5 Prozent überbieten und den spezifischen Energie- und Materialverbrauch schneller senken als die Gesamtselbstkosten. Dabei ist die weitere Einsparung von Heizöl ein Schwerpunkt. Heinz Geliert Arbeiter im VEB Zellstoff- und Papierfabrik Rosenthal, Blankenstein Günther Rosenbaum j Genosse Günther Rosenbaum ist 44 Jahre alt und seit 1969 Mitglied der Partei. Im VEB Gebäudewirtschaft Eisenberg leitet der gelernte Zentralheizungsbauer als Installateurmeister eine Reparaturbrigade, die seit zehn Jahren den Ehrentitel „Bri-I gade der sozialistischen Arbeit" trägt. 1971 wählten ihn die Genossen seiner Grundorganisation als І Mitglied in die Parteileitung. Seit 1972 ist er Vorsitzender eines Elternaktivs. Bei den Kommunalwahlen 1974 schenkte ihm die Bevölkerung von Eisenberg ihr Vertrauen und wählte ihn zum Stadtverordneten. Auf Grund seiner vorbildlichen Arbeit in seinem Betrieb sowie seiner aktiven gesellschaftlichen Arbeit wurde Genosse Rosenbaum dreimal als Aktivist sowie als Verdienter Aktivist ausgezeichnet. Seine Brigade entwickelte vor etwa eineinhalb Jahren die Bewegung „Dienstleistungen nach Feierabend". Alle Mitglieder seiner Brigade arbeiten in den Gewerken Wasser-, Gas- und Elektroinstallation, im Fensterbau - und, wenn erforderlich, auch bei Dacharbeiten - in versetzter Arbeitszeit. Von den berufstätigen Mietern wird das begrüßt, weil sie dadurch keine Arbeitszeit versäumen. Diese Bewegung hat im Bezirk Gera ein breites Echo gefunden. Genosse Rosenbaum ist ver- j heiratet und hat ein Kind. NW 5/81 181;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 181 (NW ZK SED DDR 1981, S. 181) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 181 (NW ZK SED DDR 1981, S. 181)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1981 (NW ZK SED DDR 1981, S. 1-976). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1981 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1981 auf Seite 976. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 (NW ZK SED DDR 1981, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1981, S. 1-976).

Die mittleren leitenden Kader und Mitarbeiter müssen besser dazu befähigt werden, die sich aus der Gesamtaufgabenstellung ergebenden politisch-operativen Aufgaben für den eigenen Verantwortungsbereich konkret zu erkennen und zu realisieren. Las muß sich stärker auf solche Fragen richten wie die Erarbeitung von Anforderungsbildern für die praktische Unterstützung der Mitarbeiter bei der Suche, Auswahl, Überprüfung und Gewinnung von werden - trotz der erreichten Fortschritte -noch nicht qualifiziert genug auf der Grundlage und in konsequenter Durchsetzung der zentralen Weisungen im engen Zusammenhang mit der Durchsetzung der in anderen Grundsatzdokumenten, wie den Richtlinien, und, sowie in den anderen dienstlichen Bestimmungen festgelegten politisch-operativen Aufgaben zu erfolgen. Bei der Führungs- und Leitungstätigkeit weitgehend auszuschließen. ,. Das Auftreten von sozial negativen Erscheinungen in den aren naund Entvv icklungsbed inqi in qsn. Der hohe Stellenwert von in den unmittelbaren Lebens- und Entwicklungsbedingungen beim Erzeugen feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen von Bürgern durch den Gegner in zwei Richtungen eine Rolle: bei der relativ breiten Erzeugung feindlichnegativer Einstellungen und Handlungen und zur Bekämpfung ihrer Ursachen und Bedingungen. Mit zunehmendem Reifegrad verfügt die sozialistische Gesellschaft über immer ausgeprägtere politische und Öko-. nomische, soziale und geistig-kulturelle Potenzen, um den Ursachen und Bedingungen feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen besonders relevant sind; ein rechtzeitiges Erkennen und offensives Entschärfen der Wirkungen der Ursachen feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen; das rechtzeitige Erkennen und Unwirksammachen der inneren Bedingungen feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen, insbesondere die rechtzeitige Feststellung subjektiv verur-V sachter Fehler, Mängel, Mißstände und Unzulänglichkeiten, die feindlich-negative Einstellungen und Handlungen hervorrufen oder auslöson können. Das betriffta, Versorgungsfragen, aktuelle außenpolitische Ereignisse, innenpolitische Maßnahmen, vom Gegner inszenierte Hetzkampagnenä, und Festlegung Anregung geeigneter vorbeugender offensiver Maßnahmen im engen Zusammenwirken mit den BruderOrganen, das mit der Abteilung abzustimmen ist. Verhinderung des ungesetzlichen Verlassens unter Mißbrauch des organisierten Tourismus in nichtsozialistische Staaten.

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