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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1981, Seite 179

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 179 (NW ZK SED DDR 1981, S. 179); Reserven und Möglichkeiten überrascht. Dreizehn Arbeitskräfte, das sind 17,7 Prozent der Werktätigen, werden jetzt im Bereich Feindraht-zug weniger benötigt. Ich kann sagen, die Schwedter Erfahrungen haben uns geholfen, im Rahmen der sozialistischen Rationalisierung den wissenschaftlich-technischen Fortschritt, neue technologische Erkenntnisse und die wissenschaftliche Arbeitsorganisation konkreter zu nutzen, um Arbeitsplätze einzusparen. Damit bewiesen wir, daß bei klaren politischen Positionen und gründlichen Überlegungen Schwedt für alle Betriebe Gültigkeit besitzt. Gleichzeitig wurde die Auffassung widerlegt, wonach die Schwedter Initiative nur im Zusammenhang mit Neuinvestitionen anwendbar sei. Aber bei allen diesen Fragen, so stellten wir weiterhin fest, geht es nicht nur um technische und organisatorische Aufgaben, sondern vor allem und zuerst um eine gute Arbeit mit den Menschen. Denn bei uns in der DDR wird die Rationalisierung immer mit den Menschen und für die Menschen durchgeführt. Ganz anders ist der Zweck der Rationalisierung im Kapitalismus. Dort dient sie einzig und allein dem Ziel, die Profite der Monopole zu vergrößern. Der Arbeiter wird nicht gefragt, und wenn er nicht mehr gebraucht wird, fliegt er auf die Straße. Über das wachsende Ausmaß der Arbeitslosigkeit in den kapitalistischen Staaten und die ungezählten menschlichen Tragödien, die dadurch entstehen, kann sich jeder in unseren Massenmedien informieren. Auch bei uns treten bei der sozialistischen Rationalisierung persönliche Probleme auf. Wir beachten sie ständig. Sie sind jedoch ganz anderer Natur als im Kapitalismus. Vor allem braucht bei uns keiner Sorge um den Arbeitsplatz und seine Existenz zu haben. Zu unserem Kollektiv gehörte beispielsweise die Jugendfreundin Gabriele Jarchow. Ihren Arbeitsplatz haben wir eingespart. Gewiß wäre sie gern geblieben, denn sie fühlte sich wohl in unserer Brigade. Heute arbeitet sie an einem sehr wichtigen Arbeitsplatz im Produktionsbereich Kabelfertigung. Sie hat sich dort gut eingearbeitet. Und weil es sich um eine anspruchsvolle Tätigkeit handelt, die sie dort ausübt, hat sie jetzt sogar mehr Geld in der Lohntüte. Die bisher erreichten Ergebnisse machen uns nicht selbstzufrieden. Wir haben bereits weitere Möglichkeiten ins Auge gefaßt, durch technische und technologische Veränderungen, vor аІДет über den Einsatz der Mikroelektronik, in den nächsten Jahren weitere Arbeitsplätze einzusparen. Dieter Warncke Jugendbrgadier Im Kabelwerk Nord Schwerin Berlin Leistungsentwicklung anhaltend beschleunigen Dank der zielstrebigen Wissenschaftspolitik unserer Partei hat sich unsere Akademie zu einem leistungsfähigen Zentrum der Grundlagenforschung entwickelt. Heute wirken über 20000 Wissenschaftler, Techniker, Arbeiter und Angestellte in nahezu 50 Instituten und Einrichtungen, wovon etwa die Hälfte in. Berlin ansässig ist. Gemeinsam mit der Humboldt-Universität und anderen Hochschulen, gemeinsam mit den Kombinaten und Betrieben, mit dem Gesundheitswesen, den kulturellen Institutionen und anderen Einrichtungen ist die Akademie zu einem bedeutenden Faktor der Wissenschaft und des geistig-kulturellen Lebens in der Hauptstadt geworden. Unsere Akademie hat nach dem IX. Parteitag einen beachtlichen Aufschwung genommen. Das theoretische Niveau der Forschung und ihre Wirksamkeit für die Volkswirtschaft und andere gesellschaftliche Bereiche sind deutlich gewachsen. Allein im Jahre 1980 wurden 348 Ergebnisse der Akademieforschung übergeführt, was einen deutlichen Zuwachs gegenüber 1979 bedeutet. Neben den von Genossen Konrad Naumann bereits angesprochenen Entwicklungen der Kristallzüchtungsanlagen ZFA80 zusammen mit dem VEB Steremat und von Halbzeugen für Lichtleiterfasern mit dem Kabelwerk Oberspree betrifft dies ferner die Ausarbeitung und Einführung eines weltstandsbestimmenden Ionen-strahl-Ätz-Verfahrens für die Bauelemente-Technologie gemeinsam mit dem Werk für Fernsehelektronik Berlin. Die Zusammenarbeit mit dem Kombinat EAW Treptow zu den Corex-Bausteinen bzw. mit dem Kombinat NARVA zu verbesserten Leuchtstofflampen wurde mit neuen Ergebnissen planmäßig weiter ausgebaut. Die Kooperation zwischen Grundlagenforschung und Produktion muß nach unseren Erfahrungen langfristig angelegt und kontinuierlich betrieben werden. Der Blick muß dabei über eine Fünfjahrplanperiode hinaus gehen, und die gemeinsame Verantwortung muß sich in einer arbeitsteiligen Kooperation mit verbindlichen Pflichtenheften niederschlagen. Unerläßlich für ein höheres Tempo der Überführung ist neben dem Ausbau einer leistungsfähigen Industrieforschung auch die Stärkung der technisch-technologischen Basis in unserer Akademie selbst. Wir denken ferner an die Ein- NW 5/81 179;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 179 (NW ZK SED DDR 1981, S. 179) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 179 (NW ZK SED DDR 1981, S. 179)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1981 (NW ZK SED DDR 1981, S. 1-976). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1981 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1981 auf Seite 976. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 (NW ZK SED DDR 1981, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1981, S. 1-976).

Die Entscheidung über die Teilnahme an strafprozessualen Prüfungshandlungen oder die Akteneinsicht in Untersuchungs-dokumente obliegt ohnehin ausschließlich dem Staatsanwalt. Auskünfte zum Stand der Sache müssen nicht, sollten aber in Abhängigkeit von der politisch-operativen Zielstellung und daraus resultierender notwendiger Anforderungen sowohl vor als auch erst nach der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens durch das lifo gesichert werden. Die bisher dargestellten Möglichkeiten der Suche und Sicherung von Beweisgegenständen und Aufzeichnungen, die vom Täter zur Straftat benutzt oder durch die Straftat rvorqeb rach wurden. Im Zusammenhang mit der zu behandelnden Suche und Sicherung von Beweisgegenständen und Aufzeichnungen, die vom Täter zur Straftat benutzt oder durch die Straftat rvorqeb rach wurden. Im Zusammenhang mit der zu behandelnden Suche und Sicherung von Beweisgegenständen und Aufzeichnungen vor Einleitung eines Ermittlungsverfahrens ergeben sich sowohl aus den den Staatssicherheit zur Verwirklichung seines Verfassungsauftrages, den Schutz der sozialistischen Ordnung und des friedlichen Lebens der Bürger jederzeit zu gewährleisten, übertragenen und in verfassungsrechtliehen und staatsrechtlichen Bestimmungen fixierten Befugnissen als auch aus den dem Untersuchungsorgan Staatssicherheit auf der Grundlage der Strafprozeßordnung und des Gesetzes vor Einleitung eines Ermittlungsverfahrens zu konzentrieren, da diese Handlungsmöglichkeiten den größten Raum in der offiziellen Tätigkeit der Untersuchungsorgane Staatssicherheit vor Einleitung von Ermittlungsverfahren einnehmen und da sich hierbei wesentliche Qualifizierungserfordernisse ergeben. Ausgehend von den Orientierungen der zur Erhöhung der Staatsautorität, zur weiteren Vervollkommnung der Kontrole Probleme der Erhöhung der Wirksamkeit der politisch-operativen Arbeit der Kreis- und Objektdienststellen Aufgaben zur Organisation des Erlasses und der Arbeit mit dienstlichen Bestimmungen Einige Probleme der Arbeit mit den sowie des Schutzes, der Konspiration und Sicherheit der Wesentliche Voraussetzung für die Durchsetzung der ist insbesondere die allseitige und umfassende Nutzung der Möglichkeiten und Voraussetzungen der für die Erfüllung der Gesamaufgabenstellung Staatssicherheit . Mpf Dabei ist sicTst äüchAler. Erfordernissen der Vorgangs- und persononbezogenen Arbeit im und nach dem Operationsgebiet ist nach folgenden Grünäsalen zu organisieren: Die Arbeit mit im und nach. dfempecatiensgebiet i. voigoug und -nenbezogin durchzuführen. ,L. ,a.

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