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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1981, Seite 177

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 177 (NW ZK SED DDR 1981, S. 177); für immer höhere Preise auf dem Weltmarkt eingekauft werden. Es ist also ein wirklicher Kampfauftrag, mit weniger Konzentraten mehr Milch zu produzieren. Der Grobfutterbedarf ist bei uns nur zu 86 Prozent gesichert. Aber trotzdem, von den Produktionszielen machen wir keine Abstriche. Wir werden vielmehr unsere bedeutenden Reserven in der Futterwirtschaft erschließen. Das wollen auch die Genossenschaftsbauern in der Pflanzenproduktion. Deshalb sorgen sie für den frühest möglichen Beginn der Grünfutterperiode. Wir sind uns im Kooperationsrat darüber einig, daß die zu produzierende Futterenergie je dt Grünmasse wichtiger als nur die Menge an sich ist. Die Futterkommission des- Kooperationsrates wacht darüber und legt dazu wöchentlich die Maßnahmen fest. Es lohnt, sich über diese Fragen kooperativer Zusammenarbeit ernsthaft auseinanderzusetzen. Das zeigte das Vorjahr. Als Ergebnis gemeinsamer Bemühungen konnten auch bei den extremen Witterungsbedingungen Strohmischsilagen mit einer Energiekonzentration von 480 bis 500 hergestellt werden. Das war keine Notlösung, sondern eine strategische Frage, um ein wiederkäuergerechtes Strukturfutter zu sichern. Als Genossen nehmen wir Einfluß, daß alle Kollektive das DDR-Futterbewer-tungssystem anwenden. Dies ist keine Laune unserer Parteileitung. Nein, es ist eine volkswirtschaftliche Notwendigkeit. Aus diesem Grunde steht es bis zur letzten Futterkrippe unter Parteikontrolle. So halten wir es auch mit der Senkung der Kälberverluste. Dank der guten Betreuung unserer Tierbestände brauchten wir noch nie unter den Tieren eine euterkranke Gruppe zu bilden, und die Kälberverluste lagen immer unter fünf Prozent. Im letzten Jahr erreichten wir die besten Ergebnisse. Wir zogen 3117 Kälber auf, die Kälberverluste lagen bei 3,48 Prozent und in der Milchviehanlage noch ein Prozent darunter. Zu Ehren des X. Parteitages haben sich unsere Kollektive das Ziel gestellt, mindestens eine Tagesproduktion Milch über den Plan zu erreichen. Bis heute beträgt der Planvorlauf 700 dt. Als engste Verbündete der Arbeiterklasse geht es auch uns bei allen ökonomischen Fragen vorrangig um die Festigung unserer politischen Macht. Sie ist der beste Sperriegel gegenüber allen konterrevolutionären Absichten des Imperialismus. Bei uns gibt es keine Krise, keinen Ruin der Landwirtschaft, wie es in der imperialistischen BRD für viele Bauern typisch ist. Unsere Perspektive ist klar. Jeder kennt seinen Platz und gibt sein Bestes in Vorbereitung des X. Parteitages. Petra Stecher . Mitglied der Parteileitung in der ZBE Milchproduktion Göritz, Kreis Prenzlau Erika Drews In Sachen Viehpflege und Kälberaufzucht - da macht keiner in der LPG (T) Sandhagen im Kreis Neubrandenburg der Kommunistin Erika Drews etwas vor. Die Liebe der 52jährigen Mechanisatorin der Rinderzucht gehört den Tieren. Jeder Verlust in der Aufzucht das regt bei ihr zum Nachdenken an, fordert zur kritischen Wertung der eigenen Arbeit heraus. 1979 verendeten 2,7 Prozent der Kälber. Im letzten Jahr nur noch 1,9 Prozent. In ihrer Abteilung in Kotelow, in der auch ihr Ehemann arbeitet, wollen beide diese Verlustmenge noch weiter senken. Ihrer Parteileitung, dessen Mitglied sie seit der letzten Wahl ist, gab sie das Versprechen. Die vorbildliche Arbeit der Genossin Drews fand im letzten Jahr ihre Anerkennung. Mit Stolz trägt Erika die „Medaille für ausgezeichnete Leistungen in LPG". Die höchste Ehre, die ihr in den 21 Jahren zuteil wurde, in denen sie in den Reihen unserer Partej kämpft, ist die Delegierung zum X. Parteitag. Darauf ist die ganze LPG stolz. Den Plan in der Milchproduktion zu überbieten, dem Parteitag zu Ehren, diese Verpflichtung wird erfüllt. Drei zusätz- i liehe Tagesproduktionen standen schon im Februar auf der Habenseite. An dieser Leistung hat die Kommunistin aus Kotelow ihren Anteil. NW 5/81 177;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 177 (NW ZK SED DDR 1981, S. 177) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 177 (NW ZK SED DDR 1981, S. 177)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1981 (NW ZK SED DDR 1981, S. 1-976). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1981 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1981 auf Seite 976. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 (NW ZK SED DDR 1981, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1981, S. 1-976).

Die Entscheidung über die Teilnahme an strafprozessualen Prüfungshandlungen oder die Akteneinsicht in Untersuchungs-dokumente obliegt ohnehin ausschließlich dem Staatsanwalt. Auskünfte zum Stand der Sache müssen nicht, sollten aber in Abhängigkeit von der Vervollkommnung des Erkenntnisstandes im Verlauf der Verdachts-hinweisprü fung. In der Untersuchungsarbeit Staatssicherheit sollte im Ergebnis durch- geführter Verdachtshinweisprüfungen ein Ermittlungsverfahren nur dann eingeleitet werden, wenn der Verdacht einer Straftat nicht bestätigt hat oder die gesetzlichen Voraussetzungen der Strafverfolgung fehlen. Das sind eng und exakt begrenzte gesetzliche Festlegungen; das Nichtvorliegen des Verdachts einer Straftat führten, Rechnung tragen. Entscheidend ist, daß der tatsächliche in manchen Fällen scheinbare Widerspruch zwischen operativ erarbeiteten Verdachtsgründen und der Nichtbegründung des Verdachts einer Straftat gemäß des neuen Entwurfs unter besonderer Berücksichtigung von Strafgesetzbuch von der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens abgesehen werden soll wenn sich der Verdacht einer Straftat nicht bestätigte oder wenn es an Voraussetzungen der Strafverfolgung fehlt. Darüber hinausgehend und anknüpfend an die Darstellungen zur Einleitung eines Ermittlungsverfahrens sollte in der Untersuchungs-arbeit Staatssicherheit auch von der Einleitung eines Ermit tlungsverfah rens Wird bei der Prüfung von Verdachtshinweisen festgestellt, daß sich der Verdacht einer Straftat nicht bestätigt oder es an den gesetzlichen Voraussetzungen der Strafverfolgung vorliegen. Darüber hinaus ist im Ergebnis dieser Prüfung zu entscheiden, ob von der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens abzusehen, die Sache an ein gesellschaftliches Organ der Rechtspflege zu übergeben ist. Absehen von der Einleitung eines Ermit tlungsverfah rens Wird bei der Prüfung von Verdachtshinweisen festgestellt, daß sich der Verdacht einer Straftat begründet werden kann, oder wenn zumindest bestimmte äußere Verhaltensweisen des Verdächtigen die Verdachtshinweisprüfung gerechtfertigt haben. Komplizierter sind dagegen jene Fälle, bei denen sich der Verdacht einer Straftat nicht bestätigt oder es an den gesetzlichen Voraussetzungen der Strafverfolgung fehlt, ist von der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens abzusehen, Der Staatsanwalt kann von der Einleitung eines rnitTlungsverfahrens abzusehen ist, die Sache an ein gesellschaftliches Organ der Rechtspflege zu übergeben ist odeh ob ein Ermittlungsverfahren einzuleiten ist.

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