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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1981, Seite 147

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 147 (NW ZK SED DDR 1981, S. 147); Revolutionären Traditionen verpflichtet Genossen vermitteln Erfahrungen der Arbeiterbewegung an FDJ-Mitgliader Die Grundorganisationen der Partei im Stammbetrieb des Gaskombinates „Schwarze Pumpe“ widmen der kommunistischen Erziehung der Jugend große Aufmerksamkeit. Konkrete Beschlüsse wurden zur Unterstützung der Arbeit des Jugendverbandes, besonders innerhalb der „Parteitagsinitiative der FDJ“ in ihren Verantwortungsbereichen, gefaßt. Ein Schwerpunkt bildet dabei die Pflege revolutionärer Traditionen der Arbeiterklasse. Die FDJler benötigen als Helfer und Kampfreserve der Partei Kenntnisse über die Geschichte unserer marxistisch-leninistischen Partei und der internationalen Arbeiterbewegung, weil dies eine solide Grundlage bildet, um junge Menschen auf vielfältige Weise mit dem Entstehen und Wachsen der DDR vertraut zu machen. Darum ringen auch die Grundorganisationen der FDJ und vor allem unsere Jugendbrigaden um den Ehrennamen eines Revolutionärs. Die FDJ-Grundorganisationen der produzierenden Bereiche tragen inzwischen solche Ehrennamen und verteidigen diese auch. Unsere Betriebsberufsschule trägt seit 1979 den verpflichtenden Namen „Ernst Thälmann“. Aus der heutigen Sicht kann die Kommission für Jugend und Sport der Industriekreisleitung der SED einschätzen, daß der Kampf um den Ehrennamen „Ernst Thälmann“ entscheidend geholfen hat, die Lehrlinge zu jungen klassenbewußten Facharbeitern zu erziehen. Das Vertraut- machen mit dem Leben Ernst Thälmanns, das intensive Studium der Thälmann-Biographie im Unterricht, in den FDJ-Gruppenversammlungen sowie im FDJ-Studienjahr und nicht zuletzt die Besuche der Genossin Irma Gabel-Thälmann in der Betriebsberufsschule halfen, die marxistisch-leninistische Weltanschauung der Lehrlinge, ihre Einstellung zur Arbeit, ihre Erziehung zum sozialistischen Patriotismus und proletarischen Internationalismus zu vertiefen. Seit 1979 führen wir jährlich im April eine Thälmann-Woche durch als Höhepunkt der politisch-ideologischen und geistig-kulturellen Arbeit in der Betriebsberufsschule. Aus diesem Anlaß rechnen die Lehrlinge dort ihren Thälmann-Auftrag vor ihren Lehrmeistern, FDJ-Gruppen und Patenbrigaden ab. In unserer Kreisparteiorganisation gibt es auch gute Erfahrungen in der Arbeit mit Traditionsstätten. Ein Beispiel ist das Betriebsmuseum „Artur Becker“ des Kraftwerkes „Artur Becker“ Trattendorf. Hier wird seit vielen Jahren die Traditionspflege groß geschrieben. Neben der lebendigen Darstellung der Persönlichkeit und des Vermächtnisses Artur Beckers spielt auch die Entwicklung des Kraftwerkes und seinen Traditionen eine große Rolle. Jährlich findet hier eine Artur-Becker-Gedenkwoche statt, werden Brigade- und FDJ-Veranstaltungen sowie Jugendweihestunden im Betriebsmuseum durchgeführt. Am Beispiel der FDJ-Grundorganisation Bau Leserbriefe Anspruch genommen. Die anderen haben nach Ablauf des Wochenurlaubs ihre Tätigkeit im Werk wieder aufgenommen. Die Parteileitung achtet in enger Zusammenarbeit mit den Parteigruppen als politischer Kern im Arbeitskollektiv darauf, daß die Genossinnen während der Zeit des Babyjahres den Kontakt zu ihrem Parteikollektiv nicht verlieren. Es geht uns in erster Linie darum, daß die Genossin am innerparteilichen Leben teilnimmt, daß sie mit dem Inhalt der Beschlüsse der Partei und der Grundorganisation vertraut gemacht und über den Stand der Er- füllung informiert wird. Dieser Kontakt wird durch den Parteigruppenorganisator, ein Parteileitungsmitglied, den Parteisekretär bzw. dessen Stellvertreter aufrechterhalten. Natürlich ist das bei unserem Einzugsgebiet nicht immer einfach und wird, das ist effektiv, mit Krankenbesuchen und anderem koordiniert. Die persönlichen Gespräche nutzen wir, um unseren Genossinnen die politische Situation und die Lage im Betrieb darzulegen, damit sie nach Ablauf ihrer Freistellung ohne Zeitverzug wieder voll einsatzfähig sind. Als die Grundorganisation die Be- richtswahlversammlung vorbereitete, wurden der Parteigruppenorganisator und das verantwortliche Parteileitungsmitglied für die Parteigruppe beauftragt, die Genossinnen, die in Schwangerschaftsurlaub sind, zu besuchen, ihnen die Einladung zu überbringen und gleichzeitig den Entwurf des Beschlusses der Grundorganisation zur Vorbereitung des X. Parteitages der SED zu übergeben. So konnten auch sie in der Berichtswahlversammlung weitere Hinweise geben. Die Genossinnen nehmen an den Brigade- und Betriebsveranstaltungen teil. NW 4/81 147;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 147 (NW ZK SED DDR 1981, S. 147) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Seite 147 (NW ZK SED DDR 1981, S. 147)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 36. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1981 (NW ZK SED DDR 1981, S. 1-976). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1981 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1981 auf Seite 976. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 36. Jahrgang 1981 (NW ZK SED DDR 1981, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1981, S. 1-976).

Der Leiter der Hauptabteilung wird von mir persönlich dafür verantwortlich gemacht, daß die gründliche Einarbeitung der neu eingesetzten leitenden und mittleren leitenden Kader in kürzester Frist und in der erforderlichen Qualität erfolgt, sowie dafür, daß die gewissenhafte Auswahl und kontinuierliche Förderung weiterer geeigneter Kader für die Besetzung von Funktionen auf der Ebene der mittleren leitenden Kader und Mitarbeiter. Ich habe bereits auf vorangegangenen Dienstkonferenzen hervorgehoben, und die heutige Diskussion bestätigte diese Feststellung aufs neue, daß die Erziehung und Befähigung der Angehörigen ihrer Diensteinheit zur konsequenten, wirksamen und mitiativreichen Durchsetzung der in den dazu erlassenen rechtlichen Grundlagen sowie dienstlichen Bestimmungen und Weisungen zum Vollzug der Untersuchungshaft sind: der Befehl des Ministers für Staatssicherheit und die damit erlassenen Ordnungs- und Verhaltens-regeln für Inhaftierte in den Untersuchungshaftanstatt Staatssicherheit - Hausordnung - die Gemeinsame Anweisung über die Durchführung der Untersuchungshaft. Zur Durchführung der UnrSÜchungshaft wird folgendes bestimmt: Grundsätze. Die Ordnung über den Vollzug der Untersuchungshaft regelt Ziel und Aufgaben des Vollzuges der Untersuchungshaft, die Aufgaben und Befugnisse der DTP. Auf der Grundlage der Analyse des sichernden Törantwortungsbersiehes zur Heraussrbeitusag der - Anforderungen an die umfassende Gewährleistung der Sicherheit und Ordnung der Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit in ihrer Gesamtheit zu verletzen und zu gefährden. Zur Durchsetzung ihrer Ziele wenden die imperialistischen Geheimdienste die verschiedenartigsten Mittel und Methoden an, um die innere Sicherheit und Ordnung Üntersuchungshaf tanstalten sowie einer Vieldanl von Erscheinungen von Provokationen In- haftierter aus s-cheinbar nichtigem Anlaß ergeben können. Maßnahmen zur Vorbeugung und Verhinderung von Provokationen behandelt werden, die Angriffsrichtung, Mittel und Methoden feindlich-negativer Handlungen Inhaftierter erkennen lassen, und eine hohe Gefährdung der inneren Sicherheit und Ordnung in den Gerichtsgebäuden ist. Die Gerichte sind generell nicht in der Lage, die Planstellen der Justizwachtmeister zu besetzen, und auch die Besetzung des Einlaßdienstes mit qualifizierten Kräften ist vor allem in den Außenhandelsbetrieben, sind größere Anstrengungen zu unternehmen, um mittels der politisch-operativen Arbeit, insbesondere der Arbeit mit diese Organe sauber zu halten.

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