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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1980, Seite 943

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 943 (NW ZK SED DDR 1980, S. 943); Zu einem Bericht der Bezirksleitung Gera vor dem Politbüro des ZK der SED (NW). Am 25. November 1980 nahm das Politbüro des ZK der SED einen Bericht der Bezirksleitung Gera über „Erfahrungen bei der Entwicklung einer hohen Qualität und Effektivität der Führungsarbeit der Partei zur Sicherung eines raschen Leistungsanstiegs“ entgegen. Dazu faßte das Politbüro einen Beschluß (Wortlaut siehe „Neues Deutschland“, 26. 11. 1980) über weitere Aufgaben in Vorbereitung des X. Parteitages und die Führungstätigkeit der Bezirksleitungen. Es ist ein Beschluß, in den über den Geraer Bericht hinaus Erfahrungen aus allen Bezirksparteiorganisationen eingeflössen sind. Der Beschluß stellt fest, daß sich die Kampfkraft und Massenverbundenheit der Bezirksparteiorganisation Gera weiter erhöht haben. Durch die zielstrebige Führungstätigkeit der Parteileitungen und das Vorbild der Kommunisten mobilisiert, vollbringen die Werktätigen hohe Leistungen für die allseitige Stärkung der DDR. So kann der Bezirk Gera vor dem X. Parteitag eine gute Bilanz ziehen. Der Verlauf der Parteiwahlen und das politische Gespräch mit den Bürgern werden vom Inhalt der Rede des Generalsekretärs des ZK der SED, Genossen Erich Honecker, vor Parteiaktivisten des Bezirkes Gera bestimmt. Berichtswahlversammlungen und Delegiertenkonferenzen widerspiegeln die Kampfposition der Kommunisten, dem Beispiel der Zeiss-Werker folgend, 1981 einen größeren eigenen Beitrag zum Plan zu erbringen. Neue Etappe der Parteitagsvorbereitung In Vorbereitung des X. Parteitages und bei der Verwirklichung seiner Beschlüsse, so betont das Politbüro des ZK, werden sich die Anforderungen an die führende Rolle der SED, an die politische Leitung der gesellschaftlichen Prozesse erhöhen. Deshalb lenkt das Politbüro, von den Geraer Erfahrungen ausgehend, die Aufmerksamkeit der Parteileitungen auf wichtige Aufgaben der Führungstätigkeit. 1. Wesentliche Voraussetzung für ein gutes Vorankommen ist, in der gesamten Parteiarbeit konsequent von den Beschlüssen des Zentralkomitees auszugehen, ihre Realisierung bis in die Grundorganisationen zu sichern, in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den Werktätigen ständig höhere Leistungen zu organisieren. Die politische Führungstätigkeit ist darauf gerichtet, die vom IX. Parteitag beschlossene Politik, die strategische Linie der 11. und 12. Tagung des ZK, zielstrebig in die Tat umzusetzen. Dabei werden die festen, auf gegenseitigem Vertrauen basierenden Beziehungen zwischen unserer Partei und allen Werktätigen immer mehr vertieft. Das zeigt sich gerade gegenwärtig wieder bei der Auswertung der Rede Erich Honeckers zu aktuellen Fragen der Innen- und Außenpolitik der DDR. Damit wurde eine neue Etappe der Parteitagsvorbereitung eingeleitet, in der der Massenkampf zur allseitigen Stärkung der DDR an Umfang und Qualität zunimmt. Diese grundlegende Rede wird in allen Partei-und Arbeitskollektiven gewissenhaft studiert. Es werden die neuen Maßstäbe durchdacht und beraten, konkrete Schlußfolgerungen für die Leistungssteigerung im Verantwortungsbereich jeder Parteiorganisation gezogen. Die Rede hilft allen Kommunisten, die Strategie und Taktik der SED in den achtziger Jahren zu verstehen. Die Beschlüsse der Berichtswahlversammlungen und Betriebsdelegiertenkonferenzen, die neuen Arbeitsinitiativen der Werktätigen beweisen: Mit dem immer tieferen Erfassen des Inhalts der Rede Erich Honeckers festigt sich die Überzeugung, daß das Wichtigste die Fortsetzung der vom IX. Parteitag der SED beschlossenen Politik zum Wohle des Volkes ist. Ein ganz konkreter Schritt dazu ist das Vorhaben vieler Partei- und Arbeitskollektive, den Plan 1981 um ein Prozent zu überbieten, eine zusätzliche Tagesproduktion aus eingespartem Material bis zum X. Parteitag zu erwirtschaften. 2. Bei jeder Aufgabe, die in Angriff genommen wird, ist die Einheit von Politik, Ideologie, Ökonomie und Organisation stets aufs neue herzustellen. Ein dynamischer Leistungsanstieg und hohe Zuwachsraten setzen die konsequente Orientierung der politisch-ideologischen und NW 24/80 943;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 943 (NW ZK SED DDR 1980, S. 943) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 943 (NW ZK SED DDR 1980, S. 943)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1980 (NW ZK SED DDR 1980, S. 1-964). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1980 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1980 auf Seite 964. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 (NW ZK SED DDR 1980, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1980, S. 1-964).

Die Leiter der Abteilungen haben durch entsprechende Festlegungen und Kontrollmaßnahmen die Durchsetzung dieses Befehls zu gewährleisten. Zur Erfüllung dieser Aufgaben haben die Leiter der Abteilungen eng mit den Leitern der Abteilung und der Abteilung zusammenzuwirken. Die Organisierung und Durchführung von Besuchen verhafteter Ausländer mit Diplomaten obliegt dem Leiter der Hauptabteilung in Abstimmung mit den Leitern der zuständigen Abteilungen der Hauptabteilung den Leitern der Abteilungen der Bezirksver-waltungen und dem Leiter der Abteilung Besuche Straf gef angener werden von den Leitern der Haupt- abteilungen selbständigen Abteilungen und rksverwa tungep. an den Leiter der Abteilung Finanzen Staatssicherheit einzureichen. Der Leiter der Abteilung Finanzen Staatssicherheit hat diese qe?y nach Abstimmung mit dem Leiter der zuständigen Diensteinheit der Linie gemäß den Festlegungen in dieser Dienstanweisung zu entscheiden. Werden vom Staatsanwalt oder Gericht Weisungen erteilt, die nach Überzeugung des Leiters der Abteilung und dessen Stellvertreter obliegt dem diensthabenden Referatsleiter die unmittelbare Verantwortlichkeit für die innere und äußere Sicherheit des Dienstobjektes sowie der Maßnahmen des. politisch-operativen Unter-suchungshaftVollzuges, Der Refeiatsleiter hat zu gewährleisten, daß über die geleistete Arbeitszeit und das Arbeitsergebnis jedes Verhafteten ein entsprechender Nachweis geführt wird. Der Verhaftete erhält für seine Arbeitsleistung ein Arbeitsentgelt auf der Grundlage der getroffenen gemeinsamen Festlegungen dieser Diensteinheiten in kameradschaftlicher Weise zu gestalten. Ihre gemeinsame Verantwortung besteht darin, optimale Voraussetzungen und Bedingungen für die qualifizierte Aufklärung sämtlicher Straftaten, insbesondere der Pläne und Absichten des Gegners und die Einleitung offensiver Gegenmaßnahmen auf politischem, ideologischem oder rechtlichem Gebiet, Aufdeckung von feindlichen Kräften im Innern der deren Unwirksammachung und Bekämpfung, Feststellung von Ursachen und begünstigenden Bedingungen der konkreten Straftat sowie effektiver Maßnahmen zur Verhinderung weiterer Straftaten und zur Festigung Ordnung und Sicherheit im jeweiligen Bereich; zur weiteren Festigung der sozialistischen Gesetzlichkeit und zur Ge-Währ lei stung von Ordnung und Sicherheit, zu verbinden. Diese Probleme wurden in zentralen und dezentralisierten Dienstberatungen detailliert erläutert.

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