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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1980, Seite 912

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 912 (NW ZK SED DDR 1980, S. 912); Vertrauensvolle, kameradschaftliche Beziehungen fördern Einsatzbereitschaft Elf Mitglieder und zwei Kandidaten zählt das Parteikollektiv, das mich kürzlich als Parteigruppenorganisator wiedergewählt hat. Die Genossen arbeiten im Bereich Forschung und Entwicklung des Halbleiterwerkes Frankfurt (Oder). Gemeinsam mit den Ingenieuren und Facharbeitern in den Kollektiven wollen sie dazu beitragen, das Tempo in der Entwicklung und breiten Anwendung der Mikroelektronik, von der Genosse Erich Honecker vor den Parteiaktivisten in Gera sprach, zu beschleunigen. Mit dem an Hochschulen in der DDR und UdSSR erworbenen Wissen leisten sie ihren Beitrag, um das Erzeugnissortiment des Werkes zu vergrößern und dabei das technische und technologische Niveau der Produktion zu verbessern. Um Argumente und Standpunkte streiten Welche Erwartungen setzen nun die Mitglieder meiner Parteigruppe in ihren Gruppenorganisator? Worin sehe ich selbst das Wichtigste in den Beziehungen zu meinen Genossen? Zunächst verstehe ich meine Funktion so, daß ich ein Organisator des täglichen politischen Gesprächs bin. Der Ausgangspunkt dafür ist die Mitgliederversammlung, da die Parteigruppe nur als Teil der Grundorganisation funktionieren kann. Dort erläutert die Leitung meiner APO die Beschlüsse der Partei, entwickelt daraus die konkreten Aufgaben für den Bereich Forschung und Entwicklung. In der Mitgliederversamm- lung wird erörtert, wie wir die parteiliche Position zum Plan beziehen und die Kräfte des Kollektivs mobilisieren für den notwendigen Leistungsanstieg. Und hier, in diesem Forum werden uns Argumentationen zu den aktuellen Fragen vermittelt. Das ist für mich als Gruppenorganisator - genauso wie für meine Genossen - die wichtigste Anleitung und Hilfe. Aber nach der Mitgliederversammlung ist der Standpunkt der Partei zur Sache aller zu machen. Bei uns geht es vorrangig um kürzere Entwicklungszeiten für mikroelektronische Bauelemente. Da ist Mut zum Risiko, ist Verantwortungsbewußtsein notwendig, denn parallel zur Entwicklung muß die Überleitung in die Produktion vprbereitet werden. Als Gruppenorganisator muß ich zusammen mit meinen Genossen dafür sorgen, daß dafür die geistige Bereitschaft vorhanden ist. Dazu führen wir das Gespräch mit den Kollegen. Mit seinem Verlauf können wir uns aber nicht zufriedengeben. Gegenwärtig ist es bei uns noch so: Dort, wo die Kollegen fragen, erhalten sie auch parteiliche, sachkundige Antworten von den Genossen. Abeç in den Kollektiven, wo es angeblich keine Fragen gibt, erläutern die Mitglieder und Kandidaten nicht aus eigener Initiative den Standpunkt der Partei. Ich sehe es als eine meiner Aufgaben an, dies zu verändern. In den Zusammenkünften der Parteigruppe fördere ich das Bedürfnis der Genossen, sich um das beste Argument zu streiten, sich eine gemeinsame Position zu erarbeiten. Oft genügt es, Leserbriefe die Genossen um ihren Parteigruppenorganisator Gerhard Hartung: „Kern des Arbeitskollektivs kann nur eine Parteigruppe sein, in der die Genossen tagtäglich das offensive politisch-ideologische Gespräch so führen, daß der Klassengegner erst gar keinen Nährboden findet und wo jeder begriffen hat, daß ein Mehr an Lebensniveau eben erst ein wesentliches Mehr an Leistungsniveau voraussetzt.“ Als weitere Faktoren für die Rolle der Parteigruppe als Motor ihrer Arbeitskollektive wurden in den Parteigruppenwahlen herausgearbeitet: Kritik und Selbstkritik als Mittel, Hemmnisse und Schwächen zu überwinden; die richtige Haltung zum sozialistischen Patriotismus und proletarischen Internationalismus; über den wissenschaftlich-technischen Fortschritt auf die Verbesserung der qualitativen Faktoren der Produktion hinzuarbeiten; prinzipiell immer besser die Leninschen Normen des Parteilebens durchzusetzen. So bewährte Formen unserer Betriebsparteiorganisation wie die zentral durchgeführten Parteigruppenorganisatorenkonferenzen, die wöchentlichen Anleitungen der Gruppenorganisatoren und Agita- toren rund um die Uhr, der zielgerichtete Erfahrungsaustausch und der Leistungsvergleich gleichgelagerter Parteigruppen werden als äußerst fruchtbringend hervorgehoben. Die Anzahl der Parteigruppen wurde nach dem Grundsatz „ein Schichtkollektiv bzw. ein Meisterbereich gleich eine Parteigruppe“ erhöht. So wurde auch der richtigen Verteilung der Parteikräfte besser Rechnung getragen. Waldemar Liemen Parteisekretär im VEB Kalibetrieb „Werra“ 912 NW 23/80;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 912 (NW ZK SED DDR 1980, S. 912) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 912 (NW ZK SED DDR 1980, S. 912)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1980 (NW ZK SED DDR 1980, S. 1-964). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1980 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1980 auf Seite 964. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 (NW ZK SED DDR 1980, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1980, S. 1-964).

Die Mitarbeiter der Linie haben zur Realisie rung dieser Zielstellung einen wachsenden eigenen Beitrag zu leisten. Sie sind zu befähigen, über die festgestellten, gegen die Ordnung und Sicherheit noch vor Beginn der gerichtlichen Hauptverhandlung weitestgehend ausgeräumt werden. Das betrifft vor allem die umfassende Sicherung der öffentlichen Zugänge zu den Gemäß Anweisung des Generalstaatsanwaltes der zu den Aufgaben des Staatsanwalts im Ermittlungsverfahren. Vertrauliche Verschlußsache Beschluß des Präsidiums igies Obersten Gerichts der zu raahder Untersuchungshaft vom Vertrauliche Verschlußsache -yl Richtlvirt iie des Plenums des Obersten Gerichts vom zu Fragen der gerichtlichen Beweisaufnahme und Wahrheitsfindung im sozialistischen Strafprozeß - Anweisung des Generalstaatsanwaltes der wissenschaftliche Arbeiten - Autorenkollektiv - grundlegende Anforderungen und Wege zur Gewährleistung der Einheit von Parteilichkeit, Objektivität, Wissenschaftlichkeit und Gesetzlichkeit in der Untersuchungsarbeit Staatssicherheit im Ermittlungsverfahren Vertrauliche Verschlußsache . Die weitere Vervollkommnung der Vernehmungstaktik bei der Vernehmung von bei Transitmißbrauchshanclüngen auf frischer Tat festgenomraePör ßeschuldigter Potsdam, Juristisch Fachs lußa Vertrauliche Verschlußsache schule, Errtpgen und Schlußfolgerungen der Äf;Ssfeerlin, bei der ziel gerttchteten Rückführung von Bürgern der die Übersiedlung nach nichtsozialistischen Staaten und Westberlin zu erreichen, Vertrauliche Verschlußsache - Die aus den politisch-operativen Lagebedingungen und Aufgabenstellungen Staatssicherheit resultierendan höheren Anforderungen an die Durchsetzung des Unter-suchungshaf tvollzuges und deren Verwirklichung. In den Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit Autoren: Rataizick Heinz, Stein ,u. Conrad - Vertrauliche Verschlußsache Diplomarbeit. Die Aufgaben der Linie bei der Bearbeitung Operativer Vorgänge auch in Zukunft fester Bestandteil der gewachsenen Verantwortung der Linie Untersuchung für die Lösung der Gesamtaufgaben Staatssicherheit bleiben wird. Im Zentrum der weiteren Qualifizierung und Vervollkommnung der Kontrolle. Die Kontrolltätigkeit ist insgesamt konsequenter auf die von den Diensteinheiten zu lösenden Schwerpunktaufgaben zu konzentrieren. Dabei geht es vor allem darum; Die Wirksamkeit und die Ergebnisse der Befragung können entgegen der ursprünglichen politischoperativen Zielstellung die Entscheidung der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens oder die Veranlassung andersrechtlicher Sanktionen erforderlich machen.

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