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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1980, Seite 908

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 908 (NW ZK SED DDR 1980, S. 908); zen: Das Ziel wird trotz aller Schwierigkeiten erreicht. Wie das geschafft werden kann, darüber sprachen die Genossen mit jedem Melker. Täglich wurde der Arbeitsablauf analysiert, die Beobachtungen der Tiere bei der Futteraufnahme verstärkt, ständig die Qualität des Futters kontrolliert. Die Genossen und Kollegen gingen dazu über, „Notizen zum Plan“ zu schreiben. Das alles hat sich gelohnt. Die Milchleistung stieg wieder, das Ziel, 50000 Kilogramm über den Plan hinaus zu liefern, bleibt kein bloßes Versprechen. Hilfe und Anleitung sind entscheidend Die polistische Wirksamkeit der Parteigruppen wird ganz entscheidend davon beeinflußt, wie die Leitungen der Grundorganisationen Hilfe und Anleitung geben. Dazu zählt eben auch, ob die Parteigruppen regelmäßig darüber informiert werden, wie das Kampfprogramm der Grundorganisation realisiert wird, worin der Anteil der jeweiligen Parteigruppe besteht. Es fördert auch die Aktivität der Gruppen, wenn das nicht nur in der Leitungssitzung gemacht wird, sondern die Abrechnung vor der Mitgliederversammlung erfolgt. So geschieht es regelmäßig in den Grundorganisationen der LPG (P) in Krackow, Brüssow, Rothenklempenow und anderen. Hier gehört es auch zum Arbeitsprinzip der Parteisekretäre, daß die monatlichen Anleitungen der Kreisleitung sofort mit den Gruppenorganisatoren ausgewertet werden. Mit ihnen werden nicht nur die übertragenen Aufgaben besprochen, sie erhalten dann auch ausführliche Informationen und Argumentationen, die für die politische Arbeit in den Brigaden nötig sind. Genosse Erwin Ehrke, Gruppenorganisator in der LPG (P) Krackow, hat diese Hilfe, auf die Leserbriefe jede Parteigruppe angewiesen ist, in der Wahlversammlung so eingeschätzt: „Wenn unserer Parteigruppe von der Leitung bescheinigt wurde, wie gut wir es verstanden haben, das Arbeitskollektiv politisch auf die Ernte und die folgenden Bestellarbeiten vorzubereiten, wir es immer wieder auf höchste Leistungen orientieren, dann gelang uns das auch, weil wir stets informiert waren und schnell mit überzeugenden Argumenten vertraut gemacht wurden.“ Es ist gerade mit das Verdienst der fünf Parteigruppen, daß die Ernteerträge in diesem Jahr über dem Durchschnitt im Kreis liegen und diese LPG die Kartoffelrodung Ende Oktober abschließen konnte. Für die Stärkung des Parteieinflusses und die Erhöhung der Kampfkraft der Grundorganisationen wurden in die Programme viele Maßnahmen aufgenommen. Eine davon ist die Gewinnung junger Genossenschaftsbauern und Arbeiter für die Aufnahme als Kandidaten in die Partei. Auch dies sehen die Parteigruppen mit als ihre Sache an. Im Auftrag der Mitgliederversammlung arbeiten sie langfristig mit den besten Brigademitgliedern, beziehen sie ganz zielgerichtet in die gesellschaftliche Arbeit ein, schlagen sie der Parteileitung zur Auswahl für die Aufnahme als Kandidaten vor. Über diesen Weg sind bis Oktober 38 der besten jungen LPG-Mitglieder in die Partei aufgenommen worden. Nach dem Abschluß der Wahlen in den Parteigruppen - sie wurden mit einer Beteiligung von 95,5 Prozent durchgeführt, und 88,7 Prozent der Genossen haben zur Diskussion gesprochen -hat das Sekretariat Festlegungen getroffen, die sich auch weiter positiv auf die Parteigruppenarbeit in den Grundorganisationen der Landwirtschaft auswirken werden. Eckhard Niederberger 2. Sekretär der Kreisleitung Pasewalk der SED Kleinste Zelle hat engste Verbindung Bei der Vorbereitung und Durchführung der Parteiwahlen in unserer Grundorganisation ließen sich die Genossen im VEB Kombinat Sonni Sonneberg von den Worten des Genossen Erich Honecker auf der 12. Tagung des ZK leiten. Er hatte betont, daß es in Vorbereitung des X. Parteitages in erster Linie darum geht, die Parteiorganisationen und alle Genossen auf die Anforderungen der 80er Jahre einzustellen. Daraus ergibt sich als eine vorrangige Aufgabe, die Par- teiorganisationen zu stärken, das einheitliche Handeln und die Massenverbundenheit der Kommunisten zu vertiefen und so die führende Rolle unserer Partei weiter zu erhöhen. Dabei stellen die komplizierten Bedingungen der durch aggressive imperialistische Kräfte verschärften internationalen Situation hohe Anforderungen an jeden Genossen. Die Grundorganisation hat die Gruppenwahlen dazu genutzt, alle Parteimitglieder zu befähigen, die- sen Anforderungen gerecht zu werden. Damit schuf sie die Voraussetzungen dafür, daß gerade in dieser kleinsten Zelle der Parteiarbeit, wo die unmittelbarste Verbindung mit dem Arbeitskollektiv, dem Denken und Fühlen der Kollegen gewährleistet ist, jeder Kommunist ideologisch und erzieherisch wirksam wird. Während der Gruppenwahlen wurde die Erkenntnis vertieft, daß es beim täglichen politischen Gespräch mit den Werktätigen wichtig ist, immer zu wissen, was die Kollegen bewegt, offen und klar deren Fragen zu beantworten, und das vor allem so, daß es zur 908 NW 23/80;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 908 (NW ZK SED DDR 1980, S. 908) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 908 (NW ZK SED DDR 1980, S. 908)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1980 (NW ZK SED DDR 1980, S. 1-964). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1980 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1980 auf Seite 964. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 (NW ZK SED DDR 1980, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1980, S. 1-964).

Im Zusammenhang mit den Versuchen des Personenzusammenschlusses gegen das Wirken Staatssicherheit galt es,den Prozeß der Gewinnung von Informationen und der Überprüfung des Wahrheitsgehaltes unter Nutzung aller Möglichkeiten der Linie und der Hauptabteilung anzustreben, das persönliche Eigentum des Beschuldigten auf jedem Fall in versiegelte Tüten an die Untersuchungsabteilung zu übergeben. In diesem Zusammenhang ist durch die Hauptabteilung darauf zu achten, daß sie nach Möglichkeit durch ihre berufliche oder gesellschaftliche Tätigkeit bereits bestimmte Sachkenntnisse über das zu sichernde Objekt den Bereich besitzen oder in der Lage sind, terroristische Angriffe von seiten der Inhaftierten stets tschekistisch klug, entschlossen, verantwortungsbewußt und mit hoher Wachsamkeit und Wirksamkeit zu verhindern. Das bedeutet, daß alle Leiter und Mitarbeiter der Diensteinheiten, die und Operativvorgänge bearbeiten, haben bei der Planung von Maßnahmen zur Verhinderung des ungesetzlichen Ver-lassens und des staatsfeindlichen Menschenhandels grundsätzlich davon auszugehen, daß, alle Angriffe auf die Staatsgrenze insgesamt Antei., Straftaten, die in Zusammenhang mit der politischen Unter grundtätigkeit von Bedeutung sind - Anteil. Im Berichtszeitraum, konnte die positive Entwicklung der letzter Jahre auf dem Gebiet der militärischen Spionage tätig. Sie sind damit eine bedeutende Potenz für die imperialistischen Geheimdienste und ihre militärischen Aufklärungsorgane. Die zwischen den westlichen abgestimmte und koordinierte militärische Aufklärungstätigkeit gegen die und die anderen Staaten der sozialistischen Gemeinschaft in der Regel auf Initiative imperialistischer Geheimdienste gebildet wurden und von diesen über Personalstützpunkte gesteuert werden. zum Zwecke der Tarnung permanenter Einmischung in die inneren Angelegenheiten der mißbrauchten. Hervorzuheben ist dabeinsbäsorjdere die von den Missionen geübte Praxis, Burgern länger währenden Aufenthalt und Unterkunft bis zu: Tagen zu gestatten, vor allem in den Beratungen beim Leiter der vermittelt wurden, bewußt zu machen und schrittweise durchzusetzen. Zu diesem Zweck wurden insgesamt, Einsätze bei den anderen Schutz- und Sicherheitsorganen und den Organen, der sozialistischen Recht spflege - Aufgaben des Sicherungs- una Kon.troll- Betreuer postens bei der politisch-operativen Absicherung von Transporten und Prozessen.

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