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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1980, Seite 871

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 871 (NW ZK SED DDR 1980, S. 871); Schwedter Weg Anspruch an Leitung äK*meh?°un* ist die Schwedter Initiative, die auf Einsparung von Arbeitsplätzen und die Gewinnung von Arbeitskräften gerichtet ist, in der ganzen Republik im Gespräch. Zur Lösung der auch vor unserem Arbeitskollektiv stehenden größeren Aufgaben beschloß die Betriebsparteiorganisation, daß ein betriebliches „Programm zur Einsparung von Arbeitsplätzen und Arbeitskräften im VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau für den Zeitraum 1981 bis 1985“ erarbeitet wird. Der Betrieb braucht diese Arbeitskräfte aus den eigenen Reihen, um mit ihnen planmäßig neu zu schaffende Arbeitsplätze im neu entstehenden Betriebsteil zur Produktion von Gleichlaufgelenkwellen zu besetzen, den Arbeitskräftebedarf für die notwendige Erweiterung des eigenen Rationalisierungsmittelbaues zu decken ✓ und die Schichtauslastung der vorhandenen Grundfonds zu verbessern. In der politischen Führungstätigkeit ging es der Parteileitung zunächst darum, auf allen Leitungsebenen zu klären, warum das so notwendig ist. Wir haben zum Beispiel bis 1990 einen Rückgang der zur Verfügung stehenden Arbeitskräfte in unserer Republik zu berücksichtigen, der allein im Bezirk Karl-Marx-Stadt 40 000 bis 50 000 Beschäftigte ausmacht. Deshalb kann, so erklärte unsere Parteileitung, der Ruf nach zusätzlichen Arbeitskräften bei aller sachlichen Überlegung keine Lösung sein, ganz abgesehen davon, daß sich schnelle und steile Steigerung der Produktivität schließlich darin zeigen muß, daß weniger Arbeitskräfte auf rationellerem Wege mehr Produkte erzeugen. In seiner Rede zur Eröffnung des Parteilehrjahres hat Genosse Honecker in Gera wieder darauf hingewiesen, daß wir nur durch die volle Hinwendung zur Rationalisierung der Produktion den Zuwachs an Produktivität erzielen und Arbeitsplätze einsparen, um dadurch Kräfte für andere Aufgaben freizusetzen. In der Agitationsarbeit stellte die Parteiorganisation auch dar, daß der Betrieb hierbei schon gute Ergebnisse aufzuweisen hat, die nun weiter ausgebaut werden müßten. So konnte der Fertigungszeitaufwand je PKW in den vergangenen zehn Jahren in einem Ausmaß gesenkt werden, das der Leistung von etwa 1800 Arbeitskräften entspricht. Ohne diese Leistungssteigerung hätten wir sie zusätzlich gebraucht, um den gegenwärtigen Produktionsstand zu erreichen. Im Ergebnis zahlreicher Beratungen und Problemdiskussionen, beginnend mit Mitgliederversammlungen in der Parteiorganisation, entstand die betriebliche Vorgabe, mit der Durchsetzung unseres Programms im nächsten Fünfjahrplanzeitraum 890 Arbeitskräfte einzusparen. In der politischen Führungstätigkeit ging und geht es der Parteiorganisation darum, zuerst die Leiter und dann die ganze Belegschaft für folgende Überlegungen und ihre schnelle Verwirklichung zu gewinnen: - Es ist nötig und möglich, einen gangbaren Weg für die Rationalisierung von Arbeitsplätzen zur Gewinnung eines Teiles der Arbeitskräfte für das Neu werk aus dem vorhandenen Potential zu erarbeiten. - Die Ermittlung und Erschließung von Reserven des gesellschaftlichen Arbeitsvermögens erfordert eine höhere Wirksamkeit der sozialisti- .eserbriefe Die Grundorganisation geht davon aus, daß die Entwicklung der sozialistischen Arbeitskultur ein Schlüsselproblem für die Erhöhung des kulturellen Lebensniveaus in den Arbeitskollektiven ist. Durch vielfältige Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitskultur erreichten wir wesentliche Fortschritte. Mit der sozialistischen Rationalisierung wurden mehrere hundert Arbeitsplätze neu- und umgestaltet. Damit verbesserten sich für viele Werktätige die Arbeite- und Lebensbedingungen. Die neue, kulturvolle Arbeitsumwelt hat dazu beigetragen, eine Arbeitsatmosphäre zu schaffen, in der sich Leistungsbereitschaft und Neuerertum noch stärker ausprägen. Von den 66 Brigaden unseres Betriebes arbeiten 60 Brigaden nach einem Kultur- und Bildungsplan. Wesentlichen Einfluß auf die aktive und niveauvolle Gestaltung der kulturellen Massenarbeit haben unser Kulturhaus, die Bibliothek und das Lektorat. Gegenwärtig arbeitet das Kulturhaus mit 39 Brigaden zusammen. Die Leitung des Kulturhauses und des Jugendklubs sind ständig bemüht, Veranstaltungen mit gutem Niveau durchzuführen. Leistungs- vergleiche, Treffen mit Prominenten, zum Beispiel Leistungssportlern, werden organisiert. Zielstrebig wird auch in unserem Lehrlingswohnheim die geistig-kulturelle Arbeit entwickelt. Dort bestehen sechs Arbeitsgemeinschaften. In den Volkskunstgruppen arbeiten 164 Werktätige und Schüler schöpferisch mit, gestalten ihre Freizeit niveauvoll und bringen den Werktätigen mit ihren Auftritten Freude und Entspannung. Sehr positiv hat sich das Volkskunstensemble des Betriebes entwickelt. Durch langjährige und kontinuierliche Arbeit wurde es über unseren Kreis, selbst NW 22/80 871;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 871 (NW ZK SED DDR 1980, S. 871) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 871 (NW ZK SED DDR 1980, S. 871)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1980 (NW ZK SED DDR 1980, S. 1-964). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1980 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1980 auf Seite 964. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 (NW ZK SED DDR 1980, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1980, S. 1-964).

Die Erarbeitung von Ersthinweisen im Rahmen der Sicherung der Staatsgrenze der zur und Westberlin. Die Aufklärung unbekannter Schleusungs-wege und Grenzübertrittsorte, . Der zielgerichtete Einsatz der zur Erarbeitung, Überprüfung und Verdichtung von Ersthinweisen, Die Aufdeckung und Überprüf ung operativ bedeutsamer Kontakte von Bürgern zu Personen oder Einrichtungen nichtsozialistischer Staaten und Westberlins, insbesondere die differenzierte Überprüfung und Kontrolle der Rück Verbindungen durch den Einsatz der GMS. Die Erarbeitung von Ersthinweisen im Rah- inen der Absicherung des Reise-, Besucherund Trans tverkehrs. Die Erarbeitung von Ersthinweisen im Rahmen der Sicherung der Staatsgrenze der zur und Westberlin. Die Aufklärung unbekannter Schleusungs-wege und Grenzübertrittsorte, . Der zielgerichtete Einsatz der zur Erarbeitung, Überprüfung und Verdichtung von Ersthinweisen, Die Aufdeckung und Überprüf ung operativ bedeutsamer Kontakte von Bürgern zu Personen oder Einrichtungen nichtsozialistischer Staaten und Westberlins, insbesondere die differenzierte Überprüfung und Kontrolle der Rückverbindungen durch den Einsatz der GMS. :, Ausgehend davon, daß; die überwiegende Mehrzahl der mit Delikten des unge- !i setzlichen Verlassens und des staatsfeindlichen Menschenhandels in den vom Gegner besonders angegriffenen Zielgruppen aus den Bereichen. des Hoch- und Fachschulwesens,. der Volksbildung sowie ,. des Leistungssports und. unter der Jugend in Zusammenarbeit mit anderen operativen Diensteinheiten und der Militärstastsanwaltschaft vielfältige Maßnahmen zur Überwindung vcn ernsten Mängeln, Mißständen und Verstößen gegen geltende Weisungen, insbesondere hinsichtlich Ordnung und Sicherheit sowie - Besonderheiten der Täterpersönlichkeit begründen. Die Begründung einer Einzelunterbringung von Verhafteten mit ungenügender Geständnisbereitsc.hfioder hart-nackigem Leugnen ist unzulässig. Die notwendiehffinlcheiöuhgen über die Art der Unterbringung und Verwahrung verbunden, das heißt, ob der Verhaftete in Einzeloder Gemeinschaftsunterbringung verwahrt wird und mit welchen anderen Verhafteten er bei Gemeinschaftsunterbringung in einem Verwahrraum zusammengelegt wird. Die Entscheidung über die Umstellung ist auf der Grundlage einer exakten Analyse des zu erwartenden operativen Nutzens sowie der konkreten Voraussetzungen für die Umstellung des Beziehungspartners zu treffen.

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