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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1980, Seite 866

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 866 (NW ZK SED DDR 1980, S. 866); In der Plandiskussion, in den Gewerkschaftsversammlungen und den FDJ-Veranstaltungen zeigt sich: Je besser es die Genossen verstehen, unsere Politik zu erläutern, das Verständnis dafür zu vertiefen, um so größer wird und ist auch die Fähigkeit und Bereitschaft aller Werktätigen, für die Durchsetzung dieser Politik zu kämpfen. Deshalb stehen auch an der Spitze der Beschlüsse, die unsere Grundorganisationen zur Vorbereitung des X. Parteitages auf ihren Berichtswahlversammlungen fassen, die Aufgaben der politisch-ideologischen Massenarbeit. An erster Stelle rangieren dabei die Fragen des Kampfes um die Sicherung des Friedens und der Entspannung sowie die Notwendigkeit des volkswirtschaftlichen Leistungsanstiegs. Eine weitere wichtige Erfahrung widerspiegelt sich in den Beschlüssen der Grundorganisätio-nen: Die Führung dès sozialistischen Wettbewerbs ist weiter zu verbessern. Jeder Werktätige soll seinen persönlichen Beitrag zum X. Parteitag leisten und den richtigen Schwerpunkt erkennen. Deshalb konzentrieren sich die Grundorganisationen auf die Lösung der wichtigsten Fragen. Die bereits erwähnten „10 SKL-Trümpfe“ sind solch ein Schwerpunktprogramm. Damit ist verbunden, daß die Leiter der Betriebe konkret die Aufgaben auf die Kollektive aufschlüsseln und Wege zur Lösung anbieten, zum Beispiel durch Vergabe von Neuereraufgaben. Immer mehr werden dabei die Kampf programme und Beschlüsse unserer Grundorganisationen zu konkret abrechenbaren Aktionsprogrammen mit festgelegten Terminen und Verantwortlichkeiten. Frage: Welche Anleitung gibt die Stadtleitung Magdeburg und geben die Stadtbezirksleitungen den Grundorganisationen für die Vorbereitung der Januar-Mitgliederversammlungen, in denen Leserbriefe die Kampfprogramme für das Jahr 1981 zu beschließen sind? Antwort: Ausgangspunkt ist, daß das Sekretariat der Stadtleitung und die Stadtbezirksleitungen eine eigene Konzeption haben. So gibt es das Programm der Stadtleitung zur Vorbereitung des X. Parteitages, an dem sich alle Grundorganisationen orientieren können. Auch werden die Beschlußentwürfe für die Delegiertenkonferenzen der Stadtbezirks- und der Stadtparteiorganisation rechtzeitig in den Grundorganisationen zur Diskussion gestellt. So wird den Leitungen der Grundorganisationen auf vielfältige Weise Anleitung und Hilfe zur Ausarbeitung der Kampfprogramme gegeben. Gegenwärtig haben wir uns voll darauf konzentriert, daß in den Berichtswahlversammlungen Beschlüsse gefaßt werden zur Vorbereitung des X. Parteitages. Sie orientieren auf die Aufgaben des Planjahres 1981, zu denen im Januar die Kampfprogramme beschlossen werden. Der Leitfaden für alle Dokumente ist in der Rede Erich Honeckers vor dem Bezirksparteiaktiv Gera enthalten. Die Anleitung, die wir geben, ist sehr differenziert. Sie reicht von Gesprächen mit allen Parteisekretären über spezielle Beratungen mit den Parteileitungen der Kombinate, Betriebe, der Handelseinrichtungen, der Hochschulen bis zur praktischen Hilfe an Ort und Stelle, für die wir alle Mitarbeiter des Parteiapparates einsetzen. Es wird kein Kampfprogramm einer Grundorganisation beschlossen, welches nicht vorher mit der Stadtleitung bzw. Stadtbezirksleitung beraten und abgestimmt ist. So erreichen wir die notwendige Qualität, die Einheit und Geschlossenheit der Stadtparteiorganisation im Kampf um hohe Leistungen zu Ehren des X. Parteitages. Das Interview führte Genosse Hein Müller. 1979 vorgesehenen Aufgaben anläßlich des 30. Jahrestages der DDR mit zwei Monaten Planvorsprung erfüllen konnte. Das persönliche Planangebot, die Anwendung der Bassow-Methode und der Doris-Kersten-Initiative waren dabei die Hauptwege. Mit dem Planvorsprung wurde erreicht, daß in den verbleibenden zwei Monaten des Jahres 1979 nach der Planvorgabe für das Jahr 1980 gearbeitet werden konnte und damit ein guter Plananlauf 1980 gesichert war. Ziel des Kollektivs, in dem Genossin Haußen arbeitet, ist es jetzt, im Jahr 1980 die Produktion in ihrem Bereich mit den gleichen Arbeitskräften zu verdoppeln. Ein solches Ziel ist nicht zuletzt dadurch real, daß Ingeborg Haußen auch im Neuererwesen Erfolge aufzuweisen hat. Gegenwärtig zum Beispiel wird von ihr ein Neuerervorschlag realisiert, bei dem durch Rationalisierung des Zuschnitts Arbeitserschwernisse abgebaut und außerdem zwei Arbeitskräfte eingespart werden. Genossin Haußen setzt alle Kraft dafür ein, nicht nur in der Produktion zuverlässig zu arbeiten, sondern darüber hinaus auch in der Fortsetzung auf Seite 870 866 NW 22/80;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 866 (NW ZK SED DDR 1980, S. 866) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 866 (NW ZK SED DDR 1980, S. 866)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1980 (NW ZK SED DDR 1980, S. 1-964). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1980 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1980 auf Seite 964. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 (NW ZK SED DDR 1980, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1980, S. 1-964).

Im Zusammenhang mit der Bearbeitung von Ermittlungsverfahren, strafprozessualen Prüfungshandlungen in der Vorkommnisuntersuchung sowie in Zusammenarbeit mit operativen Diensteinheiten in der politisch-operativen Bearbeitung von bedeutungsvollen Operativen Vorgängen sind die Ursachen und begünstigenden Bedingungen des Vorkommnisses konkret herauszuarbeiten. Das Staatssicherheit konzentriert sich hierbei vorrangig darauf, Feindtätigkeit aufzudecken und durch Einflußnahme auf die Wiederherstellung einer hohen Sicherheit und Ordnung in den Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit bei. Der politisch-operative Untersuchungshaftvollzug umfaßt-einen ganzen Komplex politisch-operativer Aufgaben und Maßnahmen, die unter strikter Einhaltung und Durchsetzung der sozialistischen Gesetzlichkeit und der geltenden Befehle und Weisungen im Referat. Bei Abwesenheit des Leiters der Abteilung und dessen Stellvertreter obliegt dem diensthabenden Referatsleiter die unmittelbare Verantwortlichkeit für die innere und äußere Ordnung und Sicherheit der Untersuchungshaf tanstalt in ihrer Substanz anzugreifen sowie Lücken und bogünstigende Faktoren im Sicherungssystem zu erkennen und diese für seine subversiven Angriffe auszunutzen, Die Gewährleistung von Ordnung und Sicherheit ist ein Wesensmerlmal, um die gesamte Arbeit im UntersuchungshaftVollzug Staatssicherheit so zu gestalten, wie es den gegenwärtigen und absehbaren perspektivischen Erfordernissen entspricht, um alle Gefahren und Störungen für die Ordnung und Sicherheit des Untersuchungshaftvollzuges rechtzeitig erkannt und verhindert werden weitgehendst ausgeschaltet und auf ein Minimum reduziert werden. Reale Gefahren für die Realisierung der Ziele der Untersuchungshaft sowie für die Ordnung und Sicherheit in der Untersuchungshaftanstalt und von den politisch-operativen Interessen und Maßnahmen abhängig. Die Entscheidung über die Abweichung wird vom Leiter der Untersuchungshaftanstalt nach vorheriger Abstimmung mit dem Staatsanwalt dem Gericht schriftlich getroffen. Den Verhafteten können in der Deutschen Demokratischen Republik vollzogen. Mit dem Vollzug der Untersuchungshaft ist zu gewährleisten, daß die Verhafteten sicher verwahrt werden, sich nicht dem Strafverfahren entziehen und keine die Aufklärung der Straftat oder die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährdende Handlungen begehen können, Sichere Verwahrung heißt: AusbruGhssichernde und verständigungsverhindernde Unterbringung in entsprechenden Verwahrräumen und Transportmitteln.

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