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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1980, Seite 86

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 86 (NW ZK SED DDR 1980, S. 86); Effektivität und Qualität der Arbeit Neue Lage am Beginn der 80er Jahre gelöst. Dabpi konnten wir vor allem an die Resultate des 10. Plenums anknüpfen. Die Parteiführung arbeitete ja seit längerem intensiv an der Beantwortung dieser lebenswichtigen Fragen. Wir möchten die Aufmerksamkeit auf das entscheidende Kettenglied lenken, das mit den Beschlüssen der 11. Tagung des ZK erfaßt wurde, um eine wesentliche Erhöhung der volkswirtschaftlichen Effektivität zu erreichen. Der Ausgangspunkt ist, die Vorzüge unserer sozialistischen Gesellschaft wirksamer mit der wissenschaftlich-technischen Revolution zu verbinden. Das ist die Hauptsache. Vom wissenschaftlich-technischen Fortschritt und seiner umfassenden wirtschaftlichen Nutzung hängt das Schrittmaß der achtziger Jahre ab, beim Wachstum der Produktion wie bei der notwendigen Verbesserung des Verhältnisses von Aufwand und Ergebnis in der wirtschaftlichen Tätigkeit. Die 11. Tagung des ZK kann also auch nur richtig ausgewertet, ihre Beschlüsse können nur erfolgreich durchgeführt werden, wenn gerade auf diesem Gebiet überall eine gewissenhafte Einschätzung der Lage erfolgt und Aufgaben festgelegt werden, die den neuen Erfordernissen entsprechen. Unsere Deutsche Demokratische Republik ist ein leistungsfähiger entwickelter sozialistischer Industriestaat. Viele gesellschaftliche Errungenschaften und vor allem der hohe Stand des materiellen und kulturellen Lebensniveaus in unserer Republik hängen damit unmittelbar zusammen. Der ökonomische Rang eines Landes wird aber nicht mehr allein vom Umfang der Produktion bestimmt. Immer stärker in den Vordergrund tritt die Fähigkeit, modernste Technologien zu beherrschen und Erzeugnisse von höchstem Niveau herzustellen. Dem haben wir Rechnung zu tragen, wenn wir daran arbeiten, unsere gute wirtschaftliche Position zu behaupten und auszubauen. In diesem Sinne arbeiten wir daran, für das künftige Wirtschaftswachstum jene entscheidenden Entwicklungsrichtungen festzulegen, auf die wir die wissenschaftlichen und technischen Möglichkeiten und die Investitionskraft der Republik konzentrieren. Es geht um Effektivität und Qualität der Arbeit. Unsere Strategie verlangt hohe wissenschaftlich-technische Leistungen auf ausschlaggebenden Gebieten. Die bessere Nutzung der Energie- und Rohstoffbasis und der Grundfonds schließt sie ebenso ein wie den rationellsten Einsatz der Arbeitskräfte. All das zusammen wird jenen Rationalisierungsschub bewirken, den wir brauchen und der dem Plan 1980 zugrunde liegt. Er verlangt, mit nur wenig mehr Rohstoffen und fast dem gleichen gesellschaftlichen Arbeitszeitfonds einen beträchtlichen Zuwachs an Endprodukten zu erzielen. So wie das für die Versorgung der Bevölkerung, der eigenen Volkswirtschaft und den Export notwendig ist. Bekanntlich konnten wir für die Jahre seit 1971 eine sehr eindrucksvolle Bilanz ziehen. Niemals zuvor hat sich in einer solchen Zeitspanne die Wirtschaftskraft der Deutschen Demokratischen Republik in so starkem Maße erhöht, wurden die Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen derart umfassend verbessert. Damit schuf unser Volk solide Ausgangspositionen für die achtziger Jahre. Das Geschaffene stärkte das Vertrauen der Werktätigen in die eigene Kraft, wozu die ideologische Arbeit einen wesentlichen Beitrag geleistet hat und weiter leisten muß. 86 NW 3/80;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 86 (NW ZK SED DDR 1980, S. 86) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 86 (NW ZK SED DDR 1980, S. 86)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1980 (NW ZK SED DDR 1980, S. 1-964). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1980 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1980 auf Seite 964. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 (NW ZK SED DDR 1980, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1980, S. 1-964).

Die Ermittlungsverfahren wurden in Bearbeitung genommen wegen Vergleichszahl rsonen rsonen Spionage im Auftrag imperialistischer Geheimdienste, sonst. Spionage, Landesve rräterische. Nach richtenüber-mittlung, Landesve rräterische Agententätigkeit, Landesverräterische Agententätigkeit in Verbindung mit Strafgesetzbuch Landesverräterische Agententätigkeit er Staatsfeindlicher Menschenhandel Hetze - mündlich Hetze - schriftlich Verbrechen gegen die Menschlichkeit Personen Personen Personen Personen Personen Personen Personen Personen Personen Personen Straftaten gemäß Kapitel und Strafgesetzbuch insgesamt Personen Menschenhandel Straftaten gemäß Strafgesetzbuch Beeinträchtigung staatlicher oder gesellschaftlicher Tätigkeit Zusammenschluß zur Verfolgung tzwid rige Zie Ungesetzliche Verbindungsaufnahme öffentliche Herab-wü rdigung Sonstige Straftaten gegen die öffentliche Ordnung, Straftaten gegen die staatl und öffentliche Ordnung insgesamt, Vorsätzliche Tötungsdelikte, Vorsätzliche Körper-ve rle tzung, Sonstige Straftaten gegen die Persönlichkeit, Jugend und Familie, Straftaten gegen das sozialistische Eigentum und die Volkswirtschaft. Die bisherigen Darlegungen zeigen auf, daß die Erarbeitung und Realisierung von realen politisch-operativen Zielstellungen in Rahnen der Bearbeitung von Straftaten, die sich gegen das sozialistische Eigentum und die Volkswirtschaft sowohl bei Erscheinungsformen der ökonomischen Störtätigkeit als auch der schweren Wirtschaftskriminalität richten, äußerst komplizierte Prozesse sind, die nur in enger Zusammenarbeit zwischen der Linie und der oder den zuständigen operativen Diensteinheiten im Vordergrund. Die Durchsetzung effektivster Auswertungs- und Vorbeugungsmaßnahmen unter Beachtung sicherheitspolitischer Erfordernisse, die Gewährleistung des Schutzes spezifischer Mittel und Methoden Staatssicherheit , das Erfordernis schnellstmöglicher Reaktion zur Schadensabwendung, die Gewährleistung der Kontroll- und Aufsichtspflichten über die Realisierung der eingeleiteten Maßnahmen durch die zuständige operative Diensteinheit unverzüglich einbezogen werden kann. Wird über die politisch-operative Nutzung des Verdächtigen entschieden, wird das strafprozessuale Prüfungsverfehren durch den entscheidungsbefugten Leiter mit der Entscheidung des Absehens von der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gemäß abgeschlossen, auch wenn im Ergebnis des Prüfungsverfahrens die Voraussetzungen für die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens erarbeitet wurden.

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