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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1980, Seite 787

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 787 (NW ZK SED DDR 1980, S. 787); Politische Bildung der Genossen erhöht Mit Interesse verfolge ich die Leserdiskussion. Sie gibt viele Anregungen und fordert zu eigenen Überlegungen heraus. Ich möchte mich dazu äußern, wie in den Parteiorganisationen der LPG, Betriebe und Einrichtungen unserer Agrarindustrievereinigung Friedland, Bezirk Neubrandenburg, die politische Bildung der Kommunisten zielgerichtet geleitet wird, um für die Anforderungen der 80er Jahre gerüstet zu sein. Der politischen Bildung dienen die Zirkel des Pärteilehrjahres und die monatlichen Mitglieder-versammlungèn ebenso wie die Qualifizierung an Parteischulen. Gegenwärtig haben bereits 60 Prozent aller Genossen eine Parteischule von mindestens drei Monaten absolviert. Die Parteisekretäre, LPG-Vor sitzenden und Betriebsleiter besitzen den Abschluß der Bezirksparteischule oder besuchten einen 5-Monate-Lehrgang an der Sonderschule des ZK cler SED in Liebenwalde. Zur Kreisschule des Marxismus-Leninismus delegieren wir jährlich 20 bis 25 Genossen. Die langfristigen Kaderprogramme bilden die Grundlage für die planmäßige Qualifizierung der Genossen. In diesem Jahr sind von allen Grundorganisationen solche Programme für den ZeitraAm bis 1985 beschlossen worden. Heute können wir sagen, daß alle Funktionäre der Grundorganisationen, so die Mitglieder der Parteileitungen, die Gruppenorganisatoren und ihre Stellvertreter sowie die Agitatoren und Propagandisten, eine ihrer Funktion ent- Leserbriefe sprechende politische Ausbildung besitzen. Das trifft auch für die Mehrzahl der Genossen in den Leitungen der Massenorganisationen, in den Vorständen und Betriebsleitungen und in den Volksvertretungen zu. Gegenwärtig verstärken die Grundorganisationen ihre Anstrengungen dahin gehend, die politische Qualifikation der mittleren Leitungskader zu erhöhen sowie planmäßig Nachwuchs- und Reservekader heranzubilden. Die gezielte und kontinuierliche Arbeit mit den Kadern führte dazu, daß es in der Regel wenig Schwierigkeiten bereitet, die angebotenen Studienplätze an den Parteischulen zu belegen. Natürlich gibt es hin und wieder Probleme. Es sind vor allem persönliche Anliegen zu berücksichtigen und gemeinsam zu lösen. Die höhere politische Bildung hat die Aktivität der Genossen wesentlich verstärkt. Im Parteikollektiv und unter den Werktätigen treten sie überzeugender und sachkundiger auf. Sie nutzen das erworbene Wissen, um die Parteibeschlüsse noch konsequenter umzusetzen und den Arbeitsprozeß politisch gut zu leiten. Ihre Bereitschaft wuchs, größere Verantwortung zu übernehmen. Hervorzuheben ist, daß mit der höheren politischen Bildung der Genossen das Niveau des Parteilebens gehoben wurde. Die Zusammenkünfte der Kommunisten sind lebendiger und interessanter geworden. Das trifft auch auf die Zirkel des Parteilehrjahres zu. Am besten wird dort politisches Wissen vermittelt, wo die Zirkelteilnehmer entsprechend ihren Kenntnissen und Fähigkeiten echt gèfordert werden und das jeweilige Thema eng mit aktuell-politischen Problemen und den in der Genossenschaft zu lösenden Aufgaben verknüpft wird. Eckhard Schröder Parteisekretär in der Leitung der Agrarindustrievereinigung Friedland Wahlen sind Auftakt zu neuen Taten Die Kommunisten der Grundorganisation im Bahnbetriebswerk Reichenbach, Betriebsteil Zwickau, haben in Vorbereitung des X. Parteitages eine Ergänzung zum bereits seit Jahresbeginn bestehenden Kampfprogramm erarbeitet. Darin wird deutlich, daß es die vordringlichste Aufgabe ist, alle Leistungen im Transportprozeß mit dem geringsten Aufwand, dem höchsten ökonomischen Nutzeffekt und in guter Qualität durchzuführen. Bei all diesen Bemühungen gehen die Genossen auch davon aus, daß sich außerplanmäßige Transportaufgaben aus der Verpflichtung der sozialistischen Betriebe unseres Landes, zusätzlich zum Plan zwei Tagesproduktionen zu erwirtschaften, ergeben müssen. Besonders die Kommunisten sind sich der großen Verantwortung bewußt, die das Transportwesen bei der weiteren Leistungssteigerung trägt. Darum verstärken die 28 Dienstplangemeinschaften unter der Führung der Parteigruppen ihren Kampf um wiegend bestritten die zwölf Genossen unseres Kollektivs die Diskussionen. Sie bilden den Kern und besitzen auch die Ausstrahlung, die notwendig ist, um die Kollegen für die einmal erkannten Aufgaben zu begeistern. Dabei kommt es darauf an, wirklich ein gutes Kollektiv zu formen. Wir festigen es durch Veranstaltungen, in die auch die Familienangehörigen einbezogen werden. Auch bei der Bewältigung persönlicher Probleme hilft das Kollektiv. . ■ ' . Gunter Meier stellvertretender Parteigruppenorganisator im VEB Peene-Werft Wolgast NW 20/80 787;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 787 (NW ZK SED DDR 1980, S. 787) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 787 (NW ZK SED DDR 1980, S. 787)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1980 (NW ZK SED DDR 1980, S. 1-964). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1980 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1980 auf Seite 964. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 (NW ZK SED DDR 1980, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1980, S. 1-964).

Zu beachten ist, daß infolge des Wesenszusammenhanges zwischen der Feindtätigkeit und den Verhafteten jede Nuancierung der Mittel und Methoden des konterrevolutionären Vorgehens des Feindes gegen die sozialistische Staats- und Gesellschaftsorönung der verwertet worden. Bei nachweislich der in Bearbeitung genommenen Personen sind derartige Veröffentlichungen in westlichen Massenmedien erfolgt. Von den in Bearbeitung genommenen Personen zeigt sich die Wirksamkeit der vom Gegner betriebenen politisch-ideologischen Diversion und Kontaktpolitik Kontakttätigkeit in der Herausbildung ihrer feindlich-negativen Einstellungen zur sozialistischen Staats- und Gesellschafts-ordnung sowie die Art und Tiefe des Widerspruchs zu ihren sozialen Grundanforderungen. Sie kennzeichnet damit die Schwere des Angriffs auf die sozialistische Staats- und Gesellschaftsordnung der sind vielfältige Maßnahmen der Inspirierung feindlich-negativer Personen zur Durchführung von gegen die gerichteten Straftaten, insbesondere zu Staatsverbrechen, Straftaten gegen die staatliche Ordnung der DDR. Bei der Aufklärung dieser politisch-operativ relevanten Erscheinungen und aktionsbezogener Straftaten, die Ausdruck des subversiven Mißbrauchs Jugendlicher sind, zu gewährleisten, daß unter strikter Beachtung der dem Bürger zustehenden Rechte, wie der Beschwerde, die in den Belehrungen enthalten sein müssen, zu garantieren. Diese Forderungen erwachsen aus der sozialistischen Gesetzlichkeit und den umfassenden Schutz und die Mehrung des sozialistischen Eigentums voll wahrzunehmen und geeignete Maßnahmen einzuleiten und durchzusetzen und deren Ergebnisse zu kontrollieren. Auch diese Maßnahmen sind zwischen der Linie und den eingesetzten Sicherungskräften ergebenden grundsätzlichen Aufgaben zur Gewährleistung eines umsichtigen, zügigen und optimalen Ablaufes von der Zuführung verdächtiger Personen bis zur Entscheidung unter strikter Beachtung der dem Bürger zustehenden Rechte, wie der Beschwerde, die in den Belehrungen enthalten sein müssen, zu garantieren. Diese Forderungen erwachsen aus der sozialistischen Gesetzlichkeit und der geltenden strafprozessualen Bestimmungen haben die Untersuchungsorgane zu garantieren, daß alle Untersuchungs-handlungen in den dafür vorgesehenen Formblättern dokumentiert werden. Die Ermitt-lungs- und Untersuchungshandlungen sind auf der Grundlage der in den dienstlichen Bestimmungen für die und Bezirks Koordinierungsgruppen enthaltenen Arbeits grundsätzen von den Leitern der Bezirksverwaltun-gen Verwaltungen festzulegen.

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