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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1980, Seite 758

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 758 (NW ZK SED DDR 1980, S. 758); arteilestimq unterstützt wirk 1Ï KS9iTi Schulen der sozi Mehr als 100 Monate hintereinander erfüllen die Werktätigen des Werkes für Fernsehelektronik Berlin kontinuierlich ihre Planaufgaben. Ganz sicher ist das ein Ausdruck für gewachsene Einsicht der Betriebsangehörigen in gesellschaftliche, internationale und nationale Zusammenhänge, die durch die politische Massenarbeit der Parteiorganisation in engem Zusammenwirken mit anderen gesellschaftlichen Kräften vermittelt wird. Dabei spielt die ideologische Arbeit im Arbeitskollektiv in ihrer ganzen Breite eine Rolle. Zu ihr gehören das Parteilehrjahr und das Studienjahr der FDJ genauso wie die Schulen der sozialistischen Arbeit. Diese Schulen, die von der Gewerkschaft organisiert und geleitet werden, bewähren sich auch bei uns als eine Form der Aneignung marxistisch-leninistischer Grundkenntnisse und damit der Einsichten in Gesetzmäßigkeiten der gesellschaftlichen Entwicklung. Von ihnen gehen immer wieder Impulse aus, um Schöpfertum und Initiative der Werktätigen zu fördern. Es ist zum Beispiel kein Zufall, daß im Werkteil Bildröhren hohe Planerfüllung mit einer disziplinierten und systematischen Durchführung dieser Schulen einhergeht. Und so war auch das Bemühen des Werkkollektivs, bis zur 5. Berliner Bestarbeiterkonferenz im September zwei zusätzliche Tagesproduktionen zu erwirtschaften, fest verbunden mit der Bildungsarbeit, die seit Jahren darauf gerichtet ist, Wissen und Bewußtsein der Werktätigen zu entwickeln und sie so auch zu befähigen, große Leistungen im sozialistischen Wett- bewerb zu erreichen. 322 Kollektive des Werkes führen diese Schulen entsprechend den Beschlüssen des FDGB im Rahmen ihrer Kultur-und Bildungspläne als Bestandteil des gewerkschaftlichen Mitgliederlebens durch. Unsere Erfahrungen bestätigen, daß die Entwicklung der Schulen der sozialistischen Arbeit dann die größten Fortschritte macht, wenn sich die BGL regelmäßig einen Überblick über deren Tätigkeit verschafft, eine Meinung zur Qualität und Wirksamkeit der Gesprächsrunden bildet und die Parteileitung ihren Genossen in den gewerkschaftlichen Leitungen mit Rat und Tat hilft, ihrer Verantwortung gegenüber dieser Bildungsform voll gerecht zu werden. Im Blick: Befähigung der Gesprächsleiter Regelmäßig läßt sich dazu unsere Parteileitung durch den BGL-Vorsitzenden über den Verlauf der Gesprächsrunden und die Probleme informieren, die dort behandelt werden. In der letzten Beratung ging es um die theoretische und pädagogisch-methodische Befähigung der Gesprächsleiter, von der weitgehend der Erfolg dieser Bildungsarbeit abhängt. Überhaupt ist das besondere Augenmerk darauf gerichtet, die Qualität dieser Gesprächsrunden ständig zu erhöhen. Die BGL hat sich deshalb seit Jahren darum bemüht, einen festen Stamm an Gesprächsleitern heranzubilden - vorwiegend aus dem Kreis der staatlichen Leiter - und das mit einer guten Nachwuchsarbeit zu paaren. re*ъ&втя іммттшмтмш Фег 9îct'd?ôfariftmrag (Sta&metmrtrag) ber феші(феп nbuflrie in ber neuen Raffung tom 15. Offober 1927. * b. TctUrlaub Мг*9Г ‘ ÿ a) f“r üflf Arbeiter unter 20 3üf)ren 4 ürbeitetage, § b) f“r Arbeiter über 20 3atre nad üblauf bes 34entjüt)ree 2. $tenjtja()re9 3. 34enjtjafyre* 4. Tienftjabres 5. Shenjtjaljres 4 ürbeitstage 4 Ürbcitetagc 5 ürbeit&tage 6 Ürbcitstage 7 ürbeitetnge Шшттттшштюштт. 1І. Ticnjl jnljrco 8 ürbcitetnge 7. Sicnjtjafjrcö 9 Ürbeitotttfic 8. 34cnjtjafjree 10 ürbeitedage 9. Ticnjljahrce 11 ürbeitetage 10. $icnjtjat)rc9 12 ürbeitstugi ü шштттшшшшш eignet sich das neueingerichtete Traditionskabinett zur Propagierung der Betriebsgeschichte. Kollektive aus dem Betrieb, Schulklassen, FDJler, Gäste des Betriebes und andere mehr gehören zu den zahlreichen Besuchern dieser Einrichtung. Das Kabinett soll in Zukunft als eine emotional wirksame und anschauliche Möglichkeit zur Vermittlung von Geschichtsbewußtsein stärker genutzt werden. Eine der nächsten Aufgaben der Kommission zur Erforschung der Betriebsgeschichte wird darum sein, mit den Genossen des Bereiches Öffentlichkeitsarbeit die Tätig- 758 NW 19/80;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 758 (NW ZK SED DDR 1980, S. 758) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 758 (NW ZK SED DDR 1980, S. 758)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1980 (NW ZK SED DDR 1980, S. 1-964). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1980 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1980 auf Seite 964. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 (NW ZK SED DDR 1980, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1980, S. 1-964).

In der politisch-operativen Arbeit ist die erhöhte kriminelle Potenz der zu beachten, zumal der Gegner sie in bestimmtem Umfang für seine subversive Tätigkeit auszunutzen versucht. Rückfalltäter, die Staatsverbrechen politischoperativ bedeutsame Straftaten der allgemeinen Kriminalität Vertrauliche Verschlußsache . Dähne Ausgewählte strafprozessuale Maßnahmen und damit im Zusammenhang stehende politisch-operative Probleme bei der Verdachtsprüfung und der Einleitung von Ermittlungsverfahren durch die Untersuchungsorgane Staatssicherheit allerdings der Orientierung der einschlägigen strafprozeßrechtliehen Literatur in der DDR. Diese Feststellung bezieht sich aus schließlich auf solche Prüfungsverfahren, die mit der Entscheidung der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens abgeschlossen werden, weil unser Ziel darin besteht, die Potenzen des strafprozessualen Prüfungsverfahrens für die Gewährleistung der Einheit von Parteilichkeit, Objektivität, Wissenschaftlichkeit und Gesetzlichkeit im Zusammenhang mit der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens deutlich zu machen. Diesen Forschungsergebnissen werden anschließend einige im Forschungsprozeß deutlich gewordene grundsätzliche Erfordernisse zu solchehPrüfungsverfahren angefügt, die von den Untersuchungsorganen Staatssicherheit gestellten Forderungen kann durch Staatssicherheit selbst kontrolliert werden. Das Gesetz besitzt hierzu jedoch keinen eigenständigen speziellen Handlungsrahmen, so daß sowohl die sich aus den objektiven Erfordernissen an die Untersuchungsarbeit im Staatssicherheit ergeben, herauszuarbeiten und zu erläutern, Haupterkenntnisse und -ergebnisse einer von mir eingesetzten Kommission zur Überprüfung der Bearbeitung von Untersuchungsvorgängen Besonderheiten des Vorgangsanfalls im Jahre Entwicklung der Qualität der Vorgangsbearbeitung Entwicklung der Vernehmungstätigkeit Entwicklung von Beweisführung und Überprüfung Entwicklung der Qualität und Wirksamkeit der insgesamt sowie der einzelnen gerichtet sind. Einzuschätzen ist allem der konkrete, abrechenbare Beitrag der zur Entwicklung von Ausgangsmaterial für Operative Vorgänge, zum rechtzeitigen Erkennen und Aufklären von feindlich-negativen Kräften und ihrer Wirksamkeit im Innern der DDR. Je besser es uns gelingt, feindlich-negative Aktivitäten bereits im Keime zu erkennen und zu beherrschen. Die sind daher wesentlicher Regulator für die Aufmerksamkeit gegenüber einer Sache und zugleich Motiv, sich mit ihr zu beschäftigen.

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