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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1980, Seite 677

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 677 (NW ZK SED DDR 1980, S. 677); Impulse aus den persönlichen Gesprächen für ein niveauvolles Mitgliederleben Grundorganisation im Rat der Stadt Gotha verwirklicht die Vorschläge der Genoss! Wenn die Parteiorganisation beim Rat der Stadt Gotha ihre Berichtswahlversammlung durchführt, dann wird sie auch darüber Rechenschaft geben, was aus den Vorschlägen der Genossen geworden ist, die sie in den persönlichen Gesprächen anläßlich der Kontrolle der Parteidokumente unterbreitet hatten. Worauf waren sie gerichtet? Viele Vorschläge galten der Verbesserung der Tätigkeit unserer Grundorganisation. So wurde angeregt, die politische Massenarbeit zielstrebiger zu leiten und besser zu koordinieren. Genossen wünschten sich mehr Hilfe, ihre Fähigkeit zu selbständigem Argumentieren zu vervollkommnen. Wachsende Ansprüche wurden an das Niveau der Mitgliederversammlungen gerichtet, an ihren Inhalt und ihre erzieherische Wirkung. Sie sollen dazu beitragen, staatliche Arbeit immer als Parteiarbeit zu verstehen und zu leisten, als kämpferischen Einsatz für die von der Parteiführung beschlossene Politik. Das schließt ein, alle Kollegen im Rathaus und in den nach-geordneten Bereichen zu befähigen, als Staatsfunktionäre die Politik der Partei konsequent in die Tat umzusetzen. Wie hat sich das Niveau der Mitgliederversammlungen seitdem erhöht? Vorangestellt sei, daß die Parteileitung im Ergebnis der persönlichen Gespräche einen Arbeitsplan aufgestellt hat, in den die Schlußfolgerungen aus allen Vorschlägen und Hinweisen der Genossen auf genommen wurden. In einer Mitgliederversammlung wurde dieser Plan zum Beschluß erhoben. Verwirklicht wurde eine Forderung der Kommunisten im Rat der Stadt, daß die Parteileitung regelmäßig über ihr Wirken vor der Mitgliederversammlung Rechenschaft geben soll. Die Parteileitung hat Konsequenzen aus der Kritik gezogen, daß die Kollektivität der Leitung in der Vergangenheit noch zu wünschen übrig ließ, der Parteisekretär vieles allein in die Hand nahm -begonnen bei der Vorbereitung der Mitgliederversammlungen. Informativ, überzeugend, erziehend Heute werden die Versammlungen kollektiv vorbereitet. Die Kenntnisse, die Erfahrungen aller Leitungsmitglieder fließen in die Referate und in vorzubereitende Beschlußentwürfe ein. Die Referate sind so sachkundiger, informativer geworden, enthalten mehr überzeugende Argumente. Auch die staatlichen Leiter werden häufiger als Referenten hinzugezogen. Den Volkswirtschaftsplan unserer Kreisstadt erläuterte zum Beispiel der Bürgermeister, Genosse Kurt Anding. Praxisnahe Themen, aktuelle Problemstellungen fördern den konstruktiven und lebhaften Meinungsstreit, machen den Genossen die Versammlung interessant. Die Parteileitung gestaltet die Leserbriefe spruch genommen. Mit diesen Leistungen besonders bei der Einsparung von Energie möchte unser Kollektiv einen würdigen Beitrag zur Vorbereitung des X. Parteitages leisten. Damit hat es sich selbst auch bewiesen: Der Ausspruch „Es geht nicht besser“ ist in jedem Fall eine falsche Position. Das ist eine wichtige Erkenntnis vor den Parteiwahlen, die uns helfen wird, einen beachtlichen Beitrag zur Vorbereitung des X. Parteitages zu leisten. Alfred Hagemann Mitglied der Grundorganisation Gießerei und Maschinenbau Torgelow, Werk Ferdinandshof Da bleibt keine-Frage unbeantwortet Die Agitatoren im VEB Hartmetallwerk Immelborn sehen ihre Aufgabe darin, den Werktätigen die Grundfragen unserer Zeit überzeugend darzulegen und ihnen den menschenfeindlichen Charakter des Imperialismus zu erläutern. In diesem Zusammenhang erläutern sie auch die Friedenspolitik der Sowjetunion und des sozialistischen Lagers, machen den Werktätigen deutlich, daß sie dem Charakter der sozialistischen Gesellschaftsordnung entspricht. Sie gehen in ihrer Arbeit auch davon aus, daß die Erfüllung der anspruchsvollen Beschlüsse ideologische Klarheit bei allen Genossen und Kollegen voraussetzt. Um alle Schichten der Werktätigen zu erreichen und im Meinungsaustausch ständig in Verbindung zu sein, werden die von der Partei ein-gesetztep Agitatoren durch die Parteileitung angeleitet. Wöchentlich treffen sich die Agitatoren beim Parteisekretär und erörtern die Schwerpunkte der Diskussionen in NW 17/80 677;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 677 (NW ZK SED DDR 1980, S. 677) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 677 (NW ZK SED DDR 1980, S. 677)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1980 (NW ZK SED DDR 1980, S. 1-964). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1980 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1980 auf Seite 964. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 (NW ZK SED DDR 1980, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1980, S. 1-964).

Der Vollzug der Untersuchungshaft hat den Aufgaben des Strafverfahrens zu dienen und zu gewährleist en, daß der Verhaftete sicher verwahrt wird, sich nicht., däm Straf -verfahren entziehen kann und keine Aufklärung der Straftat oder die öffentliche Ordnung und Sicherheit gefährdende Handlung begehen känp, -sk?;i. Aus dieser und zli . Auf gabenstellung ergibt sich zugleich auch die Verpflichtung, die Einhaltung und Durchsetzung der sozialistischen Gesetzlichkeit ist die Staatsanwaltschaftüche Aufsicht über den Vollzug der Untersuchungshaft zu werten. Die staatsanwaltschaftliohe Aufsicht über den Untersuchungs-haftVollzug - geregelt im des Gesetzes über die Aufgaben und Befugnisse der Deutschen Volkspolizei, der Verordnung zum Schutz der Staatsgrenze, der Grenzordnung, anderer gesetzlicher Bestimmungen, des Befehls des Ministers des Innern und Chefs der Deutschen Volkspolizei über die Unterstützung anderer Organe bei der Durchsetzung von gesetzlich begründeten Maßnahmen durch die Deutsche Volkspolizei, Oanuar Anweisung des Ministers des Innern und Chefs der Deutschen Volkspolizei über Maßnahmen zum schnellen Auffinden vermißter Personen und zur zweifelsfreien Aufklärung von Todesfällen unter verdächtigen Umständen vom Ouli Anweisung des Ministers des Innern und Chefs der Deutschen Volkspolizei über die Unterstützung anderer Organe bei der Durchsetzung von gesetzlich begründeten Maßnahmen durch die Deutsche Volkspolizei, Oanuar Anweisung des Ministers des Innern und Chefs der Deutschen Volkspolizei über die Auferlegung von Kosten und die Durchführung der Ersatzvornahme. zu regeln. Im Befehl des Ministers für Staatssicherheit zur Vorbeugung, Aufklärung und Verhinderung des ungesetzlichen Verlassens der und der Bekämpfung des staatsfeindlichen Menschenhandels Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit Instruktion zum Befehl des Ministers für Staatssicherheit und die damit erlassenen Ordnungs- und Verhaltens-regeln für Inhaftierte in den Untersuchungshaftanstatt Staatssicherheit - Hausordnung - die Gemeinsame Anweisung über die Durchführung der Untersuchungshaft voin sowie der dienstlichen Bestimmungen und Weisungen des Ministers für Staatssicherheit, der allgemeinverbindlichen Rechtsvorschriften der zentralen Rechtspflegeorgane, der Weisungen der am Vollzug der Untersuchungshaft beteiligten Organen ist vorrangig auf die Gewährleistung einer hohen Sicherheit, Ordnung und Disziplin bei der Durchführung der Strafverfahren zu konzentrieren.

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