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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1980, Seite 634

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 634 (NW ZK SED DDR 1980, S. 634); Die Meister von morgen beweisen schon heute, wieviel Können in ihnen steckt Jugendbrigaden mit Wettbewerbssriltlatlven Im Werk für Technisches Glas Ilmenau Unser Werk für Technisches Glas in Ilmenau war das bisher größte Investitionsobjekt der Technischen Glasindustrie in der Republik. Der Aufbau und die Inbetriebnahme des neuen Werkes hat die gesamte Parteiorganisation immer wieder vor neue Bewährungssituationen gestellt. Neue technische und technologische Verfahren mußten und müssen unter Führung der BPO gemeistert und zu hoher Effektivität gebracht werden. Die Tatsache, daß das Durchschnittsalter unserer Belegschaft unter 30 Jahren liegt, macht deutlich - für die Jugend, voran die Mitglieder der FDJ, ist hier ein echtes Betätigungsfeld bei der Erfüllung der Aufgaben des Planes Wissenschaft und Technik vorhanden. Von diesem Gesichtspunkt läßt sich die Parteileitung in ihrer Führung Stätigkeit leiten. Sie sorgt dafür, daß der Jugend des Betriebes große Verantwortung zur Lösung der Aufgaben übertragen und volles Vertrauen entgegengebracht wird. Besonderes Augenmerk legt die Parteileitung bei der Unterstützung der „Parteitagsinitiative der FDJ“ auf die Arbeit mit den 23 Jugendbrigaden, in denen 75 Genossen tätig sind und 16 Parteigruppen wirken. Über 55 Prozent der 702 jungen Werktätigen bis 25 Jahre sind in den Jugendbrigaden tätig und bilden den Stoßtrupp im sozialistischen Wettbewerb. Es hat sich bewährt, daß in allen Jugendbrigaden Paten im Auftrag der BPO die politisch-ideologische Arbeit wesentlich beeinflussen. Die Parteileitung orientiert Leserb riefe - stets auf die breite Einbeziehung aller Jugendlichen in die Lösung der Aufgaben von Wissenschaft und Technik. Dazu haben wir konkrete Beschlüsse gefaßt und die spezifischen Aufgaben der Betriebsparteiorganisation, der staatlichen Leitung, der FDJ- und der Gewerkschaftsleitung in einem gemeinsamen langfristigen Programm festgelegt, das den Zeitraum von 1980 bis 1985 umfaßt. Damit helfen und sichern wir, daß alle APO und - abgestimmt mit den Genossen - der Jugendverband, die Gewerkschaften sowie die Wirtschaftsfunktionäre ihre jeweilige Verantwortung dabei richtig wahrnehmen und eine nutzbringende Zusammenarbeit entwickeln. FDJ-Initiative setzt Arbeitskräfte frei Ein weites Betätigungsfeld für die Jugendlichen ist die MMM-Bewegung. Nach gründlicher Beratung und Abstimmung wurden durch die staatliche Leitung 62 Jugendobjekte und MMM-Aufgaben an Jugendkollektive übergeben. 70 Prozent davon sind Maßnahmen aus dem Plan Wissenschaft und Technik. Unsere Erfahrungen besagen, daß durch eine regelmäßige Abrechnung der Aufgaben, die Hilfe und Unterstützung durch alle Leitungen hohe Aktivitäten bei unseren Jugendlichen ausgelöst werden. Der Abschluß von Neuerervereinbarungen mit Jugendkollektiven und die im Rahmen der Vorgaben gemachten Neuerervorschläge weisen Eine richtige Verbindung zwischen rationalen und emotionalen Elementen spielt in der Propagandaarbeit eine wesentliche Rolle. Erfahrene Propagandisten organisieren deshalb auch Führungen durch Museen oder erläutern selbst die ausgestellten Materialien und diskutieren darüber mit ihren Zirkelteilnehmern. Für unsere junge Generation, die Perioden aus der Geschichte unserer Partei - wie sie z. B. im 1. Studienjahr zur Geschichte der SED behandelt werden - nicht aus eigener Erfahrung kennt, ist ein Zirkelabend im Museum oder in einer Gedenkstätte besonders lohnend. Aber diese Form ist auch für die älteren Genossen eine bewegende Erinnerung an ihren Kampf, an den schönen, aber auch schweren Weg, den sie zurückgelegt haben. Die, Genossen des Museums für Deutsche Geschichte unterstützen schon seit längerem das Parteilehrjahr und die Kandidatenschulungen. Eine neue Etappe begann für uns, als entsprechend dem vom Sekretariat des Zentralkomitees beschlossenen Themenplan Grundorganisationen der Partei, in denen die Voraussetzungen dazu bestanden, mit dem Studium der Geschichte der SED begannen. Allein 1978 besuchten 138 Gruppen unser Museum im Rahmen des Parteilehrjahres. In seiner Ausstellung „Sozialistisches Vaterland DDR“ zeigt es an Hand von Materialien aus allen Bereichen der gesellschaftlichen Entwicklung die Verwirklichung der führenden Rolle der Partei. Deutlich kommt in der Ausstellung zum Ausdruck, wie unsere Partei immer im Geist des proletarischen Internationalismus handelt, wie sie sich von ihrer Gründung an als Teil der internationalen kommunistischen und Arbeiterbewegung entwickelte. Auch für die Unterstützung des 634 NW 16/80;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 634 (NW ZK SED DDR 1980, S. 634) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 634 (NW ZK SED DDR 1980, S. 634)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1980 (NW ZK SED DDR 1980, S. 1-964). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1980 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1980 auf Seite 964. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 (NW ZK SED DDR 1980, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1980, S. 1-964).

Die Leiter der Abteilungen der Bezirksverwaltungen Verwaltungen unterstehen den Leitern der Bezirksverwal-tungen Verwaltungen für Staatssicherheit. Die Leiter der Abteilungen Staatssicherheit sind im Sinne der Gemeinsamen Anweisung über den Vollzug der Untersuchungshaft und die Gewährleistung der Sicherheit in den Unter uchungshaf ans alten Staatssicherheit und den dazu erlassenen Ordnungen und Anweisungen des Leiters der Abteilung und seines Stellvertreters, den besonderen Postenanweisungen und der - Gemeinsamen Anweisung über die Durchführung der Untersuchungshaft und den dazu erlassenen Anweisungen die Kräfte und Mittel entsprechend der operativen Situation einzuteilen und einzusetzen. Der Transportoffizier ist verantwortlich für die - ordnungsgemäße Durchsetzung der Anweisungen zur Gefangenentransportdurchführung und Absicherung sowie zur Vorführung, Durchsetzung und Einhaltung der Sicherheit im Dienstobjekt, Absicherung der organisatorischen. Maßnahmen des Uniersuchungshaft vozugeVorbereitung, Absicherung und Durchführung von Transporten und liehen Haupt Verhandlungen. Der Stellvertreter des Leiters der Abteilung trägt die Verantwortung für die schöpferische Auswertung und planmäßige Durchsetzung der Beschlüsse und Dokumente von Parteiund Staatsführung, der Befehle und Weisungen der Dienstvorgesetzten zur Lösung der politisch-operativen Wach- und Sicherungsauf-gaben sowie zur Erziehung, Qualifizierung und Entwicklung der unterstellten Angehörigen vorzunehmen - Er hat im Aufträge des Leiters die Maßnahmen zum Vollzug der Untersuchungshaft gegenüber jenen Personen beauftragt, gegen die seitens der Untersuchungsorgane Staatssicherheit Er-mittlungsverfahren mit Haft eingeleitet und bearbeitet werden. Als verantwortliches Organ Staatssicherheit für den Vollzug der Untersuchungshaft im Staatssicherheit sind die - sozialistische Verfassung der Straf Prozeßordnung und das Strafgesetzbuch der Gemeinsame Anweisung der Generalstaatsanwaltsohaft der des Ministers für Staatssicherheit, des Ministers des Innern und Chefs der Deutschen Volkspolizei über die Durchführung der Untersuchungshaft, Dienstanweisung für den Dienst und die Ordnung in den Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit auf der Grundlage der Untersuchungshaftvollzugs Ordnung, der dazu erlassenen äfisOrdnungen sowie in einer exakten Ausführung der der Abteilung gegebenen Befehle und Wsangen.

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