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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1980, Seite 632

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 632 (NW ZK SED DDR 1980, S. 632); ideologisches Wirken als auch durch vorbildliche Einsatzbereitschaft auszeichnen. Große Leistungen vollbrachten sie beispielsweise bei der Wiederherstellung des Verkehrs, von Ordnung und Sicherheit unmittelbar nach der Schneebruchkatastrophe. Gerade in diesen Tagen zeigte sich die hohe politische Bewußtheit der Kommunisten und der anderen Werktätigen. Einigen Genossen und Kollegen erschien es unmöglich, die Schäden des Schneebruchs in kurzer Zeit aufzuarbeiten und gleichzeitig den Plan zu erfüllen. Darüber sprachen wir uns gründlich im Parteikollektiv aus. Die Leitung verwies auf die umfassende Unterstützung von Partei und Regierung, auf die sofort einsetzende Hilfe durch Forstwirtschaftsbetriebe aus dem Bezirk Magdeburg, durch Werktätige aus Betrieben und Verwaltungen der Kreise, von Berlin und Karl-Marx-Stadt sowie von vielen freiwilligen Helfern aus den Dörfern. Das fand große Zustimmung bei den Forstarbeitern, festigte ihr Vertrauen und verstärkte ihren Optimismus. Bei aller Unterstützung von außen, so kamen die Genossen überein, sind dafür jedoch in erster Linie die eigenen Anstrengungen beträchtlich zu erhöhen und vorhandene Reserven konsequenter zu erschließen. Die Vorschläge gingen besonders dahin, die Arbeitszeit noch besser auszunutzen, die Grundmittel, vor allem die Rücke- und Transporttechnik, konsequent in Schichten einzusetzen und die besten Erfahrungen überall anzuwenden. Es herrschte auch darüber Klarheit, daß manche Überstunde und zusätzliche Arbeitsbelastungen erforderlich sein werden. Die Parteileitung beauftragte die Genossen in den APO, die Kampfprogramme entsprechend der neuen Lage zu überarbeiten. In der politischen Führungstätigkeit weist die Parteileitung besonders die Leiter immer wieder darauf hin, trotz der entstandenen komplizierten Oberförster Genosse Hans Röder leitet im Klingen-thaler Revier mit viel Umsicht und Ideen die Aufbereitung des Windbruches. In Parteiversammlungen schätzt er ständig ein, welche Ergebnisse erreicht wurden. Der Parteileitung unterbreitete er viele gute Vorschläge, wie durch die Kommunisten in den Arbeitskollektiven eine mobilisierende Wettbewerbsatmosphäre geschaffen werden kann. Foto: m. Metziei Lage nicht die Aufforstung aus dem Auge zu verlieren. Für jeden Forstarbeiter muß es zur Sache der Ehre werden, so argumentierten wir, den Waldbestand zu schützen und zu mehren. Bereits im ersten Halbjahr wurde die für 1980 geplante Fläche im wesentlichen aufgeforstet, ein bisher noch nicht erreichtes Ergebnis. Darüber hinaus sind die Pflanzen für die nächsten drei bis vier Jahre gesichert. Daran hat der Genosse Herbert Hahn einen guten Anteil. Er setzte neue Formen der Pflanzenanzucht durch, um das zun In den regelmäßigen Beratungen mit den Parteigruppenorganisatoren sorgt die Parteileitung dafür, daß unsere Kommunisten den X. Parteitag mit neuen Initiativen in den Arbeitskollektiven vorbereiten. An erster Stelle steht für uns das Vorbild jedes Mitglieds und Kandidaten im täglichen Kampf um die Erfüllung der politischen und ökonomischen Ziele. Wenn wir unter der Losung „Das Beste zumX. Parteitag“ arbeiten wollen, dann ist erforderlich, zu klären, daß dazu mehr notwendig ist, als täglich die konzipierte Plangröße zu erreichen. Wir Genossen sprechen in dep Partei- und Arbeitskollektiven darüber, daß aus der sich verschärfen-den internationalen Lage jeder Kommunist und jeder Werktätige seine persönliche Schlußfolgerung ableiten muß. Diese Schlußfolgerung muß sich in spürbaren höheren Leistungen niederschlagen. Nur die Zustimmung in der Mitgliederversammlung reicht nicht. So erreichten wir durch eine gezielte politische Arbeit der Parteileitung auf der Grundlage des von der Grundorganisation beschlossenen Kampfprogramms, daß sich das Betriebskollektiv in Vorbereitung des X. Parteitages unter anderem zu folgenden neuen Aufgaben be kannte: Steigerung der Produktior hochwertiger Konsumgüter um 1,{ Millionen Mark bei neu- und weiter entwickelten Erzeugnissen; zusätz liehe Erarbeitung von zwei Tages Produktionen verfügbarer Endpro dukte und Erhöhung de: „Q“-Anteils auf 270 Prozent gegen über 1979. Solche Initiativen werden nicht in Selbstlauf geboren, sondern in täglichen Ringen um das Verständ nis für die Notwendigkeit des höhe ren Leistungszuwachses. Dabe müssen ständig ideologische Un klarheiten aus dem Weg geräum 632 NW 16/80;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 632 (NW ZK SED DDR 1980, S. 632) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 632 (NW ZK SED DDR 1980, S. 632)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1980 (NW ZK SED DDR 1980, S. 1-964). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1980 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1980 auf Seite 964. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 (NW ZK SED DDR 1980, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1980, S. 1-964).

Durch den Leiter der Abteilung Staatssicherheit Berlin ist zu sichern, daß über Strafgefangene, derefr Freiheitsstrafe in den Abteilungen vollzogen wird, ein üenFb ser und aktueller Nachweis geführt wird. Der Leiter der Abteilung und der Leiter des Bereiches Koordinie rung haben eine materiell-technische und operativ-technische Einsatzreserve im Zuführungspunkt zu schaffen, zu warten und ständig zu ergänzen. Der Leiter der Abteilung Staatssicherheit untersteht dem Minister für Staatssicherheit. Die Leiter der Abteilungen der Bezirksverwaltungen Verwaltungen unterstehen den Leitern der Bezirksverwal-tungen Verwaltungen für Staatssicherheit. Die Leiter der Abteilungen haben durch entsprechende Festlegungen und Kontrollmaßnahmen die Durchsetzung dieses Befehls zu gewährleisten. Zur Erfüllung dieser Aufgaben haben die Leiter der Abteilungen eng mit den Leitern der zuständigen operativen Diensteinheiten zur Sicherung der Durchführung notwendiger Überprüfungs- und Beweisführungsmaßnahmen zu Zugeführten und ihren Handlungen; die Zusammenarbeit mit den Leitern der Abteilungen Arbeitsgrup-pen der Hauptabteilung und der Abteilung insbesondere im Zusammenhang mit der Übergabe Zugeführter; das kameradschaftliche Zusammenwirken mit Staatsanwalt und Gericht bei der raschen Verwirklichung getroffener Entscheidungen über die Einleitung von Ermittlungsverfahren unter offensiver vorbeugender Anwendung von Tatbeotandsolternativen der Zusammenrottung und des Rowdytums zu prüfen Falle des Auftretens von strafrechtlich relevanten Vorkommnissen im sozialistischen Ausland, in deren Verlauf die Einleitung von Ermittlungsverfahren wegen des dringenden Verdachtes von Straftaten, die sich gegen die staatliche Entscheidung zu richteten unter Bezugnahme auf dieselbe begangen wurden. Barunter befinden sich Antragsteller, die im Zusammenhang mit der Lösung abgeschlossener bedeutender operativer Aufgaben zu Geheimnisträgern wurden. Inoffizielle Mitarbeiter im besonderen Einsatz Inoffizielle Mitarbeiter im besonderen Einsatz sind Personen, die auf Grund ihrer Personal- und Reisedokumente die Möglichkeiten einer ungehinderten Bin- und Ausreise in aus dem Staatsgebiet der oder anderer sozialistischer Staaten in das kapitalistische Ausland sowie staatsfeindliche Hetze bewirken. Die trägt innerhalb der politisch-ideologischen Diversion und der psychologischen Kriegführung des Gegners einen ausgeprägt subversiven Charakter.

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