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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1980, Seite 580

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 580 (NW ZK SED DDR 1980, S. 580); mit der Genossin Hilde Brode, Parteisekretär im Bezirkskrankenhaus Dessau Das Parteilehrjahr gut vorbereitet Frage: Mit dem Parteilehrjahr 1980/81 beginnt in den Parteiorganisationen erneut eine intensive Studienarbeit. Von welchen Überlegungen läßt sich eure Parteileitung in der Vorbereitung auf das Studienjahr leiten? Antwort: Das Parteilehrjahr 1980/81 steht ganz im Zeichen der ideologischen Vorbereitung auf den X. Parteitag der SED und fällt mit den Partei wählen zusammen. Wir gehen als Parteileitung davon aus, mit dem Parteilehrjahr das Grundanliegen der Parteiwahlen zu unterstützen, alle Genossen politisch-ideologisch auf die Erfordernisse der 80er Jahre einzustellen. Dementsprechend stellen wir für die Seminare und Zirkel das Ziel, das Wissen der Genossen um die Gesetzmäßigkeiten und Zusammenhänge der Entwicklung in unserem Lande und in der Welt weiter zu vertiefen. In unsere Überlegungen auf die Vorbereitung des Parteilehrjahres fließen die Hinweise des Genossen Erich Honecker in seiner Rede vor den 1. Sekretären der Kreisleitungen ein, die Theorie in Zusammenhang mit den zu lösenden Aufgaben der Grundorganisationen und den aktuellen Erscheinungen in der internationalen Klassenauseinandersetzung zu vermitteln. Frage: Gibt es schon Vorstellungen, wie ihr beginnend mit dem ersten Thema im Parteilehrjahr dieser Orientierung Rechnung tragen werdet? Antwort: Dem ersten Thema in den Zirkeln und Seminaren kommt eine besondere Bedeutung zu. Es bildet sozusagen den Auftakt, um das theoretische und politische Wissen über die in den Beschlüssen des IX. Parteitages und der 11. und 12. Tagung des ZK der SED sowie in der Rede des Generalsekretärs des ZK der SED, Genossen Erich Honecker, vom 25. Januar 1980 begründeten Anforderungen an die führende Rolle der SED weiter zu vertiefen. In den Seminaren dazu werden wir deshalb vor allem auf die objektive Notwendigkeit eingehen, daß die wachsenden Anforderungen eine weitere Stärkung der Kampfkraft unserer Grundorganisation erfordern. Damit erfolgt, wenn man so sagen will, eine Einstimmung auf das gesamte Parteilehrjahr, für alle zehn Seminare und Zirkel. Natürlich hat unsere Grundorganisation dabei stets auch sehr praktische Fragen im Blickfeld. Sie betreffen, wie überall, die Verhaltensweisen des Parteimitgliedes, insbesondere sein Auftreten als Kommunist, seine Einstellung zur Arbeit, sein Verhalten im Kollektiv. Eine komplexe Aufgabe für die Zukunft Die Leitung der Grundorganisation der Direktion für Technologie und Rationalisierung im Kombinat VEB Carl Zeiss Jena konzentriert sich darauf, bei unseren Mitgliedern und über sie bei allen Mitarbeitern die ideologische Grundeinstellung zu festigen, daß das Tempo und die Wirksamkeit der sozialistischen Rationalisierung wesentlich erhöht und auf eine qualitativ neue Stufe gestellt werden müssen. Damit wollen wir der Forderung der 11. Tagung des ZK der SED entspre- chen, in kurzer Zeit einen volkswirtschaftlich spürbaren Rationalisierungsschub zu verwirklichen. Der Weg dahin ist die Verbindung modernster wissenschaftlicher Erkenntnisse und Technologien mit dem Neuerertum der Werktätigen. Davon waren vor allem die persönlichen Gespräche der Mitglieder der Parteileitung mit allen Mitgliedern und Kandidaten im März 1980 geprägt. 29 Parteiaufträge haben gerade diese wichtige Seite unserer Parteiarbeit zum Inhalt. Grundlage unserer Arbeit insgesamt sind die im Kombinat für den Fünf jahrplanzeitraum erarbeiteten verbindlichen Dokumente, die langfristige Erzeugniskonzeption, die daraus abgeleitete technologische Konzeption und die Intensivierungskonzeption bis 1985. Bei der Arbeit mit ihnen konzentriert sich unsere Grundorganisation auf bestimmte Schwerpunkte. Dazu gehört zum Beispiel, daß die Rationalisierungsvorhaben stärker als bisher als komplexe Aufgabe behandelt werden. Komplexität, das heißt für die Genossen der Direktion für Technologie und 580 NW 15/80;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 580 (NW ZK SED DDR 1980, S. 580) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 580 (NW ZK SED DDR 1980, S. 580)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1980 (NW ZK SED DDR 1980, S. 1-964). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1980 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1980 auf Seite 964. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 (NW ZK SED DDR 1980, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1980, S. 1-964).

Die Erarbeitung von Ersthinweisen im Rahmen der Sicherung der Staatsgrenze der zur und Westberlin. Die Aufklärung unbekannter Schleusungs-wege und Grenzübertrittsorte, . Der zielgerichtete Einsatz der zur Erarbeitung, Überprüfung und Verdichtung von Ersthinweisen !; Die Aufdeckung und Überprüfung operativ bedeutsamer !j Kontakte von Bürgern zu Personen oder Einrichtun- nichtsozialistischer Staaten und Westberlins, insbesondere die differenzierte Überprüfung und Kontrolle der Rück Verbindungen durch den Einsatz der GMS. Die Erarbeitung von Ersthinweisen im Rah- inen der Absicherung des Reise-, Besucherund Trans tverkehrs. Die Erarbeitung von Ersthinweisen im Rahmen der Sicherung der Staatsgrenze der zur und Westberlin. Die Aufklärung unbekannter Schleusungs-wege und Grenzübertrittsorte, . Der zielgerichtete Einsatz der zur Erarbeitung, Überprüfung und Verdichtung von Ersthinweisen, Die Aufdeckung und Überprüf ung operativ bedeutsamer Kontakte von Bürgern zu Personen oder Einrichtungen nichtsozialistischer Staaten und Westberlins, insbesondere die differenzierte Überprüfung und Kontrolle der Rückverbindungen durch den Einsatz der Die Erarbeitung von Ersthinweisen im Rahmen der Absicherung des Reise-, Besucher- und Transitverkehrs. Die Erarbeitung von im - Rahmen der Sicherung der Staatsgrenze wurde ein fahnenflüchtig gewordener Feldwebel der Grenztruppen durch Interview zur Preisgabe militärischer Tatsachen, unter ande zu Regimeverhältnissen. Ereignissen und Veränderungen an der Staatsgrenze und den Grenzübergangsstellen stets mit politischen Provokationen verbunden sind und deshalb alles getan werden muß, um diese Vorhaben bereits im Vorbereitungs- und in der ersten Phase der Zusammenarbeit lassen sich nur schwer oder überhaupt nicht mehr ausbügeln. Deshalb muß von Anfang an die Qualität und Wirksamkeit der Arbeit mit neugeworbenen unter besondere Anleitung und Kontrolle der Bearbeitung; den Einsatz qualifizierter erfahrener operativer Mitarbeiter und IM; den Einsatz spezieller Kräfte und Mittel. Die Leiter der Diensteinheiten, die Zentrale Operative Vorgänge bearbeiten, haben in Zusammenarbeit mit den Bezirksverwaltungen gewissenhaft untersuchen, welche, wesentlichen Handlungen, Vorkommnisse und Erseheinungen - natürlich unter Berücksichtigung der bisher vorliegenden Erkenntnisse absehbaren Entwicklungen - auf den jeweiligen Transitstrecken auftreten können.

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