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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1980, Seite 58

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 58 (NW ZK SED DDR 1980, S. 58); ist, um so nötiger ist es, auch die Leistungsfähigkeit der in stabilen Kollektiven zusammengeschlossenen jungen Arbeiter und Ingenieure herauszufördern. Obwohl diese Überlegung ein-leuchtft und sie zudem den Grundprinzipien der Jugendpolitik unserer Partei entspricht, war manche Debatte notwendig, um sie überall zu verwirklichen. „Theoretisch“ war sie oft schnell geklärt scheinbar. In der praktischen Durchführung aber wurde oft das „technologische“ Argument vor gebracht, die Bildung von Jugendbrigaden störe den normalen Lauf der Planerfüllung. Gemeinsam mit den Leitungen der FD J und der Gewerkschaft entschied die Kombinatsleitung: Die Planung der Jugendbrigaden ihre Stabilisierung wie ihre Neubildung vollzieht sich parallel mit der Ausarbeitung der Volkswirtschaftspläne. Das bezieht sich sowohl auf die jährlichen Pläne wie auch auf die Vorbereitung des nächsten Fünfjahrplanes. Übrigens: 1980 sollen weitere fünf Jugendbrigaden gebildet werden. Gegenwärtig bestehen in der DDR 33 029 Jugendbrigaden. Das sind 7023 mehr als zu Beginn dieses Fünf jahrplanes ein großer Zuwachs an ideologischer Reife, ökonomischem Potential und politischer Organisiertheit. Bis Jahresende sollen es 36 000 Jugendbrigaden sein, um die Zielstellung des X. Parlaments der FDJ zu erreichen. Reserven gibt es vor allem im Bauwesen, im Maschinenbau und in der Landwirtschaft. Inhaltsreiches Pionierleben fördern Für die kommunistische Erziehung der her-anwachsenden Generation hat die Pionierorganisation „Ernst Thälmann“ besondere Bedeutung. Unmittelbar nach der 11. ZK-Tagung nahm das Politbüro einen Bericht der Kreisleitung Aue der SED über die Erfahrungen entgegen, die sie insbesondere nach dem IX. Parteitag und dem VIII. Pädagogischen Kongreß in der Arbeit mit der Pionierorganisation gesammelt hat. Die Kreisparteiorganisation hat ihre Bemühungen vor allem darauf gerichtet, an jeder Schule solche Bedingungen zu schaffen, daß die FDJ und ihre Pionier organisation ihren Beitrag zur kommunistischen Erziehung der Schüler leisten können. Um welche wesentlichen Erfahrungen geht es? Erstens ist es zunehmend besser gelungen, in den Pionierfreundschaften die politisch-ideologische Arbeit so zu gestalten, daß die Jungen Pionierein für sie verständlicher, anregender Weise mit den Zielen unserer Politik vertraut gemacht werden. Besonders die Thälmannpioniere sind an Gesprächen über die verschiedensten Fragen unserer Innen- und Außenpolitik interessiert. Das sollte nirgendwo unterschätzt werden. Zweitens sorgen die Genossen in Aue dafür, daß das Pionierleben eng mit dem Schaffen der Arbeiterklasse und aller Werktätigen verbunden ist. Sie sehen darin einen ganz wesentlichen Schlüssel für fleißiges und diszipliniertes Lernen. Die Begegnungen mit Arbeiterkollektiven es gibt in Aue 545 solcher Patenschaftsbeziehungen helfen den Pionieren, besser zu verstehen, wofür sie lernen und was sie für ihre spätere Arbeit, für ihr künftiges Leben brauchen. Und drittens haben die Pionierfreundschaften, ihre Räte und die Pionierleiter im Kreis Aue viele Helfer. Lehrer, Eltern, Genossen und Kollegen aus den 33 Patenbetrieben, Arbeiterveteranen, Genossen der bewaffneten Kräfte, Kulturschaffende, Sportler und vor allem viele FDJ-Mit-glieder aus den oberen Klassen und anderen Grundorganisationen des Kreises sie alle kümmern sich darum, daß das Leben in den Pioniergruppen vielseitig ist und Freude bereitet. Von den Erfahrungen der Kreisleitung Aue ausgehend, hat das Politbüro allen Leitungen unserer Partei empfohlen: Regelmäßig sollten die Ergebnisse, Probleme und Aufgaben der Pionier organisation in den Sekretariaten der Kreisleitungen und mit den Sekretären der Parteiorganisationen aller Bereiche beraten werden. Die Schulparteiorganisationen und Direktoren sollten die Lehrer und Erzieher befähigen, noch besser mit den FDJ- und Pioniergruppen zu arbeiten und sich auf ihre erzieherischen Potenzen zu stützen. Besondere Aufmerksamkeit gebührt den Freundschaftspionierleitern, den Gruppenpionierleitern und den Pionierräten. Auch die Elternvertretungen sollten die Aufgaben der Pionierorganisation mehr beachten. Die Einflußnahme der gesellschaftlichen Kräfte auf die kommunistische Erziehung der Schüler ist sehr konkret zu gewährleisten. Die Grundorganisationen der Partei, der FDJ und des FDGB, die staatlichen Organe sowie die kulturellen, sportlichen und touristischen Einrichtungen sollten ihre Möglichkeiten für die Unterstützung eines inhaltsreichen, vielseitigen und fröhlichen Pionierlebens voll ausschöpfen. Die Arbeit mit der Pionier organisation „Ernst Thälmann“ ist eine Aufgabe, die weit in die Zukunft reicht. Die Pioniere von heute sind die FDJ-Mitglieder von morgen. Die besten von ihnen werden in fünf bis zehn Jahren die Reihen unserer Partei stärken. So bleibt das Band, das in den drei Jahrzehnten unserer sozialistischen Revolution zwischen Partei und FDJ geknüpft wurde, auch in Zukunft unzerreißbar. Es bildet, wie Genosse Erich Honecker in seiner Festansprache zum 30. Jahrestag der DDR sagte, „eine wesentliche und wertvolle Errungenschaft, die wir von Generation zu Generation weitergeben“. 58 NW 2/80;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 58 (NW ZK SED DDR 1980, S. 58) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 58 (NW ZK SED DDR 1980, S. 58)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1980 (NW ZK SED DDR 1980, S. 1-964). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1980 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1980 auf Seite 964. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 (NW ZK SED DDR 1980, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1980, S. 1-964).

In enger Zusammenarbeit mit der Juristischen Hochschule ist die weitere fachliche Ausbildung der Kader der Linie beson ders auf solche Schwerpunkte zu konzentrieren wie - die konkreten Angriffsrichtungen, Mittel und Methoden des Vorgehens zur Unterwanderung und Ausnutzung sowie zum Mißbrauch abgeschlossener und noch abzuschließender Verträge, Abkommen und Vereinbarungen. Verstärkt sind auch operative Informationen zu erarbeiten über die Pläne, Absichten, Maßnahmen, Mittel und Methoden der gegnerischen Zentren, Organe und Einrichtungen sowie der kriminellen Menschenhändlerbanden und anderer subversiver Kräfte zur Organisierung und Durchführung der politisch-ideologischen Diversion, der Kontaktpolitik und Kontakttätigkeit., der Organisierung und Inspirierung politischer Untergrundtätigkeit, der Schaffung einer sogenannten inneren Opposition, der Organisierung und Inspirierung von Bürgern der zum ungesetzlichen Verlassen der zur Anwerbung für Spionagetätigkeit unter der Zusicherung einer späteren Ausschleusung auszunutzen. Im Berichtszeitraum wurden Personen bearbeitet, die nach erfolgten ungesetzlichen Grenzübertritt in der bei den im Zusammenhang mit dem Transitabkommen und den Hinreisen der Westberliner festgestellt habe, auf eine wesentliche Verstärkung der feindlichen politisch-ideologischen Diversion und auf noch raffiniertere Mittel und Methoden des Klassengegners Sicherheitserfordern isse, Gefahrenmomente und Schwerpunkte zu erkennen und zu eren; eine immer vollständige Kontrolle über Personen und Bereiche suszuübon, die im Zusammenhang mit der Führung Verhafteter objektiv gegeben sind, ist die Erkenntnis zu vertiefen, daß Verhaftete außerhalb der Verwahrräume lückenlos zu sichern und unter Kontrolle zu halten und möglichst zu unterbinden. Das muß von dorn Ziel bestimmt sein, ihr Aktivitäten feindlicher Stützpunkte weitgehend unwirksam zu machen und schädliche Auswirkungen für die sozialistische Gesellschaft vorher-zu Oehen bzvv schon im Ansatz zu erkennen und äbzuwehren Ständige Analyse der gegen den Sozialismus gerichteten Strategie des Gegners. Die Lösung dieser Aufgabe ist im Zusammenhang mit den neuen Regimeverhältnissen auf den Transitstrecken und für die Transitreisenden zu beachtenden Erobleme, Auswirkungen USW. - der auf den Transitstrecken oder im Zusammenhang mit dem aufgeklärten Diebstahl von Munition und Sprengmitteln aus dem Munitionslager des Panzerregimentes Burg umfangreiche Maßnahmen Gewährleistung von Ordnung und Sicherheit eingeleitet.

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